Getriebepflege duu?
Hallo,
unser golf 1,6 von 1999 hat jetzt 110tkm runter. er hat das duu getriebe - bisher wurde noch gar nix dran gemacht - vw schreibt ja keinerlei wartung des getriebes vor, was ich eigenartig finde.
er schaltet sich auch nciht s gut - irgendwo hab ich gehört, man kann das schaltgestänge prüfen und schmieren lassen. bringt das was? erhöht es auch die lebensdauer des getriebes, wenn man das getriebeöl mal wechslt? da ist doch auch abrieb und somit müsste doch da ne ziemliche brühe drin sein, oder?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Opelgeil
[...]
Man hört auch immer wieder was von VW- Werkstätten, die intern bekannt geben, dass es sich dabei um eine Fehlkonstruktion aufgrund von zu schwachen Nieten handelt. Auch VW selbst hat dies mehr oder weniger zugegeben, auch wenn dabei die Zahlen der betroffenen Getriebe sehr niedrig angeben wurde. es wurden real wensetlich emhr Autos mit diesen Getrieben ausgeliefert.
Die Meinung von VW-Werkstätten dazu ist irrelevant! Das sind Vertragspartner von Volkswagen, nicht Volkswagen selbst!
Wo hat VW einen Konstruktionsfehler zugegeben? Diese Getriebekonstruktion gibt es seit der Einführung des Golf. Bis zum Golf IV gab es keine großen Probleme damit!
Es wurden wesentlich mehr Fahrzeuge damit ausgeliefert. Eben drum! Warum gehen denn dann nicht alle kaputt? 😉
Zitat:
Original geschrieben von Opelgeil
Wenn es sich dabei nur um einen Fehler handeln würde, der bei forscher Fahrweise und "aufgemotzten" Wagen aufgreten würde, hätte VW sicherlich keinen allgemeinen Kulanzfall aus diesem Problem gemacht, sondern das ganze einfach als "Eigenverschulden" abgetan. Das ganze kam ja auch mal in der Auto Bild im Jahre 2004 vor. Den Bericht kann man hier nachlesen: Bericht- Auto Bild
Auch bei Volkswagen sieht man eine Kulanzregelung als Kundenservice und versteht es als moralische Verpflichtung mit dem Hintergrund der Kundenbindung. Daraus ist weder ein Verschulden, noch ein Rechtsanspruch herzuleiten.
Volkswagen hat aber auch noch weiter reagiert und Verstärkungsmaßnahmen einfliesen lassen. Aber auch das ist kein Schuldeingeständnis, sonder eher eine vertrauensbildende Maßnahme.
Zitat:
Original geschrieben von Opelgeil
Bei Seat udn Audi tritt dieser Getriebefehler genauso häufig auf, allerdings ist es ganz plausibel zu erklären, weshalb dies kaum bekannt ist bzw. weshalb man persönlich kaum mal was davon mit bekommt. Es gibt einfach viel mehr Golf IV, und vergleichsweise wenige Audis und Seats. Bei Dazu wurde das Getriebe sehr oft mit dem 1.4er bei VW verkauft, den es bei Audi garnicht gibt. Der kleinste war der 1.6er im A3. Im A3 wurden oftmals auch größere Motoren gewählt, die ein anderes Getriebe haben, während im Golf meistens der 1.4er oder 1.6er steckte. Seats gibt es insgesamt relativ wenig.
Nichts desto trotz gibts auch bei Seat und Audi offiziell Kulanz bei diesen Schäden.Hier auch nochmal dazu was zum lesen:
Link
Im 1,4l gab es das DUU-Getriebe nicht!
Und auch die Meinung irgendwelcher selbsternannten Experten bei der AutoBild sind nicht unbedingt sachdienlich 😉
Aber ich reite darauf jetzt nicht weiter rum und lasse jedem seine Meinung dazu 😉
24 Antworten
Ich hatte mal ne Theorie dazu aufgestellt:
Nämlich das evtl. eine Tagesproduktion oder eine Charge dieser Nieten ganz einfach
durch einen unbemerkten Fehler in ihrer "Materialzusammensetzung" nicht den
Vorschriften entsprach.Falsche Härtung, oder was weiß ich.
Weiß ja nicht wie oft die Qualitätskontrolle da nachsieht.
Wenn ich so die Nietköpfe da liegen sehe, wird mir diese Variante immer wahrscheinlicher.
Jop, gibt auch genug DUU, DUW und was weiss ich Getriebe, die jeden Tag mit Burnouts und sinnloser Heizerei belastet werden und dabei NICHT kaputt gehen. Andere sterben wiederrum in der Hand von Rentnern.
Sieht eher nach Materialfehler, als nach Konstruktionsfehler aus.
Zitat:
Original geschrieben von Nordhesse
Die Meinung von VW-Werkstätten dazu ist irrelevant! Das sind Vertragspartner von Volkswagen, nicht Volkswagen selbst!Zitat:
Original geschrieben von Opelgeil
[...]
Man hört auch immer wieder was von VW- Werkstätten, die intern bekannt geben, dass es sich dabei um eine Fehlkonstruktion aufgrund von zu schwachen Nieten handelt. Auch VW selbst hat dies mehr oder weniger zugegeben, auch wenn dabei die Zahlen der betroffenen Getriebe sehr niedrig angeben wurde. es wurden real wensetlich emhr Autos mit diesen Getrieben ausgeliefert.
Wo hat VW einen Konstruktionsfehler zugegeben? Diese Getriebekonstruktion gibt es seit der Einführung des Golf. Bis zum Golf IV gab es keine großen Probleme damit!
Es wurden wesentlich mehr Fahrzeuge damit ausgeliefert. Eben drum! Warum gehen denn dann nicht alle kaputt? 😉
Ich meinte damit, dass die Zahl die VW offiziell im Auto-Bild Artikel angibt zu niedrig ist. Die Zahl wird mit 2500 Stück angeben (Übrigens Zitat eines VW-Offiziellen). Allerdings wurden weitaus mehr Autos mit dem betroffenen Getriebe verkauft, allerdings ist es aus witschaftlichen und Image-Gründen besser, die Zahl niedriger anzugeben. Dies hat nichts damit zu tun, wieviele letzendlich wirklich kaputt gehen. Ein Teil muss eine bestimmte Belastung vertragen können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Material im Laufe der Zeit nachgeben kann und sich die gesamte Qualität des Bauteils verschlechtern kann. Es müssen also ausreichend Reserven im Bauteil vorhanden sein, so dass dieses Bauteil im Normalfall eine bestimmte festgelegte Dauer übersteht. Dies wurde hier eindeutig verpasst. Die Niete ist mit 9 mm zwar so ausgelegt, dass die Funktion erstmal gegeben ist. Allerdings sind die angesprochenen Reserven in diesem Fall zu knapp bemessen, so dass das Bauteil durch Materialermüdung zu früh aufgibt. Das nicht imemr alle kaputt gehen ist doch logisch. Die Reserven sidn in diesem Fall halt einfach grenzwertig, so dass vermehrt Schäden auftreten. Wenn dies nun so häufig passiert wie in diesem Fall, dann ist das ein konstruktionsfehler für den VW verantwortlich ist und gemacht werden kann. Dabei muss man bedenken, dass mit Sicherheit auch viele Nieten noch kaputt gehen werden. Meiner hat z.B jetzt 130 000 km runetr udn funktioniert noch.Selbst wenn der Fehler bei 200 000 km bei einem ansonsten voll intakten Getriebe und Auto auftritt, ist das noch zu früh. Die meisten GOlf IV mit den betroffenen Getrieben werden aber auch nicht mehr als 130 000 km runetr ahben. Es kann also noch ne menge kommen.
Zitat:
Original geschrieben von Nordhesse
Auch bei Volkswagen sieht man eine Kulanzregelung als Kundenservice und versteht es als moralische Verpflichtung mit dem Hintergrund der Kundenbindung. Daraus ist weder ein Verschulden, noch ein Rechtsanspruch herzuleiten.Zitat:
Original geschrieben von Opelgeil
Wenn es sich dabei nur um einen Fehler handeln würde, der bei forscher Fahrweise und "aufgemotzten" Wagen aufgreten würde, hätte VW sicherlich keinen allgemeinen Kulanzfall aus diesem Problem gemacht, sondern das ganze einfach als "Eigenverschulden" abgetan. Das ganze kam ja auch mal in der Auto Bild im Jahre 2004 vor. Den Bericht kann man hier nachlesen: Bericht- Auto Bild
Volkswagen hat aber auch noch weiter reagiert und Verstärkungsmaßnahmen einfliesen lassen. Aber auch das ist kein Schuldeingeständnis, sonder eher eine vertrauensbildende Maßnahme.
Eine vertraunesbildende Maßnahme? Richtig, wenn ich etwas teuer verkaufe, muss dies eine gewisse Qualität aufweisen. Wenn jetzt wegen mangelnder Qualität häufige Defekte auftreten und ich mich da nach dem Motto "nach mir die Sintflut-nääääänäääänäää" raushalte, kauft in Zukunft niemand mehr etwas bei mir. Von daher war VW mehr oder weniger gezwungen, diese Kulanzregelung einzuführen. Selbst für den Fall, dass VW sich geweigert hätte, hätte es bei eienr Sammelklage für VW schelcht ausgesehen. Wenn haufenweise Getriebe die 100 000 km Marke nicht erreichen und das imemr an ein und demselben Defekt liegt, ist das äußerst problematisch.
Zitat:
Original geschrieben von Nordhesse
Im 1,4l gab es das DUU-Getriebe nicht!Zitat:
Original geschrieben von Opelgeil
Bei Seat udn Audi tritt dieser Getriebefehler genauso häufig auf, allerdings ist es ganz plausibel zu erklären, weshalb dies kaum bekannt ist bzw. weshalb man persönlich kaum mal was davon mit bekommt. Es gibt einfach viel mehr Golf IV, und vergleichsweise wenige Audis und Seats. Bei Dazu wurde das Getriebe sehr oft mit dem 1.4er bei VW verkauft, den es bei Audi garnicht gibt. Der kleinste war der 1.6er im A3. Im A3 wurden oftmals auch größere Motoren gewählt, die ein anderes Getriebe haben, während im Golf meistens der 1.4er oder 1.6er steckte. Seats gibt es insgesamt relativ wenig.
Nichts desto trotz gibts auch bei Seat und Audi offiziell Kulanz bei diesen Schäden.Hier auch nochmal dazu was zum lesen:
Link
Und auch die Meinung irgendwelcher selbsternannten Experten bei der AutoBild sind nicht unbedingt sachdienlich 😉Aber ich reite darauf jetzt nicht weiter rum und lasse jedem seine Meinung dazu 😉
richtig, dass duu gabs im 1.4er nicht. es ist auch nicht ausschließlich das duu betroffen sondern alle getriebe der 02K- Serie. Dazu gehören DLP, DRZ, DSB, DUU, DUS, DUW, DNZ, DUV, ERT. Davon wurden einige auch im 1.4er eingebaut. Für alle diese Buchstaben gibt es auch den Reparatursatz, der die 9mm Nieten durch 11mm starke ersetzt. Ebenso gilt hier die Kulanzregelung.
Zu den "Experten" bei der Auto-Bild möchte ich nichts weiter sagen, dürfte allgemein bekannt sein. Allerdigns haben die als recht großes Magazin in direktem Kontakt mit VW gestanden und viele Informationen aus deren Artikel sind Zitate von VW-Offiziellen.
Achja, ähnliche Nieten wurde immer schon seit dem Golf 1 verwendet, das ist richtig. Allerdings setzt hier wieder die Sache mit den Reserven an, die ich oben weietr beschrieben habe. Vermutlich waren die Nieten damals größer dimensioniert oder aber aus einem anderen Material. Bei den Getrieben für die größeren Motoren im Golf IV sind auch stabilder Nieten eingebaut und komsicherweise treten dort wenige bis keine Probleme auf. Insgesamt kann man sagen, dass Kosteneinsparungen für dieses Problem verantwortlich sind. Sei es, weil die Nieten zu dünn dimensioniert sind oder weil minderwertiges Material verwendet wurde, das dann weider günstiger gewesen ist.
Ich bin mittlerweile bei knapp 147000KM mit meinem DUU *auftischklopf*. Kommenden Dienstag ist der Wagen beim 🙂 wegen einem Kupplungswechsel. Allerdings habe ich da schon ein mulmiges Gefühl. Nachdem der Meister mir den Preis nannte fügte er noch hinzu: "Das ist nur der Preis für den Kupplungswechsel - Wenn nichts mehr dazukommt". Ich sehe es schon kommen, das wird sehr teuer...
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Hallo
Eigentlich gibts es für die Leute die so ein Getriebe haben folgende Lösungen:
1) Den Schraubensatz für das Getriebe kaufen (130€) und dieses einbauen lassen
2) Den Wagen verkaufen
3) Warten und hoffen,dass das Getriebe hält.
Wie man öfters ließt,haben manche Golf IV Modelle mit dem Getriebe schon über 200 000km runter und nie probleme damit gehabt.
Es ist also einfach eine Glückssache ob die Köpfe halten oder nicht.
Nur wenn man immer in den Golf einsteigt und hofft,dass man gut ankommt würd ich den Wagen halt verkaufen oder reparieren lassen.
MfG
Schapy
Zitat:
Original geschrieben von Nordhesse
Es ist kein Konstruktionsfehler und es ist nicht eine zu schwach ausgelegte Niete!Gegen die These einer zu schwachen Niete:
Das Achsantriebsrad ist mit 8 gleich dimensionierten Nieten mit dem Differentialgehäuse vernietet. Diese Konstruktion gibt es seit Einführung der 020-Getriebes.Gegen die These des Konstruktionsfehlers:
Das DUU-Getriebe wurde im Golf, Audi A3, und Skoda Octavia eingebaut. Die übermäßigen Schadensfälle gibt es aber nur beim Golf! Ich will es mal vorsichtig ausdrücken und niemandem zu Nahe treten, meist bei Fahrern die ihr Auto nicht im Serienzustand belassen 😉
Auch gibt es noch einige andere 02K-Getriebe, die exakt die gleiche Vernietung haben, ohne eine solche Schadenshäufung!So, das nur mal zu den immer wiederkehrenden Meinungen der Konstruktionsfehler oder der zu schwachen Niete.
Dede13 hat vollkommen recht, ein Ölwechsel kann nicht schaden. Auch wenn es nicht vorgeschrieben ist, ist es sinnvoll. Es ist auch nicht vorgeschrieben die Sitze ab und zu sauber zu machen, und dennoch wird es ohne Nachfrage mit irgendwelchen Polsterreinigern gemacht.
Das Schaltgestänge hat auch nichts mit der "Wartungsfreiheit" des Getriebes zu tun. Das sollte mindestens bei jeder Inspektion geschmiert werden.
Bei meinen Bora ist das passiert kopf abgebrochen bei 65.000 km mit 1.6 benzin Motor im Originalzustand.!!!
Also man kann mir sagen was man will ich denke auch wie viele andere hier das dass Getriebe zu schwach konstruiert ist. Ich hatte zwar noch keine probleme (auf holz klopf). Aber man kann den gedanken nie ganz verdrengen das das getriebe leicht mal den geist aufgibt
Wie schon gestern von mir in einem anderen Beitrag geschrieben hat es mein DUU Getriebe, Bora Bj 1999 bei einer Laufleistung von 93400 Kilometern gestern Morgen auf der A2 zerrissen. Und ich kann euch versichern das mein Bora in Serienzustand ist und ich einen ganz normalen Fahrstil habe.
Reparaturkosten laut VW Vertragshändler 2800 Euro. Kulanzanfrage meinerseits wurde damit abgetan das der Wagen älter als 6 Jahre ist und somit keine Kulanz seitens VW gewährt wird.
Wenn ich hier lese das dies überwiegend bei "getunten" oder "sportlichem" Fahrstil auftreten soll kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Gruß
Also wenn ich mich im Freundes- und Bekanntenkreis so umgucke, laufen die Fahrzeuge weitaus zuverlässiger, die nur getreten werden.
Man sollte mal untersuchen, in welchen Betriebszuständen die meiste Kraft auf die Nietköpfe ausgeübt wird, denn komischerweise halten die 02Ks scheinbar, die nur Feuer kriegen.
Ich hab meinen 1.6er ja vor gut einem Jahr mit Getriebeschaden gekauft. Da waren dem Rückwärtsgang ein paar Zähne verloren gegangen... Ich habs dann instandsetzen lassen, bei einem Getriebeinstandsetzer. Ich hab dann auch direkt das Problem der Nieten mit dem Repsatz machen lassen (er sprach allerdings, das die Nieten durch Schrauben ersetzt werden). Rückwärtsgang natürlich auch neu machen lassen. Mein Getriebebauer meinte auch, dass das mit dem Rückwärtsgang ne VW Krankheit wäre, und er das mit den Nieten eigentlich kaum kennt.