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Geschwindigkeitsüberschreitung in den USA

Themenstarteram 3. November 2009 um 19:56

Hallo,

ich habe festgestellt, dass sich in den USA kaum jemand an die vorgeschriebene Geschwigkeit hält und wollte daher fragen, wieviel Geschwindigkeitsüberschreitungen von 10 oder 20 mph so im Durchschnitt kosten. Ist das von Staat zu Staat verschieden? Gibt es auch Fahrverbote für zu schnelles fahren, so wie in Deutschland? Wenn man auf einer Kreuzung mit Rotlichtblitzer bei gelb rüberfährt, stellt das schon einen Verstoß dar?

Gruß

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

wenn du 8 Stunden in einem Stau stehst der von einem Rechtsüberholer verursacht wurde...

Wie kann denn ein Rechtsüberholer einen Unfall verursachen? :confused: Wenn, dann verursacht den doch derjenige, der diesen übersieht oder ignoriert und einfach rüberzieht (was er schon viel früher hätte tun sollen, dann wäre es auch garnicht möglich gewesen rechts zu überholen)

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am 7. November 2009 um 17:37

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Zitat:

Original geschrieben von TheWurst

Wie kann denn ein Rechtsüberholer einen Unfall verursachen?

Indem er dem Spurwechsler aus dem toten Winkel heraus in die rechte Seite hineinfährt.

Und das wäre links nicht so?

Zitat:

Original geschrieben von MagirusDeutzUlm

meinst du den toten winkel, der entsteht weil der spurwechsler NICHT den rückwärtigen verkehr beobachtet, NICHT die spiegel nutzt bevor er rüberzieht und auch KEINEN schulterblick macht?!

Ich meine den toten Winkel, der entsteht, wenn der Spurwechsler alle drei o.g. Möglichkeiten abgearbeitet hat, der Rechtsüberholer aber just dann mit hohem Geschwindigkeitsüberschuß rechts zu überholen versucht, wenn der Spurwechsler gerade die Spur wechselt in dem Glauben, das alles frei sei.

Alles schon erlebt (zum Glück nicht als Beteiligter)....

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

aber just dann

ein fahrzeug taucht NICHT so einfach aus dem nichts auf!

auch wenn die einschlägige presse soetwas gerne behauptet, das aufeinmal fahrzeuge mit bösem, grellen xenonlicht urplötzliuch hinter iwelchen jungen frauen aufgetaucht sind die dann mitsamt kind auffm beifahrersitz in die streckenbepflanzung krachen!

hier hat entweder der spurwechsler zu lange gewartet um die spur zu wechseln, hat nicht richtig geguckt, oder hat einmal geguckt um dann 5km weiter rechts-rüber zu fahren...

Ich finde Rechtsüberholen, wie es in USA möglich ist, ganz phantastisch. Das funktioniert aber nur, weil alle Fahrzeuge PKW´s wie auch LKW´s eine fast gleiche Geschwindigkeit fahren nämlich 55 miles + ca. 10/15. Das funktioniert leider nicht auf Deutschen Staßen wo der Geschwindigkeitsunterschied zwischen LKW´s und Schnellfahrern einfach zu groß ist.

Aufmerksamkeit ist in beiden Fällen notwendig, dann passieren auch keine Unfälle. Das BMW typische Verhalten, den Blinker nur ein halbes Mal anzuhauchen hat man in USA beim rechtsüberholen selbstverständlich zu unterlassen. Dieses Schnöselhafte spätpubertäre Verhalten habe ich aber Gott sei Dank in Amerika noch nie sehen können.

Jedenfalls funktioniert das Rechtsüberholen in Amerika sehr gut.

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Zitat:

Original geschrieben von MagirusDeutzUlm

meinst du den toten winkel, der entsteht weil der spurwechsler NICHT den rückwärtigen verkehr beobachtet, NICHT die spiegel nutzt bevor er rüberzieht und auch KEINEN schulterblick macht?!

Ich meine den toten Winkel, der entsteht, wenn der Spurwechsler alle drei o.g. Möglichkeiten abgearbeitet hat, der Rechtsüberholer aber just dann mit hohem Geschwindigkeitsüberschuß rechts zu überholen versucht, wenn der Spurwechsler gerade die Spur wechselt in dem Glauben, das alles frei sei.

Versteh ich nicht...was ist da jetzt im Gegensatz zum "normalen" Überholen anders? Und selbst wenn irgendwas anders ist, ist doch trotz allem der Spurwechsler der Verursacher, und nicht der, der einfach nur geradeaus fährt.

Zitat:

Original geschrieben von mike cougar

Ich finde Rechtsüberholen, wie es in USA möglich ist, ganz phantastisch.

Ich auch - wenn irgendein "Schleicher" den Tempomat nur auf 64 eingestellt hat, zieht man einfach gemütlich mit 65 rechts oder links vorbei :D

Moin,

Der Rechtsüberholer ist der Unfallverursacher.

Denn sein Verhalten hat den Unfall ausgelöst. Wäre der Rechtsüberholer hinter dem "Schleicher" geblieben - hätte es keinen Unfall gegeben.

So simpel ist hier die Logik. Der Schleicher gefährdet die Zeitökonomie - der Rechtsüberholer die Verkehrssicherheit.

That's it ... quite simple.

Zitat:

Original geschrieben von TheWurst

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

wenn du 8 Stunden in einem Stau stehst der von einem Rechtsüberholer verursacht wurde...

Wie kann denn ein Rechtsüberholer einen Unfall verursachen? :confused: Wenn, dann verursacht den doch derjenige, der diesen übersieht oder ignoriert und einfach rüberzieht (was er schon viel früher hätte tun sollen, dann wäre es auch garnicht möglich gewesen rechts zu überholen)

Hast du meinen Beitrag ganz gelesen und wie gefordert ZUENDE gedacht??? LA und Chicago und NY und Boston sind nicht die GANZEN USA - sondern nur ein paar Prozent davon ... ziemlich genau die 1+10% von Strassennetz die ich schon erwähnte - und was in diesem Bereich an Unfällen durch Rechtsüberholen passiert - wird entsprechend scharf bestraft. Würdest du das in Deutschland durchziehen - würdest du dich im nächsten Moment über die Abzocke bei Strafen beschweren.

Klar was ich meine ?!? In den USA erkaufst du dir die paar mehr Freiheiten auf unbedeutenden Bereichen einfach mit der deutlich rigoroseren Bestrafung des Sünders. Das ist möglich - da im Durchschnitt die Verkehrsdichte und damit die Gefahr 3./4./5. und x. mit zu schädigen niedriger ist. Schließlich gibt es ja auch Idaho, New Mexico, Arizona und Co. ;)

MFG Kester

Zitat:

Original geschrieben von ArmuS

Beim Thema Rechtsüberholen spielt die Verkehrsdichte doch überhaupt keine Rolle. Schon mal in L.A. oder Chicago während der Rush Hour unterwegs gewesen? Da sieht man Autos...:)

Die Amis haben's seit Jahrzehnten (oder schon immer, weiss nicht genau), und das ist doch der Punkt. Man schaut beim Spurwechsel halt eben genauer, und blinkt vorallem ordentlich. Für sie ist es das normalste der Welt, sie haben nichts anderes gelernt.

In Good Old Europe müsste man die Leute dafür umerziehen, was praktisch unmöglich ist, so à la Linksverkehr einführen wollen...

Ladungssicherung:

Flatbeds,

haben wenigstens 12 X4 " Breite Winden. Jeder Gurt ist gut fur etwas weniger wie 3tons.

Dazu kommen Kettenzuge wenn erforderlich. An den Statelines sind Waagen, und die DOT hatt immer ein Auge auf Gewicht, und Ladungssicherung. -Solltest du der Auffassung sein das genugend Gesichert ist, haben diese DOT Beamte Listen, um es auch dem Dummsten zu zeigen. Daduech das du es nicht kannst mit der Ladungssicherung, wird eine Rigging Firma gehohlt die Deine Ladung Sichert. Das kostet etwa $2000,--. Der Truck bewegt sich erst wenn gesichert ist, und die Rigging Rechnung Bezahlt ist.

Van Trailer

haben wenigstens 2 Loadbars, und 2 Ratschen Straps. Hohlraume werden mit Luftsacken gefullt.

Tachoscheiben

Die Teile haben wir nicht, wir fahren mit Logbook -Fahrtenbuch- einige Firmen haben die Fahrtenbucher uber Computer geregelt, z.B. Qualcomm, ahnlich Fleetboard in Deutschland.

Fahrzeit

Wir fahren 11 Std., taglich in einem Zeitraum von 14 Std. danach muss ich 10 Std. stehen / schlafen, oder 10 Std. Fahren, in 14 std, dannbrauche ich nur 8 Std Stehen. Nach ablauf von 70 Std. Fahrzeit muss der truck fur 34 Std, Stehen. Privatfahrten konnen und werden gemacht, diese gelten nicht als Fahrzeit. z.b. am wochenende an den Strand fahren, oder sehenswurdigkeiten zu Besichtigen.

 

Verkehr,

In den Ballungsgebieten ist der Verkehr Dichter wie in den Ballungsgebieten in Deutschland. Beispiel morgens um DC / Baltimore area I95 NB von Exit130 Fredricksburg bis Exit 176 solid Fahrzeit 2 Std. I270 SB to DC 1 Std fur 2 mls. -Ein Grund warum wir versuchen Nachts zu fahren, um den Verkehr -rush hour- zu und in die Suburbs zu umfahren.

Geschwindigkeit

in den meisten States ist 70mph plus toleranz. In manchen Ballungsgebieten sind kurze Stucke auf 55mph beschrankt. -kaum einer halt sich daran, und alle fahren 65 / 70mph-.

Wenn du immer mitte 70mph fahrst sagt keiner etwas. In den Planes wird aufgemacht, und die Trucks haben meistens etliche PKW's im "schlepp"

Rechts uberhohlen ist VERBOTEN, rechts vorbeifahren, in der spur die schon "langer" benutzt wird ist erlaubt!

 

Rudiger

Bergig WW 7% 5miles
Traffic
Unfall, alles Steht
+2

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

Der Rechtsüberholer ist der Unfallverursacher.

Denn sein Verhalten hat den Unfall ausgelöst. Wäre der Rechtsüberholer hinter dem "Schleicher" geblieben - hätte es keinen Unfall gegeben.

Nö. Der "Schleicher" der einfach die Spur wechselt und so dem Überholer die Vorfahrt nimmt, verursacht den Unfall. Nicht umgekehrt.

am 9. November 2009 um 19:43

Als wir im Urlaub in Florida waren, wurden wir auf dem Interstate Highway von einer Motorradstreife angehalten, war glaub ich 80mph in ner 70mph-Zone. Fand ich ungerecht, denn wir sind ganz normal und umsichtig gefahren. Ich glaub, die haben wegen den geringen Tempolimits so viele Unfälle, bei so niedrigen Gschwindigkeiten wird man auf lange Sicht unaufmerksam.

Wie sehr die Cops auf das Speedlimit schauen haengt stark vom Staat und den Gegebenheiten ab. Autos mit Nummernschildern aus einem anderen Staat werden oft abgezockt. Bei Touristen ist man mal gnaedig und mal nicht, auch davon abhaengig ob es dem Cop erlaubt ist direkt zu kassieren oder nicht.

Auf manchen Freeways wird ordentlich angegast (z.B. 280 San Francisco-San Jose), auf anderen fliesst der Verkehr eher zaeh. In Schulzonen ist kaum Toleranz drin, aber da sollte man sich eh ans Limit halten.

Zitat:

Original geschrieben von Chief Joseph

Als wir im Urlaub in Florida waren, wurden wir auf dem Interstate Highway von einer Motorradstreife angehalten, war glaub ich 80mph in ner 70mph-Zone. Fand ich ungerecht, denn wir sind ganz normal und umsichtig gefahren. Ich glaub, die haben wegen den geringen Tempolimits so viele Unfälle, bei so niedrigen Gschwindigkeiten wird man auf lange Sicht unaufmerksam.

Hi,

naja 80 in der 70er Zone ist aber schon recht zügig. Gerade auf in den wenigen 70er Bereichen merkt man schon das das vielen Amerikanern fast zu schnell ist :D Und das sagt eigentlich jeder das man mit 10 mph drüber schon Bereich ist wo man angehalten werden kann.

Auf den einsamen Landstraßen wird man unbeabsichtigt schon mal schneller,vor allem da unser Mietwagen keinen Tempomat hatte. Auf den Highways und Interstates schwimmt man entspannt im verkehr mit da stört das niedrige Tempo kaum. Nach knapp 2000 miles im Sonnenstaat kam mir der Deutsche Straßenverkehr auf einmal richtig beengt und stressig vor.

Gruß Tobias

Ich muss sagen, 80mph in ner 70mph-Zone sind nicht so zügig. Es war nämlich ein Highway, wo die Straßenqualität gut war und man ohne Probleme auch 90-100mph fahren könnte. Ich fänd es jedenfalls gut, wenn man in den USA auf gut ausgebauten Interstates sowas wie ne Richtgeschwindigkeit einrichten würde. Hätte weniger Unfälle zufolge und die Amis würden dann vielleicht etwas aufmerksamer fahren .

Moin,

Über die "idealistische" Unfallverursachung können wir gerne diskutieren, das ist ein ganz anderes Thema. Juristisch ist die Sichtweise gemäß der zugrunde liegenden STVO nunmal die ANDERE. Du hast nicht rechts zu überholen - entsprechend hat der nach Rechts ziehende da auch KEIN schnelleres Auto zu erwarten ...

Datt iss seit 195x so ... und das ist ja nunmal vor Gericht das maßgebliche ;)

MFG Kester

Zitat:

Original geschrieben von TheWurst

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

Der Rechtsüberholer ist der Unfallverursacher.

Denn sein Verhalten hat den Unfall ausgelöst. Wäre der Rechtsüberholer hinter dem "Schleicher" geblieben - hätte es keinen Unfall gegeben.

Nö. Der "Schleicher" der einfach die Spur wechselt und so dem Überholer die Vorfahrt nimmt, verursacht den Unfall. Nicht umgekehrt.

Zitat:

Original geschrieben von Chief Joseph

Ich muss sagen, 80mph in ner 70mph-Zone sind nicht so zügig. Es war nämlich ein Highway, wo die Straßenqualität gut war und man ohne Probleme auch 90-100mph fahren könnte. Ich fänd es jedenfalls gut, wenn man in den USA auf gut ausgebauten Interstates sowas wie ne Richtgeschwindigkeit einrichten würde. Hätte weniger Unfälle zufolge und die Amis würden dann vielleicht etwas aufmerksamer fahren .

Hi,

die Amis würde auch bei 100mp/h noch an ihrem Jumbo Becher Cola nuckeln:D aber das ist ein anderes Thema. :D

Vielleicht lag es an der Urlaubslaune aber ich fand das Tempo vollkommend ausreichend um zügig und entspannt von A-B zu kommen,auch wenn ich hier gern auch mal schneller fahre. Gerade weil die LKW nicht langsamer sind und alles etwas gleichmäßiger läuft ist das Durchschnittstempo durchaus zügig,außer während der rush hour aber das ist hier ja auch net anders.

Hinzu kommt das die meisten US-Cars gar nicht für ein höheres Tempo ausgelegt sind. Bremsen,Fahrwerk,Reifen sind auf das das niedrige Tempo ausgelegt.

Würde man jetzt ein deutlich höheres Tempo erlauben wären nicht nur viele Fahrer überfordert sondern auch die Auto´s.

Gruß tobias

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

Über die "idealistische" Unfallverursachung können wir gerne diskutieren, das ist ein ganz anderes Thema. Juristisch ist die Sichtweise gemäß der zugrunde liegenden STVO nunmal die ANDERE.

Ja aber von der rede ich doch garnicht, ich dachte bis eben dass es um die USA geht. :rolleyes:

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