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Gebläse Regler

Opel Astra F
Themenstarteram 18. Dezember 2019 um 18:51

Hi,

vielleicht ist meine erste Frage in diesem Forum sehr dumm? Letzte Woche lautete die Diagnose - in einer tollen Oldtimer-Werkstatt -: Gebläse okay, Regler kaputt. Jetzt kam das bestellte Teil, aber ohne das Anschluss-Stück, welches genauso verschmort war wie der alte Regler. Mein Kfz-Engel musste lange basteln, improvisieren. Es ist doch an sich ein lächerliches Teil, wieso gehört nicht das eine und das andere Ende zum Lieferumfang? Bzw. hätte der Meister es erst komplett zerlegen müssen, um „mehr“ zu bestellen?

Noch eine vorsichtige Frage: Fährt jemand von euch auch einen Astra F-CC Baujahr 1996? Meinen habe ich inzwischen umgetauft in „rollendes Pantanal“ (weltweit größtes Feuchtgebiet in Brasilien). Wenn wie jetzt die Außentemperaturen niedrig sind, gehe ich mehrfach täglich raus, um das Kondenswasser aufzuwischen bzw. bei schönem Wetter die Fenster runterzukurbeln. Unterwegs in einer Hand immer das Microfasertuch bzw. mehrere trockene in Reserve auf dem Beifahrersitz.

Wer weiß, vielleicht kennt ihr ja noch nicht ausprobierte Tricks?

Für jeden Rat dankbar

Bernardine

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11 Antworten

Du solltest mal gucken, wo das Wasser in den Wagen lauft.

Eventuell unterhalb der Windschutzscheibe beim Gebläsemotor, das ist eine typische Stelle.

Mach mal die Schwellerleisten ab und fasse unter den Teppich, da ist bestimmt das Dämmmaterial durchnässt.

Wenn du den Wassereinbruch nicht stoppst, bekommst du den Wagen nie trocken.

Hei, der Ablauf vorn beim Innenluftfilter verstopft schnell mal, so das Du über das Filter Feuchtigkeit mit ansaugst.

Beide Seiten die Abläufe gereinigt und ein neues Filter eingebaut und alles iO.

Bei mir kam noch der Ablauf des Dachfenster dazu, der ablauf ist in der A Säule,mußte ich auch reinigen.

MfG

Ps - wenn der Dichtgummi unter der Motorhaube nicht richtig sitzt, läuft Dir das Wasser bei Regen direkt

von der Scheibe rein und überflutet das Innenraumfilter.

Beim Gebläse Holst du einen neuen widerstand, dann sollte das doch gegessen sein...

 

Schiebedach verbaut?

Themenstarteram 19. Dezember 2019 um 13:25

Merci beaucoup für eure Antworten und Tipps. Hoffentlich sind nicht nur Schrauber im Forum, bin nämlich leider keiner. Den neuen Regler hätte ich im Leben nicht einbauen können. Aber meine Frage dazu lautete ja, ob das Anschlussstück nicht dabei sein müsste? Wenn dann schmoren doch beide Teile durch? (@ Papstpower)

Inzwischen bei Tageslicht eure „Hausaufgaben“ leidlich gemacht. Vorne ist’s - immer noch - trocken, denn das von „Dual-Sport“ beschriebene Problem gab’s vor drei Jahren, das Wasser stand förmlich im Fußraum. Der Kfz-Meister entfernte unten die Verschlüsse und einen heißen Sommer lang trocknete der Astra bei weit offenen Fenstern durch.

@ Heinrichmann: Im entsprechenden Bereich unter der Motorhaube ist alles okay, hab’s ja gestern bei der Reparatur selbst gesehen. Allerdings entfernte ich den Pollenfilter mal, das war der erste Tipp gegen Feuchtigkeit innen. Von einem genervten Fahrer mit exakt dem gleichen Modell. Meines 2001 im August gekauft, gerade fünf Jahre alt, aber beim ersten Sommergewitter auf der Autobahn musste ich rausfahren, weil alle Scheiben binnen Sekunden blickdicht waren.

… Die Rückbank ist ziemlich nass, und zwar über die ganze Breite, was eigentlich nicht sein dürfte. Mein letztes Malheur: Der Bolzen im Schloss (hintere Tür auf der Fahrseite) bewegte sich nach -8° nachts nicht mehr zurück. Internet-Ratschlag Föhnen überzeugte ihn nicht. Das Wetter schlug um auf Regen mit Orkanböen, wehte die schützende Halbgarage immer wieder weg. Aber der Wagen stand direkt vor’m Haus, eigentlich recht geschützt. Nur musste ich montags mit leidlich festgezurrter Tür (an der Fensterkurbel), die sich in jeder Rechtskurve nach außen bewegte, 10 km durch den Regen zur Werkstatt. Den simplen Trick, äußeren und inneren Türöffner gleichzeitig zu betätigen, vergesse ich nicht mehr. ??

Vorerst die Rückbank hochgestellt, Fenster offen, aber im Winter ist’s aussichtslos, die Polster trocken zu bekommen. Der Kofferraum wäre eigentlich okay bis auf die „schwitzenden“ Plastiksäcke. Es sollte mir nicht noch einmal passieren, dass der Wagen bei Schnee hier am Berg steckenbleibt. Daher billigen Spielsand gekauft und 2 25kg-Säcke direkt über die Hinterachse legen lassen - zu schwer. Das Gewicht kann erhöht werden, genug weitere Säcke vorhanden. ?? Nur, warum „schwitzen“ sie, genauso wie Mineralwasser in Plastikflaschen, sobald’s kalt wird?

Sorry wegen der Länge, mir fällt noch ein Punkt ein. Der laut Erklärung zu Kondenswasser eine Innenraum-Feuchtigkeit* voraussetzt. Die wiederum bereits entsteht, wenn man mit regennasser Kleidung ins Auto steigt. Es läuft in die Fensterdichtungen … kommt von dort wieder hoch: ein Kampf gegen Windmühlen. Kürzlich war bei Frost alles klar, der Wagen vorsorglich gut eingepackt, unsereins pulvertrocken: Obwohl ich sofort das Fahrfenster etwas runterkurbelte, genügte dreimal Ausatmen: von innen vereiste Windschutzscheibe. Den Raumentfeuchter im Auto kann man eh knicken, das Pulver wird bei Minustemperaturen zum Stein.

So, das wäre die momentane Gemengelage als Gesamtbild. Fällt euch zu diesem Drama noch etwas Hilfreiches ein?

Etwas mutlos, Bernardine

PS: *Ach so, deswegen Kondenswasser auf den Säcken und Flaschen. ??

Zitat:

@Papstpower schrieb am 19. Dezember 2019 um 09:15:02 Uhr:

 

Schiebedach verbaut?

Was sollen denn die Ballastsäcke auf der Hinterachse bewirken, wenn du doch Frontantrieb hast?

Sie werden dir nur was nützen, wenn du den Sand vor die durchdrehenden Vorderräder streust.

Ist dein Dachhimmel eventuell nass im Bereich der Rückbank?

Dann könntest du eine gerissene Dachnaht haben, unterhalb der Regenrinnen.

Wenn man Wasser im Fussraum hatte, reicht ein Tag trocknen bei Weitem nicht.

Die Nässe sitzt unterm Teppich in den Dämmmatten, die kommt da von alleine nicht mehr raus.

Dämmmatten ausbauen, auspressen und trocknen lassen.

Themenstarteram 19. Dezember 2019 um 19:29

1. Stimmt, vergessen zu schreiben, dass es kein Schiebedach gibt.

2. ist der Dachhimmel okay, aber vorne an der Windschutzscheibe hängt der Stoff etwas runter, weil die eben oft auch von innen gefroren ist, resp. das Kondenswasser läuft.

3. hatte ich geschrieben, dass nach dem Wasser im Fußraum der Wagen einen heißen Sommer lang trocknete, mehrere Monate. Es gibt zwar leider keine Garage gibt, aber man kann hier in der „Wildnis“ sein Auto offen stehen lassen, ohne dass es „Beine bekommt“.

Nr. 4, die Ballastsäcke, sagte mir mein „Fahrgefühl“. ?? Ganzes Auto schwerer, bessere Auflage, Schneegriffigkeit? Die Situation war aber auch heftig. 20 cm Neuschnee in Windeseile auf den vorhandenen, andere lagen schon im Graben oder hatten aufgegeben. „Wir“, der treue Astra und ich schafften die Steigung. Aber es ist - ohne Ketten o.ä. - einfach nicht möglich, am Hang, die Geschwindigkeit zu drosseln und gleichzeitig einen rechten Haken zu schlagen, um auf den noch höheren „Parkhügel“ zu gelangen. Der keine Begrenzung hat. Zu viel Schwung, und man „fällt“ hinten gleich wieder runter, das Auto steckt womöglich auf dem Kopf im Schnee

Ernste Frage: Soll ich die Sandsäcke lieber vor den Beifahrersitz legen, damit vorne mehr Gewicht ist? Neue Winterreifen sind drauf. Es ist halt Bergland, im Winter viel kälter, mehr Schnee, keine offizielle Straße.

Die hinteren Polster sind erst mal mit allem Saugfähigen versehen, dicke Duschhandtücher und ganze Zeitungen.

Falls ihr mir’s zutraut, alleine die Sitze auszubauen und es mir erklärt, mache ich’s morgen, damit sie in der Wohnung trocknen können. Alle möglichen Schlüsselsätze gibt’s schon.

Herzlichen Dank für eure Geduld

Bernardine

Ah, sorry, da habe ich mich wohl verlesen.

Bevor diese missliche Mobile Lebenslage in einen Forenverlauf der Länge der Bibel endet. - Lass Dir an einer der Hinterscheiben ein Saugeradapter basteln. Isolierplatte von Innenausbau bei 10cm offenem Fenster einklemmen, Loch für Naß-Profisauger da noch reinbohren. Motor an und Heizung auf UMLUFT! Fachmann mit viel UV-Licht im Innenraum, 2. Fachkraft begegnet das Auto gezielt mit Giesskanne, Wasser sollte UV-Indikator, so 2-3 Stick ins Wasser. Sollte das Wasser erst später hervorkriechen, sieht man es dennoch woher, anhand des UV-Reflekts.

Zitat:

@Bernardine schrieb am 19. Dezember 2019 um 19:29:05 Uhr:

1. Stimmt, vergessen zu schreiben, dass es kein Schiebedach gibt.

2. ist der Dachhimmel okay, aber vorne an der Windschutzscheibe hängt der Stoff etwas runter, weil die eben oft auch von innen gefroren ist, resp. das Kondenswasser läuft.

3. hatte ich geschrieben, dass nach dem Wasser im Fußraum der Wagen einen heißen Sommer lang trocknete, mehrere Monate. Es gibt zwar leider keine Garage gibt, aber man kann hier in der „Wildnis“ sein Auto offen stehen lassen, ohne dass es „Beine bekommt“.

Nr. 4, die Ballastsäcke, sagte mir mein „Fahrgefühl“. ?? Ganzes Auto schwerer, bessere Auflage, Schneegriffigkeit? Die Situation war aber auch heftig. 20 cm Neuschnee in Windeseile auf den vorhandenen, andere lagen schon im Graben oder hatten aufgegeben. „Wir“, der treue Astra und ich schafften die Steigung. Aber es ist - ohne Ketten o.ä. - einfach nicht möglich, am Hang, die Geschwindigkeit zu drosseln und gleichzeitig einen rechten Haken zu schlagen, um auf den noch höheren „Parkhügel“ zu gelangen. Der keine Begrenzung hat. Zu viel Schwung, und man „fällt“ hinten gleich wieder runter, das Auto steckt womöglich auf dem Kopf im Schnee

Ernste Frage: Soll ich die Sandsäcke lieber vor den Beifahrersitz legen, damit vorne mehr Gewicht ist? Neue Winterreifen sind drauf. Es ist halt Bergland, im Winter viel kälter, mehr Schnee, keine offizielle Straße.

Die hinteren Polster sind erst mal mit allem Saugfähigen versehen, dicke Duschhandtücher und ganze Zeitungen.

Falls ihr mir’s zutraut, alleine die Sitze auszubauen und es mir erklärt, mache ich’s morgen, damit sie in der Wohnung trocknen können. Alle möglichen Schlüsselsätze gibt’s schon.

Herzlichen Dank für eure Geduld

Bernardine

Achtung bei den Sitzen! Gurtstraffer müssen gesichert werden!

Themenstarteram 21. Dezember 2019 um 17:33

Danke Harry (?) für den Hinweis auf die Länge der Bibel. Das war doch nicht mal so viel wie Kapitel 1 der Genesis. ?? Auch über die „missliche mobile Lebenslage“ musste ich sehr lachen, trifft’s genau, eine existentielle Situation. Allerdings war Deine Anleitung nun derart kurz, dass ich auch bei mehrfachem Lesen nichts verstehe. Höchstens, dass es eine teure Angelegenheit ist, einigen technischen Sachverstand erfordert. Der fehlt mir halt in puncto Kfz. Außerdem werde ich bestimmt per Gießkanne nichts extra nass machen, dazu noch mitten im Winter. ?? Übrigens ist der „alte Herr“ laut Werkstatt „hervorragend“, nächster TÜV null Problem. In den ersten neun Jahren nach Kauf kümmerte sich ein KFZ-Meister-Nachbar um ihn. Er machte in jedem Frühjahr eine Unterbodenwäsche mit Bioöl-Versiegelung, daher „immer noch“ kein Rost. „Geheime“ Löcher kann man also ausschließen.

@ Papstpower: Deine Warnung zu den Gurtstraffern schlug mich gleich in die Flucht. Besser die Sitze bleiben drin, bevor ich kompletten Mist baue. Laut Wetterbericht für die Region kein Frost, bis die Werkstatt im Januar wieder öffnet. Dann „lasse“ ich die Sitze dort zum Trocknen.

Ein herzliches Vergelt’s Gott an euch

Bernardine

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