Garantieverlängerung beim VIer sinnvoll?

VW Golf 6 (1KA/B/C)

Servus miteinander,

ein Thema, was mich heute beschäftigt hat, ist die Garantieverlängerung für 2 / 3 Jahre. Für meinen 80 PS Golf (hängt wohl vom Motor ab) würde die Zweijährige bis zur Unterschrift bei Abholung knapp 250 € kosten, danach 300 €. Hab ich heute vom VW Kundenservice erfahren. Was haltet ihr davon? Ist es bei einem doch recht unanfälligen KFZ wie dem Golf wahrscheinlich, dass man die je in Anspruch nehmen muss? Bei 100.000 km Tests der Zeitschriften war der Golf immer recht gut und es gibt ne Menge Ausschlüsse, die nicht beinhaltet sind. Dem entgegengesetzt sind die gesparten 200 € bei der KFZ Steuer vielleicht hier gut investiert?!

Wie würdet ihr entscheiden?

Indy

Beste Antwort im Thema

Hallo,
es ist wie bei jeder Versicherung:
Hast Du sie abgeschlossen, brauchst Du sie nicht, hast Du sie nicht abgeschlossen, brauchst Du sie garantiert.
Im übrigen bin ich der Meinung, daß der Preis der Versicherung im Verhältnis zum Fahrzeugpreis wohl noch zu verkraften ist.
Wenn ich sehe, wieviel Geld manchmal für unnütziges Sonderzubehör ausgegeben wird.
Es kommt m.E. auch darauf an, wie lange ich vorhabe, das Auto zu fahren.

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der eine macht mit toyota schlechte erfahrungen der andere mit audi der andere vw.

es gibt keinen hersteller der keine probleme hat. kauf doch altes modell vor 2000. wenig elektronik, wenig probleme, bessere qualität. das meiste kann man selber machen.

Nach meinen Erfahrungen in den letzten 21 Monaten mit meinem Firmenwagen Golf VI Variant 1.6 TDI kann ich nur zu einer Garantieverlängerung raten... Oder einem anderen Hersteller

480€ wieder bekommen, weil, siehe signatur, der golf bei 39000 km einen wirtschaftlichen totalschaden erlitten hat...die garantie hat sich trotzdem gelohnt...gezahlt wurde steuerkette, nockenwellenversteller und spanner (das übliche) und lenker an der hinterachse(wäre sonst durch TÜV gefallen😰)...ob sich die garantie lohnt, weiß man erst nach dem jeweils abgeschlossenen zeitraum, aber man braucht sich keine gedanken über überteuerte reparaturen zumachen...🙂

Auch bei uns steht eine Garantieverlängerung an: Golf VI 1.4 Style (Sauger), ca. 10.000km im Jahr. Laut Tabelle soll das ganze ca. 470 Euro kosten, also ca. 157 Euro pro Jahr. Es ist zwar der kleine Motor, aber die vielen elktrischen Helferlein gehen doch auch mal gerne kaputt. Außerdem habe ich schon über Getriebe,- Kupplungs,- und anderen Problemchen gelesen. Da dürfte das sich doch schon rechnen, WENN etwas kaputt geht, oder? Was meint ihr? Würdet ihr bei diesen Voraussetzungen die Garantie verlängern?

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Bei den TSI mit den Steuerkettenproblemen ist eine Garantieverlängerung bestimmt nicht verkehrt.
Aber da ist jeder unterschiedlicher Meinung.
Ich kann nur positives über meinen 2.0 Diesel berichten. Jetzt 98000 km ohne Defekte und Pannen.

Also ich hatte neulich eine Riss in der Magnetkupplung der Klimaanlage.
Der Kompressor jaulte richtig beim Gasgeben.Ging alles über die Anschlussgarantie
die seit 2011 bei mir läuft. Nur die Neubefüllung der Klimaanlage musste ich
bezahlen ( 29 Euro ) Ich kann es nur jeden Empfehlen. Man soll aber bedenken,
das KEINE Verschleissteile inbegriffen sind.

Zitat:

Original geschrieben von garfield126


480€ wieder bekommen, weil, siehe signatur, der golf bei 39000 km einen wirtschaftlichen totalschaden erlitten hat...die garantie hat sich trotzdem gelohnt...gezahlt wurde steuerkette, nockenwellenversteller und spanner (das übliche) und lenker an der hinterachse(wäre sonst durch TÜV gefallen😰)...ob sich die garantie lohnt, weiß man erst nach dem jeweils abgeschlossenen zeitraum, aber man braucht sich keine gedanken über überteuerte reparaturen zumachen...🙂

Das beste Beispiel dafür, dass man bei deisen Kröten auf JEDEN FALL eine Garantieverlängerung braucht...!

Ich hatte nach Ablauf der 2jährigen Werksgarantie eine Garantieverlängerung für weitere zwei Jahre abgeschlossen. Kosten 300 Euro. Von der Versicherung übernommene Reparaturkosten während dieser Zeit waren 581,27 Euro. Hat sich für mich also auf jeden Fall gelohnt und werde es wegen des vielen Technik-Schnick-Schnacks auch beim Neuen wieder so machen. Man schläft dann auch viel ruhiger.

Update:
Ich habe mich heute mal schlaugemacht:
Golf VI, 59 KW, 10.000 km p. A.

=> 2 Jahre Garantieverlängerung nach Ablauf der Werksgarantie = 322 Euro

=> 3 Jahre Garantieverlängerung nach Ablauf der Werksgarantie = 543 Euro

Miteingeschlossen sind jetzt Radio/Navikomponenten, daher wurde es auch teurer. Der Verkäufer rät mir die 2 Jahre an. Grübel.

Ist verhältnismäßig günstig, es kann aber auch nicht viel kaputt gehen. Die 5-Gang-Handschaltgetriebe gehen gelegentlich mal kaputt, aber selbst das ist recht unwahrscheinlich. Motor ist äußerst robust, die ganze Elektronik eigentlich auch.

Bei den TSI ist die Sache etwas anders gelagert, aber da kostet es dann auch deutlich mehr.

vg, Johannes

Ich bezahl für zwei Jahre 480,- € , finde ich für den gti nicht zu teuer.

Aus den letzten Beiträgen ist zu entnehmen, dass bei zahlreichen VW-Besitzern ein große Verunsicherung existiert und die Angst vor Bauteilausfällen und größeren Schäden immer mitfährt. Diese Angst ist nach eigenen Erfahrungen und den Erlebnissen von Bekannten und Verwandten durchaus berechtigt. Wobei es eigentlich eine große Schande ist, dass bei den hochpreisigen Fahrzeugen der Marke VW eine teure Garantieverlängerung wegen der Anfälligkeit der Fahrzeuge fast unumgänglich geworden ist. VW weiß natürlich auch, dass die deutschen Kunden weitgehendst gutmütig, geduldig und zum Teil etwas dümmlich sind und sich alles gefallen lassen. Dazu kommt noch, dass in den VW-Vertragswerkstätten das Wörtchen Kulanz ein Fremdwort geworden ist und man dort in der Regel arrogant und von oben herab behandelt wird. D. h. bei einem Schaden hat man zusätzlich die nervliche Belastung und die heftigen Diskussionen mit den Unfreundlichen zu überstehen. Während VW überhaupt nicht daran denkt in Deutschland eine Rückrufaktion wegen der Steuerkettenproblematik zu starten, werden die Kunden in den USA in dieser Angelegenheit sehr großzügig behandelt. Wobei noch zu erwähnen ist, dass in den USA zum Beispiel ein Passat 8000 bis 10000 Euro billiger ist als auf den deutschen Markt. Meine Frau und ich sind derzeit so verunsichert, dass wir mit unseren Golf Plus 6 nicht mehr in Urlaub fahren sondern uns den Toyota Prius der Schwiegerelten ausborgen. Bei VW geht es nur noch um Stückzahlen und die Kundenzufriedenheit hier auf den deutschen Markt spielt keine Rolle mehr. Es wundert mich auch, dass die VW-Händler dieses Spiel mitmachen, denn die Verkaufszahlen sind durch die Eurokrise rückläufig. Am Arbeitsplatz und im Freundeskreis höre ich momentan ständig die Meinung: Nie wieder VW und erst recht nicht die TSI-Modelle. Dagegen wird immer mehr in Erwägung gezogen z. B. einen Mazda, Kia oder Nissan zu kaufen wo, wie mir ein TÜV-Ingenieur neulich bestätigte, die Ausfallrate gering, die Werksgarantie länger und das Preis-Leistungsverhältnis wesentlich besser ist.

Langfristig gesehen muss auch VW eine andere Politik in Hinblick auf Garantie und Rückruf fahren, da kommen sie nicht daran vorbei. Konkurrenz belebt das Geschäft! Das düstere Bild der bösen Werkstätten kann ich aber keinesfalls bestätigen. Und deine Schilderung, einen Prius anstatt euren Golf+ für die Urlaubsfahrt zu nutzen ringt mir ein klitzekleines Lächeln ab. War das ernst gemeint? Warum dann nicht gleich den Golf+ gg. einen Prius tauschen und "sorglos" in den Urlaub fahren??? Und allen, die einen Koreaner/Japaner einem VW vorziehen sage ich, gute Wahl. Aber es gibt eben auch die anderen, die den Konzern und deren Mitarbeiter wegen den Absatzzahlen stolz machen, weil sie gute Produkte herstellen und das von den meisten Kunden honoriert wird. So simpel ist das.

Zitat:

Original geschrieben von Ralle180


Ich bezahl für zwei Jahre 480,- € , finde ich für den gti nicht zu teuer.

/sign. Ist für den GTD identisch.

Im Vergleich zu den geforderten 322 Euro für den Sauger geradezu ein Schnäppchen!

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