Ganzjahresreifen auf 22 Zoll

BMW X5 G05

Ich war heute mit dem 330d GT meiner Frau Reifenwechseln und wir haben uns für Ganzjahresreifen entschieden. Beim Plaudern mit dem GF des Reifenladens kam mir die Idee auch auf meinen X5 Ganzjahresreifen zu ziehen.

Die Argumente des Händlers waren dass dieser ja im Winter zugelassen ist und er damit such seit Jahren zum Skifahren fährt. Von Freunden aus Norwegen weiss ich dass dort auch grossteils nur Ganzjahresreifen gefahren werden

Nun meine Frage an Euch hat das jemand gemacht beim X5 mit den 22 Zoll Felgen?

Was sind Euere Erfahrungswerte?

Mir jat wohl bewusst dass ein Winterreifen besser ist, nur sehe ich es nicht so recht ein wieder 4.000 Euro in Winterreifen mit Felgen zu investieren für die ich ohne Kratzer nach 3 Jahren 600 Euro bekomme (Original BMW Felgen)

Danke Euch

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@rsyed schrieb am 4. August 2020 um 17:28:49 Uhr:


wir wohnen in Wien, fahren aber sehr oft in die alpen zum skifahren. Aus platzmangel im Panamera nehmen wir immer wieder den 5er von meiner frau. Dieser hat GJR aberich kann nicht behaupten, dass ich mich bei winterlicher bedingungen mit dem auto unwohl gefühlt habe.

Aber das sind doch genau die Argumente die zum Glück meistens auch eintreffen.
Warum ist es denn so schwer sich vorzustellen dass dich ein anderer an den Grenzbereich deiner Reifen bringt. Dann sind das genau die paar Meter weswegen vielleicht ein Kind überlebt hätte (ja ich weiß, ich wischt das gleich weg und sagt es sei sehr unwahrscheinlich weil ihr da noch vorsichtiger seid).
@Pille12457 ja "leider" völlig recht (und er weiß zu gut wovon er spricht). Ich möchte nicht mein Kind verlieren weil es einen Fehler gemacht hat und ihr 5 Meter später stehen bleiben konntet obwohl ihr ordnungsgemäß unterwegs ward.
Sorry, das musste sein. Es gibt alle Fakten zum Nachlesen. In einem X5 Forum bei Sicherheit über Geld und "Faulheit" zum Umstecken zu reden ist schon etwas abartig.
Könnt den Beitrag natürlich gerne zerfetzen, aber runterschlucken ging ohnedies nicht. Danke.

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Danke Euch das sind Erfahrungen mit denen man was anfangen kann.

Zitat:

@opirus_2 schrieb am 4. August 2020 um 06:40:38 Uhr:


Sicherheit ist ein ganz gutes und wichtiges Stichwort bei der Autowahl und deswegen habe ich vor gut einem Jahr mich für den X5 entschieden! Insbesondere die Assistenzsysteme beim neuen X5 mit dem ID7 und der dadurch möglichen vorausschauenden und mehr defensiven Fahrweise waren für mich entscheidet. Selbst ausgelöste Notbremsungen kamen seitdem nicht vor und wenn dann vom Fahrzeug und dem Notbremsassistent moderat ausgelöst.
Toi, toi, toi!
Meine Michelin Cross Climate haben mich in Kombination mit den gesamten Sicherheitskonzept des Fahrzeugs bisher nach vielen guten Fahrzeugen und nach mehr als 50-jähriger Fahrpraxis mit Abstand am besten begleitet!
Der Kostenaspekt ist sicher auch von Belang aber für mich nicht vorrangig. Es ist einfach praktischer den Reifenwechsel zu sparen und nicht zweimal im Jahr dafür in die Werkstatt zu müssen. Ich bin froh über meine Entscheidung,
aber...
Jeder ist seines Glückes Schmied
und deshalb gibt es soviele Gestaltungsmöglichkeiten wie es Menschen gibt!

Genau!!! Wenn dann der Bremsweg nicht reicht und 2,2 Tonnen in einen Kleinwagen einschlagen ist jeder seines Glückes Schmied. Mit solch einen Wagen trägt man auch eine besondere Verantwortung.
Wegen Bequemlichkeit und ein paar Euro in die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer zu investieren.....
Manche denken wirklich nur an sich!!!!
Unfassbar!

.....ich fahre deshalb nur mit Abstandstempomat und 3 Balken! Manchmal fahre ich dann zwar auf der Autobahn abgebremst durch den Vorausfahrer etwas zu lange hinter ihm her, habe dann aber genügend Zeit für einen sicheren Überholvorgang!
Wie teuer ist eigentlich das bei meinem Auto verbaute komplette Assistenzpaket und vieviel ist dann zum eigenen Schutz und anderer Verkehrsteilnehmer investiert?
Vielleicht stehen wir mit unserer Tonnage dann doch gut dar, im Vergleich zu älteren Fahrzeugen ohne alles?
Bitte beim Denken nicht zu kurz springen!

Kurz springen? Aber es geht hier um eine simple Möglichkeit Sicherheit zu bekommen.
Ich höre zu oft von Betroffenen oder Verursacher:
Hätte ich mal.....
Das wollte ich nicht...
Das hab ich nicht gewusst....
Weiß nicht wie das passieren konnte....
Ich bin es einfach leid, diese Diskussion über die Sicherheit zu führen.
Kauft weiter 28“ Felgen und der Kindersitz (falls überhaupt vorhanden) kommt gebraucht von eBay.
Nichts für ungut.
Bleibt gesund

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Eigentlich kann ich nicht mitreden, da ich keine 22-Zoll-Felgen habe, sondern mit 18 Zoll unterwegs bin. Dafür verwendete ich Ganzjahresreifen auf früheren Autos, aber nicht in der Form wie es Dir vorschwebt.

Es kommt immer auf den Einzelfall an. Grundsätzlich sind Ganzjahresreifen etwas "härtere" Winterreifen, welchen oft die Lamellen fehlen. Diese Lamellen sind wichtig auf Eis und festgefrorenem Matsch. Allerdings sind sie nicht so hart wie Sommerreifen, haben dafür aber mehr Kanäle für die Wasserverdrängung.

Ich wechselte lange zwischen Winterreifen (von Herbst bis Frühling) und Ganzjahresreifen (von Frühling bis Herbst), da die Ganzjahresreifen einen besseren Grip auf (nassem) Gras und im Gelände haben, was für mich als Jäger in einem ziemlich hügeligen Revier nützlich war. Und bei Regen. Und da dieses Revier zwischen 800 und 1300 m.ü.M. liegt, ich über 600m wohne, und bei uns die erste Schneewoche immer mit viel Chaos verbunden ist, lege ich viel Wert auf gute Winterreifen im Winter. Als in den vergangenen Jahren das Geld etwas klamm war, liess ich die Winterreifen das ganze Jahr über auf den Felgen meines Touareg, was bei meiner km-Leistung für drei Jahre reichte.

Mit dem X5 bin ich nun "achtfach bereift", d.h. ich habe zwei Sätze Felgen mit Sommer- und Winterreifen drauf, und ich wechsle an Ostern und Erntedankfest (Mitte April und Mitte Oktober). Das stimmt für mich in meinem Umfeld und für meine km-Leistung. Je nach Erfahrungen mit den Sommerreifen würde ich im Sommer wohl auch wieder Ganzjahresreifen nehmen, momentan habe ich die mitgelieferten drauf.

Wenn Du bei Dir einen echten Winter hast, mit Schnee, Matsch, festgefrorenem Matsch und Eis, dann würde ich Dir Winterreifen empfehlen. Denn Du hast nicht immer Glück, dass die Strassen geräumt sind und diese "trockengesalzen" wurden. Sobald etwas Schnee auf die noch warme Strasse fällt, dieser taut, mit zusätzlichem Schnee zugedeckt wird, abkühlt, zu einem Kleister wird und festfriert, wirst Du am Ganzjahresreifen keine Freude haben. Ausser Du kannst an solchen Tagen das Auto stehen lassen (auch im Büro oder bei Kunden).

Und lass Dich von den Ganzjahresreifen in Skandinavien nicht ins Bockshorn jagen: Das sich echte Winterreifen dort, nicht zu vergleichen mit unseren Ganzjahresreifen in Mitteleuropa.

Zitat:

@josefnemecek schrieb am 4. August 2020 um 11:12:39 Uhr:


Eigentlich kann ich nicht mitreden, da ich keine 22-Zoll-Felgen habe, sondern mit 18 Zoll unterwegs bin. Dafür verwendete ich Ganzjahresreifen auf früheren Autos, aber nicht in der Form wie es Dir vorschwebt.

Es kommt immer auf den Einzelfall an. Grundsätzlich sind Ganzjahresreifen etwas "härtere" Winterreifen, welchen oft die Lamellen fehlen. Diese Lamellen sind wichtig auf Eis und festgefrorenem Matsch. Allerdings sind sie nicht so hart wie Sommerreifen, haben dafür aber mehr Kanäle für die Wasserverdrängung.

Ich wechselte lange zwischen Winterreifen (von Herbst bis Frühling) und Ganzjahresreifen (von Frühling bis Herbst), da die Ganzjahresreifen einen besseren Grip auf (nassem) Gras und im Gelände haben, was für mich als Jäger in einem ziemlich hügeligen Revier nützlich war. Und bei Regen. Und da dieses Revier zwischen 800 und 1300 m.ü.M. liegt, ich über 600m wohne, und bei uns die erste Schneewoche immer mit viel Chaos verbunden ist, lege ich viel Wert auf gute Winterreifen im Winter. Als in den vergangenen Jahren das Geld etwas klamm war, liess ich die Winterreifen das ganze Jahr über auf den Felgen meines Touareg, was bei meiner km-Leistung für drei Jahre reichte.

Mit dem X5 bin ich nun "achtfach bereift", d.h. ich habe zwei Sätze Felgen mit Sommer- und Winterreifen drauf, und ich wechsle an Ostern und Erntedankfest (Mitte April und Mitte Oktober). Das stimmt für mich in meinem Umfeld und für meine km-Leistung. Je nach Erfahrungen mit den Sommerreifen würde ich im Sommer wohl auch wieder Ganzjahresreifen nehmen, momentan habe ich die mitgelieferten drauf.

Wenn Du bei Dir einen echten Winter hast, mit Schnee, Matsch, festgefrorenem Matsch und Eis, dann würde ich Dir Winterreifen empfehlen. Denn Du hast nicht immer Glück, dass die Strassen geräumt sind und diese "trockengesalzen" wurden. Sobald etwas Schnee auf die noch warme Strasse fällt, dieser taut, mit zusätzlichem Schnee zugedeckt wird, abkühlt, zu einem Kleister wird und festfriert, wirst Du am Ganzjahresreifen keine Freude haben. Ausser Du kannst an solchen Tagen das Auto stehen lassen (auch im Büro oder bei Kunden).

Und lass Dich von den Ganzjahresreifen in Skandinavien nicht ins Bockshorn jagen: Das sich echte Winterreifen dort, nicht zu vergleichen mit unseren Ganzjahresreifen in Mitteleuropa.

Danke für Deine ausführliche Antwort. Ich habe mittlerweile die Angebote für Ganzjahresreifen und Winterreifen (ohne
Felgen) vorliegen. Mit Geldsparrn haben die Ganzjahresreifen nicht viel zu tun da Sie teurer sind und schneller abgefahren. Mir ging es eher um eben Erfahrungswerte die ich hier gut bekommen habe.

Wir haben bei uns Rhein Main Gebiet nicht die Schneeverhältnisse wie in anderen Regionen.

Es werden nun wohl einfach ein zweiter Satz reifen und die werden dann immer umgebaut. Sparen wollte ich nicht an den Reifen sondern an den Felgen.

Vielen Dank an Alle nochmal hier

Da möchte ich aber gleich mal einharken, die Reifen immer wieder auf und abzuziehen ist nicht gerade gut für die Karkasse. Es gibt für wirklich überschaubare Kosten Felgen aus dem Zubehör echt schöne Felgen.
Am Ende des Tages spart man bei der Montage einiges, da nur noch die Felgen umgesteckt werden müssen und auch das Auswuchten wird reduziert, wenn es überhaupt noch notwendig ist.

Ich fahre zwar selbst keine Allwetterreifen, aber bleiben wir mal realistisch... bei einem vernünftigen, angepassten Fahrstil kommt kaum ein Reifen an seinen Grenzbereich( zum Thema besondere Verantwortung). Und wenn ich hier regelmäßig lese “Artgerecht bewegen” stellt sich mir die Frage was das bei einem Auto mit über 2 Tonnen und einem CW Wert eines Kleiderschranks bedeutet ?

An manchen Tagen ist es hier ja schlimmer als im M Forum 🙄

wir wohnen in Wien, fahren aber sehr oft in die alpen zum skifahren. Aus platzmangel im Panamera nehmen wir immer wieder den 5er von meiner frau. Dieser hat GJR aberich kann nicht behaupten, dass ich mich bei winterlicher bedingungen mit dem auto unwohl gefühlt habe.

Artgerecht heisst, das das 2.5t Monster genau so bewegt wird wie jedes andere Fahrzeug in dieser Leistungsklasse auch. Das heisst aber eben auch, dass ein Notfallbremsmanöver oder Ausweichmanöver mehr Material braucht wie ein 1,5t Fahrzeug. Es geht nicht mal um höhere Geschwindigkeiten aber die kinetische Energie in so einem Fahrzeug ist einfach höher als bei einem Kleinwagen und von daher sollte auch alles auf einem Leistungsniveau sein. Gute Bremsen und vernünftige Reifen sind da schon mal ein Anfang, vorausschauendes Fahren hift ungemein ab manchmal kommen einfach blöde Dinge zusammen. Da ist man froh, wenn alles top am Fahrzeug ist.
Dieses artgerecht bewegen hat nichts mit Rasen zu tun oder einem pubertierendem Auftreten an jeder Ampel.

Das meinte ich. Max Sicherheit für ein paar Euro. Hoffe wir sehen uns nie, wenn ich im Dienst bin.
Bleibt gesund!!

...ich kann mich nur freuen über die vielen Helfer, die im Fahrzeug jetzt schon verbaut sind und komme in der Regel an keinen Grenzbereich. Eine angemessene Fahrweise in Verbindung mit dem hohen Sicherheitsstandard des Fahrzeugs ist eine gute Basis, ohne Schaden für sich und andere durch den Verkehr zu kommen. Sommerreifen/Winterreifen/GJR sind immer nur ein kleiner Aspekt und manchmal ist der eine oder andere Reifen in einer Fahr- oder Wettersituation überlegen/unterlegen. Erst wenn der menschliche Fehlerfaktor aus dem Fahrverhalten heraus und die Fahrzeuge autonom fehlerfrei unterwegs sind, wird es sicherer auf unseren Straßen! Es wird halt noch dauern, bis alle Altfahrzeuge ihre Restlaufzeit abgefahren haben und der Fahrzeugbestand homogener ist.

Wir sollten diesen Meinungsaustausch nicht zu sehr überhöhen.

Erst wenn die Assistenzsysteme besser, verpflichtend und nicht mehr abschaltbar sind, kommen wir der Vision Zero näher.

Zitat:

@rsyed schrieb am 4. August 2020 um 17:28:49 Uhr:


wir wohnen in Wien, fahren aber sehr oft in die alpen zum skifahren. Aus platzmangel im Panamera nehmen wir immer wieder den 5er von meiner frau. Dieser hat GJR aberich kann nicht behaupten, dass ich mich bei winterlicher bedingungen mit dem auto unwohl gefühlt habe.

Aber das sind doch genau die Argumente die zum Glück meistens auch eintreffen.
Warum ist es denn so schwer sich vorzustellen dass dich ein anderer an den Grenzbereich deiner Reifen bringt. Dann sind das genau die paar Meter weswegen vielleicht ein Kind überlebt hätte (ja ich weiß, ich wischt das gleich weg und sagt es sei sehr unwahrscheinlich weil ihr da noch vorsichtiger seid).
@Pille12457 ja "leider" völlig recht (und er weiß zu gut wovon er spricht). Ich möchte nicht mein Kind verlieren weil es einen Fehler gemacht hat und ihr 5 Meter später stehen bleiben konntet obwohl ihr ordnungsgemäß unterwegs ward.
Sorry, das musste sein. Es gibt alle Fakten zum Nachlesen. In einem X5 Forum bei Sicherheit über Geld und "Faulheit" zum Umstecken zu reden ist schon etwas abartig.
Könnt den Beitrag natürlich gerne zerfetzen, aber runterschlucken ging ohnedies nicht. Danke.

Moderne Ganzjahresreifen sind in der Bilanz keineswegs schlechter als Sommer oder Winterreifen, man profitiert oft an kalten und verregneten Sommertagen von den weicheren Gummimischung, das gleiche gilt auch für warme Wintertage. Wer Sommer und Winterreifen fährt hat sehr oft in der Übergangszeit, was gerne auch 2 Monate dauern kann falsche Reifen drauf.

Fazit ADAC zum Thema.
Mehr ist nicht zu sagen.
Nichts halbes und nichts ganzes.
Gerade besser als eine Drittlandbereifung.

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