Gang raus und Rollen lassen...schadet es dem Getriebe bzw Kupplung ?
Hi Leute,
ich muss euch sagen das ich noch Fahranfänger bin und eine vllt. Doofe Frage habe.
Wenn ich bspw. von Landstraße in ein Ort Fahre und von weiten eine Rote Ampel sehe, Rolle ich meist nur noch drauf zu und nehme den Gang raus (sagen wir mal bei 60km/h) oder allgemein in der Stadt nehm ich den Gang raus wenn ich vor eine Ampel warte.
Schadet das dem Getriebe oder ähnlichen ? meist tu ich das im 4en oder 3 gang.
mfg
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Glitti
Was zum Teufel????Zitat:
Original geschrieben von dagfunny
[..]in der Fahrschule immer schon Gang für Gang runter Schalten bis zum Stand[..]
In welcher Fahrschule hast du deinen Führerschein gemacht? Der Lehrer muss inzwischen 100 oder älter sein!
Das ist total überholt und sollte man tunlichst nicht machen. Dadurch bremst du mit der Kupplung anstatt mit den eigentlichen Bremsen. Bremsklötze wechseln lassen 100€, Kupplung wechseln lassen 800€.
Da braucht man nicht mehr viel zu rechnen.Ich lasse mein Auto immer mit eingelegtem Gang ausrollen. Das schadet dem Getriebe und Motor nicht und spart dazu noch Benzin. Berg runter zudem noch weniger Bremsverschleiß (aber dann nicht dauernt schalten, sondern in einem Gang bleiben).
Nunja, vielleicht ist es ja wert, zu erwähnen, daß Kupplung oder Getriebe in der Schubabschaltung gerade mal einen Bruchteil der Kräfte übertragen, wie beim Fahren und Gasgeben. Wer jetzt Angst hat, er könnte seinem Auto irgend einen Verschleiß oder Schaden zufügen, wenn er in der Schubabschaltung runterschaltet, hat wahrscheinlich etwas den Sinn zur Realität verloren, was er seinem Auto "antut", wenn er beschleunigt.
Zum Ausgangsthema – Gang raus und Rollen lassen ist wirklich nur dann sinnvoll, wenn man sehr lange Auslauf zum Rollen hat. Ansonsten ist Motorbremse und Schubabschaltung immer die sparsamste und auch mit großem Anstand verschleißärmste Variante. Und es tut einem Auto überhaupt nicht weh, wenn man beim Heranrollen an eine Ampel oder irgendsowas einen Gang nach dem anderen runterschaltet. Im Gegenteil, sowas verringert den Bermsenverschleiß, und die Belastung für Kupplung oder Getriebe ist beim anschließenden Beschleunigen, wenn denn die Ampel mal grün geworden ist, um ein zig-faches höher – und davon geht so'n Auto ja auch nicht gleich kaputt. Jedenfalls die meisten...
37 Antworten
Achja:
Wenn man in der Warmlaufphase 5 km am Stück den Berg runter rollt mit eingelegtem Gang dann kann das nicht so angenehm für den Motor sein. Der braucht viel länger, um warm zu werden (wenn er überhaupt warm wird durch das bisschen Reibung) und die optimale Schmierung lässt damit auf sich warten.
Zitat:
Original geschrieben von GhiaRacer
5 km am Stück den Berg runter rollt mit eingelegtem Gang
Dieser Berg muß wohl in Deutschland erst noch gebaut werden 😉
Zitat:
........den Berg runter rollt mit eingelegtem Gang dann kann das nicht so angenehm für den Motor sein. Der braucht viel länger, um warm zu werden.........
Und ich dachte immer ein Motor braucht Last um warm zu werden ........
Zitat:
Original geschrieben von Foxs
ich denke nicht tim...man sollte auto leben definieren ist 1mio km ein autoleben? sind 20jahre ein autoleben?Zitat:
Original geschrieben von Glitti
Das sagen die Leute die nach 150.000km die Kupplung wechseln uns behaupten das wäre normaler verschleiß...Eine Kupplung ist für ein Autoleben ausgelegt und wer sie einmal wechselt hat was falsch gemacht.
ich hatte vor meinen bis 1/2 mille zu fahren da wird unter garantie mal die kupplung kommen...
Halbe Mille? Naja 500km sollte er auf jeden fall schaffen.
Falls du eine halbe Million meintest, hättest du dir vielleicht keinen Kleinwagen holen sollen. 🙄
Wenns soweit ist melde dich bei Ford, die schenken dir dann einen neuen.
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Also die Berechnung mit den Kosten für neue Bremsbeläge und für eine neue Kupplung find ich sehr lustig :-) Zum einen kosten neue Bremsen nicht nur neue Beläge, sondern bei ca. jedem 2. wechsel auch neue Scheiben. Zum anderen komme ich (weil ich konsequent mit Schubabschaltung fahre) mit einem Satz Beläge 80000km weit. Die meisten andere hier im Forum schaffen wohl nur 40000km maximal. Ich hab jetzt 120000km auf dem Tacho und werde wohl bei 160000km den 2. Satz Beläge und zum ersten mal Scheiben brauchen. Andere brauchen da schon die 4. Beläge und die 2. Scheiben. Das heisst ich hab dann ca. 700€ weniger ausgegeben.
Was die Kupplung anbelangt, wenn die Ford Kupplung das nicht aushält, hab ich zwar die Kosten, aber eigentlich Ford das Qualitätsproblem. Meine A-Klasse bin ich weit über 300000km gefahren und hatte immer noch die 1. Kupplung drin, und wenn ich die Kiste nicht äußerlich zerlegt hätte, dann bin ich mir fast sicher, ich wäre immer noch mit der 1. Kupplung unterwegs (bei dann jetzt fast 500000km).
Ja, eine Kupplung sollte auf ein Autoleben ausgelebt sein, und wer sie vorzeitig aufarbeitet, macht was falsch, aber das ist sicher nicht das Nutzen der Schubabschaltung, sondern viel eher generelle Bedienungsfehler wie z.b. Kavalierstarts oder das fahren mit dem Fuß auf dem Kupplungspedel (egal wie leicht).
Gruß,
LLSmurf
Zitat:
Original geschrieben von Glitti
Halbe Mille? Naja 500km sollte er auf jeden fall schaffen.Zitat:
Original geschrieben von Foxs
ich denke nicht tim...man sollte auto leben definieren ist 1mio km ein autoleben? sind 20jahre ein autoleben?
ich hatte vor meinen bis 1/2 mille zu fahren da wird unter garantie mal die kupplung kommen...
Falls du eine halbe Million meintest, hättest du dir vielleicht keinen Kleinwagen holen sollen. 🙄Wenns soweit ist melde dich bei Ford, die schenken dir dann einen neuen.
ich fahr fährlich 40000km und das mit ~4l/km....ich finde kleinwagen gut...und was die haltbarkeit angeht....die reifen bei anderen autos sind auch aus gummi und die karrosse auch weiterhin aus blech die größe sagt dahingehend nichts über die langlebigkeit aus
wartung und pflege>autklasse
Ja da hast du schon recht, trotzdem glaube ich nicht dass ein Fiesta JA8 im Alltagsgebrauch 500.000km schafft. Das hat schon seinen Grund warum eine E-Klasse 50.000€ und ein Fiesta 15.000€ kostet.
Zitat:
Original geschrieben von Glitti
Ja da hast du schon recht, trotzdem glaube ich nicht dass ein Fiesta JA8 im Alltagsgebrauch 500.000km schafft. Das hat schon seinen Grund warum eine E-Klasse 50.000€ und ein Fiesta 15.000€ kostet.
welchen? ausstattung...größe...stern...mehr fällt mir nicht ein denn die sind alle wie gesagt aus blech und plaste...mercedes bmw audi und co haben kein titan als karrosse...oder unzerstörbare motoren
und wenns danach geht der fofi 90ps diesel ist der selbe psa motor der auch im 3er und mini eingesetzt wird.
früher wars rost der die kleinen getötet hat...ist wohl heute geschichte...und verschleissteile haben auch merci und co. warum soll der also nicht solange halten?
alles nur markensquatsch.
Naja guck mal unter einen Mercedes und dann unter dem Fiesta.
Ich habe bei Mercedes gelernt und kenne daher jeden Mercedes von unten. Als ich meinen Fiesta bekommen habe dachte ich mir nur "Gut das ich den keine 10 Jahre fahren will"
Nacktes Blech ohne Korrosionsschutz und solche Geschichten..
Zitat:
Original geschrieben von Glitti
Naja guck mal unter einen Mercedes und dann unter dem Fiesta.
Ich habe bei Mercedes gelernt und kenne daher jeden Mercedes von unten. Als ich meinen Fiesta bekommen habe dachte ich mir nur "Gut das ich den keine 10 Jahre fahren will"
Nacktes Blech ohne Korrosionsschutz und solche Geschichten..
gut da wirst du recht haben aber dafür gibts ja die 15(oder 12)jahre rostgarantie 😮
Vor meinem Fiesta hatte ich einen Mercedes, und der wurde nach 7,5 Jahre auf Mercedes-Kosten rost-saniert, weil er ab Werk nicht ausreichend geschützt war.
Vermutete Beweggründe (vom Mercedes Vertragshändler):
Es ist für Mercendes billiger von 1000000 Autos, die paar Autos zu sanieren, die nach 7 Jahren wirklich ein Rostproblem haben, anstatt 1000000 Autos zu versiegeln. Zumal das Problem nur sehr lokal austritt. Die Aussage war damals, daß vielleicht 50000 Fahrzeuge davon in einem Klimabereich betrieben wurden und auch alt genug wurden, um das Problem zu haben und davon nur etwa 25% dann auch wirklich auf Mercedes zugehen, um die Sanierung durchzuführen. Also alles reine Kostenkalkulation.
Der Fofi hat auch keine Versiegelung, aber wenn der nach 7-8 Jahren mit 400000-450000km den Rost-Tod stirbt, hat er bei mir seinen Schuldigkeit auch getan. (Ich rechne damit, daß ich mich früher wegen anderer Probleme davon trennen muß).
Gruß,
LLSmurf
Zitat:
Original geschrieben von XLTRanger
Dieser Berg muß wohl in Deutschland erst noch gebaut werden 😉Zitat:
Original geschrieben von GhiaRacer
5 km am Stück den Berg runter rollt mit eingelegtem Gang
Sag das nicht, ich habe hier einen gefunden, auf dem man rund 3.5 Kilometer im Leerlauf mit Tempo 80 bis 100 rollen kann. Muss ich nochmal genau nachmessen, vielleicht sind es sogar mehr.
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Sag das nicht, ich habe hier einen gefunden, auf dem man rund 3.5 Kilometer im Leerlauf mit Tempo 80 bis 100 rollen kann. Muss ich nochmal genau nachmessen, vielleicht sind es sogar mehr.Zitat:
Original geschrieben von XLTRanger
Dieser Berg muß wohl in Deutschland erst noch gebaut werden 😉
Wir haben hier (Nordschwarzwald) Berge wo nur Lebensmüde den Leerlauf benutzen würden, 10 km mit Schubabschaltung sind da die Regel.
Und das ist nicht der Arsch der Welt oder so, da wohnen genug Leute oben die jeden Tag runterfahren.
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Sag das nicht, ich habe hier einen gefunden, auf dem man rund 3.5 Kilometer im Leerlauf mit Tempo 80 bis 100 rollen kann. Muss ich nochmal genau nachmessen, vielleicht sind es sogar mehr.Zitat:
Original geschrieben von XLTRanger
Dieser Berg muß wohl in Deutschland erst noch gebaut werden 😉
Ja, so ne ähnliche Situation kenne ich auch (Regelweg: 2-3 km mit eingelegtem Gang rollen; andere Richtung ca. 5-6 km mit eingelegtem Gang den Berg runter rollen)
Wie verhält sich das nun mim Warmwerden? Weiter oben steht geschrieben, dass der Motor länger braucht um warm zu werden. Das ist sicherlich richtig, wenn mans mit einer gleichlangen Fahrt unter Last vergleicht (z.B. im Flachland).
Ich kann mir aber vorstellen, dass es schonender für den Motor ist, wenn er erstmal ohne Last n paar Kilometer lang nur das Fahrzeug beim Rollen abbremst und dann erst unter Last kommt. Inwieweit wirkt sich also das Bergabfahren beim Motor aufs Warmwerden aus - ist die Erwärmung vernachlässigbar oder macht sich das schon bemerkbar? Es müsste doch fast die komplette potentielle Energie über den Motor in Wärmeenergie umgewandelt werden?
Zitat:
Original geschrieben von netaba
Ja, so ne ähnliche Situation kenne ich auch (Regelweg: 2-3 km mit eingelegtem Gang rollen; andere Richtung ca. 5-6 km mit eingelegtem Gang den Berg runter rollen)Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Sag das nicht, ich habe hier einen gefunden, auf dem man rund 3.5 Kilometer im Leerlauf mit Tempo 80 bis 100 rollen kann. Muss ich nochmal genau nachmessen, vielleicht sind es sogar mehr.
Wie verhält sich das nun mim Warmwerden? Weiter oben steht geschrieben, dass der Motor länger braucht um warm zu werden. Das ist sicherlich richtig, wenn mans mit einer gleichlangen Fahrt unter Last vergleicht (z.B. im Flachland).
Ich kann mir aber vorstellen, dass es schonender für den Motor ist, wenn er erstmal ohne Last n paar Kilometer lang nur das Fahrzeug beim Rollen abbremst und dann erst unter Last kommt. Inwieweit wirkt sich also das Bergabfahren beim Motor aufs Warmwerden aus - ist die Erwärmung vernachlässigbar oder macht sich das schon bemerkbar? Es müsste doch fast die komplette potentielle Energie über den Motor in Wärmeenergie umgewandelt werden?
Selbstverständlich macht sich das bemerkbar, das ist verdammt viel Energie die da frei wird.
Wieso sollte es gut für den Motor sein wenn er langsamer warm wird?