Frust nach 5 Tagen Opel...
HILFE! 5 Tage Opel und schon Motor-Probleme!
Hallo zusammen!
Habe vor 1 1/2 Wochen einen Opel Astra 1.8i 16V gekauft. Occasion... Er war im Juli in der Kontrolle im Strassenverkehrsamt (CH) und im August wurde angeblich noch ein Service gemacht.
Nach gerade mal 5 Tagen begann der Motor zu spinnen, einige Male ist er mir einfach so (vor einer Ampel, beim Stop etc.) "abgesoffen". Danach leuchtete bei der Instrumentenanzeige das Symbol der Motorenelektronik. Der Händler hat mir dann für 100 SFr. (ca. 65 Euro) einen neuen Nockenwellensensor eingebaut. Einen Tag lang ging alles super.
Doch heute hat mein lieber Opel sich was neues einfallen lassen: Die Anzeige der Motorenelektronik leuchtet zwar nicht mehr, aber die Drehzahl geht im Leerlauf (Ampel, Kreuzung etc.) JEDES MAL nach ca. 3-4 Sekunden in den Keller und der Motor stirbt ab... Zudem habe ich den Eindruck, dass er mehr Benzin säuft als vorher.
Woran könnte es liegen? Habe mich ein bisschen im Internet schlau gemacht, und bei ähnlichen Fällen heisst es immer, man solle die Drosselklappe ausbauen und mit Aceton o.ä. reinigen. 1. Stimmt dies? 2. Wie geht das?
Danke für eure Hilfe!
18 Antworten
bevor irgendwas sinnlos neu gemacht wird, sollte mal der fehlerspweicher ausgelesen werden.. das hätte auch dein opel händler machen sollen, falls er es nicht gemacht hat..
das mit der schwankenden drehzahl könnte auch der leerlaufregeler sein, aber wie gesagt am besten mal fehlerspeicher auslesen...
was haben die dir denn f. 65 Euro in Rechnung gestellt? wenn der Fehlerspeicher ausgelesen wurde (wovon ich ausgehe) musst du theoretisch auch ein Protokoll erhalten haben womit du nachvollziehen kannst, was für Fehler gespeichert waren...
Die haben mir gesagt, dass ein neuer Nockenwellensensor rund 300 Euro kostet, aber obwohl ich keine Garantie hätte etc. würden sie mir "nur" 65 Euro berechnen. Habe halt keine Ahnung, was so ein Ding kostet. Habe auch kein solches Protokoll erhalten...
das is schlecht, den n fehlercode wäre für ne ferndiagnose schon wichtig...
wieviel ps hat den dein motor?
115? oder 125?
vielleicht liegt es aber tatsächlich nur am leerlaufsteller....
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Hab 125 PS...
Wenns denn "nur" am LL-Steller liegt und ich diesen reinigen sollte... Wie mach ich das? Hab keine Ahnung :-(
Zitat:
Die haben mir gesagt, dass ein neuer Nockenwellensensor rund 300 Euro kostet, aber obwohl ich keine Garantie hätte etc. würden sie mir "nur" 65 Euro berechnen. Habe halt keine Ahnung, was so ein Ding kostet. Habe auch kein solches Protokoll erhalten...
Opel Händler? Hört sich stark nach Abzug an. Wer verkauft schon nen Teil, was eigentlich 300 Euro kostet schon für 65 Euro?
Gruss Kevin
Diese Symptome sind bei meinem C16NZ auch aufgetreten, allerdings war da ein Kolben hin. Kriegt gerade einen neuen Motor verpasst.
zum leerlaufsteller: der solle doch an der ansaugbrücke, bei der drosselklappe sein? glaube, der ist mit 2 torx-schrauben seitlich an der ansaugbrücke montiert...
hoff mal bei deinem motor sieht das auch so aus... hat jemand ein bild von dem motor, bzw. der 1.8 16V 125ps, welcher ist das?
Das ist der C18XE. Das Problem ist ganz normal bei dem Motor. Ich würde den Ventildeckel, die Schläuche und den Leerlaufsteller abbauen und ordentlich reinigen. Am besten auch die Drosselklappe. Das ist bestimmt alles voll Ölschlamm...
Dann gleich einen Ölabscheider in den vorderen Entlüftungsschlauch einbauen.
Möglicherweise lässt sich der Leerlaufsteller auch nicht mehr retten.
Außerdem hochwertiges Öl mit guter Partikelbindungsfähigkeit einsetzen.
Provisorische Lösung gegen absterben an der Ampel:
Standgas am Gaszug per Schraube ganz leicht erhöhen.
Aber auf Dauer ist das nicht gut, da er dann im Standgas etwas fetter läuft, was den Spritverbrauch erhöht.
Naja, das mit den 65 Euro lässt sich so erklären: Das Teil hätte 300 Euro gekostet, da ich den Wagen dem Händler (kein Opelhändler) erst 5 Tage zuvor abgekauft habe. Eigentlich habe ich gar keine Garantie darauf, aber er wollte dadurch sein Gesicht wahren...
Habe heute dort angerufen, der Mechaniker hat irgendwas von Umstellung von Warm- auf Kaltluft erzählt.
To be continued...