Fragen zur Werksgarantie
Mein Auto ein Ford Focus, 90 PS, Diesel, Baujahr 04/2011 hat noch bis April 2013 Werksgarantie.
Nächster Ölwechsel sollte bei 102.000 km sein laut Zettel im Motor. Jetzt habe ich schon 102.800 km...
Werde die nächsten Tage Öl wechseln lassen.
Erlischt der Garantieanspruch, wenn ich jetzt 1-2 tauschen Kilometer mehr fahre?
Muss ich den Ölwechsel beim Ford Autohaus machen oder kann ich mir eine günstige
freie Werkstatt aussuchen?
Gestern hatte ich eine Fehlermeldung (Motorstörung stand auf dem Display) und ich merke
beim Schalten vom 1. ins 2. Gang so ein komisches Geräusch... Wie gehe ich am besten jetzt vor,
damit ich selber nicht viel zahlen brauche?
Bin dankbar für hilfreiche Antworten.
Freundliche Grüße
Alex
12 Antworten
Im Fehlerfall wird Ford bei teuren Defekten jeden Garantieabspruch ablehen, wenn Serviceintervalle hinsichtlich der Zeit oder Fahrleistung überschritten sind. Dafür gibt es Garantiebedingungen und die man kann dem Hersteller nun nichts vorwerfen wenn der Kunde dagegen verstößt.
Wer dazu bei Meldungen wie " Motorstörung" oder am Besten noch aufleuchtender Motorkontrollleuchte in der Garantiezeit munter weiterfährt, dem ist irgendwie nicht zu helfen.
Anruf in der nächsten Werkstatt, Fehler melden und gut. Dafür gibt es die Mobilitätsgarantie und nur wer nicht aus eigener Kraft auf den Hof des Händlers rollt hat auch Anspruch auf ein Ersatzfahrzeug im Falle eines Werkstattauffenthalts.
Ganz korrekt ist es nicht .
Wie reden hier von 800 km. Es gibt Toleranzbereiche bei Ford ... Glaub mir 😉
Ich würde den Öl Wechsel machen lassen am besten bei denen und Dan zwei drei Tage später hinfahren und sagen das da was nicht stimmt mit deinem Wagen. Das grenzt auch nicht an betrug. Keine Sorge aber sich dumm stellen ist dabei sehr hilfreich 😉
Edit : du hättest ja da im Urlaub gewesen sein können als du 102.000 km geschafft hast und du wolltest ja zu "deinem" Autohaus wieder zurück 😉
Eine derartige Vorgehensweise hätte nichts mit "dumm stellen" zu tun, sondern wäre ein Exklusivbeispiel für vorgelebte Dummheit.
Die Vorgabe lautet spatestens alle x km / alle x Jahre. Niemand wird daran gehindert auch vor Ablauf dieser Frist den fälligen Service erledigen lassen. Wer Fristen nicht einhält und der Werkstatt somit die Möglichkeit nimmt, mögliche Probleme bereits im Ansatz zu erkennen und zu beseitigen, bevor ein umfangreicherers Schadensbild eintritt, der verstößt gegen die Bedingungen. Insbesondere wenn Fehler im Speicher hinterlegt sind, wäre die Argumentation, wollte noch in den Urlaub/ wollte zum Stammhändler blabla ein gefundenes Fressen für die Ablehnung jeglicher Kostenübernahme durch den Hersteller.
Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers zu den von ihm vorgeschriebenen Bedingungen. Also nicht mit der gesetzlichen Gewährleistung verwechseln. Und bei Problemen wie hier geschildert ( Motorstörung, Geräusche beim Schaltvorgang) ist eine Werkstatt zu verständigen und zwar die nächstliegende Markenwerkstatt. Zur Not auch die im Urlaubsland.
Glaub mir, ich kenne die Kulanzregularien einiger Marken und auch die Toleranzen beim Überschreiten von Servicefristen. Aber wie ich schon oben geschrieben habe, wer sich so wie vom TE geschildert verhält, oder so wie von dir vorgeschlagen, wird folgendes erleben: Im Fehlerfall wird Ford bei teuren Defekten jeden Garantieabspruch ablehen.
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ich werde jetzt wie folgt vorgehen:
muss ich bei Ford meinen Ölwechsel machen lassen oder kann ich auch in
jeder freien Werkstatt Ölwechsel durchführen lassen?
Zitat:
Original geschrieben von Alex30
muss ich bei Ford meinen Ölwechsel machen lassen oder kann ich auch in
jeder freien Werkstatt Ölwechsel durchführen lassen?
es ist dir freigestellt ob du den ölwechsel bei ford, bei einer anderen werkstatt, in eigenregie oder garnicht durchführst!
"müssen" musst du garnichts - allerdings muss ford dann auch im falle eines defektes nichts zahlen, wenn serviceintervalle überschritten wurden und/oder ein ford-stempel im serviceheft fehlt!
Ich sag dir eins Alex zöger es nicht hinaus
Ich hatte die Inspektion die 2 te bei meinem Black Beauty vergessen . Habe die 2600km später gemacht. Hatte gerade mal 32600 km auf dem Tacho doch plötzlich Getriebeschaden, zweimassenschwungrad extreme hitzerisse
und Antriebswelle rechts gebrochen ..... Weiß ich noch genau Silvester 2009. Ende vom Lied Ford übernahm aus Kulanz den tausch der Antriebswelle ....
Ich übernahm Getriebe , zweimassenschwungrad , kupllungssatz ... Seit dem bin ich immer pünktlich gewesen überpünktlich !
Olwechsel erheblich überziehen in der Garantiezeit, da fehlt mir das Verständnis und Ford im Schadenfall (hoffentlich) auch . Wir reden hier scheinbar über 2000 Kilometer und nicht über 35 Kilometer.
Zitat:
Erlischt der Garantieanspruch, wenn ich jetzt 1-2 tauschen Kilometer mehr fahre?
🙄
Warum man sich nicht 2000km (oder xxxxkm) VORHER anmeldet muss ich jetzt nicht verstehen.
Die Kohle für ne neue Karre ist da, aber wenn es um die Wartung und Pflege geht ist die Tasche leer ?!
Sollte man geschäftlich, etc. "zur Zeit keine Zeit haben", siehe vorletzter Satz = vorher anmelden .
Um den Garantieanspruch zu erhalten geht es aber nicht nur um den Ölwechsel, sondern um die komplette Inspektion, welche gemacht und gestempelt sein müssen.
(und nicht nur jedes Jahr, sondern alle 20tkm (?), also wenn man 60tkm im jahr fährt, muss der Wagen drei mal im Jahr zum freundlichen in die Inspektion)
Für die Rostgarantie muss außerdem auch die Rosvorsorge gemacht sein...
Zitat:
Original geschrieben von Pirke
Um den Garantieanspruch zu erhalten geht es aber nicht nur um den Ölwechsel, sondern um die komplette Inspektion, welche gemacht und gestempelt sein müssen.
(und nicht nur jedes Jahr, sondern alle 20tkm (?), also wenn man 60tkm im jahr fährt, muss der Wagen drei mal im Jahr zum freundlichen in die Inspektion)
Für die Rostgarantie muss außerdem auch die Rosvorsorge gemacht sein...
Die Inspektionsintervalle kennt man aber doch wenn man sich ein Auto, egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen, zulegt. Und die zu erwartenden Unterhaltskosten des Autos nicht in das persönliche Budget mit aufzunehmen, wäre reichlich dämlich.
Bei einer derartigen Laufleistung können u.U. auch jedes Jahr neue Bremsen fällig werden. Was dann, auch ignorieren, und hier einen Thread aufmachen ob neues Bremsen notwendig sind, oder man mit den seltsamen Geräuschen noch weiterfahren kann 😕
Gibt ja auch Hersteller mit 2-Jahresintervallen, vielleicht fährt man dort ja günstiger 😉 Oder gleich einen Gebrauchten, nur ein Minimum an Wartung reinstecken und ansonsten run to failure...
Zitat:
Original geschrieben von razor1
Die Inspektionsintervalle kennt man aber doch wenn man sich ein Auto, egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen, zulegt.
da irrst du aber gewaltig!
es gibt leute die wissen nichtmal wo sie die nsl einschalten bzw. was das überhaupt ist!
Zitat:
Original geschrieben von MagirusDeutzUlm
da irrst du aber gewaltig!Zitat:
Original geschrieben von razor1
Die Inspektionsintervalle kennt man aber doch wenn man sich ein Auto, egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen, zulegt.
es gibt leute die wissen nichtmal wo sie die nsl einschalten bzw. was das überhaupt ist!
viel schlimmer sind die,die wohl wissen wo die nsl angeht, aber nicht wissen wo sie wieder
AUSgeht