Fragen zum S206 PHEV
Hallo zusammen,
Ich frage mich,
=== Kofferraum - warum so viel kleiner? ===
warum im T Modell PHEV der Kofferraum statt 490 nur 390 Liter hat. Liegt das wirklich nur höheren Boden? Sprich bleibt die Tiefe des Kofferraums wohl bei über 1m?
=== Tank ===
Weiss jemand, wie gross der Tank sein wird?
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Zitat:
@Bazingo schrieb am 15. Februar 2022 um 14:18:43 Uhr:
Was soll denn am Verbrauch vom 300e schlecht sein?
Die Liter pro 100 Kilometer.
Bei Richtgeschwindigkeit gehts grad noch einstellig, aber alles drüber ist deutlich zweistellig. Und das ist heutzutage nicht mehr zeitgemäß.
Zitat:
@DrInsider schrieb am 15. Februar 2022 um 21:04:05 Uhr:
Zitat:
@Bazingo schrieb am 15. Februar 2022 um 14:18:43 Uhr:
Was soll denn am Verbrauch vom 300e schlecht sein?Die Liter pro 100 Kilometer.
Bei Richtgeschwindigkeit gehts grad noch einstellig, aber alles drüber ist deutlich zweistellig. Und das ist heutzutage nicht mehr zeitgemäß.
Vielleicht sollten Sie erst einmal den neuen c300e gefahren haben bevor sie hier solche gehaltlosen Behauptungen aufstellen oder genaue Daten liefern. Alles andere macht hier nicht wirklich Sinn.
ich hab den Vorgänger gefahren und habe selbst einen C300de. Und wenn Mercedes nicht die Gesetze der Physik ausgehebelt hat, dann kann der S206 300e nicht viel anders sein.
Ich spreche hier selbstverständlich vom Fahren mit annähernd leerer Batterie. Weil die Batterie an öffentlichen Ladesäulen laden macht finanziell im Vergleich zur Zapfsäule so gut wie keinen Sinn. Auch zuhause oder im Unternehmen machts keine Sinn wenn man den Strom nicht mit einer PV selbst produziert.
Es gibt also 2 Möglichkeiten: Der Wagen verbraucht ENTWEDER zweistellig Sprit wenn man ihn nicht nur herumträgt ODER er verbraucht jede Menge Geld wenn man ihn an die Ladesäule hängt.
Zitat:
@DrInsider schrieb am 15. Februar 2022 um 21:04:05 Uhr:
Zitat:
@Bazingo schrieb am 15. Februar 2022 um 14:18:43 Uhr:
Was soll denn am Verbrauch vom 300e schlecht sein?Die Liter pro 100 Kilometer.
Bei Richtgeschwindigkeit gehts grad noch einstellig, aber alles drüber ist deutlich zweistellig. Und das ist heutzutage nicht mehr zeitgemäß.
Wenn man das Ding nicht so nutzt wie es gedacht ist, dann kein Wunder.
Allerdings gehe ich nicht konform dass er bei konstant 130 Km/h schon fast 10L verbraucht.
Zumindest nicht auf der Langstrecke.
Diese Märchen kommen immer von denen, die ihr Auto nie aufladen und dann immer so fahren dass der Verbrenner die Batterie am Leben halten muss um die gewonnene Energie beim nächsten Kaltstart für Heizung oder Klima auf den ersten 5 elektrischen Km zu verbraten.
Anschließend muss der Verbrenner wieder ein paar % Strom erzeugen und der Verbrauch geht hoch.
Dann wird der Wagen wieder abgestellt und kann beim nächsten Kaltstart ein paar Km elektrisch fahren. Die vom Verbrenner gewonnene Energie wird nun wieder für Heizung/Klima/Fahrt verbraucht.
So funktioniert das nicht.
Wenn der Akku in einem Ladezustand ist, dass der Verbrenner ihn nicht ständig laden muss, sondern nur soviel wie er auch entnimmt, braucht der garantiert keine 10l bei Konstantfahrt mit 130 Km/h.
Wenn du Durchschnittsgeschwindigkeit 130 Km/h meinst, dann sind 10l eher wenig….
Achso, ich habe einen 300e bestellt und fahre seit 30.000 Km und 20 Monaten einen Mini Countryman SE.
Das Prinzip ist das gleiche, also weiß ich wovon ich spreche.
Für mich kommt ein rein elektrisches Auto nicht in Frage, so lange ich andere Alternativen habe.
Der 300e mit der großen Batterie ist für mich quasi ideal.
Mit 80Km Reichweite komme ich im täglichen Verkehr rund um Köln aus. Nachts hängt er am Strom.
Für meine (mehrmaligen) Urlaube brauche ich keine Planungen zum Tanken anzustellen und kann auch ohne Angst in andere Länder als DACH und Holland fahren.
Mein Mini hat leider nur einen 8,8kWh Akku. Der reicht im Sommer max. 50Km und im Winter ca. 30Km.
Selbst mit dieser geringen Reichweite habe ich einen Durchschnittsverbrauch von unter 3l auf 100Km.
Da sind Langstrecken Urlaube ohne aufzuladen mit eingerechnet.
Im Sommer komme ich mit dem 36l Tank 2000Km weit, wenn ich nur meine täglichen 70Km fahre.
Es kommt immer auf die Nutzung an. Wenn man mit einem Batterieauto immer mit Vollstrom auf der Bahn fährt, braucht man sich auch nicht zu beschweren dass man jede halbe Stunde für 45 Minuten tanken muss….
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Zitat:
@DrInsider schrieb am 15. Februar 2022 um 21:56:33 Uhr:
ich hab den Vorgänger gefahren und habe selbst einen C300de. Und wenn Mercedes nicht die Gesetze der Physik ausgehebelt hat, dann kann der S206 300e nicht viel anders sein.Ich spreche hier selbstverständlich vom Fahren mit annähernd leerer Batterie. Weil die Batterie an öffentlichen Ladesäulen laden macht finanziell im Vergleich zur Zapfsäule so gut wie keinen Sinn. Auch zuhause oder im Unternehmen machts keine Sinn wenn man den Strom nicht mit einer PV selbst produziert.
Es gibt also 2 Möglichkeiten: Der Wagen verbraucht ENTWEDER zweistellig Sprit wenn man ihn nicht nur herumträgt ODER er verbraucht jede Menge Geld wenn man ihn an die Ladesäule hängt.
Dann frage ich mich was diese Diskussion hier soll. Warum bestellt man sich so ein Fahrzeug, bzw. fährt einen Hybrid + beschwert sich dann auch noch hier im PHEV Forum über die "schlechten Eigenschaften" für die dieses Fahrzeug einfach nicht ausgelegt wurde = leere Batterie und Vollgas auf der Bahn. Sorry verstehe ich nicht ...
Ein Hybrid lebt davon regelmäßig geladen zu werden und wenn dies nicht gegeben ist und das Fahrzeug rein für die Langstrecke gedacht ist sollte man sich eben überlegen den Diesel zu wählen - vermutlich wird aber der Steuervorteil gerne mitgenommen und dann aber über den hohen Verbrauch gemeckert.
Tja Leute, da heißt es Autofahren wird immer einfacher... Assistenzsysteme usw.
Mit der Abkehr vom reinen Verbrenner wird es aber leider kompliziert. Und wenn es mit der Effizienz nicht hinhaut, dann hat man das Auto eben nicht "so genutzt, wie es ausgelegt wurde" ;-)
Zitat:
@Raimoe schrieb am 16. Februar 2022 um 14:11:52 Uhr:
Tja Leute, da heißt es Autofahren wird immer einfacher... Assistenzsysteme usw.
Mit der Abkehr vom reinen Verbrenner wird es aber leider kompliziert. Und wenn es mit der Effizienz nicht hinhaut, dann hat man das Auto eben nicht "so genutzt, wie es ausgelegt wurde" ;-)
Autofahren wird IMO immer teurer, spaßbefreiter und blödsinniger.
Mehr Tempolimits (auch durch mehr Baustellen bzw. anders limitierten Strecken), mehr Blitzer, mehr Gängelung, in der Stadt z.B. mehr Lastenfahrräder und motorisierte Kinderroller, die auf der Fahrbahn unterwegs sind, mehr überflüssige Technik, immer schlechtere Autofahrer ...
Nur das mit der Effizienz stimmt natürlich nicht.
Ich fahre seit einiger Zeit eine Plug-In E-Klasse - mal mit aufgeladener Batterie, mal ohne - und war noch nie mit so niedrigem Spritverbrauch unterwegs. Nicht mit kleineren Autos und nicht mit größeren Autos.
Zitat:
@Stern2022 schrieb am 16. Februar 2022 um 12:46:55 Uhr:
Ein Hybrid lebt davon regelmäßig geladen zu werden ...
das, wie gesagt, halte ich für ein Märchen.
Elektrisches Fahren ist aktuell schon in Euro pro Kilometer gemessen ceteris paribus teurer als Fahren mit einem Diesel. Wenn das elektrisch betriebene Auto dann auch noch das Gewicht eines Verbrenners herumschleppen muss, dann verschiebt sich die Relation nochmals mehr zugunsten des Verbrenners.
Ich sage nicht dass ich das gut finde, aber wenn man Kraftstoffkosten auf 100km und Stromkosten inkl. Ladeverluste auf 100km vergleicht, ist es einfach so. Klar braucht ein Elektroauto keinen Ölwechsel, aber dafür hat es idR größere und teurere Bremsen und größere und teurere Reifendimensionen. Gleicht sich also annähernd an.
Der einzige Sinn eines Hybriden kann somit nur sein, ihn auf Fahrprofilen wie einen Verbrenner einzusetzen, gleichzeitig aber soviel als möglich von der Energie, die beim reinen Verbrenner in den Bremsscheiben in Wärme aufgeht, über die Rekuperation zurückzugewinnen und elektrisch zu nutzen.
Den 300e rein elektrisch zu bewegen kostet einen bei 0,4 Euro/kWh ca. 16 Euro Strom auf 100km, wenn man davon ausgeht dass er realistisch 70km elektrische Reichweite schafft. Verglichen mit Sportwägen ist das gut, verglichen mit Benzinern minimal schlechter, verglichen mit Diesel merkbar schlechter.
Was man aber schon sagen muss, ist, dass der S206 besser geworden als der S205, bei dem die elektrische Nutzung wegen des noch schlechteren Wirkungsgrads aktuell so gut wie gar keinen Sinn macht.
25,4kWh hat die Batterie, mit angenommen 10% Ladeverlusten (was wenig ist) kommt man für einmal volladen auf 28 kWh. Damit fährt man realistisch gesehen 70km weit. Macht 40kWh auf 100km.
Ich bin gespannt auf die ersten Praxisberichte der ersten C300e Fahrer. Alles was wir hier zu Papier bringen sind Annahmen und Theorien. Das Auto muss einfach in der alltäglichen Praxis zeigen was es kann…
Es gibt schon reichlich Berichte bei YouTube zum 300e und seiner Reichweite. Die Ergebnisse variieren zwischen 70 und 110 km im Alltag
Richtig, die Varianz ist halt sehr groß. Klar, liegt mit Jahreszeit und Fahrstil zusammen. Mich interessieren daher umso mehr, was die ersten Besitzer hier aus diesem Forum berichten können.
Das Rechnungsbeispiel von DrInsider setzt, nach den Berichten von YouTube, somit ja auch am unteren Ende an.
Zitat:
@DrInsider schrieb am 16. Februar 2022 um 18:13:13 Uhr:
Zitat:
@Stern2022 schrieb am 16. Februar 2022 um 12:46:55 Uhr:
Ein Hybrid lebt davon regelmäßig geladen zu werden ...
Der einzige Sinn eines Hybriden kann somit nur sein, ihn auf Fahrprofilen wie einen Verbrenner einzusetzen, gleichzeitig aber soviel als möglich von der Energie, die beim reinen Verbrenner in den Bremsscheiben in Wärme aufgeht, über die Rekuperation zurückzugewinnen und elektrisch zu nutzen.Den 300e rein elektrisch zu bewegen kostet einen bei 0,4 Euro/kWh ca. 16 Euro Strom auf 100km, wenn man davon ausgeht dass er realistisch 70km elektrische Reichweite schafft. Verglichen mit Sportwägen ist das gut, verglichen mit Benzinern minimal schlechter, verglichen mit Diesel merkbar schlechter.
Für das was du beschreibst brauchst du keinen 200Kg Akku, sondern einen Toyota.
Der macht genau das, ohne externe Lademöglichkeit.
Den Sinn eines PHEV habe ich weiter oben beschrieben. Des Weiteren ist der Sinn täglich am eigenen Stellplatz mit Haushaltsstrom zu laden.
Ich bezahle derzeit 20 Cent/kWh. Macht bei angenommen 30kWh/100 Km inklusive Verlusten ziemlich genau 6€/100Km.
Diesen günstigen Tarif habe ich leider nur noch bis Mai, danach wird es teurer. Wieviel weiß ich noch nicht.
Aber Benzin wird mit Sicherheit auch nicht billiger.
Also bei allen Rechnereien bleibt halt wie ich finde ein relevanter Punkt - die Praxis. Der Mensch ist einfach ein Gewohnheitstier, da kann man noch so viel erklären.
Und wenn man viel fährt, zum Beispiel beruflich, dann ist und war man es eben gewohnt, frei und unabhängig zu sein. Mit einem Verbrenner ist es halt wurscht, ob es Sommer oder Winter ist, es spielt auch keine Rolle ob die Sitzheizung an ist oder nicht, ob man mal schneller unterwegs ist, weil man eben in Eile ist, usw. Wieder Volltanken geht schnell und unkompliziert. Das alles gilt auch für einen Hybrid, klar. Aber er wiegt mehr und ist komplexer, ich finde das lohnt sich nicht, die Vorteile werden vom Konzept selbst wieder aufgefressen.
Da wäre es doch sinnvoller, nochmal das Gewicht zu reduzieren (anstatt wie bei bei der C-Klasse vom 205 zum 206 zu erhöhen!) und den Verbrenner nochmals auf die letzte Effizienz zu optimieren.
Anders sieht es aus, wenn man einen reinen E-Antrieb hat und das Auto regelmäßig nur über kürzere Strecken bewegt UND eine PV Anlage hat, mit der man das Auto direkt zuhause aufladen kann. Das - und meiner Meinung nach momentan NUR DIESE KONSTELLATION- macht wirklich Sinn. Sowohl für den Geldbeutel als auch für die Umwelt. Und um diese soll es ja eigentlich gehen.
Oder liege ich da so falsch damit?