Ford Tourneo Custom PHEV
Hallo zusammen.
Ich mache hier ein Thema nur zum PHEV auf, da im allgemeinen Thread ganz viel um den PHEV geschrieben wird und alles andere etwas unter geht.
Wir haben ein E-Auto im Haushalt. Also kenne ich mich damit aus und auch die angenehmen Vorteile .Den TC rein elektrisch zu bestellen geht wegen der geringen Reichweite nicht. Von den 20k Km pro Jahr sind bei uns 12k Km Langstrecke 800km +. in die Berge. Trotz der vielen positiven Kommentare zum PHEV stellen sich noch Fragen auf.
Kann der PHEV wirklich rein elektrisch fahren, ohne das sich der Verbrenner zuschaltet? Das wäre perfekt für die 7-12km in die Firma.
Wie verhält sich der PHEV auf Langstrecke? Ich bevorzuge Tempomat 130-140 km/h. Ist der Akku leer wenn ich am Fernpass ankomme und muss ich mich dann mit 87Kw darüber quälen?
Rekuperriert der PHEV bergab richtig gut? Hält der Antrieb beim runterfahren die Geschwindigkeit oder muss doch die Bremse eingreifen?
Vielen Dank für eine gute Kommunikation hier.
Gruß, Markus.
1686 Antworten
Zitat:@Gridwolf schrieb am 27. August 2025 um 22:20:17 Uhr:
Bei den Passfahrten aufwärts muss man am Besten mit sinnvoller elektrischer Reserve ankommen (also > 10 km) und dann zwischen EV Auto und EV später hin- und herschalten. Für die Reserve muss man halt ggf. vorab per Sportmodus aufladen.In der Regel bin ich ich mit EV später unterwegs um die Ladung für solche Fälle aufzuheben. Wenn der Motor absehbar arg laut wird weil ich z.B. auf der Serpentinenstrecke nach der Kurve bergauf stark beschleunige, wechsle ich auf EV Auto, da er dort dann den E-Motor massiv zum anschieben mitverwendet und der normale Motor auf sinnvoller Lautstärke bleibt - und natürlich der Bus deutlich stärker beschleunigt. Sobald die Zielgeschwindigkeit erreicht ist, wechsle ich wieder zurück auf EV später um die Batterieladung zu bewahren - außer es kommt natürlich gleich wieder die nächste Kurve.Da wäre so ein "Turbo"-Schalter am Lenkrad echt praktisch, der den E-Motor dazuschaltet, entweder solange der Knopf gedrückt wird oder für einen begrenzten Zeitraum.
Ich bin ausschließlich im Anhängermodus gefahren und er hat IMMER dafür gesorgt, dass genug Reserve zur Verfügung stand um Steigungen bewältigen zu können. Sowohl in den Ardennen, als auch die Voralpen auf der Route du Soleil waren kein Problem. Lediglich der Verbrauch war mit über 15 Litern schon ganz ordentlich. Am Haken hing der Fendt mit knapp 2 Tonnen. Im Fahrzeug 4 Personen, großes Vorzelt, 4 Fahrräder (davon 2 EBikes)
Moin,
Wir haben auch unsere erste Urlaubsfahrt mit Wohnwagen hinter uns. 750 km vom Allgäu nach Kroatien über Tauernautobahn und Karawanken Tunnel. Der Wohnwagen hat 1800 kg und das Gesamtgewicht werden gute 5000 kg gewesen sein. Abfahrt mit 100% Batterie Ankunft mit 77% ohne Zwischenladen. Ganze Zeit im Anhängermodus. Das Auto sorgt also selbst für ausreichende Ladung der Batterie. Kein Wechsel zwischen irgendwelchen Modi notwendig. Der Anzug war jederzeit souverän. An Irschenberg war der Motor schon sehr laut und dröhnte ordentlich, war aber nur kurzzeitig so. Bei Tempomat 90 12 l Verbrauch. Für einen Benziner sehr ordentlich. Als Zugfahrzeug definition geeignet.
Was mir nicht so gefallen hat: Man kann zwar einstellen, das ein Anhänger dran hängt, aber bei aktiviertem Intelligenten Tempomaten will er auf der Bahn immer auf 130 beschleunigen. Kann umgangen werden, wenn der intelligente deaktiviert wird. Aber dann hatte ich auch keine aktive Spurführung mehr. Das kann z.b. VW besser.
Aus WW-Spiegel hatte ich die EMUK universal pro 3. Halten bombenfest.
Zitat:
@Allgaeu0815 schrieb am 28. August 2025 um 09:19:23 Uhr:
Moin,
Was mir nicht so gefallen hat: Man kann zwar einstellen, das ein Anhänger dran hängt, aber bei aktiviertem Intelligenten Tempomaten will er auf der Bahn immer auf 130 beschleunigen. Kann umgangen werden, wenn der intelligente deaktiviert wird. Aber dann hatte ich auch keine aktive Spurführung mehr. Das kann z.b. VW besser.
Aus WW-Spiegel hatte ich die EMUK universal pro 3. Halten bombenfest.
Via Forscan kann man die EU-seitig inzwischen für Neufahrzeuge verbotene Geschwindigkeitstolleranzseinstellung wieder aktivieren. Hierdurch kann man auch bei aktivem int. Geschwindigkeitsbegrenzer sowohl nach oben als auch nach unten eine Abweichung vorgeben.
Beispiel: 130 sind erlaubt, Du stellt -40 Km/h ein, so fährt er nur 90.
Das geht nur über Forscan? Mich nervt, das der Wagen immer auf 130 beschleunigt, sobald das Tempolimit aufgehoben wurde.
Ich hätte doch die max. 120 mitbestellen sollen 😀
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Zitat:
@vinkrath schrieb am 28. August 2025 um 09:29:49 Uhr:
Via Forscan kann man die EU-seitig inzwischen für Neufahrzeuge verbotene Geschwindigkeitstolleranzseinstellung wieder aktivieren. Hierdurch kann man auch bei aktivem int. Geschwindigkeitsbegrenzer sowohl nach oben als auch nach unten eine Abweichung vorgeben.
Beispiel: 130 sind erlaubt, Du stellt -40 Km/h ein, so fährt er nur 90.
Danke, aber wenn nur 110 erlaubt sind, fährt er dann nur 70?
Zitat:
@MaLe1976 schrieb am 28. August 2025 um 07:01:17 Uhr:
Ich bin ausschließlich im Anhängermodus gefahren und er hat IMMER dafür gesorgt, dass genug Reserve zur Verfügung stand um Steigungen bewältigen zu können. Sowohl in den Ardennen, als auch die Voralpen auf der Route du Soleil waren kein Problem. Lediglich der Verbrauch war mit über 15 Litern schon ganz ordentlich. Am Haken hing der Fendt mit knapp 2 Tonnen. Im Fahrzeug 4 Personen, großes Vorzelt, 4 Fahrräder (davon 2 EBikes)
Ich rede explizit nicht von Reserve - die hatte er durchaus auch mit EV später. Nur wird der Motor halt verdammt laut. Durch das Umschalten nimmt er in solchen Lastsituationen zur Hälfte den E-Motor her, so dass der Benziner trotz maximaler Last relativ leise bleibt. Wohnwagen ist da sicherlich nochmal was anderes, das hatte ich bei meinem Vorposter tatsächlich einfach überlesen.
Versteht mich da bitte auch nicht falsch: ich finde das Rumgehampel auch etwas sehr unpraktisch, aber das war halt der Weg die Lautstärke vom Motor im Zaum zu halten ohne sofort die Batterie zu leeren. Darum ja auch der Wunsch nach einem "Turbo"-Knopf am Lenkrad irgendwo.
Der PHEV 2,5L der aktuellen Serie wird rein vom Elektromotor angetrieben. Die grundlegende Energieform ist der Akku der in seiner Abgabe Leistung beschränkt ist. Zur Unterstützung gibt es den Benziner der den Generator in der Getriebeglocke antreibt und der versorgt den Elektro Motor und auch den Akku mit zusätzlicher Energie.
Durch dieses Verfahren kann der Benziner mit seiner optimalen Drehzahl arbeiten, ohne diese bei Last Änderung, zu verändern.
Daher gibt es nur ein Gang nach vorn und ein nach hinten.
Prinzipiell wie ein Elektro Auto mit Notstromgenerator für den letzten jetzt in der Runde mit Fragezeichen.
Das Prinzip ist genial. Daher kein Knopf für das Lenkrad für den Elektromotor.... Oder irgendwas anderes.