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Flächendeckendes Tempolimit mit nächster Wahl?

BMW 5er F07 GT
Themenstarteram 30. April 2011 um 5:56

Hallo Zusammen,

nachdem der Weg für beinahe flächendeckende Tempolimits in BaWü ja nun frei ist und ich für 2013 im Grunde das generelle Tempolimit 120 oder 130 erwarte, interessiert mich einmal, welche Autos Ihr dann in Zukunft kaufen / leasen würdet.

In den USA ist das Tempolimit ja allgegenwärtig und trotzdem fahren dort sehr viele PS-Giganten rum. Dies liegt aber sicher auch an den trotzdem geringen Unterhaltskosten, wovon man bei uns ja nicht wirklich sprechen kann. Sprit wird ständig teurer, Versicherungen erhöhen nach jedem Winter ("Wissen Sie, der letzte Winter hat ab auch dermaßen die Schadenquote nach oben getrieben.."), Parkplätze sind mehr denn je ein Gelddruckautomat...

Wird sich Euere Fahrzeugwahl angesichts der zu erwartenden Entwicklung ändern? Große Autos sind ja ein Thema, aber nicht jeder Porsche-, M-, oder AMG-Fahrer fährt das Fahrzeug auf Rennstrecken, oder? Auch ich bin mit meinem Dieselfrachter gerne mal flott unterwegs, obwohl ich den GT des Platzangebotes wegen gewählt habe...

Beste Antwort im Thema
am 30. April 2011 um 7:44

Mit dem Tempolimit entfällt dann auch noch ein Grund als Wohlhabender noch in Deutschland zu bleiben. :p

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am 30. April 2011 um 6:30

Ist ja nicht von ungefähr das BMW, Audi, Mercedes immer mehr auf sparsamere Motoren setzen und der vierzylinder Anteil

immer höher wird in der Motorenpalettte.

Wird dann sicher so wie in Österreich nach wie vor größere Autos gekauft werden aber eben bei BMW zum Beispiel wird der Anteil der

verkauften 520D etc steigern.

Wobei für uns in Österreich ja das "Tempolimit das kleinere Problem" ist. Aber mit unserer Besteuerung Nova gut 10% zusätzlich auf den Preis plus Extras ist die 50.000 bis 60.000,- Euro Hürde schnell erreicht.

Daher können viele Geschäftsführer etc in Konzernen wenn sie BMW, Audi fahren wollen fast nur mehr zum 520D greifen.

Hat doch ein A6 oder 5er einen Firmenwagenanteil von gut 80%. Wobei ich glaube das ein Tempolimit in Deutschland nicht wirklich gravierende auswirkungen hätte.

Was gravierend wäre wenn die ganzen Begünstigungen für Firmen fallen würden wie in Österreich. Nova Steuer beim Kauf sowie eine "Luxustangende" für alle Autos über 40.000,- Euro jährlich zu zahlen. Vor allen keinen Vorsteuerabzug. Macht den Fuhrpark einer Firma gleich um 20% (bei auch19%) teurer. Und natürlich jede Reparatur und Spritkosten sind um 20% teurer.

Aber das bekommt die Politik bei auch eh nicht durch, da ist die Autoundustrie mit ihren zig tausend Arbeitsplätze zu stark.

am 30. April 2011 um 6:42

Ich denke, dazu gibt es ganz unterschiedliche Meinungen.

Mehr Leistung bedeutet ja nicht nur höhere Geschwindigkeit sondern auch schnellere Beschleunigungsvorgänge. Mir ist beides wichtig. Dennoch: Sollte ein generelles Tempolimit kommen, dann genügt mir persönlich ein Auto mit an die 200PS (x20d-x25d). Damit bin ich für mein Befinden immer noch sehr schnell auf Tempo 120/130. Viel mehr ist für mich dann eh nicht mehr drin, da ich meinen Führerschein benötige. ;-)

Ich hoffe dennoch nicht, dass es ein generelles Tempolimit gibt, denn ich will eigentlich das nächste Mal zu einem x30-35i/d greifen. :(

am 30. April 2011 um 6:59

Ich bin auch fest davon überzeugt, dass eine grün-rote Regierung sich für ein flächendeckendes Tempolimit von 120km/h einsetzen wird. Die Ökofaschisten planen damit einen völlig überflüssigen und wirtschaftlich fragwürdigen Terroranschlag auf die freie Fahrt für freie Bürger. Mit einer Autobahnmaut könnte ich mich dagegen anfreuen, sofern sie ohne großen technischen Aufwand und für deutsche Autofahrer weitgehend kostenneutral ist. D.h. Reduzierung der KFZ-Steuer (nicht der Mineralölsteuer!!!! denn da würden die Mineralölkonzerne die Lücke sofort wieder schließen - die höheren Preise waren schließlich bereits gelernt und akzeptiert). Eine Vignettenlösung (100,- EUR pro Jahr) halte ich für die beste und unproblematischte Lösung - hat sich in der Schweiz und in Österreich schon etabliert. Außerdem würde eine solche nutzungsunabhängige Lösung auch der historisch gewachsenen Infrastrukturnutzung in Deutschland und der gesamten wirtschaftsgeografischen Struktur gerecht werden. Deutschland hat viele Metropolregionen und Großzentren (anders als Frankreich, Spanien oder Italien). Diese liegen recht nah beieinander und sind durch Autobahnen verbunden. Entsprechend hoch ist auch der Fernpendleranteil. Eine streckenahängige Berechnung wäre dagegen volkswirtschaftlich eher bremsend - und für große Teile der arbeitenden Bervölkerung sehr teuer.

Die Vignettenlösung hätte auch den Vorteil, dass der ausländische Transitverkehr endlich einmal adäquat zur Kasse gebeten wird (vor allem bei der auch in Österreich so populären 10-Tages Vignette...)

Gruß

Bernd

Immer mehr Gleichmacherei, immer mehr sparen, immer mehr umverteilen, immer mehr Steuern, immer mehr Gesetze, immer mehr öko, immer schnellere Benzinpreisschwankungen, immer weitere "Behinderungen" für den Individualverkehr, immer weniger Rente, immer teurere Gesundheit, 72% Sozialkosten im Haushalt von Neukölln, "überall" und für alles, jede Kleinigkeit was man macht teuer zahlen, Autos immer komplizierter, teuerer in der Werkstatt, usw. usf.

Es wird also immer "lustiger" in dieser modernen Welt.

Ob wir dadurch aber glücklicher und zufriedener als früher werden?

Themenstarteram 30. April 2011 um 7:35

Zitat:

Original geschrieben von Rambello

Immer mehr Gleichmacherei, immer mehr sparen, immer mehr umverteilen, immer mehr Steuern, immer mehr Gesetze, immer mehr öko, immer schnellere Benzinpreisschwankungen, immer weitere "Behinderungen" für den Individualverkehr, immer weniger Rente, immer teurere Gesundheit, 72% Sozialkosten im Haushalt von Neukölln, "überall" und für alles, jede Kleinigkeit was man macht teuer zahlen, Autos immer komplizierter, teuerer in der Werkstatt, usw. usf.

Es wird also immer "lustiger" in dieser modernen Welt.

Ob wir dadurch aber glücklicher und zufriedener als früher werden?

Die Damen und Herren, die das zu entscheiden haben, werden zumindest unter dem Aspekt, dass diese Limits für sie ja nicht wirklich gelten, bestimmt Glücklicher als die Masse der Wähler. Ich bin davon überzeugt - selbst unter der Gefahr, dass dies absolut weit hergeholt ist - dass es den meisten Politikern nur um eigene Vorteile geht (finanziell und/oder Status). Es gibt ja nun mindestens ebenso viele Untersuchungen, die besagen, dass Tempo 130 wedere für die Umwelt noch für die Konzentration (Unfallrisiko) besser sei, wie die das Gegenteil sagende Untersuchungen....

Wieviel Grüne Politiker nutzen doch gleich die Öffentlichen Veerkehrsmittel?

Und warum funktioniert die Alternativbeförderung doch gleich so schlecht.... Wasch mich aber mach mich nicht Nass!!! Das gilt für die Grünen, Roten, Schwarzen und Liberalen..... Selbst Onkel Gysi von den Linken genießt doch seine Previlegien....

Zitat:

Wir wollen ein flächendeckendes tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf landstraßen einführen, auch um das Wettrüsten um die stärksten Motoren zu beenden.

Das ist ein Auszug aus dem Wahlprogramm der Grünen zur letzten Bundestagswahl. Die Tippfehler sind im Original enthalten, soviel zum "Grünen Verantwortungsbewusstsein". Ich wünsche allseits viel Spaß dabei, auf einer Landstrasse keinen LKW mehr überholen zu dürfen, ohne seinen Führerschein zu riskieren...

Haben wir keine anderen Probleme?

BUK

ich bin mir sehr sicher, dass die autoindustrie und dessen lobbyisten auch einiges zu sagen haben :)

anders als in den usa, werden in deu die absatzzahlen für hochmotorisierte/spaßfahrzeute oder besser gesagt, für alle nicht "vernünftigen" autos, einbrechen. dies kostet arbeitsplätze/steuereinnahmen/etc.

ich mein, der grund warum DEU als einiges land weltweit (?) keine templomits hat liegt auf der hand. BMW; AUDI; MB; PORSCHE;

wenn wir auf der suche nach einem hoch-motorisierten fahrzeug sind, landen wir immer wieder bei diesen marken.

wer kauft sich denn bitteschön nen porsche wenns tempolimit von 120/130 gibt?

übrigens, wie schauts mit unfallzahlen aus, wie schlägt sich da DEU im EU vergleich?

am 30. April 2011 um 7:44

Mit dem Tempolimit entfällt dann auch noch ein Grund als Wohlhabender noch in Deutschland zu bleiben. :p

Also die Diskussion über generelles Tempolimit ja oder nein will ich hier nicht führen:

1. ist das ein komplexes Thema mit vielen Für und Wider und

2. gibt es in unserem Land ja ohneschin schon (zu)viele limitierte AB-Abschnitte - und die "freien" sind dann vollgestopft mit LKWs etc.

Deshalb fahre ich nun bereits 2 BMW mit dem 3 L Diesel und habe unlängst meinen neuen 5er GT wieder mit diesem Motor bestellt. Ich finde (gemessen an der Fahrzeuggröße) stellt dieser Motor mit dem neuen 8-Gang-Automaten einen schönen Kompromiss dar, den ich auch bevorzugen werde, wenn ein generelles Tempolimit käme. Mehr muss unter normalen Umständen an PS, NM, Spitzengeschwindigkeit und Beschleunigung nicht sein. Aber viel weniger möchte ich auch nicht haben, egal, was "die da oben" beschließen.

Freie Fahrt für Freude am Fahren !

MF

Die Zukunft liegt, meiner Meinung nach, nicht in einem starren Tempolimit von 120 oder 130 km/h. Viel mehr muss in den Ausbau intelligenter Verkehrsleitsysteme investiert werden, wie sie heute schon an zahlreichen Verkehrsknotenpunkten stehen und die dem Verkehrsaufkommen angemessen eine Geschwindigkeitsbeschränkung vorschreiben oder eben auch nicht. Damit lässt sich der Verkehrsfluss gezielter steuern, aber auf der anderen Seite auch eine unnötige Entschleunigung des Verkehrs vermeiden.

 

Zudem habe ich da Hoffnung, dass die Autolobby in Deutschland durch die zahlreich vertretenen Automobilhersteller, den ADAC und den AvD eine mächtige Stimme hat, die bei solchen Entscheidungen durchaus ein Wörtchen mitzureden haben.

Schließlich begründet sich ein Teil des guten Rufes der deutschen Autos im Ausland ja aus dem Mythos "tested on autobahn" und dies aufzugeben hieße, deutschen Fahrzeugen sicherlich ein Stück weit Faszination zu rauben. Das klingt vielleicht ein bisschen übertrieben, trifft den Kern der Sache aber, glaube ich, schon (jeder, der eine Zeit in den USA gelebt hat, wird dies sicherlich zu einem Stück weit bestätigen können).

 

Ach ja, zum Auto noch. Auch mit Tempolimit hätte ich einen 530d, einen X5 3.0d oder E 350 CDI bestellt. Die machen, Tempolimit hin oder her, schlicht mehr Spaß und schaffen bei entsprechender Fahrweise, auch Reichweiten von über 1.000 Kilometer. Wozu also downsizen?

 

 

 

Hi,

ich wollte mich zum Limit an sich ja hier nicht groß ausbreiten, aber was mein Vorschreiber JWck geschrieben hat erhält meine volle Zustimmung. Sehe das in allen Belangen ebenso.

LG

MF

am 30. April 2011 um 10:46

Hallo!

Sehe ich genauso, mit der nächsten Legislaturperiode kriegen wir ein Tempolimit. Warscheinlich sogar nur 120 Kmh. Wenn rot-grün kommt, kommt sowieso das Tempolimit das ist klar. Nur wenn Merkel bleibt, was ich derzeit aber nicht glaube, besteht die Chance das es weiter so geht.

Ich für meinen Teil: Kommt ein Tempolimit, werde ich mir beim nächsten Auto den schwächsten 6-Zylinder Motor kaufen den es bei BMW im Angebot gibt. Das würde ich nur wegen der Laufruhe tun. Wenn die 4-Zylinder Turbos leiser werden und laufruhiger, dann würde ich vermutlich sogar zu so einem Motor greifen. Denn wenn ich sowieso nur noch 140 - 160 Kmh fahren kann, brauch ich keine 300 PS mehr...

Was kann man tun?

1. Wenn 120 Kmh kommt, dann wird man trotzdem ohne Punkte und Fahrverbote zu riskieren nach Tacho 145 Kmh fahren können. Da wir in Deutschland erst ab 41 Kmh Fahrverbote verhängt bekommen, könnten Leute ohne Punkte theoretisch max. 165 Kmh fahren, solange bis sie es erwischt. Kontrollen bei diesen Tempolimit werden eher selten sein, es wird nach wie vor eher bei reduzierten Geschwindigkeiten wie Baustellen usw. geblitzt werden, da lohnt es sich mehr!

2. Variante wäre die Immunisierung des Fahrzeugs gegen sämtliche Radarkontrollen, was natürlich illegal ist. Für 1500 € gibt es ein "Komplettset" festeingebaut mit Lichtschrankenstörer, Laserstörer, Radarwarner usw.

Vorteil: Damit interessieren einen Geschwindigkeitsbegrenzungen nirgends mehr. Weil man vor Radargeräten gewarnt und Lichtschranken und Lasermessungen sogut wie unmöglich werden.

Nachteil: Wenn man mal kontrolliert wird in einer richtigen Kontrolle oder rausgezogen durch ein ProVida-Fahrzeug ist man dran! Laut Bußgeldkatalog sind zwar nur 75 € und 4 Punkte zu begleichen, aber alle Geräte werden konfisziert, bei Festeinbau das ganze Auto wohlmöglich?!

3. Das Limit akzeptieren sich innerhalb der üblichen Toleranzen bewegen und mit Tempomat über die Autobahn "pennen". Dabei Essen und Trinken, telefonieren ist ja alles erlaubt im Wunderland Deutschland! Und wenn keiner schaut SMS schreiben und bei Facebook rumchatten oder rumsurfen im Netz.

Ich sage schon deutlich steigende Unfallzahlen voraus! Wenn auch vielleicht mit weniger Schwerverletzten...

Grüße

Peter

Das ist ein sehr komplexes Thema, zu dem man Seiten schreiben könnte. Meine Fahrzeugwahl würde sich allerdings nicht ändern und das war die Eingangsfrage des TE. Das liegt zum einen daran, dass ich bereits jetzt am unteren Ende der Motorenpalette liege (aktuell E91 318d) und beim nächsten Auto 2012 in Richtung E91 320d/325d oder F11 520d schaue. Mehr brauche ich nicht, weil ich meinen Sprit privat bezahle (kein Dienstwagen mit Tankkarte) und somit bereits jetzt meist mit Tempomat ca. 140 km/h fahre. Ich brauche ein wirtschaftliches Auto, für den wirklichen (Beschleunigungs-) Spaß (den mir auch ein 335i nicht ansatzweise bieten könnte) habe ich meine S1000RR, die gut 22 Sekunden von 0 auf 300 km/h braucht. Damit fahre ich ein paar mal im Jahr auf die Rennstrecke, nur dort kann man sich noch legal und (relativ) gefahrlos austoben.

Aber wie gesagt, das ist ein sehr komplexes Thema. Ich bin ebenfalls dafür, die Pkw Maut als Vigniette einzuführen und dafür die Kfz-Steuer entfallen zu lassen. Problem sind nur die unterschiedlichen Töpfe, da das eine an die Länder geht, das andere zum Bund gehen würde und sich die beiden Seiten nicht einigen können.

Der Vergleich mit den USA passt nur bedingt, da der Verkehr ganz anders funktioniert. Ich habe dort einige Jahre gelebt und das gut beobachten können. Das Tempolimit liegt weniger an den Autos, sondern am schlechten Zustand der Straßen, der schlechten Ausbildung der Verkehrsteilnehmer und noch mehr an den Fahrzeugen, da viele fröhlich mit Autos und Trucks fahren, die hier im Leben keinen TÜV mehr bekommen würden. Bei allem Jammern über die deutschen Straßen muss man sich bewusst sein, dass wir uns in Deutschland in dieser Hinsicht auf allerhöchstem Niveau beklagen. Die PS Dichte ist dort natürlich deutlich höher, aber das liegt auch an den Verkaufspreisen der Autos und den Kraftstoffpreisen. Natürlich ist ein Auto auch in den USA ein Statussymbol und vielleicht ist es auch ein wenig Psychologie zu sagen, wenn ich schon nicht schnell fahren darf, will ich zum Ausgleich wenigstens möglichst schnell beschleunigen können. In Deutschland kann man schnell fahren, hat aber gemerkt, dass auch ein 60 PS Polo 170 km/h schafft und man mehr eigentlich gar nicht benötigt.

Bei aller Kritik an einem Tempolimit muss man natürlich sagen, dass man bei einem Tempolimit von 130 schon entspannter fährt und entspannter ankommt. Egal wie schlecht man es persönlich findet, fühlen sich die einen weniger gestresst, weil sie ständig Angst haben, überfahren zu werden und wenn man als Schnellfahrer ehrlich ist, stresst das ständige Beschleunigen und Bremsen, weil doch wieder jemand blind rauszieht, auch an. Aber egal welche Meinung man da haben möchte, wenn sich die FDP nicht berappelt und es bei der nächsten Wahl zu einer rot-grünen oder sogar grün-roten Bundesregierung kommt, wird man sich sicher darauf einstellen müssen, durch die Ökodiskussion waren die politischen Zeiten noch nie so günstig für dieses Thema.

dazu 3 Anmerkungen:

1.) wenn ich durch BaWü fahre, ich bin ich meist froh ich könnte auf der Bahn die 120 auch wirklich fahren. Entweder Baustelle oder Stau bzw. viel Verkehr. Ein Tempolimit würde ich dort nicht nicht wirklich merken

2.) in Staaten mit Tempolimit werden auch schnelle bzw. hochpreisige Autos nachgefragt, s. Schweiz oder USA. Österreich ist aufgrund seiner mit D nicht vergleichbaren Steuerpolitik eine Ausnahme.

3.) grundsätzlich finde ich die Idee gut, Ausländer mittels Maut am Erhalt unserer Straßen zu beteiligen. Da ich es aber für arg naiv halte, die Maut für uns deutsche Kostenneutral zu gestalten (s. LKW-Maut), bin ich gegen eine Autobahnmaut.

 

@Nytro:

"Ich für meinen Teil: Kommt ein Tempolimit, werde ich mir beim nächsten Auto den schwächsten 6-Zylinder Motor kaufen den es bei BMW im Angebot gibt. Das würde ich nur wegen der Laufruhe tun"

dann kannst Du Deinen 535i behalten, darunter gibts bald eh nur noch Vierzyliner

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