Fahrzeug restaurieren...
Hallo zusammen,
wie manchen bekannt, habe ich im Sommer ne Ausbildung als KFZ- Mechatroniker begonnen.
Da ich diese Ausbildung nicht mache, weil ich keine andere gefunden hätte, sondern weil ich keine andere als diese wollte und mit Herzblut lerne, will ich mir nun auch ein billiges Fahrzeug mit eventuellem Schaden und einer guten Substanz zulegen und dann original restaurieren.
Es sollte ein mindestens 15 Jahre altes Auto mit guter und solider Technik sein. Aber ausnahmen bestätigen die Regel, d.h. ein Renault R5 Turbo, oder ein Peugeot 205 T16, mit vll. mieser Technik, macht diese wieder durch diverse Emotionen wett (Mittelmotor Heck/Allrad) 😁
Ich bevorzuge Sportwagen, welche folglich auch Heck oder mindestens Allrad haben sollten, wie eben auch einem angemessenen Leistungsgewicht und eine gute Fahrdynamik. S.h. die oben genannten Beispiele...
Aber um nun eine Verbindung zu dem Forum herzustellen hab ich die Modelle von 924 S bis 944 Turbo S mit in die engere Wahl gezogen, da diese eben ne gute Technik und ne vollverzinkte Karosserie haben. Mit den soliden Motoren, hat man für wenig Geld n guten Sportwagen und da ich dann wohl auch in Zukunft, selbst schrauben kann und auch Freunde vom Fach hab sollten sich die Kosten wohl in Grenzen halten.
Wenn jemand, selbst Mechaniker oder Hobbyschrauber mit Fachwissen ist und gute Tipps hat, dann währe ich froh wenn er diese hier postet!
Ich bitte euch den Thread, auf einem technisch informativen Niveau zu halten und OT´s zu vermeiden! Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Tuscan
45 Antworten
Zitat:
Beim 924er sind Monate des erfolglosen Suchens und am Ende doch mehrere tausend Euro beim Porschehändler. Und das kann passieren, auch bei einem Porsche. Mit Getriebeschaden ist der Verkaufswert 0, das Geld fürs Ersatzteil zahlt dir keiner mehr.
Jogga, das ist jetzt aber maßlos übertrieben. Es gibt für die 924/944 mehrere Händler, die sich auf diese Auto spezialisiert haben und wr du dafür günstig gebrauchte Teile bekommst. Man muß sich halt ausführlich informieren.
wie wäre es denn mit einem mercedes 350 SLC ?
den hatten wir 6 jahre lang! der wagen sieht sehr schick aus und der motor ist ziemlich gut.
haben den sehr günstig gekauft und nach 3 jahren wieder verkauft! mit gewinn! die restauration hätte ungefähr 10000 euro verschlungen! 🙁
Zitat:
Original geschrieben von Nepumuk924
Oh man Tuscan. Weiß du überhaupt, was du willst? Zuerst willst du ein Auto restaurieren, dann geht es nur noch ums Reparieren, jetzt willst du schnell was zusammen flicken um damit Geld zu verdienen. Was willst du denn jetzt??
Bevor du da irgendwas kaufst, solltest du dich mal gründlich informieren. Vergiß deine Liste und den Quatsch mit xPS/kg und gehe mal in dich. Dann schau mal, welche Automarke du sympatisch findest. Dann guck mal, welche Autos die in den 70er/80er Jahren gebaut haben. Ist da eins dabei, dass dir gefällt und das bezahltbar ist? Dann informier dich über das Auto. Was sind die typischen Macken, vorauf muß man achten, wie sieht's mit der Ersatzteilversorgung aus etc. Wenn du dich richtig auskennst, dann suchst du dir eine gutes(!) Exemplar dieses Wagen und keine heruntergerittene Karre! Dann investierst du trotzdem nochmal viel Geld, bis das Auto top dasteht und zum Schluß stellst du fest, dass du das Geld trotzdem beim Verkauf nicht wieder raus bekommst.
Du kannst natürlich auch Schrottkarre kaufen, die ein bißchen aufhübschen und damit einen unbedarften Käufer über's Ohr hauen.
Habe fertig.
So irgendwie schaff ichs hier nicht den Leuten zu erklären was meine Pläne sind!
So ich habe wie schon in mehreren Beiträgen erwähnt, zwei Arten der Fahrzeugaufbereitung in Betracht gezogen. Einmal die schon mehrmals erwähnte Restouration, welche sich hinziehen kann und auch dementsprechend mehr Geld als die zweite, die kleine bis mittelgroße Reparatur, kostet.
Nun war meine Frage, bzw. meine Bitte, dass mir jemand zu dem Thema Reparatur ein gutes und geeignetes Modell vorschlagen könnte, wie auch für ne Restouration. Wie ich das nun mal so gehört hab, würde da z.B. ein Porsche 924 S mit Getriebeschaden sehr billig zu erwerben sein. Wenn ich dann einen 924 S zum auschlachten finde und dort n Getriebe für wenig Geld bekomm, würde ich natürlich in dem Fall ne menge Geld sparen!
Des Weiteren lässt sich viel geld sparen, (weiteres Beispiel) wenn der Wagen z.B. n Zylinderkopfschaden hat, wo die Zylinderkopfdichtung ausgetauscht werden muss und man den Zylinderkopf planen lassen muss.
Hab mich vorhin mit meinem Meister mal darüber unterhalten. Das planen eines Zylinderkopfes würde mich so circa 50-100€ kosten! Eine Zylinderkopfdichtung maximal (aber des währe nun auch schon Wucher) 50€! Dass hieße dass ich für vll. 150€ reine Materialkosten und Kosten für Arbeiten die ich nicht machen kann, zahlen würde. Und ein 924 S, 944 oder 944 S mit nem Zylinderkopf-/Dichtungsschaden würde man mir natürlich hinter her schmeißen, die 150€ hätte ich nach der Reparatur um ein vielfaches, im Sinne des Wertes, wieder drinnen!
Da in solch einem Fall nicht das Material, sondern der Arbeitsaufwand teuer währe; und lezteres kann mir eigentlich auch relativ buggy sein, weil ichs ja selbst mach! 😉
Was die Mercedes Modelle angeht, so hab ich heut erfahren, dass ich tw. 30-40% auf Ersatzteile bekomme und auch ne Menge Fachleute um mich rum hab die sich bestens mit den Kisten auskennen! Besonders der W124 wurde mir empfohlen und bei den 16V Modellen sollte man darauf achten ob die nicht schon, wie so oft, verheizt sind!
Was ne Restouration angeht, so würd ich nur ein Fahrzeug restourieren, was danach auch wirklich an Wert gewonnen hat!
Aber ich seh nun mal eine normale Reparatur für realistischer!
Schließlich kann ich mir ja n Wagen kaufen der Repariert werden muss, damit er wieder läuft, der ne gute Substanz (Karrosse) hat und dann wenn ich mal genügend Zeit und Geld hab, ich ihn dann komplett restauriere!
Des is doch ne gute Idee, oder? Nur nun fehlen mir noch die dafür geeigneten Modelle!
Zitat:
Original geschrieben von EvilJogga
Leider muss ich mich sehr kurz fassen, 17:00 muss ich doch noch in München Mitte sein.
@ Tuscan
PN gerne, aber ich bin erstmal eine Woche in M ohne Inet.Ich geb dir aber den Rat, so du noch nie an Autos geschraubt hast, dir nicht gleich einen Klassiker zu holen. Dort wird ein Fehler und ein kaputtes Teil teuer, was sie meist eh schon sind. Und die von dir angedachten Autos sind durch die Bank alles andere als einfach zu unterhalten.
Überleg dir auch erstmal, was du willst.Mein Vorschlag wäre: Tus wie ich, nur mit Vorsatz. Beschaff dir einen Golf 2 mit dem richtigen Motor. Da musst du nicht die ganze Zeit schrauben, aber es gibt immer was, was man tun könnte. Ersatzteile sind größtenteils sehr preiswert, alles was mit dem Antrieb zu tun hat liegt auf dem Schrott rum. Ein Getriebeschaden ohne defekte Gelenkwellen würde mich rund 50 Euro und einen langen Nachmittag kosten. Beim 924er sind Monate des erfolglosen Suchens und am Ende doch mehrere tausend Euro beim Porschehändler. Und das kann passieren, auch bei einem Porsche. Mit Getriebeschaden ist der Verkaufswert 0, das Geld fürs Ersatzteil zahlt dir keiner mehr.
Von daher würde ich mir eine Kiste zulegen, die du finanziell komplett überblicken kannst. Darf auch ein älterer Opel sein, aber bitte ein Massenmodell, das noch oft genug rumfährt - zwecks Teilen.
An der Kiste kannst du dann üben, alles prinzipiell kennenlernen und Fehler kosten wneig Geld. Spezialwerkzeug brauchst du auch kaum welches. Ein paar Innenvielzähne und eine Spezialnuss für den Federbeindom sind so ziemlich alles, was dir dort begegnen kann.
Dazu schlucken die G2s nichtmal viel.
Argh, ich müsste schon los sein.Hektische Grüße, der Jogga
Hy Jogga 😉
jo n Golf 2 käme bei mir in 100 Jahren nicht in die Tüte, genausowenig wie n E Kadett! Ich möcht mir ein Auto aufbauen (darunter kann man auch eine simple reparatur verstehen), welches mir dann letztlich auch Spaß macht. Vll. macht dir dein Golf II auch Spaß, das möcht ich gar nicht bestreiten, aber ich kann die Karre nicht ab, ich hoffe du kannst mich verstehen?! Mein "zukünftiger" Wagen soll Heck oder Allrad haben. Gut abgehn, ne gute Fahrdynamik besitzen, relativ gut zu reparieren sein, bzw. überhaupt noch reparierbar sein (im Sinne von Ersatzteilbeschaffung etc.), nicht allzu teuer im Unterhalt sein und ganz wichtig, er sollte mir sympathisch sein! Dazu kann man ja mal in die Liste schauen! 😉
Gruß Tuscan
Zitat:
Original geschrieben von TVR_Tuscan
.............Mein "zukünftiger" Wagen soll Heck oder Allrad haben. Gut abgehn, ne gute Fahrdynamik besitzen, relativ gut zu reparieren sein, bzw. überhaupt noch reparierbar sein (im Sinne von Ersatzteilbeschaffung etc.), nicht allzu teuer im Unterhalt sein und ganz wichtig, er sollte mir sympathisch sein! Dazu kann man ja mal in die Liste schauen! 😉
Gruß Tuscan
Hi Tuscan,
Du schreibst, wir hätten nicht verstanden, was Du suchst. Ich vermute eher, es ist umgekehrt.
Du hast von den Leuten wirklich sehr detaillierte Antworten bekommen. Aber immer, wenn Dich jemand auf mögliche Probleme und Schwierigkeiten hinweisen möchte, versuchst Du in Deinem nächsten Post, diese zu bagatellisieren.
Ich denke, die Kollegen, die Dir geantwortet haben, haben schon so Ihre eigenen Erfahrungen mit dem von Dir angesprochenen Thema gemacht. Also, wenn Du schon die Frage in diese Runde stellst, dann willst DU doch sicher auch kritische Anmerkungen anderer hören, solange diese fundiert sind. So liegt es an Dir, diese zu werten und dann zu entscheiden.
ich glaube allerdings, Du suchst die Eierlegende Wollmilchsau......und die gibt es wahrscheinlich genauso wenig, wie das Auto, das Du suchst. 🙄
Nix für ungut!
Gruß
Konni
Ähnliche Themen
Moin,
Ich hoffe, Ich habe alle deine Autochens richtig zusammengesucht und klemm mal meinen Kommentar dahinter in Klammern dahinter.
Zitat:
Original geschrieben von TVR_Tuscan
Hier mal meine bisherigen Favoriten:
Porsche 924 S (OK und finanzierbar)
Porsche 924 Turbo (Ist der anfälligste der ganzen Baureihe)
Porsche 944 (OK und finanzierbar)
Porsche 944 S (dito)
Porsche 944 Turbo (wird schon erheblich teuer)
Porsche 944 Turbo S (finanziell quasi untragbar, weil richtig teuer)Renault R5 Turbo (der Alpine oder der Backenturbo ?!)
Renault R5 Turbo II (auch als Restaurationsobjekt sehr sehr teuer!, gilt auch für den Vorläufer)Peugeot 205 T16 (viel spaß beim Suchen, Restaurationsbasis so ab 20.000 Euro auftreibbar)
Opel Omega 24V (günstig zu bekommen, beherrschbare Technik)
Opel Omega 3000 24V (iss doch das gleiche nur mit Spoilerwerk)
Opel Omega Evo 500 (fast nicht zu bekommen!)
Opel Monza 3.0 GSE (Sehr interessant, und für vernünftiges Geld auftreibbar)
Opel Senator 3.0 24V (siehe Omega, aber in der Versicherung erheblich teurer!)Mercedes 190 2.5 16V 😁 (Wird teuer ...)
Mercedes 300 CE 24V (Motor leicht anfällig für falsche Behandlung)
Mercedes E 320
Mercedes E 320 CE (Beides gute Autos ... aber bis 4000 Euro ist meist nur Kernschrott auf dem Markt, gute Modelle sind teuer, und Kernschrott wird auf Dauer meist noch teurer)BMW 323i (bis ´85) (wenn du einen mit brauchbarer Technik findest 😉)
BMW 325i (bis ´90) (OK und finanzierbar ... aber noch kein wirklicher Youngtimer)
BMW M3 (bis ´90) (Für nen Totalschaden werden schonmal gerne 9000 Euro wegen der VIN aufgerufen 😉)
BMW 2002 (entweder teuer, oder du solltest Karosseriebauer werden)
BMW 2002 tii (dito)
BMW 635 CSI (die 24V Version mit 286 PS ist TEUER, unheimlich teuer zu restaurieren und der Wagen hat einige Spezialteile die nur schwer und teuer zu bekommen sind)
BMW 630 CSI
BMW 3.0 CS (ebenfalls sehr teuer, die 2.0 und 2.5er sind günstiger)
BMW 535i (bis ´90) (ordentliches Auto, aber weder Youngtimer, noch ein Kostverächter, wenn sportlich bewegt)
BMW 730i (bis ´90) (In dieser Kategorie sicherlich ein Geheimtipp)
BMW 735i (bis ´90) (dito, als Kombination von 535i und 730i)
BMW 750i (bis ´90) (ähhh ... ja ... Wenn man im Lotto gewonnen hat 😁)Alfa Romeo GTV 6 (Ein unheimlich teures Spielzeug, ich sprech aus Erfahrung und bin trotzdem noch nicht Klug geworden)
Lancia HF Integrale 16V
Lancia Delta Integrale 8V (In beiden Fällen, hochkomplexe Fahrzeuge, bei allem Enthusiasmus ... absolut nix für nen Anfänger ...)Audi Urquattro (TEUER ... selbst Schrottreif)
Audi 200 Turbo 20V Quattro (interessant aber schwer aufzutreiben!)
Audi V8 3.6 (Ebenfalls ein unterbewerteter Geheimtipp! Aber extrem kostenaufwendig zu unterhalten)Nissan 200 SX (S13 ?! Defektanfälliger Motor, insbesondere der Turbo)
Nissan Datsun 280 SX (Ja ... wenn du denn einen findest)
Nissan 300 ZX (höchst zweifelhafter Ruf ... oder extrem selten, je nach Modell)Toyota Supra 3.0 Turbo (Schönes Auto, mit ein paar wenigen Mängeln, aber auf dem Markt extrem häufig mit Automat)
Toyota Celica Turbo 4x4 (interessant, aber teuer im Unterhalt)Volvo 960 3.0 (cooles Gerät, hat das Zeug zum Kultklassiker)
Mitsubishi Starion 2600 Turbo (Chrysler Conquest) (Der 2.6er iss ne Gurke mit einem sehr üblen Motor. Wenn dann 2.0er und da am besten den DOHC, wurde nur 1984-85 in Europa angeboten, hat 180 PS, die 170 PS Variante leidet an defekten Nockenwellen und Kopfdichtungsproblemen, die 155 PS 2.6er Version ... *hüstel*
Gruß Tuscan
Wenn Ich dir nen Tipp geben darf. Dann nimm dir nicht gleich ein Auto, das URSPRÜNGLICH mal aus der Topklasse kam. Nimm einen eher bodenständigen Wagen. Einen 4 Zylinder, maximal einen 6 Zylinder. Eine konventionelle Bauweise des Autos ohne großen Firlefanz kommt dir sicherlich entgegen. Denn du musst ja mit dem Auto wachsen, wenn du das ganze lernst. Ich würde dir auch stark dazu raten, ein Auto mindestens so zu kaufen, das es sowohl fährt, als auch TÜV hat. Ansonsten kostet dich der Spaß sehr schnell dein letztes Hemd. Aus deiner Liste würde Ich sagen, der 924er, sowohl als 2.0er als auch als S sind sicherlich ordentliche Einstiegsfahrzeuge. Und mach den 2.0er nicht schlechter als er ist. Der fährt sich wie ein Porsche und fühlt sich beim Fahren auch so an. Und für 125 PS ist er extrem Flott unterwegs. Beim 944er solltest du nach Möglichkeit auch beim 2.5 8V mit max. 163 PS bleiben. Ansonsten rennen dir auch da die Kosten schnell weg. Der Omega ist sicherlich interessant, das Problem ist bei dem Modell jedoch der Rost. Die Technik ist Robust und so bodenständig, das man sie verstehen kann und auch in Eigenregie erhalten kann.
Bei Mercedes ... Warum nicht z.B. einen 300CE als 12 Ventiler ?! Der Motor ist extrem langlebig, recht anspruchslos, trotzdem kraftvoll und läuft tadellos. Selbst ein 230CE ist ein tolles Gerät, ok kein 6er aber ein nettes Auto, das vorallem normale Unterhaltskosten ermöglicht. Wenn du denn unbedingt einen 6er magst ... dann nimm den W-126 (S-Klasse von 1979-1990) noch mit rein. Die Autos sind ebenfalls sehr gut und man bekommt für sein Geld sehr häufig einen reelen Gegenwert.
Bei BMW erübrigt sich ein eingehenderer Kommentar, da hab ich schon viel zu geschrieben. Aber wenn du dich für den E34 interessierst, dann nimm auch den 525i 24V in deine Suche auf. Der Motor ist klasse und damit ist man adaquat motorisiert, ausserdem isser der sparsamste 6 Zylinder der Baureihe, wenn man mit Vernunft Autofährt.
Bei Alfa vergiss den GTV6 ... das was man für "kleines" Geld bekommt, frisst einem die Haare vom Kopp, und das was ordentlich ist ... kostet richtig Geld. Wenn du dich für nen Alfa interessierst, bekommst du meiner Meinung nach sowohl beim Alfa 75, als auch beim Alfa 164 MEHR für dein Geld und gerade letzterer wird sehr bald in gepflegtem Zustand ein gesuchter Wagen werden.
Bei Lancia ... klar ... ein tolles Auto, aber extrem teuer. Ich würde mir auch sofort einen kaufen, aber für nen Integrale kannst du dir fast schon nen 911er halten, soviel kostet der
Spaß. Aber was hälst du möglicherweise vom Thema als 16V Turbo ?! Meist sehr gut ausgestattet, zu vernünftigen Preisen im Angebot und sehr schon zu fahrende Autos. Andererseits gäbe es da noch den Beta, wo man vergleichsweise häufig ORDENTLICHE Fahrzeuge für rund 1000 Euro bekommt, mit denen dann eine rolling restauration möglich ist.
Bei Audi ist der V8 ein sehr interessantes, aber auch Kostenintensives Auto. Ich habe Bekannte, die hatten ein solches Auto, und der Bremsenservice ist z.B. exorbitant teuer (damals irgendwas um die 1800 DM beim Vertragshändler) weil die Bremsen in speziellen Trommeln untergebracht sind, damit sie besser ansprechen.
Was ansonste noch sportlich, einigermaßen günstig zu kaufen ist, wären z.B. der Fiat X1/9 Bertone und der Toyota MR2 W1. Beide klein, leicht und sportlich. In beiden Fällen sollte das Blechkleid möglichst gut sein, da bei beiden dies die kritischen Punkte sind.
Wie gesagt, ein Bodenständigeres Auto ist sicherlich die bessere Wahl, als gleich was richtig abgehobenes. Vielleicht denkst du auch mal über einen älteren Triumph oder MG nach. Da gibt es auch sehr interessante Angebote, die im Unterhalt auch eher bodenständig sind.
MFG Kester
Zitat:
Original geschrieben von Bayern-Porsche
Hi Tuscan,
Du schreibst, wir hätten nicht verstanden, was Du suchst. Ich vermute eher, es ist umgekehrt.
Du hast von den Leuten wirklich sehr detaillierte Antworten bekommen. Aber immer, wenn Dich jemand auf mögliche Probleme und Schwierigkeiten hinweisen möchte, versuchst Du in Deinem nächsten Post, diese zu bagatellisieren.
Ich denke, die Kollegen, die Dir geantwortet haben, haben schon so Ihre eigenen Erfahrungen mit dem von Dir angesprochenen Thema gemacht. Also, wenn Du schon die Frage in diese Runde stellst, dann willst DU doch sicher auch kritische Anmerkungen anderer hören, solange diese fundiert sind. So liegt es an Dir, diese zu werten und dann zu entscheiden.
ich glaube allerdings, Du suchst die Eierlegende Wollmilchsau......und die gibt es wahrscheinlich genauso wenig, wie das Auto, das Du suchst. 🙄
Nix für ungut!
Gruß
Konni
*hehe*
Sicherlich hab ich hier schon ne Menge guter und (glaub ich) auch kompetenter Antworten bekommen, wofür ich den Leuten auch herzlichst danke!
Schließlich bin ich ja derjenige der hier support will und nicht ihr, sodass ich hier niemanden nen Brett vor n Schädel schlagen will, ich bin froh wenn ihr was schreibt, auch wenns Kritik ist, aber sowas kann man ja klären, was ich auch schweißtreibenderweise auch versuche!
Eigene Fehler einräumen kann ich! Fangen wir grad mal damit an! Ich kann scheinbar nicht gut genug dass zum Audruck bringen, bzw. euch vermitteln was mein Anliegen/Wunsch ist!
Ich möchte mich hier "noch" nicht auf ein spezielles Fahrzeug oder eine spezielle Art der Fahrzeugaufbereitung festlegen, sondern mir einfach nur Infos über diverse gute alte Sportcoupés, einmal in Bezug auf Anschaffung mit Reparatur, einmal in Bezug auf Anschaffung mit Restouration und letztlich einmal in Bezug mit erstmal einer Reparatur und später einer Restouration einholen!
Um es vll. ein wenig leichter zu machen sollte ich erstmal mich auf einen kleinen Kreis von evtl. Fahrzeugen begrenzen!
Danach, wenn ich also ein für mich geeignetes Fahrzeug gefunden habe, ich euch frage ob ich mit einer Reparatur oder einer Restouration, im Verhälnis besser dran währe. Denn einen E Kadett zu reparieren ist wohl finanziell gesehen, noch die sinnvollste alternative. Die Restourationskosten würde man bei einem solchen Modell nie wieder durch verkauf rein bekommen!
Also würde sich logischerweise bei einem E Kadett nur eine Reparatur lohnen. Ganz anders siehts da aber bei einem Porsche 356 Cabriolet aus. Da währe es vll. gerade umgekehrt, dass eine kleine Reparatur, sodass er grad wieder läuft bei Weitem nicht so Sinnvoll währe, wie eine komplett Restouration, da man die Restourationskosten bei nem verkauf um ein Vielfaches wieder drinne hätte!
Ich hoffe ich versteht was ich meine!
Gruß Tuscan
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Moin,
Ich hoffe, Ich habe alle deine Autochens richtig zusammengesucht und klemm mal meinen Kommentar dahinter in Klammern dahinter.
Wenn Ich dir nen Tipp geben darf. Dann nimm dir nicht gleich ein Auto, das URSPRÜNGLICH mal aus der Topklasse kam. Nimm einen eher bodenständigen Wagen. Einen 4 Zylinder, maximal einen 6 Zylinder. Eine konventionelle Bauweise des Autos ohne großen Firlefanz kommt dir sicherlich entgegen. Denn du musst ja mit dem Auto wachsen, wenn du das ganze lernst. Ich würde dir auch stark dazu raten, ein Auto mindestens so zu kaufen, das es sowohl fährt, als auch TÜV hat. Ansonsten kostet dich der Spaß sehr schnell dein letztes Hemd. Aus deiner Liste würde Ich sagen, der 924er, sowohl als 2.0er als auch als S sind sicherlich ordentliche Einstiegsfahrzeuge. Und mach den 2.0er nicht schlechter als er ist. Der fährt sich wie ein Porsche und fühlt sich beim Fahren auch so an. Und für 125 PS ist er extrem Flott unterwegs. Beim 944er solltest du nach Möglichkeit auch beim 2.5 8V mit max. 163 PS bleiben. Ansonsten rennen dir auch da die Kosten schnell weg. Der Omega ist sicherlich interessant, das Problem ist bei dem Modell jedoch der Rost. Die Technik ist Robust und so bodenständig, das man sie verstehen kann und auch in Eigenregie erhalten kann.
Bei Mercedes ... Warum nicht z.B. einen 300CE als 12 Ventiler ?! Der Motor ist extrem langlebig, recht anspruchslos, trotzdem kraftvoll und läuft tadellos. Selbst ein 230CE ist ein tolles Gerät, ok kein 6er aber ein nettes Auto, das vorallem normale Unterhaltskosten ermöglicht. Wenn du denn unbedingt einen 6er magst ... dann nimm den W-126 (S-Klasse von 1979-1990) noch mit rein. Die Autos sind ebenfalls sehr gut und man bekommt für sein Geld sehr häufig einen reelen Gegenwert.
Bei BMW erübrigt sich ein eingehenderer Kommentar, da hab ich schon viel zu geschrieben. Aber wenn du dich für den E34 interessierst, dann nimm auch den 525i 24V in deine Suche auf. Der Motor ist klasse und damit ist man adaquat motorisiert, ausserdem isser der sparsamste 6 Zylinder der Baureihe, wenn man mit Vernunft Autofährt.
Bei Alfa vergiss den GTV6 ... das was man für "kleines" Geld bekommt, frisst einem die Haare vom Kopp, und das was ordentlich ist ... kostet richtig Geld. Wenn du dich für nen Alfa interessierst, bekommst du meiner Meinung nach sowohl beim Alfa 75, als auch beim Alfa 164 MEHR für dein Geld und gerade letzterer wird sehr bald in gepflegtem Zustand ein gesuchter Wagen werden.
Bei Lancia ... klar ... ein tolles Auto, aber extrem teuer. Ich würde mir auch sofort einen kaufen, aber für nen Integrale kannst du dir fast schon nen 911er halten, soviel kostet der
Spaß. Aber was hälst du möglicherweise vom Thema als 16V Turbo ?! Meist sehr gut ausgestattet, zu vernünftigen Preisen im Angebot und sehr schon zu fahrende Autos. Andererseits gäbe es da noch den Beta, wo man vergleichsweise häufig ORDENTLICHE Fahrzeuge für rund 1000 Euro bekommt, mit denen dann eine rolling restauration möglich ist.Bei Audi ist der V8 ein sehr interessantes, aber auch Kostenintensives Auto. Ich habe Bekannte, die hatten ein solches Auto, und der Bremsenservice ist z.B. exorbitant teuer (damals irgendwas um die 1800 DM beim Vertragshändler) weil die Bremsen in speziellen Trommeln untergebracht sind, damit sie besser ansprechen.
Was ansonste noch sportlich, einigermaßen günstig zu kaufen ist, wären z.B. der Fiat X1/9 Bertone und der Toyota MR2 W1. Beide klein, leicht und sportlich. In beiden Fällen sollte das Blechkleid möglichst gut sein, da bei beiden dies die kritischen Punkte sind.
Wie gesagt, ein Bodenständigeres Auto ist sicherlich die bessere Wahl, als gleich was richtig abgehobenes. Vielleicht denkst du auch mal über einen älteren Triumph oder MG nach. Da gibt es auch sehr interessante Angebote, die im Unterhalt auch eher bodenständig sind.
MFG Kester
Hy Kester,
ich liege dir zu Füßen 😁
Das war bisher die mit Abstand beste und hilfreichste Post die ich bekommen hab, ohne nun die anderen schlecht reden zu wollen!
Und natürlich freu ich mich wenn ich noch Anregungen für andere Modelle bekomme, was mir an dem Wagen wichtig ist, sollte nun bekannt sein.
Was die Alfas angeht, so denk ich, ist weder der 75 noch der 164 ein Hecktriebler, soweit ich weiß sind des beide Fronttriebler und des schließ ich leider schon kategorisch aus, aber trotzdem danke für den Tipp!
Was einen älteren Triumph oder MG angeht, so denk ich, sind des sicherlich auch super Autos, aber sind nicht gerade dort die Preise was Ersatzteile angeht exorbitant hoch??? Ganz zu schweigen von den Unterhaltskosten von den Fahrzeugen!
Gruß Tuscan
Hallo TVR_Tuscan,
finde dein geplantes Projekt sehr interessant. Da ich leider nurwenig praktisches Wissen habe kann ich dir nicht wirklich weiterhelfen!
Kleine Info habe ich trotzdem undzwar hat der Alfa Romeo 75 Heckantrieb. Soweit ich weiß war der 75 er der letzte Alfa, der nach dem Transaxle-Prinzip aufgebaut ist.
Der 164er hat in der Tat Frontantrieb wurde aber auch mit Allradantrieb angeboten.
Gruß David
hallo tuscan...
ich selbst habe während meiner ausbildung damals nen 190er 2.6 L gefahren....nur zur info, dass auto hat mich praktisch aufgefressen! ich hatte kein geld mehr für nichts......nie wieder! und du träumst von einem m3...oder ähnlichem....
zu den w124 320 modellen kann ich dir nur sagen, dass ein guter freund von mir schon 2 gefahren hat! beider haben an die 14 liter sprit gefressen....zu der steuer für 3200ccm muss ich wohl nichts sagen!
kauf dir nen twingo oder ein anderes auto das auch billig in der versicherung ist!
Bei dem Budget als Anfänger scheidet wohl der 944 Turbo sowie der 968 aus. Auch schon aus der Hinsicht, daß der Wagen für das H-Kennzeichen mindestens 30 Jahre alt sein muß.
Mal eine Grobübersicht:
1. 924 2.0 (der Nachteil ist allerdings, daß es von den teilverzinkten Modellen vor 1980 selten Fahrzeuge und noch seltener gute Exemplare gibt. Bei Baujahren nach 1980 sucht man auch länger nach einem Fahrzeug mit guter Substanz. Nur dann dauert die Wartezeit auf das H-Kennzeichen entsprechend.
2. 944 2.5 (vom H-Kennzeichen mindestens noch 7 Jahre entfernt. Trotz Vollverzinkung teils Rostschäden an den hinteren Radhäusern und im Schwellerbereich. Die Technik ist im Vergleich zu den 16V-Modellen mit Kettenspannern einfacher gestrickt, aber ohne Kenntnisse und teils Spezialwerkzeug ist doch ab und zu der Gang in eine Werkstatt vonnöten
3. 944 S/S2: Für diese Modelle gilt a) ab Modell 1988 d.h. von der 30 Jahresgrenze noch weiter entfernt b) technisch anspruchsvoller, c) der S ist nur marginal besser im Leistungsverhalten als der normale 2.5 l, d) hat der S aber die typischen Schwachpunkte des S2 (Kettenspannerproblematik; die die Werkstattkosten hochtreiben)
4. 968: Ab Baujahr 1992 noch ein riesengroßer Schritt bis zum gesegneten H-Kennzeichen. Technisch auf einem Level mit dem 944 S2 mit der Ergänzung des Variocamproblems und der Zahnausfälle an der Nockenwelle (muß nicht passieren, ist aber auch kein Einzelfall).
5. 944 Turbo. Kostenintensiver als 944 S2 trotz 8V-Technik, ab und zu thermische Probleme und viele Fahrzeuge gechippt (nicht mehr original). Mit Baujahr ab 1985 noch 10 Jahre bis zum H-Kennzeichen. Dafür aber der agilste der 944 Zunft.
Bei allen gesagten trifft auch zu, daß ein Teil der Ersatzteile langsam eng wird (z.B. Konis für die 944-Serie). Desweiteren sind die Fahrzeuge für einen Azubi bzw. Normalverdiener nur schwer zu unterhalten und (finanziell wie auch fachlich) noch schwerer zu restaurieren (ich weiß wovon ich spreche; habe so einen finanziellen "Klotz" am Bein).
Meine Vorschläge tendieren daher in andere Richtungen:
1. 924 2.0 der ersten Baujahre (sofern in gutem Zustand erhältlich ok, sonst Finger weg!) Falls ja sofortige Rostschutzmaßnahmen durchführen, da Karosserie nur teilverzinkt. Der Unterhalt ist höher als bei einem Brot & Butterauto, aber noch bezahlbar.
2. Mercedes /8. Vorteil: Modelle für H-Kennzeichenreife erhältlich, Ersatzteilsituation über Mercedes-Altteilecenter ist imho nicht schlecht
Vielleicht macht es auch Sinn, sich Richtung japanische Sportwagen zu informieren. Ob nun Datsun ZX, Toyota Supra I. Die dürften zwar bis auf den Datsun noch nicht H-Kennzeichenreif sein, sind aber vielleicht vielversprechender als Porsche was Kosten und Unterhalt betrifft. Wie die Teilesituation hier aussieht keine Ahnung
Oder wie wäre es mit einem französischen Sportwagen ? Z.B. Renault Alpine ? oder Matra Murena ? Teils von Vorteil die Kunststoffkarosserie. Technisch sollen diese aber ihre kleinen Macken haben.
Die Corvette oder Mustang scheiden aus Kostengründen von Anschaffung und Unterhalt imho von vornherein aus.
Aber vielleicht wäre es sinnvoll, sich mal auf den Fahrzeugbörsen nach den Fahrzeugtypen umzusehen, um ein Gefühl für die Preisstrukturen zu bekommen. Dann scheiden sicher einige Wunschkandidaten aufgrund des Anschaffungspreises von vornherein aus. Auch ein Sportwagen bleibt im Alter weiterhin ein Fahrzeug mit 100%igem Luxuszuschlag im Unterhalt, egal ob 6 oder 30 Jahre alt. Da ändert die geänderte Kfz-Steuer nur marginal etwas daran.
Desweiteren sollte man für die Ersatzteilbeschaffung improvisieren. D.h. neben dem PZ respektive Markenhändler den Weg über Ebay gehen oder über markenspezifische Gebrauchtteilehändler (das wären bei Porsche u.a. Seik, Mittelmotor, PEFA, ATN, Diweis u.a.) respektive markenunabhängige Teileverwerter (wie Seik), da mit steigendem Fahrzeugalter die Ersatzteilbeschaffung naturgemäß schwieriger wird.
Moin,
Unterschätzt mal nicht die Kostensituation bei einer Toyota Supra ! Die Ersatzteile sind z.T. sehr teuer, und man hat nur den Toyotahändler, wo man sie bekommen kann. Bei der alten Fairlady sieht es mit E-Teilen schon gewaltig schlecht aus, am besten kauft man gleich 3 😉
Die Autos leiden alle ein Stück daran, das sie wenig Akzeptanz hatten, als sie neu waren, und daher eine vergleichsweise geringe Verbreitung.
Wenn die Situation so wäre, das er sagt, er müßte das Auto KOMPLETT alleine halten, dann wäre es komplett illusorisch sich mit sowas zu beschäftigen. Aber er hat ja die Unterstützung seiner Eltern. Und bei viel Eigenleistung ... geht das sicherlich. Ich habe es während des Zivildienstes und Studiums auch geschafft mir den ein oder anderen Wagen zu finanzieren, den die meisten anderen für unbezahlbar hielten 😉 Klar ... man muss dann auf andere Punkte verzichten (Ich gehe z.B. ungern in Discos ... also habe ich daran gerne gesparrt *g*). Aber da er ja eben nicht auf Rosen gebettet ist, mein Rat, nicht gleich zu den Oberburnern zu greifen.
Ich bin ganz ehrlich, unter diesen Spielregeln, wäre für mich in der Tat der 2.0er 924er die erste Wahl. Weil das Auto in der Tat extremen Fahrspaß vermittelt. Und bei den späteren 944ern, kann man ja z.B. auch problemlos einen mit Werkskat nehmen und ihn auf Euro 2 hochrüsten. Dann ist das finanziell durchaus tragbar. Gut, durchrechnen MUSS er es sich selbst ... und er und seine Eltern müssen auch sagen ... Jo sieht gut aus. Was wir hier machen können und sollten ist einfach ... bei der Auswahl eines ÜBERSICHTLICHEN Projektes helfen. Denn, ohne Hilfe, kauft er sich vielleicht doch einen Jaguar XJ12 für 1200 Euro ... der ihn dann massiv überfordert.
Weil, wenn er sich UNBEDINGT ein solches Auto kaufen will ... dann wird er es tun, egal ob wir die Sache gutheißen, oder nicht. Also lenken wir die Sache idealerweise in eine Richtung, wo man es zumindest schaffen kann. Die letzte Verantwortung liegt bei Ihm 😉
@Michael ... deine beiden Franzosen ... sind zwar durchaus tolle Autos ... aber hast du mal nachgesehen, wie gut die Verfügbar sind ?! Das wird ebenfalls sehr schwer, irgendein Auto mit akzeptabler Substanz zu finden.
Und TVR 😉 Fahr mal nen 164er eine Runde ... das ist neben dem Ford Focus einer der neutralsten Fronttriebler mit. Der macht echt Spaß zu fahren. Und wenn es dir ums Feeling geht, einen seltenen Eyecatcher zu fahren ... ist die Antriebsachse EH total egal. Wenn es dir darum geht, einen Pistenschreck zu haben ... bist du eh falsch aufgehoben ... da selbst ein 944er Porsche heutzutage mit einem 3er Diesel oder manchem Golf schwer zu kämpfen hat ... Wenn du einfach nur einen schnellen Wagen haben willst ...dann bist Du bei ALLEN diesen Autos am falschen Platz. Das heißt nicht, das die Autos nicht sportlich wären, aber 15-30 Jahre Automobilbau machen sich eben BEMERKBAR.
Ausserdem musst du ja auch einen Schritt weiterdenken. Du wirst ja mal das ein oder andere Teilchen brauchen. Wenn du z.B. einen 750i nimmst, der fraglos ein sehr schnelles Auto ist, dann kosten dich bei dem Auto aber einige Teile gleich soviel wie dich das Auto kostete.
Eine weitere Anregung : Alfa 33 1.7 16V, eventuell als 4x4 (heißt entweder Q4 oder P4) ... macht auch ne Menge Spaß (selbst als Fronttriebler, da tiefen Schwerpunkt dank Boxermotor), gibt es in ordentlichem Zustand unter 1500 Euro.
Selbst ein Polo 86C G40 ist eine echte Spaßmaschine, oder ein Golf I GTI ... TROTZ Frontantrieb ... richtige kleine Spaßmaschinchen ... und das ganz für sich selbst, auch wenn der 130 PS TDI dir um die Ohren fährt.
MFG Kester
Wie gesagt, was die Japaner betrifft so habe ich auf dem Gebiet zu wenig Erfahrung und daher auch mein "vielleicht", was man unter der Hinsicht als sehr vorsichtig ansehen sollte.
Daß es einen Matra Murena oder einen Renault Alpine nicht an jeder Straßenecke gibt ist mir auch klar. Die Stückzahlen sind nun nicht gerade als Großserie zu bezeichnen. Aber mit dem Willen und der Ausdauer findet sich vielleicht einer.
Die Liste war in Hinsicht auf das gewünschte H-Kennzeichen gemünzt. Wäre dies sekundär, wäre in meinen Augen neben dem 924 2.0 auch der normale 944 II ein interessantes Objekt. a) gibts von dem auch eine 160 PS Version mit G-Kat und b) ist die Technik noch überschaubar.
Von den extremen Exoten (Jaguar etc.) oder einem BMW 7er würde ich eh respektvoll Abstand halten, da hier geringen Kaufpreisen riesengroße Investitionsbedürfnisse entgegenstehen, bei denen man erst dann feststellt, daß man es weiterhin mit einem Luxusfahrzeug zu tun hat.
Auch der BMW 840/850/850 CSI ist trotz seines mittlerweile volkstümlichen Gebrauchtpreises immer noch ein absoluter Highprice-GT im Unterhalt. Gleiches gilt natürlich auch für die diversen Alpina-Typen auf BMW-Basis.
Wie gesagt sinnvoll wäre folgende Reihenfolge der Vorgehensweise:
1. Gebrauchtpreisrecherche um ein Gefühl für den Markt bei einem bestimmten Fahrzeugtyp zu bekommen.
2. Über die in die nähere Auswahl gerückten Modelle würde ich versuchen, die typischen Schwachpunkte und die Ersatzteilsituation sowie die Preise für Teile zu eruieren. Ebenso die anfallenden normalen, laufenden Kosten (Verbrauch, Steuer, Versicherung etc.). Desweiteren die spezifischen Eigenheiten des Fahrzeugs (z.B. daß man einen Turbo typischerweise nicht heiß abstellt sondern auf den letzten Kilometern bei unterer bis mittlerer Drehzahl abkühlen läßt).
3. Beim Verkauf würde ich idealerweise mit jemanden den Wagen besichtigen, der von dem Fahrzeugtyp Ahnung hat.
Danach dürfte einem Kauf bei entsprechend gutem Angebot nichts entgegenstehen.
PS: Betreffs Polo G40 hätte ich mal eine Frage: Ist es nicht die Version, bei der es größere Probleme mit dem G-Lader gab ähnlich wie beim Corrado G60 ?
PPS: Was den Golf I GTI betrifft so dürften die ersten Exemplare zwar ein H-Kennzeichen genießen. Aber finde mal ein Exemplar in historisch korrektem Zustand (d.h. möglichst original), daß ein H-Kennzeichen bekommen kann. Das dürfte noch seltener sein als ein Renault Alpine.
Aber was mir gerade einfällt: Wie wäre es mit einem schicken BMW E30 ? Als Zweitürer und Cabrio imho einer der schönsten BMW der 80er Jahre.
1. Preiswert in der Anschaffung (mal abgesehen vom M3, der in gutem Zustand nun wieder ca. 10-12.000 EUR kostet)
2. Gibts von dem auch stärkere Motorisierungen bis zum Vierzylinder M3 (obwohl der M3 nicht unbedingt in der Rubrik günstiger Unterhalt angesiedelt ist)
3. in Originalzustand zum Klassiker gereift und hat seine wilden Jahre hinter sich. Die Typen toben sich mittlerweile meist an E36 und E46 aus.
4. Ersatzteilangebot immer noch ausreichend und viele Gebrauchtteile oder OEM-Parts am Markt
Moin,
Ehrlich gesagt, halte Ich gerade die Autos, die Youngtimer sind ... aber sich etwas Länger in die Zeit gerettet haben, wie z.B. der 944er Porsche und daher problemlos mit Euro 2 zu fahren sind ... für sehr interessante Fahrzeuge. Weil sie ja den Spagat zwischen Spaßig und angehend klassisch bieten und andererseits finanziell nicht gleich den Overkill darstellen.
Beim 8er BMW hast du sicherlich recht. Den unterschätzt man Kostenseitig doch recht schnell, ähnlich wie den 928er Porsche, der vom Unterhalt her, sicherlich immer noch eines der teuersten Autos mit ist.
Bei den ganzen G-lader Autos ist der Antriebsriemen ein Problem, der muss immer brav zeitig gewechselt werden ... sonst wird es teuer. Mit ausreichend Wartung halten die aber schon sehr lange. Und ob der Wagen 100% original sein muss sei mal dahingestellt. Bisschen Zeitgeist gesteht einem der TÜV ja auch beim H-Kennzeichen zu, und man muss ja auch nicht gerade einen der ersten Serie nehmen.
Den E30 hat er ja selbst als 325i bereits mit aufgezählt, und ja, wie vorher schonmal gesagt ... durchaus ein tauglicher Einstieg.
MFG Kester
Tja Alzheimer. Hab nicht mehr in die Liste gesehen und nicht mehr dran gedacht, daß der E30 bereits drin steht. Der wäre auch ein sinnvoller Einstieg. Aber bei Porsche wäre es eindeutig der 924. 😉
Also wenn ich bei dieser Diskussion einmischen darf, würde ich den Opel Vectra A in den Raum werfen.
Ich geb ja zu ... Rosten tut er etwas und zwar an den Radläufen aber sonst leicht zu reparien, geile Technik, geräumig (Forne, Font und vorallem der Kofferraum), sieht gut aus und mit einem cw-Wert von 0,29 bekommt er sogar noch einen guten Vmax. Dabei Empfehle ich besonders den mit 115PS 8V. Sehr sparsam im Verbrauch (6~9Liter), günstige Steuern (Euro1:300€ // Euro2:150€) und Versicherung ist auch noch ganz in Ordnung. Gute gebrauchte gibts auch ganz günstig (ca.2500€) sowie Ersatzteile weil der Motor sehr oft verbaut wurde (Calibra, Kadett, Corsa). Ja, und den gibts auch für dich mit Allrad!!!.
Willste es aber ne Ecke sportlicher dann nimm den 2000er mit 150PS der von Opel leicht getunt ist, allerding in der Versicherung mit HP:23 nicht mehr ganz so günstig aber auch mit Allrad erhältlich. 😁