Euro 6d ab Fertigungswoche 22

VW Passat

Hallo Leute,

mir wurde heute an der VW-Hotline gesagt, ab Woche 22 2018 würden die Diesel 6d erfüllen.

Habt Ihr ähnliche Infos?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@foswin schrieb am 8. November 2017 um 22:42:15 Uhr:


Und bisher steht nirgends, dass Euro 6d anders als andere Euro 6-Fahrzeuge behandelt werden. Was eine irreführende Aussage des TE oben!

Leider werden gerade auch viele in die Irre geführt, so das letztendlich niemand mehr weis, um was es geht...
Euro 6 bleibt aber 6 ;-)

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Zitat:

@Rolling Thunder schrieb am 5. April 2018 um 10:29:18 Uhr:


Wie einfach ist da doch mein Elektroauto. Keine Abgasreinigung, kein Getriebe, keine Kupplung, kein Start/Stop, quasi Wartungsfrei, dazu extrem leise, vibrationsfrei und extrem sparsam...
Da nehme ich die etwas geringere Reichweite doch gern in kauf, wobei mir eine Ladung selbst im Winter für eine Woche reicht. Bei den aktuellen Temperaturen sogar fast 2 Wochen...

Das hängt ganz von der täglichen Fahrstrecke ab.
Aber was wäre, wenn z.B. in einer Stadt wie Berlin 50% der Fahrzeuge Elektroantriebe hätten.
Nicht nur die aufwändige Infrastruktur für die Stromversorgung ist eine gewaltige Hürde, sondern vor allem die Bereitstellung der Energie. Da würden Atomkraftwerke helfen - aber auch ich bin kein Freund davon.
Ziel muss der intelligente und effiziente Umgang und Einsatz mit der Energie sein.
Ein Elektrofahrzeug hilft bei den Geräusch- und Abgasemissionen in den Städten.
Ökologisch sind sie keine wirkliche Alternative.

Zitat:

@carli80 schrieb am 5. April 2018 um 09:46:59 Uhr:


Beim Diesel waren diese alten passiven Nachrüstfilter Nebenstromfilter. Nach menen Kenntnisstand werden aber beim OPF ausschließlich Durchströmfilter eingesetzt, mit allen negativen Folgen wenn die tatsächlich mal zugesetzt sein sollten.

PSA setzt auf einen Partikelfilter mit passiver Regeneration. Kann man hier nachlesen:

http://www.peugeot.de/puretech-und-thp-benzinmotoren.html

Der Partikelfilter ist sehr motornah montiert:

https://www.netcarshow.com/Peugeot-308-2018-1280-32.jpg

Zitat:

@eprommer schrieb am 5. April 2018 um 10:13:31 Uhr:


Es ist nicht nur der erhöhte Abgasgegendruck, der den Verbrauch negativ beeinflusst, sondern auch die aktive Regeneration des Partikelfilters für den Ottomotor, die den Verbrauch erhöht.

Wie gesagt: Es gibt auch Hersteller die setzen auf Partikelfilter ohne aktive Regeneration beim Benziner.

Zitat:

@eprommer schrieb am 5. April 2018 um 10:45:41 Uhr:



Zitat:

@Rolling Thunder schrieb am 5. April 2018 um 10:29:18 Uhr:


Wie einfach ist da doch mein Elektroauto. Keine Abgasreinigung, kein Getriebe, keine Kupplung, kein Start/Stop, quasi Wartungsfrei, dazu extrem leise, vibrationsfrei und extrem sparsam...
Da nehme ich die etwas geringere Reichweite doch gern in kauf, wobei mir eine Ladung selbst im Winter für eine Woche reicht. Bei den aktuellen Temperaturen sogar fast 2 Wochen...

Das hängt ganz von der täglichen Fahrstrecke ab.
Aber was wäre, wenn z.B. in einer Stadt wie Berlin 50% der Fahrzeuge Elektroantriebe hätten.
Nicht nur die aufwändige Infrastruktur für die Stromversorgung ist eine gewaltige Hürde, sondern vor allem die Bereitstellung der Energie. Da würden Atomkraftwerke helfen - aber auch ich bin kein Freund davon.
Ziel muss der intelligente und effiziente Umgang und Einsatz mit der Energie sein.
Ein Elektrofahrzeug hilft bei den Geräusch- und Abgasemissionen in den Städten.
Ökologisch sind sie keine wirkliche Alternative.

Wo ist das Problem? Im Schnitt werden die Fahrzeuge 25km am Tag bewegt. Dafür braucht man bei 12-15kWh/100km also 3-4kWh/Tag. Bei 8h Stehzeit (Arbeit oder über Nacht) ergibt das dann 400-500W Leistungsbedarf pro Stunde. Da achtet bisher keiner drauf. Strom ist dazu genug da. Dann wird eben nichts mehr ins Ausland verschenkt.

Zitat:

@Rolling Thunder schrieb am 5. April 2018 um 12:19:27 Uhr:



Zitat:

@eprommer schrieb am 5. April 2018 um 10:45:41 Uhr:


Das hängt ganz von der täglichen Fahrstrecke ab.
Aber was wäre, wenn z.B. in einer Stadt wie Berlin 50% der Fahrzeuge Elektroantriebe hätten.
Nicht nur die aufwändige Infrastruktur für die Stromversorgung ist eine gewaltige Hürde, sondern vor allem die Bereitstellung der Energie. Da würden Atomkraftwerke helfen - aber auch ich bin kein Freund davon.
Ziel muss der intelligente und effiziente Umgang und Einsatz mit der Energie sein.
Ein Elektrofahrzeug hilft bei den Geräusch- und Abgasemissionen in den Städten.
Ökologisch sind sie keine wirkliche Alternative.

Wo ist das Problem? Im Schnitt werden die Fahrzeuge 25km am Tag bewegt. Dafür braucht man bei 12-15kWh/100km also 3-4kWh/Tag. Bei 8h Stehzeit (Arbeit oder über Nacht) ergibt das dann 400-500W Leistungsbedarf pro Stunde. Da achtet bisher keiner drauf. Strom ist dazu genug da. Dann wird eben nichts mehr ins Ausland verschenkt.

Tja, leider muss der Strom dann "verschenkt" werden, wenn ihn keiner braucht. Zu anderen Zeiten müssen wir in Deutschland die höchsten Preise in Europa zahlen.

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Da quasi immer E-Autos geladen werden, könnten diese zur Stabilisation der Netze verwendet werden.
Idealerweise ist dann bei Spitzenlasten im normalen Netz auch eine Rückspeisung vom Fahrzeugakku ins Netz denkbar.

Zitat:

@Rolling Thunder schrieb am 5. April 2018 um 14:17:59 Uhr:


Da quasi immer E-Autos geladen werden, könnten diese zur Stabilisation der Netze verwendet werden.
Idealerweise ist dann bei Spitzenlasten im normalen Netz auch eine Rückspeisung vom Fahrzeugakku ins Netz denkbar.

Bräuchte man dafür nicht aber CHAdeMO, was sich in Europa mal so gut wie gar nicht durchsetzt?

Zitat:

@Rolling Thunder schrieb am 5. April 2018 um 14:17:59 Uhr:


Da quasi immer E-Autos geladen werden, könnten diese zur Stabilisation der Netze verwendet werden.
Idealerweise ist dann bei Spitzenlasten im normalen Netz auch eine Rückspeisung vom Fahrzeugakku ins Netz denkbar.

Die Rückspeisung ist doof, da diese nur den Akku belastet. Und am Ende wird der Strom aus meinem Akku gezogen um damit ein anderes Auto zu laden? 😁 Besser sind intelligente Systeme, die das Auto dann laden, wenn viel Strom da ist. Am besten wäre es sogar, wenn dann der Strom auch billiger ist, damit dies mehr Leute nutzen.

Aber benötigt man dazu nicht auch einen speziellen Stromzähler und einen örtlichen Energieversorger, da das mitmacht?

Zitat:

@jokergermany.de.vu schrieb am 5. April 2018 um 14:43:28 Uhr:



Zitat:

@Rolling Thunder schrieb am 5. April 2018 um 14:17:59 Uhr:


Da quasi immer E-Autos geladen werden, könnten diese zur Stabilisation der Netze verwendet werden.
Idealerweise ist dann bei Spitzenlasten im normalen Netz auch eine Rückspeisung vom Fahrzeugakku ins Netz denkbar.

Bräuchte man dafür nicht aber CHAdeMO, was sich in Europa mal so gut wie gar nicht durchsetzt?

Am Stecker wird es nicht liegen. Ist mehr ein Steuerungsproblem.
Bzgl. Stromzähler könnte das gleiche Prinzip wie bei Nachtspeicheröfen funktionieren. Die werden über ein von den E-Werken gesteuertes Relais eingeschaltet, sobald genug Energie zur Verfügung steht.

Zitat:

@206driver schrieb am 5. April 2018 um 11:06:33 Uhr:



Zitat:

@carli80 schrieb am 5. April 2018 um 09:46:59 Uhr:


Beim Diesel waren diese alten passiven Nachrüstfilter Nebenstromfilter. Nach menen Kenntnisstand werden aber beim OPF ausschließlich Durchströmfilter eingesetzt, mit allen negativen Folgen wenn die tatsächlich mal zugesetzt sein sollten.

https://www.netcarshow.com/Peugeot-308-2018-1280-32.jpg
Wie gesagt: Es gibt auch Hersteller die setzen auf Partikelfilter ohne aktive Regeneration beim Benziner.

Schönes Prinzipbild. Wird sicher auch sehr häufig funktionieren.

Sieht aber schon wie ein Durchströmfilter aus. Und wenn der wider Erwarten mal zugesetzt ist😁

Hätte man halt vorher mal ne umweltfreundliche Ehrenrunde drehen sollen. Weiß ja jeder dass extremes Kurzstreckenfahren zum zusetzen von Filtern führen kann😁

Werkstätten und Abschleppdienste wollen ja schließlich auch Umsatz machen.

zu den E-Mobilen:

Zitat:

Die Rückspeisung ist doof, da diese nur den Akku belastet.

Nicht nur das, die Lebensdauer des Akkus sinkt. Wirkungsgrad beim Laden und Entladen?

Wenn ich gerade erfolgreich das Netz stabilisiert habe und jetzt plötzlich losfahren will. Nehme ich eben meinen 400 kg schweren noch geladenen Reserve Akku im Handgepäck mit😁

Zitat:

@Rolling Thunder schrieb am 5. April 2018 um 10:29:18 Uhr:


Wie einfach ist da doch mein Elektroauto. Keine Abgasreinigung, kein Getriebe, keine Kupplung, kein Start/Stop, quasi Wartungsfrei, dazu extrem leise, vibrationsfrei und extrem sparsam...
Da nehme ich die etwas geringere Reichweite doch gern in kauf, wobei mir eine Ladung selbst im Winter für eine Woche reicht. Bei den aktuellen Temperaturen sogar fast 2 Wochen...

Schön, wenn es so wäre. Du siehst die Staub- und Schwefelfilter im Kraftwerk nur vom Auto aus nicht. Da sind sie jedoch und der Dreck darin muss entsorgt werden und in Verbindung mit dem Akku im Auto ist die Bilanz einfach nur Schexxx..... Wenn das DIE LÖSUNG wäre, gäbe es mehr davon.

Na, wie ist der Blutdruck jetzt? Oder glaubst du daran, dass dir der Versorger nur Ökostrom verkauft? Wo kommen die Wasserkraftwerke so plötzlich alle her?

Bernd.

Es geht hier gerade in die falsche Richtung fürchte ich. Fakt ist doch aber das vw es nicht geschafft hat die Fahrzeuge ab modelljahrwechsel in der kw22 mit Euro 6d auszurüsten. Ob man ein jetzt gekauften e6Diesel jemals auf 6d upgraden kann oder ob das sogar kostenlos angeboten wird steht in den Sternen.
Das es momentan nicht clever ist privat einen Diesel Neuwagen zu kaufen ist vermutlich auch jedem klar geworden.vielleicht erfüllen einige Fahrzeuge die Norm auch bereits, nur es steht halt noch nicht auf dem papier... denn es gilt jetzt alle Diesel neu zu typisieren.
So geschehen letztes Jahr mit dem bitu... ich hab satte 8 Wochen länger warten müssen.ende März bestellt und Anfang September konnte ich den Wagen erst bekommen.

Jetzt noch kurz e Auto Sache. Ich glaube man fährt nicht eAuto weil man meint dann etwas für die Umwelt zu tun. Sondern ehr weil es innovativ ist und höllisch Spaß macht. Innerhalb der 8 Jahre Haltbarkeit ist sogar die Umweltbilanz eines eAuto ausgeglichen.( die genaue Zeit weis ich nun nicht).
Der Strom zum Laden ist so oder so (momentan) in der Nacht über und verursacht keine zusätzlichen Belastungen.
Unser strommix besteht leider zu unter 20% aus regenerativer Quelle. Das ist aber ein Problem was nicht wir zu lösen haben. Norwegen kann ca 80% regenerativ erzeugen.

Zitat:

@LeguanV6 schrieb am 6. April 2018 um 08:40:46 Uhr:


...
Der Strom zum Laden ist so oder so (momentan) in der Nacht über und verursacht keine zusätzlichen Belastungen.
Unser strommix besteht leider zu unter 20% aus regenerativer Quelle. Das ist aber ein Problem was nicht wir zu lösen haben. Norwegen kann ca 80% regenerativ erzeugen.

Nachts scheint die Sonne nicht und wenn kein Wind weht, woher kommt dann der Strom, "der über ist"?
Klasse Vergleich mit Norwegen. Topografisch sieht es bei uns "ein klein wenig" anders aus. Versuch z.B. mal ein Speicherkraftwerk in diesem unserem Lande zu planen. Kaum ist die Idee da, schon hast du mindestens eine Bürgerinitiative dagegen.

Falls Beiträge zum Thema auch noch erwünscht sind: Es gibt bei VW eine interne Roadmap zur Umstellung. Demnach werden in diesem Jahr, insbesondere im 2. Halbjahr diverse Modelle mit diversen Dieselmotorisierungen teilweise mehrere Monate lang nicht lieferbar sein.

Zitat:

@wk205 schrieb am 6. April 2018 um 10:04:28 Uhr:


Falls Beiträge zum Thema auch noch erwünscht sind: Es gibt bei VW eine interne Roadmap zur Umstellung. Demnach werden in diesem Jahr, insbesondere im 2. Halbjahr diverse Modelle mit diversen Dieselmotorisierungen teilweise mehrere Monate lang nicht lieferbar sein.

Bedeutet nicht lieferbar auch nicht bestellbar?

Welche Auswirkungen hätte das auf eine Bestellung mit Umweltprämie?

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