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Es geht nichts mehr bei unserem 316i Compact.....

BMW 3er E36
Themenstarteram 6. November 2012 um 17:43

Hallo zusammen.

Ich möchte hier ein Problem beim 316i Compact meiner Frau schildern in der Hoffnung, dass jemand eine Idee hat, was los ist. Der Wagen steht zur Zeit bei unserem (sehr guten und zuverlässigen!) BMW-Händler in der Werkstatt und alle Mechaniker raufen sich die Haare.......!

Zum Auto:

BMW E36 316i Compact

EZ 07/1998

Laufleistung 210.000Km (seit 110.000 in unserem Besitz)

Relevante Ausstattung:

Automatic, Tempomat, Leder, ASC, ABS, Sitzheizung, Klima, LPG;

Bekannte Mängel:

KAT im Topf lose (seit etwa 500 Km klappert er)

ABS-Leuchte an, Sensor an HA defekt;

Jetzt zum Problem:

Der Wagen nahm, betriebswarm nach 20 Km Fahrtstrecke, kurz vor dem Ziel ohne Vorwarnung immer schlechter Gas an, lief zuletzt nur noch im Leerlauf und ging dann, bei einem notwendigen Halt, einfach so aus. Seither lässt er sich nicht mehr starten.

Er bekommt definitiv Treibstoff, Zündfunke ist da, auch unter Druck. Zündspule sowie Nocken- und Kurbelwellensensoren getauscht und in baugleichem Wagen getestet: alles ok. Steuergerät dto.. Fehlerspeicher sagt NICHTS. Luftmassenmesser ebenfalls getauscht und überprüft. Funktioniert.

Meine Idee wäre jetzt noch, dass der lose KAT den Abgasstrom unterbindet und so den Motor am Arbeiten hindert....allerdings spürt man beim Anlassvorgang etwas Staudruck am Auspuff.

Oder Ölpumpe? Kein Öldruck auf dem Ventiltrieb?

Da ich den Wagen selten fahre ( ich nenne einen Smart Roadster mein Eigen), kann ich nicht sagen, ob diese Symptomatik erstmalig auftrat oder es Warnsignale gab zuvor. Meinem Mädel jedenfalls ist nichts aufgefallen.

Wer hat `ne Idee????

Danke im Voraus und beste Grüße

Achim

Beste Antwort im Thema

Warum sich da die Mechaniker die Haare raufen verstehe ich da aber nicht. Zerbröselter Kat war ja schon bekannt, und das ein defekter Kat durchaus solchen Leistungsverlust auslöst weiß man auch. Hätte der Kat einen USB Anschluss, dann würden es vermutlich die neue Generation von Mechatroniker rausfinden was kaputt ist

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einspritzdauer kontrollieren ?

Themenstarteram 10. November 2012 um 9:12

Ist alles gecheckt.....alle Düsen getauscht, gleiches Ergebnis.

Fördermenge und -dauer ok.

Kompression dto., 11bar auf allen Zylindern. Nach 211.000Km.

Wie ich zu Beginn schrieb: man rauft sich die Haare......denn der Wagen ist wirklich Top im Schuss und das Motörchen absolut laufruhig....bis zu jenem Moment, da ging nichts mehr.

Wir können nur abwarten.

@Gerry08:

Die Kette wird getauscht, weil man einmal in der Nähe ist. Sie hat ja auch schon 211.000Km auf der Uhr.

@CaptainFuture:

Am Abend des "Ereignisses" LIEF er scheisse, da wurde ein Startversuch OHNE Gas mit rappeligem Motorlauf belohnt, aber er sprang nach längerem Orgeln wenigstens an.

Hab`s dann eben wegen dieser Akustik sein gelassen.

Hatte auch die Gasanlage im Verdacht, evtl. Filter verstopft und sie desshalb abgeschaltet.

Es gibt ja durchaus Fälle, in denen die LPG-Anlage einen Motor zerstört hat......wir fahren nun seit 60.000Km mit LPG, ab und an auch mal nen Tag ohne...........Kerzen kommen alle 15tkm raus und werden ersetzt.........die eizige grössere Reparatur war der Tausch der Radhauskasten-Dichtung vor etwa 10tkm. .....er leckte Öl ohne Ende damals, von jetzt auf gleich.

Aber sonst: Nichts.

Wurde denn schon der Fehlerspeicher ausgelesen, nur als Anregung.

Dann schreibst Du, dass der Motor nach Benzin stinkt, nach jedem Startversuch. Da solltet Ihr mal das Leck suchen.

Meistens ist es das Stück Benzinleitung was an die Nr.17 HIER KLICK geht.

Themenstarteram 11. November 2012 um 9:55

Moin.

Klar, der Speicher wurde ausgelesen, mehrfach. Jedoch immer ohne verwertbare Erkenntnisse, sagte man mir.

Ich bin wirklich gespannt, was dabei herauskommt am Montag........der Meister ist zuversichtlich, den 3er wiederzubeleben........

Themenstarteram 15. November 2012 um 6:16

Moinmoin.

Die Katze ist jetzt aus dem Sack!

Bei den Arbeitsvorbereitungen zum Einbau der neuen Ölpumpe und der Steuerkette hat man feststellen müssen, dass die Haupt-Steigleitung wie auch die Entlüftung völlig geschlossen waren.....und zwar mit hartgebrannter Ölkohle!

Diesen hartnäckigen Belag hatte ich ja bereits auf der Oberfläche des Nockenwellen-Sensors festgestellt, diesem Umstand aber, wie auch die Jung`s von BMW, keine Bedeutung zugemessen.

Die Kanäle wurden freigeräumt, Öl neu befüllt, KAT montiert, Wagen gestartet: er läuft! Und zwar wie am ersten Tag!!

Hier stellt sich für mich (und auch für BMW!) die Frage, wie es zu dieser Verunreinigung kam, trotz regelmässiger Ölwechsel seit 110.000Km, immer bei BMW.

Gasanlage........????? Ist seit 60.000Km in Betrieb, auch regelmässig gewartet...........was meint Ihr??

Gruß AC

Schön, dass er wieder läuft.

 

Aber mehr kann ich dazu auch nicht sagen.

Themenstarteram 15. November 2012 um 8:55

Mir ist das Ganze auch...wie soll ich sagen...schon so banal, das es wieder elementar ist........

Wurde jetzt ein neuer Kat verbaut?

Ölkohle, wird viel Kurzstrecke gefahren?

 

Allgemeine Frage: Wie kann man ohne den Motor zu schädigen diese Ölkohleablagerungen vermeiden/vermindern bzw. abbauen?

Themenstarteram 15. November 2012 um 15:15

Ich kann dazu nur sagen, dass wir ihn ausschließlich, oder nahezu ausschließlich, täglich ca. 80 Km auf der BAB bewegen, in normalem Tempo. Dies nun seit rund 4 Jahren oder 110.000Km.

Ein neuer KAT wurde von mir online bestellt und zu BMW geliefert (war "ein wenig" preiswerter....), dort verbaut.

Während unserer Zeit wurden alle planmäßigen Ölservices bei BMW gemacht.

Die Ablagerungen könnten also eigentlich nur von einem der drei Vorbesitzer verursacht worden sein durch entweder mangelhaftes Öl oder unsachgemäße Wartung.

Wie man dies in Zukunft vermeiden kann, werde ich mit meiner BMW-Werkstatt erörten. Bin da auch gespannt.

Aber:

Der Wagen ist jetzt fertig.

Was es kostet?

Wären Pumpe und Kette getauscht worden, läge die Reparatur bei rund 1.000€...........auch hier bin ich gespannt!

Was kam denn immer für ein Öl rein?

Doch hoffentlich kein 30er?

Hänge es eventl. mit dem Kattausch zusammen? Krieg die zeitliche Abfolge der Reps. nicht richtig auf den Schirm.

Themenstarteram 16. November 2012 um 7:39

Also:

Gekauft haben wir den BMW bei 90.000Km. Inspektionen mehr oder weniger regelmässig gemacht bis dahin. Laut Checkheft.

Wir haben ab da alle Wartungs- und Ölservice-Intervalle eingehalten, ausschließlich bei BMW. Die verwenden LM 5W40 .........

Der KAT klapperte in seinem Gehäuse schon seit etwa 8.000Km, er war ohnehin geplant zu tauschen und geriet in den Verdacht, den Defekt ausgelöst zu haben (verstopfen des Abgasweges...).

Dies war jedoch nicht der Fall, da der BMW auch nach der Demontage des KAT nicht starten wollte.....ebenso wie alle Sensoren, Steuergerät, LMM, Einspritzdüsen und und und..... .

Die Entdeckung der verstopften Ölwege fand statt als man sich daran machte, die Ölpumpe zu tauschen.........daraufhin reinigte man diese, Ölwanne wieder montiert, Öl rein und: BINGO!

Gehe den Wagen gleich abholen, war gestern zu knapp in der Zeit.......da werde ich Näheres erfahren und erfragen...

Also soll es tatsächlich an den verstopten Ölwegen gelegen haben? Wäre ich nie drauf gekommen aber man lernt nie aus.

Themenstarteram 16. November 2012 um 16:43

Das ist wohl wahr!!!

Und auch bei BMW hat es gedauert! Die hatten so was noch nie. Und der Meister sagte mir, zuletzt ".......ging es an unsere Ehre. Eher hätten wir ihn abgebrannt als zu passen, den Fehler nicht zu finden. Alle, incl. AZUBI, haben sich......die Haare gerauft...!"

Spricht FÜR diese Werkstatt, finde ich. Ich bin genau so, in meinem Fach......kann es nachvollziehen.

Hab`den Wagen eben abgeholt, 700,-€ bezahlt.

Und das ist noch gut runtergerechnet.

Eine ganze Woche haben die Jungs gesucht. Stundenverrechnungssatz 130,-€.......da bleibt kein Auge trocken!

Aber ich fahre immer da hin, das macht sich hier halt "bezahlt".

Der Meister ( man nennt Ihn nicht nur so, er ist Einer, so viel weiß ich!) meinte, die Ursache sei nicht wirklich klar zu benennen.

Er vermute ein Zusammenspiel von "SCHEISSE"-Öl während der ersten 90tkm im Leben des 36er`s, geänderter (schlechterer?) Verbrennung bei Gasbetrieb und zeitweiser Blockade der Abgaswege durch den wirklich lose im Topf liegenden Keramikkörper des KAT.

Und die "abgesperrte" Ölzufuhr zum Ventiltrieb hinderte diesen am arbeiten.

Die Folge:

Nach jedem Startversuch, der Motor drehte ein paar Kurbelwellenumdrehungen, roch alles enorm nach Treibstoff.....Einlassventil offen.....und Kerzen NASS. Aber richtig!!

Von daher gibt`s auch keine der Verhinderung einer erneuten Verkohlung entgegenwirkenden Maßnahmen-Empfehlung.

Der Motor hat 4x 11bar Kompression, alle mechanischen Bauteile in sehr gutem Zustand, selbst die Kabelbaum-Bereiche, die man intensivst durchforscht hat bei der Fehlersuche, seien in neuwertigem Zustand.

Aber diese Verkohlung war definitiv die Ursache.

Und ohne spürbare Vorankündigung setzte der Motor aus. Einfach so.

Vielleicht hat hier im Forum aber jemand ähnliche Erfahrungen im Betrieb einer LPG-Anlage, wenn auch mit nem anderen Fahrzeug.

Es gab und gibt ja Stimmen, die Motorschäden bei LPG-Betrieb vorhersagen..........!

Und wäre der Ventiltrieb nicht öldruckabhängig, der Motor weitergelaufen, wäre ein Motorschaden die logische Folgerung.

Oder sehe ich das falsch??

Mein 318i lief über 200tkm auf Gas, ohne irgendwelche Probleme. Und vermutlich läuft er auch heute noch. ;-)

 

 

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