Erster Ölwechsel nach 1000 km Logan MCV 1.4 Benziner
Ich weiß, dass sowas hier schon diskutiert wurde, ich will es aber nur nochmal hierauf reduzieren:
Mein Händler EMPFIEHLT den 1000 km Ölwechsel, VORGESCHRIEBEN nach Wartungsplan ist er aber erst nach 30.000!
Gefragt sind nur die Fachleute, die wirklich was von Motoren verstehen: Ist die Empfehlung sinnvoll? Ist sie überflüssig, weil der Händler nur zusätzlich dran verdienen will? Was würdet ihr tun?
Danke!
F.
Beste Antwort im Thema
Der Punkt ist der: Die Wartungsintervalle sind genau so wie anderes auch mögliche Entscheidungskritierien für einen möglichen Fahrzeugkauf.
Ob ein Auto alle 15'000 km zur Wartung muss oder alle 30'000 macht halt was aus.
Somit haben die Hersteller durchaus ein Intresse die Intervalle möglichst hoch anzusetzen damit sich der Käufer erst für das Auto entscheidet. Die Beschäftigung der Werkstatt (oft vermutet) spielt da erst sekundär eine Rolle. Schlussendlich sind die Werkstattbetreiber eigenständige Unternehmer, der Hersteller schaut erst mal auf seine Interessen, dann auf diejenigen der Werkstätten.
Man kann also davon ausgehen dass die vorgegebenen Intervalle an der Grenze dessen liegen was die Herstellen verantworten können. Kommt dazu dass in der Schmierstoffentwicklung grosse Fortschritte passiert sind und Öle eher längere Einsätze vertragen.
Kommen wir aber zum "Einfahröl". Grundsätzlich gillt hier: Ein Wechsel kann höchstens unnötig sein. Schaden tut er aber ganz gewiss nicht. Es gibt dazu wohl soviele Meinungen wie User auf MT. Wenn du es seriös machen willst so entnimmst du bei 1000 km eine Probe des Öls und sendest es an ein Labor zur tribologischen Analyse. (Bieten eigentlich alle Ölhersteller an) Aus der Probe kann dann gelesen werden wie stark das Öl schon belastet ist und dir wird eine Empfehlung abgegeben.
Allerdings dürfte diese Analyse eher mehr kosten als der Ölwechsel an sich. Ich ganz pers. habe bei jedem neuen Fahrzeug einen Wechsel nach der Einfahrzeit gemacht. Wie gesagt, es kann höchstens umsonst sein.
Mögliche Probleme/Nachteile welche sich aus dem Auslassen des Ölwechsels ergeben könnten würden meist eh erst bei relativ hoher Laufleistung auftreten. Das ist das Problem bei dem Thema. Du wirst nicht sofort und unmittelbar Motorschäden erleiden wenn du keinen Wechsel machst. Möglicherweise aber irgendwann jenseits den 100'000 km früher einen steigenden Ölverbrauch haben. Oder früher eine nachlassende Kompression. Garantie/Kulanz sind bei Fahrzeugen dann kein Thema mehr, somit den Herstellern tendentiell eher "egal".
Finde aber dann aber wenn du dann obige Probleme hast einen Nachweis das es nicht so gekommen wäre HÄTTEST du den 1. Wechsel bereits nach der Einfahrzeit gemacht? Du siehst, es basiert sehr viel auf Vermutung und wenig auf belegbaren Fakten. Andererseits: Der Wechsel kann allerhöchstens umsonst sein, schaden wird er nicht, DAS kann garantiert werden.
Und jetzt entscheide selbst...😉
158 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von blackisch
Der Ölfilter kann aber nur eine begrenzte Menge herausfiltern da fallen einige Teichen unter 50 Mikrometer trotzdem ungehindert durch den Filter durch, und da am Anfang der Abrieb größer ist, als in den weiteren 18000km wird der Filter bis dahin an seine Kapazitäten angelangt sein, und es befinden sich vermehr Abrieb im Öl als normal was die 18000km schön durch den Motor gejagt wird, was für den Motor nicht gerade gesund ist
Wieso kommst Du auf 18000Km. Es geht doch um 1000 oder 30000Km? Oder vertue ich mich jetzt?
Zitat:
Original geschrieben von Foxontherun
Ich fürchte so isses.
Ich werde ihn also nicht machen lassen, aber man könnte ja bei der 15.000er Inspektion, wo eigentlich nur kontrolliert wird, anregen, dass sie einen Ölwechsel machen, und nicht erst bei 30.000.
Kleiner Kompromisss sozusagen.. ;-)
Ist kein Kompromiss sondern mit das Beste was du deinem Motor antun kannst.
Da es wenig Zweckmässig ist regelmässige Ölanalysen machen zu lassen um zu bestimmen ob das Öl noch gut ist ist es besser es gleich zu wechseln.
Komischerweise schränken die meisten Autohersteller die ähnlich lange Intervalle erlauben,zumindest in der Theorie,die Ölauswahl auf relativ wenige Produkte ein.
Zumindest wenn man ein Auto länger fahren will ist es besser wenn man da einen Ölwechsel auf halber Distanz einfügt und damit teure Folgekosten vermeiden kann.
Ein Arbeitskollege der bisher auch immer die 30000er Intervalle durchzog macht das nicht mehr.Da die Ventildeckeldichtung kaputt war mußte der Deckel runter und was er da sah war nicht wirklich schön.Er fand in diversen Ecken schon deutliche Ablagerungen und Ansätze von Verkrustungen.Noch nicht schlimm aber der Mechanikus der ihm die Dichtung wechselte gab ihm den Rat in Zukunft das Öl lieber alle 15000km zu wechseln da sich sicher nicht nur im Bereich der Nockenwelle Ablagerungen bildeten.Er meinte wohl auch das er schon Motoren gesehen haben die mit 200000km Blitzblank waren gegenüber seinem mit knapp 110000km.
Leider ist nicht bekannt welches Öl die Werkstatt verwendete,steht keine Marke auf den Rechnungen.
Zitat:
Original geschrieben von watschel
Du wiedersprichst Dir selbst. Als Zuklieferer musst Du nach der mittlerweile ISO TS 16949 produzieren. Dieses QS System ist mittlerweile weltweit etabliert. Und wenn Du die Automobilindustrie liefern willst,musst Du die Vorgaben erfüllen.
Und ob die Produktionsstätte nun auf papua Neuguinea oder in Deutschland steht: Die Prozesse müssen fähig sein. Feddich.
Und sie sind es auch grundsätzlich.
Träum weiter.Mein Boss,seine Kinder und sonstiges Führungspersonal ist ständig weltweit unterwegs und überall finden sie Automobilzulieferer die zwar sämtliche relevanten Zertifikate an der Wand hängen haben aber von den Vorgaben weiter weg sind als der Mond von der Erde.Letztens besichtigte mein Boss mit der IHK zertifizierte Zulieferer in Rumänien,einer davon sogar A-Lieferant eines großen deutschen Zulieferers.
In allen Betrieben waren geordnete und nachvollziebare Abläufe kaum erkennbar und ein QS-Management entsprechend der ISO TS 16949 nicht mal im Ansatz erkennbar.Mein Boss meinte dazu nur trocken das er da in den 50ern als er begann näher am heutigen Soll war als die besichtigten Firmen heute sind.Wie die an ihre Zertifikate kamen konnte er sich denken.Ähnliches sah er auch in Indien,China usw.
Zitat:
Und sorry, wenn Euch nichts besseres als ne 100% Prüpfung einfällt, um die Kennlinie zu gewährleisten, dann ist das auf deutsch ein Armutszeugnis.
Dann sag mal wie man 0 PPM rein statistisch sicherstellt.Kunde will bei einigen Maßen 0 PPM und hat die 100% Kontrolle selbst gefordert.Da dazu eine Maschine nötig war und es ja kein Problem ist damit mehrer Maße zu kontrollieren wird eben alles was Äusserlich kontrollierbar ist auch kontrolliert.😁 Nur deswegen ist man ja daraufgekommen das pro Jahr 10-20 Raritäten von den Maschine purzeln die es eigentlich gar nicht geben dürfen da die Maschinen rein Mechanisch gesteuert sind.
Zitat:
Ich als Auditor würde so etwas nur vorübergehend als workaround akzeptieren.
Und damit zugeben das du keine Ahnung von der Fertigung und seiner Tücken hast.
Übrigens sind die Auditoren auch nicht so Allmächtig wie sie manchmal glauben.
Beim AG einen Bekannten bekam er vom neuen Geschäftsführer einen Einlauf der sich gewaschen hat.Der rechnete ihm vor was die Forderungen der letzten paar Jahre an Kosten verursacht haben ohne das sie einen Nutzen mit sich brachten,der Geschäftsführer übernahm den Posten erst ein halbes Jahr vor dem Audit.
Er stellte dann den Auditor vor die Wahl ob er mit ihm gemeinsam seinen Forderungskatalog überarbeiten würde oder ob es ihm lieber sei wenn im nächsten Jahr eine andere Firma das Audit übernimmt.Komischerweise waren dann 80% der Auflagen der letzten Jahre diskutabel und der größte Teil wurde ersatzlos gestrichen.😉 Vielleicht liegt es daran der der Geschäftsführer gelernter Statistiker ist und deswegen nicht allzuviel von Statistiken hält?
Seltsamerweise sei die Reklamationsquote seit dem bürokratischen Kahlschlag spürbar gesunken,weil die Arbeiter wieder mehr messen anstatt Formulare auszufüllen?
Zitat:
Denn wie siehts mit Eurer Prüffähigkeit aus?
Keine Ahnung,zumindest gibt es bei den zu 100% kontrollierten Teilen keine gerechtfertigten Reklamationen.
Wobei so mancher Fehler nicht passieren würde wenn die Auftraggeber anständige Zeichnungen zustande bringen würden,oder es auf die Reihe bekommen würden das ihre QS auf dem selben Stand ist wie der Zulieferer.Ist immer wieder lustig wenn man Reklamationen bekommt weil die QS beim Auftraggeber mit den falschen Zeichnungen arbeitet,was ja einem zertifizierten Betrieb nicht passieren dürfte.
Zitat:
Wenn der Kunde ne MFU sehen will, dann hat er gefälligst eine unmanipulierte MFU zu bekommen.
Ist das Problem der QS,ich liefere ihnen die Teile und was sie daraus machen ist nicht mein Bier.Und Nein,ich sortier die Teile vorher nicht aus.😁 Die 50Teile am Stück passen immer,man ist ja nicht so blöd und lässt die MFU mit Teilen durchführen wenn das Werkzeug schon längst am Ende der Standzeit ist.
Zitat:
Das ist überhebliches Absondern von Leuten, die nichtansatzweise bereit sind sich in die Prinzipien des QS einzudenken. Sorry, aber wenn ich so etwas lese, dann kommt mir die galle hoch.
Und mir kommt immer die Galle hoch wenn ein Sesselfurzer meint 1-2 Stunden Meßaufwand täglich für SPC und Co KG sei kein Problem und gehe nebenher vor allem wenn man die meiste Zeit dann für Sachen aufwendet die einem als Werker an sich gar nichts angehen,nur Blöd das das bei einer Maschine noch gerade so klappt,mit zwei schon zum Problem wird und mit drei schlicht unmöglich.Im Gegensatz zu Schreibischtätern kann ich meine Arbeit nicht liegenlassen wenn die Zeit ausgeht,dann läuft nämlich Schrott von der Maschine wenn sie dann überhaupt noch läuft.
Zitat:
Aber mit nem Zertifikat beweise ich meinem Kunden, dass ich meine Prozesse im griff haben sollte.
Was selbst der weltweit größte Automobilzulieferer nicht auf die Reihe bekommt.Bei denen sind
Reklamationen ohne Angabe von Chargen,Lieferdatum oder Auftragsnummer nicht selten,aber dann einen 8-D Report innerhalb von 24 Stunden verlangen.Mittlerweile werden deren Reklamationen erst bearbeitet wenn Musterteile im Haus sind,was dann oft Monate dauert und in der Regel werden die Reklamationen dann als unbegründet zurückgewiesen.
Es ist nicht alles so einfach wie es sich einige vom Schreibtisch aus vorstellen.
Ich wäre ja dafür das man jeden Schreibtischtäter mal an die Machinen stellt damit er selbst mal ausprobieren kann was er sich ausgedacht hat.Da würde so manches anderst gemacht werden.😁
Zitat:
Original geschrieben von oberschlingel1961
Wieso kommst Du auf 18000Km. Es geht doch um 1000 oder 30000Km? Oder vertue ich mich jetzt?Zitat:
Original geschrieben von blackisch
Der Ölfilter kann aber nur eine begrenzte Menge herausfiltern da fallen einige Teichen unter 50 Mikrometer trotzdem ungehindert durch den Filter durch, und da am Anfang der Abrieb größer ist, als in den weiteren 18000km wird der Filter bis dahin an seine Kapazitäten angelangt sein, und es befinden sich vermehr Abrieb im Öl als normal was die 18000km schön durch den Motor gejagt wird, was für den Motor nicht gerade gesund ist
und "komma" ? 🙄
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Also wenn das kein Fall ist für typisches "Schwarz- Weis" denken, dann weiß ich es auch nicht mehr.
Zeugt eigentlich das man überhaupt nix weiß und nur glaubt zu wissen.
Zitat:
Ist kein Kompromiss sondern mit das Beste was du deinem Motor antun kannst.
Da es wenig Zweckmässig ist regelmässige Ölanalysen machen zu lassen um zu bestimmen ob das Öl noch gut ist ist es besser es gleich zu wechseln.
klar ohne es zu wissen wie gut mein Öl ist, glaube ich das es schlecht ist und haue es aus dem Motor
Zitat:
Komischerweise schränken die meisten Autohersteller die ähnlich lange Intervalle erlauben,zumindest in der Theorie,die Ölauswahl auf relativ wenige Produkte ein.
Zumindest wenn man ein Auto länger fahren will ist es besser wenn man da einen Ölwechsel auf halber Distanz einfügt und damit teure Folgekosten vermeiden kann.
glaubt man, wissen tut es man aber natürlich nicht.
(am besten auf der 500 km langen Urlaubsfahrt nach 250 angehalten und das Öl erneuert, ne war nur ein Scherz)
Zitat:
Ein Arbeitskollege der bisher auch immer die 30000er Intervalle durchzog macht das nicht mehr.Da die Ventildeckeldichtung kaputt war mußte der Deckel runter und was er da sah war nicht wirklich schön.Er fand in diversen Ecken schon deutliche Ablagerungen und Ansätze von Verkrustungen.Noch nicht schlimm aber der Mechanikus der ihm die Dichtung wechselte gab ihm den Rat in Zukunft das Öl lieber alle 15000km zu wechseln da sich sicher nicht nur im Bereich der Nockenwelle Ablagerungen bildeten.
In diversen Ecken des Ventildeckels, könnte eventuell mal genauer gesagt werden wo diese Ecken waren. Waren es bewegte Teile oder halt nur in Ecken wo nicht ständig Öl hinkommt. macht schon ein Unterschied ob es diverse Ecken sind oder Teile die ständig von Öl umspült sind. Aus diversen Ecken zu schließen, das die wichtigen Teile genauso aussehen glaubt man mal schnell dem gutem Mechanicker das die Ablagerungen in diversen Ecken dem Motor schaden.
klar doch, man sieht es dann so schwarz, das man sein Öl gleich alle 5000 km wechseln wird. Wers glaubt.
Zitat:
Er meinte wohl auch das er schon Motoren gesehen haben die mit 200000km Blitzblank waren gegenüber seinem mit knapp 110000km.
Leider ist nicht bekannt welches Öl die Werkstatt verwendete,steht keine Marke auf den Rechnungen.
Natürlich gibt es auch Motoren, die blank sind. Hängt doch wohl auch von Bau des Motors ab wie darin das Öl zirkuliert, ob es ständig auch diverse Ecken spült die bei anderen Motoren eher nicht so intensiv gespült werden, und kannst dann Öl wechseln noch und noch es wird trotzdem diverse Ablagerungen in der einen oder anderen Ecke geben. Es nun nur auf das Öl zu schieben das sich in diversen Ecken Ablagerungen bilden ist ja noch mehr als nur schwarz denken.
Hat der Mechanikus doch hoffentlich die diversen Ecken gesäubert oder hat er die Dichtung erneuert Deckel drauf und ruh? Wenn diverse Ecken doch so wichtig sind.
Wenn die Ventildeckeldichtung nun nicht kaputt gewesen wäre, hätte er wohl die diversen Ecken nicht gesehen und wäre ohne auch daran nur zu denken weiter gefahren und kein Mensch kann sagen ob der Motor nun irgend wann durch diese Ablagerungen in diversen Ecken morgen oder erst nach 300.000 km kaputt gegangen wäre.
Wieder mal ein Fall von nur "Glauben" aber halt "nicht Wissen"
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Träum weiter.Mein Boss,seine Kinder und sonstiges Führungspersonal ist ständig weltweit unterwegs und überall finden sie Automobilzulieferer die zwar sämtliche relevanten Zertifikate an der Wand hängen haben aber von den Vorgaben weiter weg sind als der Mond von der Erde.Letztens besichtigte mein Boss mit der IHK zertifizierte Zulieferer in Rumänien,einer davon sogar A-Lieferant eines großen deutschen Zulieferers.Zitat:
Original geschrieben von watschel
Du wiedersprichst Dir selbst. Als Zuklieferer musst Du nach der mittlerweile ISO TS 16949 produzieren. Dieses QS System ist mittlerweile weltweit etabliert. Und wenn Du die Automobilindustrie liefern willst,musst Du die Vorgaben erfüllen.
Und ob die Produktionsstätte nun auf papua Neuguinea oder in Deutschland steht: Die Prozesse müssen fähig sein. Feddich.
Und sie sind es auch grundsätzlich.
In allen Betrieben waren geordnete und nachvollziebare Abläufe kaum erkennbar und ein QS-Management entsprechend der ISO TS 16949 nicht mal im Ansatz erkennbar.Mein Boss meinte dazu nur trocken das er da in den 50ern als er begann näher am heutigen Soll war als die besichtigten Firmen heute sind.Wie die an ihre Zertifikate kamen konnte er sich denken.Ähnliches sah er auch in Indien,China usw.
Ja und? Wenn Du trotz Zertifizierung Schrott lieferst, bist Du draußen. Ein Zertifikat heißt doch nicht für den Laden "laissez faire"!
Im übrigen schrieb ich ja bereits, dassman seinen Auditor bezahlt. Wenn der einem nicht passt, dannn....
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Dann sag mal wie man 0 PPM rein statistisch sicherstellt.Kunde will bei einigen Maßen 0 PPM und hat die 100% Kontrolle selbst gefordert.Da dazu eine Maschine nötig war und es ja kein Problem ist damit mehrer Maße zu kontrollieren wird eben alles was Äusserlich kontrollierbar ist auch kontrolliert.😁 Nur deswegen ist man ja daraufgekommen das pro Jahr 10-20 Raritäten von den Maschine purzeln die es eigentlich gar nicht geben dürfen da die Maschinen rein Mechanisch gesteuert sind.Zitat:
Und sorry, wenn Euch nichts besseres als ne 100% Prüpfung einfällt, um die Kennlinie zu gewährleisten, dann ist das auf deutsch ein Armutszeugnis.
Null ppm geht prinzipiell nicht. Wer das verspricht, lügt. Erkläre mir, wie Du sicherstellen willst, dass die Prüfmaschine selber fehlerfrei arbeitet. wenn sie die 10,20 Raritäten erkennt stellt sich immer noch die Fragen, wieviele raritäten sie eben nicht bemerkt, und die der Kunde auch nicht findet.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Und damit zugeben das du keine Ahnung von der Fertigung und seiner Tücken hast.Zitat:
Ich als Auditor würde so etwas nur vorübergehend als workaround akzeptieren.
Übrigens sind die Auditoren auch nicht so Allmächtig wie sie manchmal glauben.
Beim AG einen Bekannten bekam er vom neuen Geschäftsführer einen Einlauf der sich gewaschen hat.Der rechnete ihm vor was die Forderungen der letzten paar Jahre an Kosten verursacht haben ohne das sie einen Nutzen mit sich brachten,der Geschäftsführer übernahm den Posten erst ein halbes Jahr vor dem Audit.
Wie kommst Du auf das schmale Brett, ich hätte keine Ahnung? Hast Du überhaupt meinen Artikel vollständig gelesen? Ich schrieb nämlich, dass Auditoren eben nicht allmächtig sind, und wenn sie entweder Unsinn schreiben, oder nicht mit dem Prüfling harmonieren gefeuert werden sollen.
Schlimm ist, wenn man blind an das glaubt, was der Auditor so sagt, eben weil er nur bedingt in den Organismus eintaucht. Nochmals: Ein Auditor sollte im Idealfall der Partner sein und Hinweise geben, an welchen stellen es hakt. Auf der anderen Seite kommen Auditoren berufsbedingt weit herum und kennen viele verschiedenen Kunden.
Zitat:
Er stellte dann den Auditor vor die Wahl ob er mit ihm gemeinsam seinen Forderungskatalog überarbeiten würde oder ob es ihm lieber sei wenn im nächsten Jahr eine andere Firma das Audit übernimmt.Komischerweise waren dann 80% der Auflagen der letzten Jahre diskutabel und der größte Teil wurde ersatzlos gestrichen.😉 Vielleicht liegt es daran der der Geschäftsführer gelernter Statistiker ist und deswegen nicht allzuviel von Statistiken hält?
Nein. Ihr hatte einen Idioten als Auditor und habt staunend seine Auflagen geschluckt. Wirklich gute und effiziente Audits verlaufen ganz anders als bibbernd zu warten, ob der Auditor merkt, dass die Maschinenkarten der letzten 8 Monate frisch nachgetragen wurden.
Dein Chef hat es gemerkt und die reißleine gezogen. Was gut und richtig war. Nochmals- diese Aktion ist nicht im Widerspruch zum Zertifizierungswesen., resp zur Idee des Qualitätsmanagement.
Zitat:
Seltsamerweise sei die Reklamationsquote seit dem bürokratischen Kahlschlag spürbar gesunken,weil die Arbeiter wieder mehr messen anstatt Formulare auszufüllen?
Auch da sag ich mal IBTD.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Keine Ahnung,zumindest gibt es bei den zu 100% kontrollierten Teilen keine gerechtfertigten Reklamationen.Zitat:
Denn wie siehts mit Eurer Prüffähigkeit aus?
Wobei so mancher Fehler nicht passieren würde wenn die Auftraggeber anständige Zeichnungen zustande bringen würden,oder es auf die Reihe bekommen würden das ihre QS auf dem selben Stand ist wie der Zulieferer.Ist immer wieder lustig wenn man Reklamationen bekommt weil die QS beim Auftraggeber mit den falschen Zeichnungen arbeitet,was ja einem zertifizierten Betrieb nicht passieren dürfte.
Richtig - merkst Du was? Das, was in Realität sejhr oft passiert, ist, dass man QS = bürokratisch assoziiert und innerlich denkt: "Arbeite mal praktisch".
Dabei wäre es doch ganz einfach:
Der Prozess "Konstruktion" hat nun einmal Schnittstellen mit dem Prozess "Fertigungsplanung" und "Fertigung".
Wenn man sich zurücklehnt und sagt: Jungs, macht mal, ist die Idee nicht umgesetzt. Die Leute an den Schnittstellen müssen unabhängig ihrer Position in der Hierachie miteinander reden.
ich will Dir mal ein Beispiel bringen: Ein großer Druckmaschienenhersteller hatte an einer Stelle immer wieder Probleme in der Endmontage.
Eine Studentin von mir, frisch von der BA hat sich das mal angeguckt und weißt Du was des Rätsels Lösung war?
Die zuständigen "praktiker" Betriebsingenieure haben noch niemals gemeinsam das problem betrachtet, sondern jeder hat seine Aufgabe aus seiner Sicht gelöst, ohne zu merken, dass man dem anderen damit das Leben schwer macht.
*Das* ist prozessorientiertes Management, welches in der Praxis sehr gut und effizient funktioniert.
Man kann es nicht genug betonen: Wichtig ist die prozessorientierte Betrachtungsweise, die leider immer wieder unterbrochen wird, weil althergebrachtes Hierachie- und Abteilungsdenken überwiegen.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Ist das Problem der QS,ich liefere ihnen die Teile und was sie daraus machen ist nicht mein Bier.Und Nein,ich sortier die Teile vorher nicht aus.😁 Die 50Teile am Stück passen immer,man ist ja nicht so blöd und lässt die MFU mit Teilen durchführen wenn das Werkzeug schon längst am Ende der Standzeit ist.Zitat:
Wenn der Kunde ne MFU sehen will, dann hat er gefälligst eine unmanipulierte MFU zu bekommen.
Siehst, das mein ich. *Du* bist der verantwortliche für Deine Maschine und solltest die Maschine so in den Griff kriegen, dass sie reproduzierbar trotz endlicher Standzeit die x teile der Stichprobe liefern kann. Die QS kann das nur dokumentieren.
Der nächste Schritt ist die Prozessfähigkeit, nämlich, dass Umwelteinflüsse und bedienereinflüsse, die Maschine nicht an ihrer Arbeit hindern.
Die QS ler können Dir zwar zeigen, was in deinem Prozess abgeht, aber *du* musst was draus machen.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Und mir kommt immer die Galle hoch wenn ein Sesselfurzer meint 1-2 Stunden Meßaufwand täglich für SPC und Co KG sei kein Problem und gehe nebenher vor allem wenn man die meiste Zeit dann für Sachen aufwendet die einem als Werker an sich gar nichts angehen,nur Blöd das das bei einer Maschine noch gerade so klappt,mit zwei schon zum Problem wird und mit drei schlicht unmöglich.Im Gegensatz zu Schreibischtätern kann ich meine Arbeit nicht liegenlassen wenn die Zeit ausgeht,dann läuft nämlich Schrott von der Maschine wenn sie dann überhaupt noch läuft.Zitat:
Das ist überhebliches Absondern von Leuten, die nichtansatzweise bereit sind sich in die Prinzipien des QS einzudenken. Sorry, aber wenn ich so etwas lese, dann kommt mir die galle hoch.
Jepp. Das aber ist kein Problem des QS sondern der Betriebswirtschaft. Und Dein Chef uist dafür verantwortlich, dass das QS System funktioniert. Und es klingt hart, aber sie es als Realität. Wenn man keine SPC führen kann, dann habt Ihr Eure Prozesse nicht im Griff. Und Du als Werker kannst nicht dafür verantwortlich sein, die SPC zu führen- das muss ein anderer machen.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Was selbst der weltweit größte Automobilzulieferer nicht auf die Reihe bekommt.Bei denen sindZitat:
Aber mit nem Zertifikat beweise ich meinem Kunden, dass ich meine Prozesse im griff haben sollte.
Reklamationen ohne Angabe von Chargen,Lieferdatum oder Auftragsnummer nicht selten,aber dann einen 8-D Report innerhalb von 24 Stunden verlangen.Mittlerweile werden deren Reklamationen erst bearbeitet wenn Musterteile im Haus sind,was dann oft Monate dauert und in der Regel werden die Reklamationen dann als unbegründet zurückgewiesen.Es ist nicht alles so einfach wie es sich einige vom Schreibtisch aus vorstellen.
Ich wäre ja dafür das man jeden Schreibtischtäter mal an die Machinen stellt damit er selbst mal ausprobieren kann was er sich ausgedacht hat.Da würde so manches anderst gemacht werden.😁
Es ist einfacher, als sich Lieschen Werker vorstellt. Wenn man nämlich den Blick weitet ergeben sich völlig neue Perspektiven. Seltsamerweise funktioniert das. BTDT
Zitat:
Original geschrieben von Foxontherun
Irgendwie artet das hier aus...
Ging es nicht mal um einen Ölwechsel?!F.
Jupp ging es. Sir Donald brachte allerdings ein buzzword, auf das ich allergisch reagiere.
Sag mal, daciageha, woher kommt eigentlich deine feindselige Haltung mit konstant leicht agressivem Unterton?
Es gibt sehr vieles das ich weis, aber auch sehr vieles was ich lediglich vermute, manches auch was ich einfach als Möglichkeit ansehe. Das ist so korrekt, war von Anfang an so und bleibt auch so. Hab ich auch nie anders dargestellt. Fakten sind Fakten, Vermutungen sind Vermutungen.
So what, wo liegt das Problem dabei?
Auf der anderen Seite ziehst du Umkehrschlüsse wie es dir gefällt, ohne das es in dieser Richtung Bemerkungen gegeben hätte. Argumente die dir nicht liegen lässt du im Gegenzug gleich aussen vor.
Wenn ich bei dir zu Besuch bin und kein 2. Bier mehr möchte heisst das nicht das ich was gegen dich habe. Ich habe vielleicht einfach keinen Durst mehr. Oder wärst du dann eingeschnappt und würdest dann gleich das Schlimmste hineininterpretieren? In deser Art argumentsierst du aber hier....
Ich denke es ist an der Zeit die Diskussion zwischen uns beiden zu benden. Auf dieser Basis wird nicht vernünftiges mehr herausschauen. Zuviel Polemik und zu wenig von Fachkenntnis fundierte ernsthafte Diskussion...🙄
Zitat:
Original geschrieben von aurian
Sag mal, daciageha, woher kommt eigentlich deine feindselige Haltung mit konstant leicht agressivem Unterton?Es gibt sehr vieles das ich weis, aber auch sehr vieles was ich lediglich vermute, manches auch was ich einfach als Möglichkeit ansehe. Das ist so korrekt, war von Anfang an so und bleibt auch so. Hab ich auch nie anders dargestellt. Fakten sind Fakten, Vermutungen sind Vermutungen.
So what, wo liegt das Problem dabei?
Auf der anderen Seite ziehst du Umkehrschlüsse wie es dir gefällt, ohne das es in dieser Richtung Bemerkungen gegeben hätte. Argumente die dir nicht liegen lässt du im Gegenzug gleich aussen vor.
Wenn ich bei dir zu Besuch bin und kein 2. Bier mehr möchte heisst das nicht das ich was gegen dich habe. Ich habe vielleicht einfach keinen Durst mehr. Oder wärst du dann eingeschnappt und würdest dann gleich das Schlimmste hineininterpretieren? In deser Art argumentsierst du aber hier....
Ich denke es ist an der Zeit die Diskussion zwischen uns beiden zu benden. Auf dieser Basis wird nicht vernünftiges mehr herausschauen. Zuviel Polemik und zu wenig von Fachkenntnis fundierte ernsthafte Diskussion...🙄
also ich weiß nicht warum du mich jetzt so angreifen musst, hab ich dir etwas getan. Kann ich nicht meine Meinung äußern wie es mir gefällt. Muss ich es mir von dir vorschreiben lassen wie und was ich schreibe bzw. formuliere. Machen doch andere auch, zum Teil mit noch viel deutlicheren Worten. Was bitte habe ich aggressiv geschrieben, habe nur meine Gedanken geäußert wie ich über das denke, was vorher geschrieben wurde. Ist das hier verboten, dann sage es.
War das Thema nicht schon eigentlich beendet, mit der Festellung das der 1000 Ölwechsel nicht nötig ist und wirklich nur ums Verdienen geht.
Hat sich nicht der Hersteller, in dem er eine Wartungsanleitung seinem Auto beigelegt hat Gedanken gemacht was für Arbeiten bei welchem Kilometerstand notwendig sind, bis auf einige Außnahmen,
die er dann unter "besondere Betriebsbedingungen" oder ähnlich beschreibt was er darunter
versteht. Wenn man sich die durchliest, kann man doch dann entscheiden ob die Fahrweise der entspricht was untere "besonder Betriebsbedingeungen" geschrieben steht.
Wenn man der Meinung ist, man weiß es besser als der Hersteller und dies aber dann nur mit "ich glaube" und "ich Vermute" und "es könnte sein" , garnicht richtig belegen und dem anderen vorwirft keine Ahnung zu haben, selber aber auch keine hat, siehe hier
Zitat:
Zitat:
Original geschrieben von blackisch
@dacia
du hast einfach keine Ahnung von der Materie, Stichwort Ölschlamm und Abreissen des Schmierfilms bei anreicherung Kondeswasser durch kurzstrecken
richtig ich hab auch noch keine 100.000 Öle untersucht, ihr aber sicherlich 200.000 Öle, deshalb behauptet ihr ja auch Ahnung zu haben. Habt natürlich auch 1000 von Motoren untersucht und alles was dazu gehört. Seltsames Verständnis der Sache!
dann geht mir persönlich der Hut hoch. Da berichtet doch tatsächlich ein Experte aus einem unabhängigen Öllabor in einem ZDF Beitrag über Öle, wie lange diese heutzutage halten und wieviel Öle er schon untersucht hat und und und...., ein Werkstattkenner stimmt auch noch zu das es nur ums verdienen geht.
Ich sag ja auch noch das ich keine Ahnung habe,viele geben das ja garnicht zu, weil ich eben das noch nicht gemacht getan habe wie der Experte aber andere der Meinung sind sie haben Ahnung, das aber auch noch nicht getan haben, dann kann ich nur sagen sie glauben und vermuten nur Ahnung zu haben. Vermutung und Glauben ist aber halt nicht wissen, wird aber meist so hingestellt, wie ich weiß und das sind für mich auch keine Argumente in dem Sinne. Kann man den nicht mal zugeben, Leute ich habe keine Ahnung von der Sache aber dort steht ja was geschrieben darüber und die das geschrieben haben haben sich sicherlich Gedanken darüber gemacht was sie dort aufgeschrieben haben, was gemacht wird und dann ist gut.
Natürlich gibt es Ausnahmen und wirklich mal etwas daneben geht, ob es aber dann nur an dem Öl liegt oder nicht steht doch wieder auf einem anderem Blatt.
Zitat:
Original geschrieben von Daciageha
klar ohne es zu wissen wie gut mein Öl ist, glaube ich das es schlecht ist und haue es aus dem Motor
Ohne zu wissen wie gut dein Öl noch ist lässt du es einfach mal 30000km drin nur weil Renaul behauptet das geht.
Wie wäre es wenn du auch mal Standpunkte die dir nicht passen akzeptieren würdest?Aber damit hast du offensichtlich ein Problem.
@watschel
Zitat:
Ja und? Wenn Du trotz Zertifizierung Schrott lieferst, bist Du draußen. Ein Zertifikat heißt doch nicht für den Laden "laissez faire"!
Ich kann zu 100% fehlerhafte Teile produzieren so lange das im Einklang mit dem Q-Buch und den dortigen Arbeitsanweisungen ist.Ich muß mich nur an die Abläufe dort halten und wenn dabei Schrott rauskommt muß das so sein.
Natürlich arbeitet keiner so,sonst wäre er auch schnell weg vom Fenster.Aber wenn du immer exakt nach deinem definierten Prozess arbeitest bist du ebenfalls schnell weg vom Fenster.Wenn ein Kunde am Freitag Mittag anruft und bis Montag Teile will und dann sagst geht nicht weil ich laut zertifiziertem Prozess xx Tage brauche um alles abzuarbeiten kannnst du dir neue Kunden suchen.Wenn es hart auf hart kommt ist den Kunden sch... egal ob die Vorschriften nach ISO TS 16949 eingehalten werden,die wollen schlicht ihre Teile.Dein Problem ist dann dieses Vorkommnis vor dem Auditor zu verstecken.😁 Welchen zb wir gar nicht ablehnen können da dieser von der Holding beauftragt wird.Da beschränkt sich das Mitspracherecht der GF Richtung 0%.Dummerweise werden wir immer besonders aufs Korn genommen da wir am Besten durchorganisiert sind und vor allem keinen der Eigentümer in der Geschäftsleitung haben,die stehen weitgehend nur auf dem Papier als GF udn wenn es ans kassieren geht, aber nicht im täglichen Geschäft.
Zitat:
Dein Chef hat es gemerkt und die reißleine gezogen. Was gut und richtig war.
War leider nicht mein Chef.
Der Auditor den wir immer auf dem Hals haben ist prinzipiell nicht schlecht,nur hat er einen Hang zu Formularen,Statistiken und Datensammlungen.Unser Cheffe muß aber nicht nach dessen Vorgaben arbeiten und deswegen interessiert es ihn wohl nicht so besonders,sein Motto ist immer das geht ja nebenher.
Zitat:
Und Dein Chef uist dafür verantwortlich, dass das QS System funktioniert. Und es klingt hart, aber sie es als Realität.
Ich seh es realistisch,die Kunden fordern ISO TS 16949 sind aber nicht bereit dafür zu bezahlen.Wir haben einen einzigen Kunden der bereit war einen gewissen Mehraufwand im Preis zu berücksichtigen und das ist ein Ami.Was sicher auch mit der dortigen Produkthaftung zusammenhängt.
Ich habe darüber schon genügend mit Bekannten aus anderen Firmen geredet und auch im Internet hab es da schon genügend Diskussionen,überall das Gleiche.10Monate wird Geld verdient und 2 Monate auf das Audit vorbereitet, die Ursache ist überall die Gleiche.Zu wenig Personal,zu wenig Zeit,zu hohe Kosten,deswegen wird zwangsläufig zwar so gut wie möglich nach den Anweisungen gearbeitet aber eben nicht zu 100%.
Zitat:
Null ppm geht prinzipiell nicht. Wer das verspricht, lügt. Erkläre mir, wie Du sicherstellen willst, dass die Prüfmaschine selber fehlerfrei arbeitet. wenn sie die 10,20 Raritäten erkennt stellt sich immer noch die Fragen, wieviele raritäten sie eben nicht bemerkt, und die der Kunde auch nicht findet.
Das man 0PPM nicht garantieren kann ist klar,aber zeig mir eine bessere Methode auf.Bisher haben die Maschinen keine Fehler gemacht,auf rund 50 Millionen Stück eines Teils bezogen.Wenn was war war es Schlamperei des Bedienungspersonals und da hat man dann eben seine Konsequenzen gezogen
Aber nur am Rande,wenn die Autohersteller und die großen Zulieferer sich an die Anforderungen halten würden die sie an ihre Zulieferer stellen wären viele Mängel in den Foren unbekannt da nicht vorhanden.
Aber lassen wir das,um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen stehen wir zu weit auf verschiedenen Seiten.
Zitat:
Original geschrieben von Daciageha
Zitat:
dann geht mir persönlich der Hut hoch. Da berichtet doch tatsächlich ein Experte aus einem unabhängigen Öllabor in einem ZDF Beitrag über Öle, wie lange diese heutzutage halten und wieviel Öle er schon untersucht hat und und und....,
Wenn du den Typen von Wearcheck,mittlerweile nennen sie sich Oilcheck, meinst.Diese Firma hat sich von dem ZDF-Beitrag distanziert weil ihre Aussage wohl etwas im Sinne des Redakteurs verbogen wurde.
Zitat:
@watschel
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Ich kann zu 100% fehlerhafte Teile produzieren so lange das im Einklang mit dem Q-Buch und den dortigen Arbeitsanweisungen ist.Ich muß mich nur an die Abläufe dort halten und wenn dabei Schrott rauskommt muß das so sein.Zitat:
Ja und? Wenn Du trotz Zertifizierung Schrott lieferst, bist Du draußen. Ein Zertifikat heißt doch nicht für den Laden "laissez faire"!
Nein!
Wenn man den Anspruch hat, Qualität zu produzieren, dann wird genau das nicht passieren. Qualität nämlich bedeutet keinesfalls, gut oder schlecht, sondern bezeichnet einen Strauß von Eigenschaften. So.
Das andere: Wenn ich ein zertifiziertes System habe, dann müssen die Produkte für den Einsatz geeignet sein. das ist eine zwingende Voraussetzung. Die berühmte Schwimmweste aus Beton kann gar nicht ISO gerecht produziert werden. Wenn die AAs es zulassen, dass Scheiß produziert wird, taugt das Q-Handbuch nichts. So einfach ist.das.
Zitat:
Natürlich arbeitet keiner so,sonst wäre er auch schnell weg vom Fenster.Aber wenn du immer exakt nach deinem definierten Prozess arbeitest bist du ebenfalls schnell weg vom Fenster.Wenn ein Kunde am Freitag Mittag anruft und bis Montag Teile will und dann sagst geht nicht weil ich laut zertifiziertem Prozess xx Tage brauche um alles abzuarbeiten kannnst du dir neue Kunden suchen.Wenn es hart auf hart kommt ist den Kunden sch... egal ob die Vorschriften nach ISO TS 16949 eingehalten werden,die wollen schlicht ihre Teile.Dein Problem ist dann dieses Vorkommnis vor dem Auditor zu verstecken.😁 Welchen zb wir gar nicht ablehnen können da dieser von der Holding beauftragt wird.Da beschränkt sich das Mitspracherecht der GF Richtung 0%.Dummerweise werden wir immer besonders aufs Korn genommen da wir am Besten durchorganisiert sind und vor allem keinen der Eigentümer in der Geschäftsleitung haben,die stehen weitgehend nur auf dem Papier als GF udn wenn es ans kassieren geht, aber nicht im täglichen Geschäft.
Sorry, das ist dummes gelaber und hat mit Qualitätswesen nichts zu tun. Es gibt keine Prozessbeschreibung, die willkürliche Pausen vorschreibt. Wenn es notwendige Pausen gibt, sind es unabdingbare pausen. Und wenn der Kunde halt Freitags anruft und teile haben will, dann wird er sie entweder von Euch oder einem Konkurrenten als Lagerware bekommen, oder wird sich gedulden müssen. Deine Drehteile bedürfen keine pausen beispielsweise (wenn man mal von normalen Wartungsarbeiten absieht). Was spricht denn dagegen, dass die Produktion am WE weiterläuft?
Und dann gibt es Situationen, bei denen der Kunde selbst mit Dummies zufrieden ist. Das habe ich aaber zuletzt im Handyhype erlebt, als sogar taxis und Learjets im Auftrag der Kunden unterwegs waren.
Vor einem Auditor muss man nichts verbergen, nebenbei gesagt.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
War leider nicht mein Chef.Zitat:
Dein Chef hat es gemerkt und die reißleine gezogen. Was gut und richtig war.
Der Auditor den wir immer auf dem Hals haben ist prinzipiell nicht schlecht,nur hat er einen Hang zu Formularen,Statistiken und Datensammlungen.Unser Cheffe muß aber nicht nach dessen Vorgaben arbeiten und deswegen interessiert es ihn wohl nicht so besonders,sein Motto ist immer das geht ja nebenher.
Dann macht der Chef keine gute Arbeit
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Ich seh es realistisch,die Kunden fordern ISO TS 16949 sind aber nicht bereit dafür zu bezahlen.Wir haben einen einzigen Kunden der bereit war einen gewissen Mehraufwand im Preis zu berücksichtigen und das ist ein Ami.Was sicher auch mit der dortigen Produkthaftung zusammenhängt.Zitat:
Und Dein Chef uist dafür verantwortlich, dass das QS System funktioniert. Und es klingt hart, aber sie es als Realität.
Ich habe darüber schon genügend mit Bekannten aus anderen Firmen geredet und auch im Internet hab es da schon genügend Diskussionen,überall das Gleiche.10Monate wird Geld verdient und 2 Monate auf das Audit vorbereitet, die Ursache ist überall die Gleiche.Zu wenig Personal,zu wenig Zeit,zu hohe Kosten,deswegen wird zwangsläufig zwar so gut wie möglich nach den Anweisungen gearbeitet aber eben nicht zu 100%.
Ketzerische frage: Wenn dem so ist (was ich übrigens bezweifel), liegt es an der ISO TS 16949, oder daran, wie sie umgestzt wird? Weißt Du, was da drinn steht? Wenn ja hast Du es verstanden?
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Das man 0PPM nicht garantieren kann ist klar,aber zeig mir eine bessere Methode auf.Bisher haben die Maschinen keine Fehler gemacht,auf rund 50 Millionen Stück eines Teils bezogen.Wenn was war war es Schlamperei des Bedienungspersonals und da hat man dann eben seine Konsequenzen gezogenZitat:
Null ppm geht prinzipiell nicht. Wer das verspricht, lügt. Erkläre mir, wie Du sicherstellen willst, dass die Prüfmaschine selber fehlerfrei arbeitet. wenn sie die 10,20 Raritäten erkennt stellt sich immer noch die Fragen, wieviele raritäten sie eben nicht bemerkt, und die der Kunde auch nicht findet.
Ach, aber eben hieß es noch, dass der Kunde 0 ppm fordert? Ja was denn nun?
Qualiät erprüfen ist immer Mist. Wenn ihr 20,30 Schlechtteile im Jahr habt, dann gibt es dafür einen Grund. Wenn man den ausmerzt, dann braucht es die teure 100% Prüfung nicht mehr.
Zitat:
Aber nur am Rande,wenn die Autohersteller und die großen Zulieferer sich an die Anforderungen halten würden die sie an ihre Zulieferer stellen wären viele Mängel in den Foren unbekannt da nicht vorhanden.
Aber lassen wir das,um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen stehen wir zu weit auf verschiedenen Seiten.
Merkst Du nicht, wie Du in Opposition zu mir gehst, bloß, weil Du ein beschränktes Weltbild hast, genau wie die beiden Betriebsingeneure beim Druckmaschinenhersteller?
Ich verkenne doch nicht die wirtschaftlichen Zwänge und Auswüchse. Aber die Konsequenz kann doch nicht lauten: scheiß auf das ganze. Im übrigen ist das Qualitätsnieveau von Autos viel besser als sein Ruf!
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Ohne zu wissen wie gut dein Öl noch ist lässt du es einfach mal 30000km drin nur weil Renaul behauptet das geht.Zitat:
Original geschrieben von Daciageha
klar ohne es zu wissen wie gut mein Öl ist, glaube ich das es schlecht ist und haue es aus dem MotorWie wäre es wenn du auch mal Standpunkte die dir nicht passen akzeptieren würdest?Aber damit hast du offensichtlich ein Problem.
zu 1. natürlich warum sollte ich das wechslen, wer sagt mir das es schlecht ist ohne Ölanalyse. Wenn ich nur etwas auf Verdacht wechseln würde müsste ich noch viel mehr wechslen, weil ich da auch
nicht weißob es noch gut ist. Ja wenn das Renault behauptet werden die sich schon darüber ihre Gedanken gemacht haben, schließlich haben die ja den Motor entwicklet und das entsprechnde Öl dafür eingefüllt. Wenn die der Meinug wären es würde nicht gehen, hätten die das sicherlich in ihrer Anleitung anders geschrieben. Und sollte doch etwas pasieren hab ich Garantie auf das Auto.
zu 2. ich akzeptiere doch deinen Standpunkt, du kannst doch dein Öl wechseln wann du es für richtig hälst bzw. wie du es möchtest. ich hab doch nicht gesagt, das du warten musst bis du 30.000 km mit deinem Auto zurückgelegt hast. Wenn du dir mal genau durchliest was ich geschrieben habe wirst du nirgends finden das ich es dir verbiete bei 1000 km dein Öl zuwechslen. Ich habe doch nur dein geschriebenes kommentiert und meinen Standpunkt dazu geschrieben ist doch mein gutes recht oder hast du dagen etwas einzuwenden. du machst es doch auch in dem du watschel zitierst und deinen Texte dazu schreibst, mir aber willst du das verbieten.
@watschel und sir donald
Wäre toll wenn wir so gaaaaaaanz langsam ein kleines Bisschen in Richtung Thema zurückkehren könnten...😉
Gruss
aurian