Erster BMW meines Lebens.
Hallo, hoffentlich meine neuen bmw freunde mit denen ich mich austauschen kann und mich darauf verlassen kann, das ich hier immer die richtige Hilfe erhalte 🙂.
Ich habe vor am Wochenende ein Projekt Auto anzuschauen und dies auch zu kaufen. Es ist ein 525D e39 automatik bmw. Für nicht viel Geld, hab wohl den Verdacht, daß dieses projektauto von dem jetzigen Besitzer, so günstig verkauft wird, weil erstens die tacho anzeige bei dem "km" einen Punkt hat, also vermutlich mehr Kilometer als die Anzeige zeigt. Und die lackierung des zerlegt bmws locker an die 7000 gehen wenn die karosserie ebenfalls gemacht werden muss sowie jegliche rost und spachtelarbeiten.
Das Lenkrad die Sitze sowie sonstige Abnutzung schauen für mich zwar human aus, für 180tkm, aber was hat es mit dem Punkt auf sich? Optisch von außen sieht er auch nicht wie ein unfallauto aus.
Ich möchte diesen bmw kaufen, was optisch angeht, bin ich Lackierer und kann das günstig und wenn das für mich privat ist, stunden und tage investieren für die perfekte lackierung.
Jedoch kenne ich mich null mit Technik eines bmws aus.
Ich hole mir eben noch die Fahrgestellnummer und lass das bei einem Freund des vertrauen bei bmw direkt überprüfen welche Infos ich über das Auto noch erhalte.
Worauf soll ich achten?
Ich bräuchte einen Diesel, der relativ bei 8liter/100km Verbrauch liegen sollte, da ich ab Januar die meisterschule besuche und jeden Tag umziehen 120km fahren muss.
Ich mache mir sorgen was die Technik angeht, den Motor, das getriebe, allgemein das ganze automatik zeug.
Ich kann bremsen tauschen, feder, Scheiben, lamdasonden, achschenkel, Bremsbacken, alles was ein Schlosser Azubi spätestens im zweiten Lehrjahr machen könnte.
Aber wenn es um Motor oder getriebe zerlegen müsste, wäre ich sehr überfordert.
Ich schaue mir am Samstag wahrscheinlich den bmw an, werde auch Mit einem guten auslesegerät alles auslesen lassen. Auch lass ich die FGN überprüfen was mit dem Auto alles war.
Das Auto steht seit einigen Monaten im freien.
Vermute die bremsen sind arg geröstet und müssen gemacht werden.
Naja genau ausserdem, ist das ein Familienauto. Für meine frau und meine zwei kinder. Ich brauche verlass das ich nicht in 3 Monaten dastehen und eine Reparatur von 5000€ habe, zumbeispiel wenn ich nen Motorschaden habe oder getriebe Schaden.
Meine Fragen, worauf soll ich achten? Vorallem bei der testfahrt? Auf die strasse komme ich damit nicht, eher auf Schotter. Auf was muss ich hören und achten?
Wie gesagt, bin neu bei bmw.
Freue mich auf eure Antworten.
Liebe grüße🙂)
17 Antworten
Zitat:
@525martin24v schrieb am 31. August 2023 um 11:18:30 Uhr:
Ernste, schonungslose Aussage?Vergiss es.
E39 für 1800 sind zu 90 Prozent Kernschrott.
Die paar Bilder sagen schon aus, dass es sich hier um eine runtergerockte Höhle, mit wohlmöglich manipuliertem Km-Stand handelt.
3.000 Euro sind da schneller weg, als du gucken kannst.
Lackierer hin oder her. Kannst du mal eben den Tank (vorher Kardan, Abgasanlage etc. ) ausbauen, falls der Schweller hinten durch ist?
Würde mich wundern, wenn die Wagenheberaufnahmen noch intakt wären.Dann Gm-Automatik, wohlmöglich noch nie neues Öl gesehen. Und und und...
Ein Projektauto, dass dich von A nach B bringt, ohne Überraschungen, ist eine Schnapsidee.
Oke das ist ne richtige Antwort und eine die mich echt von meiner Einstellung überzeugt hat. Ich hole mir nen anderen. Danke dir.
Uff, Tachomanipulationspunkt leuchtet, da wär‘ ich schon raus, dass ist doch nur die Spitze des Eisbergs.
Ich habe mir letztes Jahr einen 530dA aus Spanien über Auto1 geholt, 145 TKM gerannt, Erstbesitz, Laufleistung zumindest durch die TÜV Doku scheinbar okay.
Die gute Nachricht, Rost hat er keinen, die schlechte Nachricht, ich wusste gar nicht,mwas alles an so einem alten Disel kaputtgehen kann, irgendwann kannst Du auch nicht mehr aufhören. Ich liebe das Auto, wir nennen ihn nicht ohne Grund „Gurki“, aber ich habe da sicher 10-15k plus Kaufpreis (der war bei 3981 EUR) investiert. Erstmal, weil ich den Wagen mag, dann weil ich weitermachen musste (irgendwann ist der Point of ne return überschritten) und auch wollte. Ist mein Pendlerwagen (500KM die Woche, noch 17 Jahre) und will damit in Rente. Mittlerweile hat er 180 tkm drauf, aber neu ist: Hochdruckpumpe, Injektoren und jede Menge Kleinteile, Wasserpumpe, Glühkerzenset, div. Dichtungen, natürlich Fahrwerk, Türdichtungen, Bremsen etc pp…
Fazit: tolles Auto, ich liebe ihn, zum Geld sparen aber total ungeeignet...
Zitat:
@Mrwhitew95 schrieb am 30. August 2023 um 19:56:25 Uhr:
Ich könnte wirklich viele Sachen selber tauschen. Auch mit den nötigen Ersatzteilen. Ich bin keiner mit zwei linken Händen oder kann keinen Nagel in die Wand schlagen. Mein Vorteil das ich drei Leute habe die an bmws Schrauben, also hätte ich auch da Unterstützung.
Um Sachen zu tauschen, musst du erstmal die neuen Sachen dafür haben. Billigteile mag der E39 gar nicht und wenn du z.B. das erste Mal die Bremsen mit irgendwelchen billigen Teilen erneuert hast und nach 3000km beim Bremsen das Lenkrad wackelt, dann wirst du merken, wovon wir reden.
Regel Nummer 1: Es gibt nichts teureres, als einen alten billigen BMW. Und du kannst mir glauben, denn ich hab 3 Stück davon. Ich müsste finanziell gesehen keine alten Autos fahren, aber ich will es halt so, weil mir die Schrauberei Spaß macht.
Und nur um dir mal ein weiteres Beispiel zu geben, weil ja zur GM Automatik schon einiges gesagt wurde. Wenn die Automatik defekt ist, kostet ein generalüberholtes Getriebe mit Wandler ca. 2000€. Das ist mehr, als du aktuell für das ganze Auto zahlst. Bei jedem anderen Getriebe würde ich einfach ein gebrauchtes holen, neues Öl rein und einbauen, aber bei der GM Automatik ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein gebrauchtes für 500€ auch nicht lange hält.
Nimms mir bitte nicht übel, aber dein Budget ist für einen 5er BMW zu klein. Du musst immer dran denken: Ein 5er BMW ist ein Chefauto, da ist es egal, ob er neu oder 20 Jahre alt ist. Die Ersatzteile kosten das gleiche und der Arbeitsaufwand ist genauso groß, wie damals als das Auto neu war.