Erschütterungssensoren bei Stoßschäden durch andere Türen?
Hallo,
seit gestern bin ich Besitzer eines G30 M550i (vFL). Der Wagen hat die Plus Assistenten und ich kann über die Connect App 3D-View aktivieren und mich umsehen.
Nun habe ich schon etwas Angst, morgen wieder auf unserem dicht beparkten Betriebsparkplatz zu stehen. Wenn es in der Vergangenheit zu Türstoßschäden kam, möchte es natürlich niemand gewesen sein bzw. meldet sich niemand freiwillig.
Ich hatte mir bereits überlegt zumindest links und rechts Dashcams in die Seitenfenster zu installieren und diese durchlaufen zu lassen, wenn ich das Auto abstelle. Das wird allerdings recht aufwendig, da die Akkus nicht über mehrere Tage durchhalten und es einfach nur bescheuert aussieht.
Dann kam mir die Idee, dass das Fahrzeug an sich ja dank 3D-View "überwacht" ist. Besteht vielleicht die Möglichkeit, dass sich das Auto per App oder Displaykey bei mir meldet, wenn es Erschütterungen erkennt? Dann könnte ich mich mittels 3D-View umsehen und den Verursacher identifizieren. Im Idealfall wird bei einer Erschütterung automatisch eine 3D-View Ansicht erstellt und an meine App gesendet.
Ist euch dahingehend etwas bekannt oder habt ihr die Problematik anderweitig gelöst? 360° Kameras, die bspw. über der Mittelarmlehne am Dachhimmel montiert werden und alles rundum abdecken, scheint es noch nicht zu geben.
Beste Antwort im Thema
Jedes Mal Fotos schießen beim ein und aussteigen? Das ist doch schon krankhaft. Sorry.
22 Antworten
Zitat:
@Luzertof schrieb am 10. August 2020 um 19:30:58 Uhr:
Irrelevant, da hier niemand von Veröffentlichung gesprochen hat. 🙂 Die Fotos löscht man (oder sammelt sie auf einer 10TB-Platte bis die explodiert) und holt sie natürlich nur dann heraus, wenn es einen konkreten Schaden gab.Klugerweise erstatte man dann Anzeige wegen Fahrerflucht, womöglich aber nur gegen unbekannt, kann aber gleich ein paar Anhaltspunkte liefern.
warum irrelevant, wenn sogar die unmaskierte Veröffentlichung erlaubt ist?
ich würde daraus ableiten, dass das Sammeln ohne Veröffentlichung nicht illegal sein wird
Ich mache keinen Datenschutz, meine aber, dass das im Zuge von DSGVO und BDSG-neu überholt ist. Jedenfalls pixeln die ganzen YouTuber - und die werden sich ausreichend zu dem Thema anwaltlich haben beraten lassen.
Für den Fall des TE oder auch generell zu dem Thema aber irrelevant. Grundsätzlich ist davon abzuraten, Zeug zu veröffentlichen. Und hier ja auch gar nicht notwendig. Eine Weitergabe im Rahmen einer Anzeige/strafrechtlicher Ermittlungen wird womöglich in Ordnung sein.
Zitat:
@Luzertof schrieb am 10. August 2020 um 19:25:00 Uhr:
Zitat:
Ich darf Kennzeichen fotografieren so viel ich will. Für alles andere lieferst du bitte eine einschlägige Anspruchsgrundlage anstatt irgendwelcher Behauptungen.
Und was das Foto beweist? Es beweist, dass a) zum Zeitpunkt des Fotos die entsprechende Macke noch nicht vorhanden war b) das fragliche Fahrzeug neben einem geparkt hat.
Damit lässt sich via Gutachten 1) bestimmen, ob die Türe zur Macke passt (örtliche Feststellung) und 2) ob womöglich Farbe und Form der Macke zum anderen Fahrzeug passt.Das hilft natürlich nicht in Grenzfällen (Flughafenparkplatz, auf dem das Auto 14 Tage stand). Aber womöglich hilft es auf dem Supermarktparkplatz, wenn man 20 Minuten im Laden war. Oder auf der Arbeit, wo regelmäßig keine Doppelbelegung stattfindet. Oder auf Parkplätzen mit partieller Videoüberwachung, wo sich zwar nicht der Parkplatz einsehen lässt, durchaus aber ein- und ausfahrende Fahrzeuge.
Oft genug knicken Leute ein, wenn sie mit Bildmaterial konfrontiert werden.Das schafft keine 100%ige Sicherheit, ist aber weit weg von "bringt nichts".
Klingt für mich sehr gewagt und endet im Zweifel eher bei einer falschen Verdächtigung um nicht zu sagen Anschuldigung. Auch in 20 min kann jemand ausparken und jemand anderes Dein Auto beschädigen und abhauen. Dein Anhaltspunkt auf Grund des Fotos ist völlig falsch und führt ins Nichts. Oft sind die Schäden nicht so eindeutig, dass sie sich klar zuordnen lassen. Ich finde das Verhalten solcher Zeitgenossen auch einfach nur fürn A.... aber die Überführung per Kamera muss schon treffsicher sein.
Eine falsche Verdächtigung gibt es bei einer Anzeige gegen unbekannt nicht. Es ist Aufgabe der Polizei die Ermittlungen durchzuführen. Diese gestalten sich natürlich einfacher, wenn man dort bereits anhand von Kennzeichen oder Farben und Typen bestimmte Fahrzeuge ausschließen oder sich auf diese fokussieren kann.
Wie geschrieben: Es gibt Szenarien in denen das nichts bringt. Es gibt aber Szenarien, in denen die Sache zum Erfolg führen kann. Warum soll ich meine Chancen also direkt auf 0% setzen und auf die Fotos verzichten, selbst wenn mir das andere Szenario nur 1% bieten sollte? Dann hätte ich bereits 1% mehr als zuvor.
Ist halt wie überall im Leben. Manche nutzen Chancen, manche nicht.
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Beim Einsteigen nicht, da kann man ja auf Sicht kontrollieren, ob sich etwas am Zustand verändert hat. Beim Ausstiegen dann, wenn neben dran jemand parkt und die Lücke so eng ist, dass die Türe nicht komplett aufgeht.
Vielleicht ist das krankhaft und übervorsichtig, ich bin so jedenfalls auf noch keinem Schatzen sitzen geblieben. 🙂
Ich glaub, ich muss auch einmal nach kleinen Kratzern Schrammen an der Türe sehen, ich hab auf sowas noch nie geachtet. Werden nach 2,5 Jahren wahrscheinlich einige drin sein - aber die Aerodynamik des Fahrzeugs scheinen sie noch nicht zu beeinflussen, so gesehen alles im grünen Bereich. 😁
Zitat:
@Luzertof schrieb am 11. Aug. 2020 um 10:9:30 Uhr:
Beim Ausstiegen dann, wenn neben dran jemand parkt und die Lücke so eng ist, dass die Türe nicht komplett aufgeht.
Dann parke ich da halt nicht, halte ich für mich jedenfalls so. Bisher fand sich immer etwas wo genug Platz war. Zugegeben ich wohne auch nicht in einem Ballungsraum