Erfahrungen Probefahrt Astra ST 2,0 CDTI 6AT

Opel Astra J

So liebe Gemeinde. Jetzt habe ich bereits 250km ausgiebig den Astra ST 2,0 CDTI 6AT getestet. Er hat ziemlich viel drin, Leder, Navi 900, Xenon etc. Leider fehlte die Frontkamera, das hätte ich noch gerne probiert. Das wichtigste für mich war natürlich der Motor in Verbindung mit der Automatik.
Der größte Teil der Ausfahrten liegt nun hinter mir, morgen und übermorgen kommen noch ein paar kleinere Fahrten.
Ich werde diesen Wagen als Geschäftswagen zur Privatnutzung fahren (wenn ich ihn nehme), da spielt die Ausstattung eine etwas untergeordnete Rolle. Übrigens: Ich werde den normalen 5-Türer nehmen, nicht den ST. Dieses Auto hat der FOH mir wegen des Wunschmotors zur Verfügung gestellt.

Jetzt zu meinen Erfahrungen. Ich beginne einmal mit den positiven Punkten.
+ Die Sitze. Meine Güte, ich bin in meinem ganzen Leben noch nie in solchen bequemen Sitzen gesessen. Und glaubt mir: Ich habe schon Autos gefahren, die waren mindestens doppelt so teuer. Aber diese Sitze sind der Kracher. Man fühlt sich auf Anhieb wohl und die herausziehbare Oberschenkelauflage ist ja wohl genial! Den Sitz noch ein bisschen nach hinten gekippt – und das ganze Gestühl wirkt wie angewachsen. Toll.
+ Der Motor insgesamt. Schnurrt wie ein Kätzchen, nagelt überhaupt nicht (nur ganz am Anfang nach einer kalten Nacht). Wenn er mal auf Touren ist, dann hält ihn nichts mehr auf.
+ Die Automatik insgesamt. Durchzugsstark, schaltet kaum merklich, spricht sofort auf Kickdown an.
+ Form und Design der Karosserie. Das können die Opelaner. Schon der Corsa (den meine Frau fährt) ist einfach gelungen. Genauso der Astra. Schick, mit einer gewissen Individualität, zwar Mainstream, aber doch nicht so ganz beliebig wie die Asiaten.
+ Verarbeitung und Haptik. Insgesamt ok. Ich hab die Spaltmaße nicht nachgemessen, aber das sieht schon ganz gut aus.
+ Bedienung des Infotainments (Radio, CD, Navi). Das ist alles richtig durchdacht, logisch, übersichtlich. Sehr schön die Navigierung durch die Menüs, man kommt immer schnell mit dem Daumen auf die „zurück“-Taste, das geht ruckzuck. Gut gemacht!
+ Automatisches Fernlicht. Immer, wenn man meint, man kennt schon alles, lernt man dazu. Das automatische Fernlicht ist ein Knaller. Und es funktioniert! Super. In diesem Zusammenhang bin ich gespannt auf die Frontkamera, die würde ich unbedingt dazu nehmen.

Ok, das war’s dann schon mal mit positiv. Ich meine, das ist insgesamt gesehen natürlich ein tolles Auto, keine Frage. Aber von einem ca. 35 TEURO Auto der Kompaktklasse(!) darf man auch erwarten, dass es taugt. Da bin ich auch etwas kritischer als bei einem 9.000.- Dacia.
Jetzt kommen die Kritikpunkte, kein Anspruch auf Wichtigkeit in der Reihenfolge:
- Warum fehlt in diesem Auto die Möglichkeit des Geschwindigkeitsbegrenzers? Hat sich das noch nicht bis nach Rüsselsheim durchgesprochen, dass man auf deutschen Straßen mit einem Tempomat so ziemlich nix anfangen kann, dass aber ein Begrenzer sehr wohl Sinn macht? Unverständlich.
- Beim Anfahren kommt das Auto nicht aus dem Knick. Man meint, man muss aussteigen und anschieben. Ok, das liegt sicher weniger am Motor als an der Automatik, auch verfügte der Vorführer nicht über die Option FlexRide. Ob das im Sportmodus besser geht? Ansonsten ist die Automatik ok (s.o.)
- Das Innendesign. Tja, das steht im krassen Widerspruch zum Karosseriedesign. Aber auch das ist Opel-typisch. Bieder bieder geht es zu. In der Mitte ein Knopfhaufen, umrahmt von einer billig aussehenden Plastikspange aus nachgemachter Carbon-Optik. Bäh. Langweilige Armaturen, alles irgendwie – deutsch. Man muss sich einmal ein Cockpit von Alfa, Citroen (DS4!) etc. anschauen, das kommt wesentlich pfiffiger daher. Ok, das ist Geschmacksache, aber dieses Opel-Barock ist leider nicht mein Fall.
- Die vorderen Parkwarner funktionieren nur, wenn sie wollen. Oder man muss erst rückwärts fahren, damit sie vorne angehen. Dachte ich. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass man sie jedes Mal über einen der Schalter im Knopfhaufen aktivieren muss. Das ist lästig. In meinem jetzigen Megane geht das zuverlässig auch ohne Zutun (so kenne ich das auch von jedem anderen Auto). Automatisches Licht, Regensensor etc pp – und dann muss man bei sowas Hand anlegen? Unverständlich.
- Der Sound. Naja, ich muss mir nicht die Möhre zudröhnen, aber ich habe es gerne transparent, klar und druckvoll. Trotz aller möglichen Einstellungen ist der Sound muffig und dumpf. Da muss wohl das Infinity-Paket her.
- Übersicht. Dieses Licht-Feature, dass sich beim Abbiegen/Blinken ein seitliches Licht dazu schaltet, ist ja löblich. Schade nur, dass man es kaum sieht, weil die klobige B-Säule(?) hinter dem vorderen Dreieckfenster die seitliche Sicht komplett verdeckt. Dazu ragt auch noch eine hässliche Gebläseleiste in den Innenraum. Wer hat das denn verbrochen?

Gut, genug gemeckert. Ich wiederhole: Ich meine, das ist insgesamt gesehen natürlich ein tolles Auto, keine Frage. Aber andere Mütter haben auch schöne Töchter. In zwei Wochen werde ich den Citroen DS4 ausführlich testen. Für diese beiden Kompaktautomobile habe ich mich letztendlich entschieden. Sie sind bezahlbar, haben eine interessante Ausstattung, bieten etwas für’s Geld und sehen gut aus (Opel: mindestens außen). Eventuell kommt noch der Peugeot 308 in Betracht. Falls ich mich danach für den Opel entscheide, werde ich hier im Forum wieder aufschlagen.

Beste Antwort im Thema

So liebe Gemeinde. Jetzt habe ich bereits 250km ausgiebig den Astra ST 2,0 CDTI 6AT getestet. Er hat ziemlich viel drin, Leder, Navi 900, Xenon etc. Leider fehlte die Frontkamera, das hätte ich noch gerne probiert. Das wichtigste für mich war natürlich der Motor in Verbindung mit der Automatik.
Der größte Teil der Ausfahrten liegt nun hinter mir, morgen und übermorgen kommen noch ein paar kleinere Fahrten.
Ich werde diesen Wagen als Geschäftswagen zur Privatnutzung fahren (wenn ich ihn nehme), da spielt die Ausstattung eine etwas untergeordnete Rolle. Übrigens: Ich werde den normalen 5-Türer nehmen, nicht den ST. Dieses Auto hat der FOH mir wegen des Wunschmotors zur Verfügung gestellt.

Jetzt zu meinen Erfahrungen. Ich beginne einmal mit den positiven Punkten.
+ Die Sitze. Meine Güte, ich bin in meinem ganzen Leben noch nie in solchen bequemen Sitzen gesessen. Und glaubt mir: Ich habe schon Autos gefahren, die waren mindestens doppelt so teuer. Aber diese Sitze sind der Kracher. Man fühlt sich auf Anhieb wohl und die herausziehbare Oberschenkelauflage ist ja wohl genial! Den Sitz noch ein bisschen nach hinten gekippt – und das ganze Gestühl wirkt wie angewachsen. Toll.
+ Der Motor insgesamt. Schnurrt wie ein Kätzchen, nagelt überhaupt nicht (nur ganz am Anfang nach einer kalten Nacht). Wenn er mal auf Touren ist, dann hält ihn nichts mehr auf.
+ Die Automatik insgesamt. Durchzugsstark, schaltet kaum merklich, spricht sofort auf Kickdown an.
+ Form und Design der Karosserie. Das können die Opelaner. Schon der Corsa (den meine Frau fährt) ist einfach gelungen. Genauso der Astra. Schick, mit einer gewissen Individualität, zwar Mainstream, aber doch nicht so ganz beliebig wie die Asiaten.
+ Verarbeitung und Haptik. Insgesamt ok. Ich hab die Spaltmaße nicht nachgemessen, aber das sieht schon ganz gut aus.
+ Bedienung des Infotainments (Radio, CD, Navi). Das ist alles richtig durchdacht, logisch, übersichtlich. Sehr schön die Navigierung durch die Menüs, man kommt immer schnell mit dem Daumen auf die „zurück“-Taste, das geht ruckzuck. Gut gemacht!
+ Automatisches Fernlicht. Immer, wenn man meint, man kennt schon alles, lernt man dazu. Das automatische Fernlicht ist ein Knaller. Und es funktioniert! Super. In diesem Zusammenhang bin ich gespannt auf die Frontkamera, die würde ich unbedingt dazu nehmen.

Ok, das war’s dann schon mal mit positiv. Ich meine, das ist insgesamt gesehen natürlich ein tolles Auto, keine Frage. Aber von einem ca. 35 TEURO Auto der Kompaktklasse(!) darf man auch erwarten, dass es taugt. Da bin ich auch etwas kritischer als bei einem 9.000.- Dacia.
Jetzt kommen die Kritikpunkte, kein Anspruch auf Wichtigkeit in der Reihenfolge:
- Warum fehlt in diesem Auto die Möglichkeit des Geschwindigkeitsbegrenzers? Hat sich das noch nicht bis nach Rüsselsheim durchgesprochen, dass man auf deutschen Straßen mit einem Tempomat so ziemlich nix anfangen kann, dass aber ein Begrenzer sehr wohl Sinn macht? Unverständlich.
- Beim Anfahren kommt das Auto nicht aus dem Knick. Man meint, man muss aussteigen und anschieben. Ok, das liegt sicher weniger am Motor als an der Automatik, auch verfügte der Vorführer nicht über die Option FlexRide. Ob das im Sportmodus besser geht? Ansonsten ist die Automatik ok (s.o.)
- Das Innendesign. Tja, das steht im krassen Widerspruch zum Karosseriedesign. Aber auch das ist Opel-typisch. Bieder bieder geht es zu. In der Mitte ein Knopfhaufen, umrahmt von einer billig aussehenden Plastikspange aus nachgemachter Carbon-Optik. Bäh. Langweilige Armaturen, alles irgendwie – deutsch. Man muss sich einmal ein Cockpit von Alfa, Citroen (DS4!) etc. anschauen, das kommt wesentlich pfiffiger daher. Ok, das ist Geschmacksache, aber dieses Opel-Barock ist leider nicht mein Fall.
- Die vorderen Parkwarner funktionieren nur, wenn sie wollen. Oder man muss erst rückwärts fahren, damit sie vorne angehen. Dachte ich. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass man sie jedes Mal über einen der Schalter im Knopfhaufen aktivieren muss. Das ist lästig. In meinem jetzigen Megane geht das zuverlässig auch ohne Zutun (so kenne ich das auch von jedem anderen Auto). Automatisches Licht, Regensensor etc pp – und dann muss man bei sowas Hand anlegen? Unverständlich.
- Der Sound. Naja, ich muss mir nicht die Möhre zudröhnen, aber ich habe es gerne transparent, klar und druckvoll. Trotz aller möglichen Einstellungen ist der Sound muffig und dumpf. Da muss wohl das Infinity-Paket her.
- Übersicht. Dieses Licht-Feature, dass sich beim Abbiegen/Blinken ein seitliches Licht dazu schaltet, ist ja löblich. Schade nur, dass man es kaum sieht, weil die klobige B-Säule(?) hinter dem vorderen Dreieckfenster die seitliche Sicht komplett verdeckt. Dazu ragt auch noch eine hässliche Gebläseleiste in den Innenraum. Wer hat das denn verbrochen?

Gut, genug gemeckert. Ich wiederhole: Ich meine, das ist insgesamt gesehen natürlich ein tolles Auto, keine Frage. Aber andere Mütter haben auch schöne Töchter. In zwei Wochen werde ich den Citroen DS4 ausführlich testen. Für diese beiden Kompaktautomobile habe ich mich letztendlich entschieden. Sie sind bezahlbar, haben eine interessante Ausstattung, bieten etwas für’s Geld und sehen gut aus (Opel: mindestens außen). Eventuell kommt noch der Peugeot 308 in Betracht. Falls ich mich danach für den Opel entscheide, werde ich hier im Forum wieder aufschlagen.

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Zitat:

Original geschrieben von Metollica


Gottseidank funktionieren die Parkwarner nur, wenn ich die Einschalte. Stell dir mal vor, daß man auch im Stau stehen kann... Dann muß ich 10 Meter Platz zum Vordermann lassen. Und die vielen Knöpfe sind toll.

Mit dem Abstand mal nicht übertreiben. Meiner Erfahrung nach piepst nichts über 1m Abstand. Zu überlegen wäre aber für die Opelingenieure ob es Sinn machen könnte das der Piepser bei Stillstand nicht aktiv ist - wenngleich dann die nächsten Blindfische schreien das sie in Ihr Auto einsteigen und sich unmittelbar die Stoßstange ruinieren weil sie anstatt sicher zu gucken sich auf die Technik verlassen und gleich losrollen.

Zitat:

Original geschrieben von JoeC00L


Mein jetziger (Megane 2.0 Diesel 160 PS) fährt dank Schaltgetriebe natürlich los wie Hölle (wenn man das will).

Eben. Wird er aber die ersten x.100 Umdrehungen nicht machen, wenn Du mit einer Drehzahl unter 1000 anfährst. Wer will, gibt dann per Reflex schon etwas mehr Drehzahl. Das damit verbunden Kupplungsverhalten ist dann das problem bei Leuten die mal eben eine Testfahrt machen und das Auto so halt keine Zeit hat mit seinen neuen Eigenschaften an den Ar... und Fuß zu wachsen.

Zitat:

Original geschrieben von Metollica



Klar im Stau macht das plötzlich wieder Sinn, wenn ich mich auf andere Dinge konzentriere als aufs Autofahren.
Aber was sind schon 30 cm?

Aus meiner sicht sind das die knappen Räume die einige in Staus ahlten um jedermann die Möglichkeit zu berauben rangieren und somit Raum für Rettungsfahrzeuge schaffen zu können. Aus meiner Sicht sollten solche piepser bei 1m Abstand defintiv krach machen damit das nicht passiert.

Zitat:

P.S. Sind eigentlich alle Renault-Fahrer so drauf? Ich kann das nicht beurteilen, bei meinem letzten Renault gab es auch noch kein Internet. Ich weiß nicht einmal, ob es da schon Autobatterien gab 😉

Oh, was soll ich den sagen. Unser 2. ist ein R-Clio (II). OK, der spielt in einer anderen Liga. Der ist nicht nur eine halbe Tonne leichter, der hat nichtmal elektronische Helferlein für Geschw., Wischer, Licht, Einparken, Temperatur, Spiegel..... Auch das CD-Radiosystem ist so einfach gestrickt das man es nichtmal für nötig hiehlt es im Handbuch zu erwähnen.

Zitat:

Original geschrieben von JoeC00L



Zitat:

Original geschrieben von Metollica



Aber was sind schon 30 cm?
Meiner.

Dann häng die 3 Backsteine endlich ab.

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Zitat:

Original geschrieben von Astradruide



Zitat:

Original geschrieben von JoeC00L


..... Ansonsten fährt man ganz normal weiter.
Ich darf davon ausgehen das man zum *normal weiterfahren* hoffentlich nicht den Fuß auf dem Gaspedal haben muß?! Wenn das so ist, verstehe ich Deinen Bengrenzer also als Tempomat mit erhöhtem Pedalwiderstand, so daß er erst auf das Gaspedal anspricht wenn man an die Kickdownschwelle geht?

"Normal weiterfahren" heisst genau das: Gasgeben, bremsen, lenken 😉 Alles wie im normalen Autoleben, nur eben, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit nicht weitergeht. Das ist das entscheidende. Man stellt sich fix die Geschwindigkeitsgrenze ein (ein Knopfdruck) und man muss nicht mehr auf den Tacho schielen, ob man zu schnell fährt. Das ist alles. Wenn die 30er, 80er Zone vorbei ist, oder wenn man aus der Stadt draussen ist - ein Knopfdruck, und das Ding ist ab - freie Fahrt. Dazwischen kan man eben per Druck gegen einen Widerstand jederzeit wenn nötig über den Punkt beschleunigen.

So, nu müsste es aber klar sein, oder?

Zitat:

Original geschrieben von Astradruide



Das Ultimo wären jetzt vielleicht noch 3 bis 5 gut und sicher untergebrachte Geschwindigkeitsspeicherknöpfe ;-)

Der Citroen DS4 hat das. 5 Speicherpunkte. Die Franzosen eben. 😉

@TE oder auch an diejenigen, die auch die Motor-Getriebe-Kombi fahren:
 

...wie sieht es denn mit dem Verbrauch flott und sparsam aus? Was ist möglich bei Überlandfahrten (wenig Stadtverkehr)?

Hört man den Motor in allen Geschwindigkeiten oder ab Tempo X nicht mehr? Wie ist die Geräuschsdämmung allgemein?

Welche Drehzahl liegt bei Tempo 100 im letzten Gang an?

Bereut man die Automatik (...was ich nicht hoffe)?

Danke für Antworten!

Nochmal zum Begrenzer:
Mich wundert die hartnäckige Verteidigung des Tempomaten, in die sich hier manche stürzen. Niemand hat gesagt, der Tempomat sei schlecht oder sollte abgeschafft werden. Es geht hier beim Begrenzer um ein ZUSÄTZLICHES Feature.

Andere Hersteller bekommen das doch auch hin und es wir gekauft und auch verwendet. So schlecht kanns also nicht sein.

Gruss
Jürgen

Wohl wahr Jürgen. Ich hatte schon befürchtet, das wird extra für mich gebaut 😉

Gut, dass du es nochmal herausgestellt hast: Wenn man einen Begrenzer hat, dann hat man immer den Tempomaten mit dabei. Wie ich schon mal schrieb (zB): Kippschalter: nach vorne -> Tempomat, nach hinten -> Begrenzer.

Ok, das war wirklich nicht beabsichtigt, dass das hier eine regelrechte Begrenzer-Schlacht gibt. Aber manchmal ist ein Blick über den Tellerrand nicht schlecht.

Peace.

Und warum kaufst du dir denn kein Auto mit Begrenzer wenn das ein so wichtiges Feature für dich ist?

Viele ( inkl. mir) vermissen und benötigen es nicht, deswegen ist ein Astra ok für uns. Du scheinst es zu vermissen, dann würde ich an deiner Stelle auf keinen Fall einen Astra kaufen.

Hey Joe!

Mach Dir nix draus, gibt viele hier die fühlen sich persönlich angegriffen sobald man es wagt Kritik am Astra zu üben. Es sind nicht alle so, und manche Deiner Kritikpunkte sind halt auch sehr subjektiv.

Ich vermisse im Astra auch einen Geschwindigkeitsbegrenzer. Ich kenne diese Funktion ebenfalls aus einem Mercedes und fand sie überaus praktisch.

Bzgl. der "Anfahrschwäche": das Problem haben alle Automatikgetriebe - manche stärker andere weniger. Da Du schreibst Du bist schon öfter Automatik gefahren und bei noch keinem Auto war es so schlimm, bist Du wohl nie einen Passat B5 (die Vorgängerversion des aktuellen) gefahren. Da konnte man nach durchtreten des Gaspedals wirklich noch eine gute Sekunde warten bis sich irgendwas getan hat. Dagegen reagiert der Astra blitzschnell. 😉

Nochwas zum Thema Subjektivität: Du findest das Interieur vom Astra altbacken und das vom DS4 schön. Mir gefällt halt das des Astra viel besser und ich hätte ehr gesagt, dass das vom Citroen altbacken ausschaut. Im Astra haste mehr Knöpfe in der Mittelkonsole, dafür aber ein aufgeräumteres Lenkrad.

Jeder hat seine Vorlieben, und ich finde es interessant zu lesen was andere an "meinem" Auto stört und was sie gut finden. Dass man da manchmal geteilter Meinung ist, sollte normal sein. Ich würde mir z.B. nie einen Franzosen kaufen...

@Blackmen: ich bereue die Automatik nicht, ganz im Gegenteil, ich würde mich in den Ar... beißen, hätte ich sie nicht genommen. 😁

Moin zusammen.

Zitat:

Original geschrieben von mottek


Und warum kaufst du dir denn kein Auto mit Begrenzer wenn das ein so wichtiges Feature für dich ist?

Ich hab die Wichtigkeit dieses Features nicht so hochgehoben. Ich habe lediglich immer wieder darauf geantwortet, wenn ich das Gefühl hatte, die Leute wissen nicht, wovon sie reden. Das war vielleicht ein Fehler von mir.

Unter dem Strich kann ich damit leben, keinen Begrenzer zu haben. Es ist mir nur unverständlich, dass so etwas heutzutage nicht (zusätzlich & selbstverständlich) eingebaut wird. Kostet die Ingeneure doch nur ein Fingerschnippen und schon mal garnicht "wesentlich mehr" Geld. Ich glaube, man kann es gut mit den Funktionen Lichtsensor, Regensensor vergleichen. Das hat heute jede Karre. Das benutzt man ganz selbstverständlich. Ist eine kleine Software-Programmierung, nichts weiter. Warum dann nicht den Begrenzer???

Zitat:

Original geschrieben von mottek


Viele ( inkl. mir) vermissen und benötigen es nicht, deswegen ist ein Astra ok für uns. Du scheinst es zu vermissen, dann würde ich an deiner Stelle auf keinen Fall einen Astra kaufen.

Viele von euch kennen ihn nicht. Was man nicht kennt, kann man nicht vermissen. 😉

Zitat:

Original geschrieben von Keschnarf


Hey Joe! Mach Dir nix draus, gibt viele hier die fühlen sich persönlich angegriffen sobald man es wagt Kritik am Astra zu üben. Es sind nicht alle so, und manche Deiner Kritikpunkte sind halt auch sehr subjektiv.

Danke 😉

Zitat:

Original geschrieben von Keschnarf



Nochwas zum Thema Subjektivität: Du findest das Interieur vom Astra altbacken und das vom DS4 schön. Mir gefällt halt das des Astra viel besser und ich hätte ehr gesagt, dass das vom Citroen altbacken ausschaut. Im Astra haste mehr Knöpfe in der Mittelkonsole, dafür aber ein aufgeräumteres Lenkrad.

Du bringst es auf den Punkt. Anders hab ich es ja auch nicht gemeint, habe es ja auch in der Nebenbemerkung, Geschmacksache betreffend, geschrieben. Mit dem Lenkrad gebe ich dir sogar recht.

Inzwischen bin ich so weit, dass ich an die Adresse von Citroen sage: Oh oh, ihr müsst euch ganz schön anstrengen. Abgesehen davon geht mir deren Arroganz auf den Zeiger. Die sind im Moment auf dem Premium-Trip (was die DS-Reihe angeht), faseln was von "....nicht mehr als x%....", na gut, wir werden sehen.

Ok, mein Test wird heute abgeschlossen. War gestern noch mal ausgiebig unterwegs, habe dabei das Auto (der krasse Motor, Fahrverhalten, Sitze!!!!!!! und Navi = ein Traum von Bedienung!!!) richtig lieb gewonnen.

Es sind allerdings noch zwei negative Punkte dazugekommen, die will ich euch nicht vorenthalten:

1. Ich bin ja zwar kein Riese, aber mit 185cm auch nicht klein. Hinten hat keiner eine Chance. Gerade mal max. 5cm zwischen Rückenlehne (die ich auch noch immer ziemlich steil stelle) und Rückbank. Mal sehen, ob ich heute mal ein Bild davon machen kann. Ich kann also auch das Auto nur für 3 Personen nutzen (bei meinem Megane ist das nämlich jetzt genauso, und eigentlich wollte ich diesmal darauf achten, dass ich ein Auto nehme, was hinten mehr Platz hat). Hmm, das wird also nix. Ich habe mir lange überlegt, warum die Kompaktautos heutzutage so wenig Platz innen haben. Immerhin ging das doch früher auch. Ich erinnere mich, dass man im Kadett B und C, im Golf I etc. hinten wesentlich mehr Beinfreiheit hatte, wenn man vorne gut sass. Gut, es ist natürlich so, dass die Vordersitze nach hinten gerutscht sind. Flache Frontscheiben, ein "Frühstückstisch" vor dem Lenkrad - das ist eben der Preis. Pech gehabt, liebe Firma. Deswegen werde ich mir keine Familien (Mittelklasse)-Kutsche holen.

2. Hat mit dem ersten Punkt zu tun. Wenn ich sitze und mich nach links wende, hab ich genau die C-Säule vor der Nase. Nach rechts natürlich auch, nur ist sie da weiter weg, aber die Übersicht leidet. Und der Gurt steht auch immer ein Stück ab.

Und jetzt ratet mal, über was ich jetzt nachdenke.

Na?

Genau: Da kann ich doch gleich einen 2-Türer nehmen, oder? Dann hab ich mindestens das 2. Problem erledigt.

GTC!!!!!!!!!!!

Hihi. Ok, da gibt's keine Automatik. Könnte ich auch mit leben.

.....to be continued.....

Mal davon abgesehen das du Recht hast. In den meisten Wagen der Kompkatklasse ist hinten doch sehr wenig Platz. Aber auch hier ist das wieder ganz individuel. ich bin sogar 1,86 groß. Und bei mir ist hinter dem Fahrersitz noch ca. 30cm Platz. Bei dir nur 5cm. Und ich behaupte von mir auch bequem zu sitzen. Also ist alles eine Einstellungssache des Vordersitzes. Und wenn du deinen Sitz ein Stückchen weiter nach vorne stellst relativiert das nicht nur die Sache mit dem Platz hinter dir, sondern auch mit der Übersichtlichkeit. Du sitzt weiter vorne und siehst besser.

Hoi mottek, ich glaube, es liegt schlicht daran, dass ich lange Beine habe. Die Körpergrösse allein sagt garnichts aus. Vielleicht bist du ein "Sitzriese" 😉

Ich werde mich diesem Punkt allerdings nochmal sehr kritisch widmen und versuchen, so weit nach vorne zu rutschen, dass ich noch angenehm sitze und vor allem noch fahren kann.....

So, hier mal zwei Bilder von den Platzverhältnissen, einmal die Sitzsituation (da geht garnichts mehr), dann der "Platz" hinten. Ich denke, das ist eindeutig. In dem Zusammenhang fällt mir noch ein: Ich hab von 2005-2007 den RX-8 gefahren (siehe mein Profil, Autobilder), das war eigentlich ein 2-Sitzer mit 2 Notsitzen hinten. Da war definitiv mehr Platz, echt jetzt. Ging natürlich auch zu Lasten des Kofferraumes, der praktisch nicht da war - klar 😉

Aber ist ja egal, das hier ist kein Opel-Problem. Das hat, wie erwähnt, mit der Bauweise der heutigen Kompakten zu tun. Das Vordergestühl rückt nach hinten, weil die Autos vorne total "spitz" sind, und irgendwie muss man den Kofferraum unterbringen. Damit leidet der Abstand zwischen Vorderlehne und Rücksitz. Tja. Lange Beine sind eine Strafe 🙁

Bei mir kommt ja noch hinzu (das wäre dann Sitzproblem Nr.3), dass mein linker Arm keine Armlehne findet. Die ist da nämlich schon zu Ende. Deswegen (und das wird mir immer klarer): Zweitürer. 😉

Hallo Joe,

das mit dem Platz hinten habe ich schon öfter gehört. Wird auch in den Autotests bemängelt. Wieviel "Luft" hast du zwischen den Haarspitzen und dem Dachhimmel?

Bei meinen 1,85 habe ich eine handbreit oben Platz. Den Sitz hab ich so nieder wie möglich. Dann sitzen meine Kids (12 und 14) noch bequem hinterm Fahrersitz. Bei 1,80 oder größeren Mitfahrern gehe ich eine Raste nach vorne, was noch erträglich für mich ist.

Und nochmals sorry, falls ich gestern zu frech mit den Aussagen war 😉

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