Enyaq vor der Bestellung. Was nehmen?

Skoda

Ahoi,

Polestar oder Enyaq. Einer der beiden wird es werden.
Polestar gefällt mir optisch besser, der Skoda ist aber bestimmt das sinnvollere und platzmäßig bessere Auto.

Würde den 80 er nehmen und einiges reinpacken.

Nicht sicher bin ich mir bei:
Wärmepumpe ( Marketing oder doch sinnvoll)
Schiebedach ( lauter und heißer/ oder doch schön hell, auch wenn es ziemlich kurz ist)
Styling ( Suite in Schwarz oder Lounge ?)

was meint ihr?

51 Antworten

Wir können unseren am 28. abholen 🙂

Zitat:

@KapitaenLangstrumpf schrieb am 15. Juni 2021 um 16:04:53 Uhr:


Ahoi,
Würde den 80 er nehmen und einiges reinpacken.

Nicht sicher bin ich mir bei:
Wärmepumpe ( Marketing oder doch sinnvoll)
Schiebedach ( lauter und heißer/ oder doch schön hell, auch wenn es ziemlich kurz ist)
Styling ( Suite in Schwarz oder Lounge ?)

was meint ihr?

80er wäre auch meine Wahl
Ohne Schiebedach
Dafür mit Wärmepumpen
Lounge...
Unbedingt den Travelassist....
Den hatte ich im id3
Das ist schon toll...

Zitat:

@Kliippo schrieb am 19. Juni 2021 um 12:41:27 Uhr:


In meinen Augen ist diese WP sowieso nur ein Marketing Gag.
Wieviel weiter kommt man damit im Winter? 20,30,40km?
Und dafür €1000,-?

Wann soll sich das denn rechnen?

Um im Winter ein Auto vom Format eines Enyaq heizen zu können, benötigt man ca 5 kW Heizleistung oder 20-30% Zuschlag auf den Normverbrauch. Ein herkömmlicher PTC Heizer zieht die 1zu1 aus der Batterie und wandelt diese in Wärme um.

Die Wärmepumpe, richtig eingesetzt, braucht ein Drittel, also in dem Beispiel 1,5kw und macht daraus die benötigte Heizleistung. Macht jeder Kühlschrank umgekehrt.

Weiterer Vorteil ist die Energierückgewinnung aus dem warmen Akku nach dem Schnellladen, Tesla hat das mit dem 2021er Model 3 perfektioniert. Der Wagen ist im Winter sparsamer als ein Ioniq, bei 4facher Leistung.

VW und Co müssen einfach dazu lernen, das wird schon mit der nächsten Generation.

MfG Paule

Der 80x ist jetzt im Konfigurator

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Zitat:

@Carlos1706 schrieb am 20. Juni 2021 um 21:11:10 Uhr:


Die Wärmepumpe, richtig eingesetzt, braucht ein Drittel, ...

Ich glaube, die theoretischen Vorteile und das Wirkprinzip sind jedem hier klar, aber das heißt trotzdem nicht, dass es sich rechnet. Das ist wie mit dem privaten Stromspeicher für Photovoltaikanlagen. Theoretisch eine tolle Sache, man kann mehr kostenlosen Strom vom Dach nutzen und muss weniger teuren Strom aus dem Netz beziehen. Es rechnet sich trotzdem nicht, weil der Speicher (noch) viel zu teuer ist.

Für die Wirtschaftlichkeit musst du dir überlegen, wie oft du wirklich das Auto wie heizt, wie viele kWh dann die WP einspart und was die kosten würden. Da kann man natürlich die wildesten Annahmen machen, aber ich glaube, die Mehrheit der normalen Nutzer wird die Mehrkosten nicht wieder hineinbekommen.

@mbanck, das ist er bereits seit Donnerstag .. :-)

Ihr müsst anfangen, nicht immer alles in Geld aufzuwiegen. Geld bringt Euch keinen höheren Grundwasserspiegel, mehr Niederschlag etc...

Ein aktuelles Tesla Model 3 bietet bei vollkommener Alltagstauglichkeit ein hohes Maß an Effizienz. Im Winter wird nur ein Drittel Heizleistung benötigt, die Abwärme des Akkus nach dem Laden, welche sonst wie beim Verbrenner sinnlos in der Atmosphäre verbleibt, wird dem Akku mittels Wärmepumpe entnommen und für die Innenraumheizung genutzt.

Es gilt, bei allem Mobilitätsbedürfnis, dabei so wenig wie möglich Energie zu benötigen. Die anderen Hersteller werden das System der Amis auch bald kapieren und kopieren, sind aber locker eine Modellgeneration im Hintertreffen.

MfG Paule

Zitat:

@Carlos1706 schrieb am 21. Juni 2021 um 11:52:36 Uhr:


Ihr müsst anfangen, nicht immer alles in Geld aufzuwiegen. Geld bringt Euch keinen höheren Grundwasserspiegel, mehr Niederschlag etc...

Das ist doch ein völlig anderes Thema.

Zitat:

Die anderen Hersteller werden das System der Amis auch bald kapieren und kopieren, sind aber locker eine Modellgeneration im Hintertreffen.

Das ist kein "System der Amis". Tesla hat sich lange geweigert, diese Technik einzusetzen und sie erst letztes Jahr eingeführt, weil viele Kunden das immer wieder kritisierten. In den E-Autos europäischer Hersteller (BMW, Renault) findet man sie schon seit Urzeiten.

Ganz kurz ein abschließendes Feedback von mir. Ich hab mich dann doch noch nicht für einen reinen Elektrowagen wie den Enyaq entscheiden können und noch mal einen Hybrid-Benziner gewählt. Hoffe mal, dass in drei Jahren die Ladeinfrastruktur dann deutlich besser ist.

Das kann ich jetzt nicht so ganz nachvollziehen.

Wenn man nicht zuhause oder am Arbeitsplatz laden kann, ist ein E-Auto ohnehin keine gute Wahl. Und für die Langstrecke gibt es doch entlang der Fernstraßen heute bereits genug Ladepunkte.

Was genau fehlt dir denn?

Ziemlich einfach. Einmal im Monat fahre ich vom Rhein Main Gebiet in die Schweiz zum arbeiten. Das sind ca. 420 km. Mit an der Wallbox vollgeladenem Wagen komme ich mit einmal nachladen an einer Ionity Station gut in die Schweiz. Dort aber ist der Akku leer und ich darf spätabends noch einmal an der Raststätte tanken, damit ich die nächsten Tage an meinem Arbeitsort über die Runden komme, weil es abseits der Autobahn keine Möglichkeit gibt, den Akku aufzuladen.

Wenn ich dann ein paar Tage später zurück fahre, darf ich direkt an der nächsten Raststätte wieder raus fahren, um erst mal mindestens 40 Minuten zu laden.

Ist mir einfach noch alles zu unsicher.
Alleine die Vorstellung, während meines Aufenthalts abseits der Autobahn nicht ohne Schnelllader Strom tanken zu können.

Zitat:

@KapitaenLangstrumpf schrieb am 22. Juni 2021 um 00:06:40 Uhr:


Ziemlich einfach. Einmal im Monat fahre ich vom Rhein Main Gebiet in die Schweiz zum arbeiten. Das sind ca. 420 km. Mit an der Wallbox vollgeladenem Wagen komme ich mit einmal nachladen an einer Ionity Station gut in die Schweiz. Dort aber ist der Akku leer und ich darf spätabends noch einmal an der Raststätte tanken, damit ich die nächsten Tage an meinem Arbeitsort über die Runden komme, weil es abseits der Autobahn keine Möglichkeit gibt, den Akku aufzuladen.

Wenn ich dann ein paar Tage später zurück fahre, darf ich direkt an der nächsten Raststätte wieder raus fahren, um erst mal mindestens 40 Minuten zu laden.

Ist mir einfach noch alles zu unsicher.
Alleine die Vorstellung, während meines Aufenthalts abseits der Autobahn nicht ohne Schnelllader Strom tanken zu können.

Hat die Unterkunft keine Steckdose ?

Naja, so sehe ich das auch nicht. Wir haben jetzt einen Enyaq iv60 bestellt, aber haben jetzt auch eine PV auf dem Dach und ein eigenes Grundstück. Somit können wir ihn hoffentlich zu 75% immer schön mit Sonnenenergie laden und zahlen sonst nix dafür.
Es ist bei uns auch der Enyaq geworden, da wir ein Fahrzeug gesucht haben, was dann vom Zweitwagen, mit dem ich jeden Tag zur Arbeit fahre (vorher Polo), auch zum "Hauptfahrzeug im Alltag wird. Womit also das Einkaufen funktioniert, Wochenendausflüge gemacht werden können (so im 300km Umkreis).

Aber ich würde damit aktuell nicht nach Südtirol in den Sommerurlaub, oder nach Österreich zum Skifahren fahren.
Da fehlt es dann doch noch an Infrastruktur, wieviel Ferienwohnungen können Stromer laden? Klar könnte ich jetzt sagen, dann fahr ich da nicht hin. Wenn wir jetzt aber mal ein Hotel mit 100 Betten annehmen, oder ein Bauernhof mit 15 Ferienwohnungen, ohne das jetzt zu wissen, würde ich vermuten, dass der eine keine 50 und der andere keine 10 Ladestationen bekommen kann. Hier fehlt es also noch massiv an Infrastruktur.
Klar gibt es jetzt schon Häuser die sich darauf vorbereitet haben, das funktioniert aktuell aber auch nur, da zu Zeit nicht 100% der Gäste elektrisch fahren, wahrscheinlich auch nicht einmal 30%.

Und wenn ich von Kassel bis Österreich fahre, will ich auch mit dem Sharan nicht tanken. Ich hab da einfach keinen Bock drauf und das sehen viele so. Von daher hab ich den Enyaq jetzt auch für 4 Jahre geleast, in der Hoffnung, dass die Infrastruktur und ggf. auch die Ladetechnik sich entsprechend angepasst haben.

Und zu dem "keine Steckdose".
Wenn man jetzt 12* 70Kw bei 24 Cent lädt, ist das bei fast 30 Cent auch schon ne Marke, die das Hotel nicht einfach so verschenken möchte. Zudem wären wir dann auch wieder bei dem Thema, bekommen sie zusätzlich zu ihrem Stromverbrauch noch x 11KW Ladestationen genehmigt?

Von daher gilt hier aktuell: Leben und leben lassen 🙂

An meinem Arbeitsort in der Schweiz gibt es bestimmt eine Steckdose. Aber mit Haushaltsstrom einen Enyaq laden, halte ich für ziemlich ineffektiv.
Noch dazu wüste ich gar nicht, wie ich das mit meinen Vermietern vor Ort abrechnen sollte.
Ein Wallbox haben sie nicht.

Zitat:

@KapitaenLangstrumpf schrieb am 22. Juni 2021 um 10:56:59 Uhr:


An meinem Arbeitsort in der Schweiz gibt es bestimmt eine Steckdose. Aber mit Haushaltsstrom einen Enyaq laden, halte ich für ziemlich ineffektiv.
Noch dazu wüste ich gar nicht, wie ich das mit meinen Vermietern vor Ort abrechnen sollte.
Ein Wallbox haben sie nicht.

Einfach mal mit dem Vermieter reden ob er zustimmt über einen Zwischenstecker-Leistungsmesser abzurechnen...

Und selbst über Schuko bekommst in 10 Stunden auch locker mal 25kW rein...

Naja, an der Haushaltsdose gehen 2kw rein, macht nach 12h Standzeit 24kwh oder gute 100km Reichweite. Reicht in jedem Fall bis zum nächsten HPC.

Ihr habt schon recht, man muss es heutzutage noch wollen und sich kümmern, aber es geht.

Wir haben gerade 3 Easee Home installiert, alle hängen am gleichen Stromkreis, teilen sich die Ladeleistung und können zwischen 3,7 und 22 kw bereitstellen. Wir haben per Software auf 16A / 11kw begrenzt. Lädt nur ein Auto, bekommt dieser 11kw, bei 2 Kfz 6,5, bei 3 Stück jeder 3,7. Das wird selten sein, aber es wird intelligent geregelt.

Nach Ablauf der Bindefrist für die Förderung können 22kw angeboten werden. Das noch beim Energieversorger anmelden, fertig. Dann laden sogar drei iv80 in 10h voll.

Dazu im Herbst die Solaranlage, die mit gut 25kWp Strom für knappe 7 Cent produziert (auf 20 Jahre gerechnet). Wir vermieten selber Ferienhäuser und sehen das als echten Standortvorteil ab kommendem Jahr.

Schöne neue Zeit.

Auf diese Schiene werden auch Beherbergungsbetriebe drauf springen müssen. Hersteller wie Easee bieten fertige Lösungen an, die kinderleicht zu installieren sind. Ja, meine Verlegearbeit hat ein Wochenende geschluckt, der Elektriker hat für 3 Boxen und Sicherungskasten ne gute Stunde zugebracht. Die Kosten können also kein Argument sein, es ist, wie so oft, die Bequemlichkeit - das haben wir doch immer schon...

Morgen kommt zum Test der Polestar 2 an die Dosen und ich freue mich noch ein bisschen mehr, den Enyaq bald einsetzen zu können.

MfG Paule

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