Enyaq vor der Bestellung. Was nehmen?
Ahoi,
Polestar oder Enyaq. Einer der beiden wird es werden.
Polestar gefällt mir optisch besser, der Skoda ist aber bestimmt das sinnvollere und platzmäßig bessere Auto.
Würde den 80 er nehmen und einiges reinpacken.
Nicht sicher bin ich mir bei:
Wärmepumpe ( Marketing oder doch sinnvoll)
Schiebedach ( lauter und heißer/ oder doch schön hell, auch wenn es ziemlich kurz ist)
Styling ( Suite in Schwarz oder Lounge ?)
was meint ihr?
51 Antworten
Na da seid ihr ja ganz schön weit. Bei mir sieht es einfach noch nicht so gut aus.
Daheim gehen max. 3,7 KW. Um mehr zu bekommen, muss der Elektriker erst mal größere Arbeiten vornehmen.
Wenn ich dann noch daran denke, dass in meiner Stadt ( 160.000 Einwohner) gerade mal zwei öffentlich zugängliche Schnellladesäulen mit max. 50KW!!!!!! zur Verfügung stehen und ich bis zur nächsten Ionity Säule knapp 50 Kilometer fahren muss, dann breitet mir Ladesituation schon noch zu viele Kopfschmerzen.
Zitat:
@Carlos1706 schrieb am 22. Juni 2021 um 11:25:59 Uhr:
Naja, an der Haushaltsdose gehen 2kw rein
Bei einer halbwegs modernen Elektroinstallation normalerweise 3,7 kW.
Zitat:
Wir vermieten selber Ferienhäuser und sehen das als echten Standortvorteil ab kommendem Jahr.
Jupp, das sehe ich auch so. Für mich ist das bereits ein Entscheidungskriterium. Die ersten Portale haben bereits Suchfilter für Unterkünfte mit Lademöglichkeit integriert.
Es ist ja auch völlig richtig, dass Elektromobilität derzeit noch kein so unbeschwertes Fahren wie mit einem Verbrenner erlaubt. Aber die Erfahrungen der meisten Umsteiger zeigen ja, dass man sich damit arrangieren kann und es meistens weniger problematisch wird als befürchtet.
Das ist auch meine Hoffnung. Und es wird sich ganz bestimmt verbessern. Bis dahin aber häufen sich die Nervereien mit nicht funktionierenden oder von Verbrennern zugeparkten Ladesäulen bei uns immer mehr.
Als wir vor zwei Jahren den Zoe bekamen, war es eine Freude in den Städten zu laden. Mittlerweile ist es ein Glücksspiel überhaupt eine freie Säule zu finden. Gefühlt hat sich die Zunahme von E-Fahrzeugen extrem gesteigert, die der Ladesäulen leider bei weitem nicht in dem Maße.
Das ist nicht nur gefühlt so, sondern auch belegbar:
Entwicklung Bestand Ladesäulen: https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/statistik/Deutschland/
Entwicklung Bestand E-Autos: https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto#Bestand_2
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Da hast du recht.
Und wegen der Steckdose, diese sind auf 8 bis maximal 10A Dauerbelastung ausgelegt.
Also auf nur 2,3 kW und NICHT auf 3,7 kW
Zitat:
@Armbrust schrieb am 22. Juni 2021 um 12:08:52 Uhr:
Also auf nur 2,3 kW
Das hatte ich vorausgesetzt. Man kann an einer Schuko in einem halbwegs modernen Haus gerne 16A ziehen und hoffen, dass die Sicherung drin bleibt. Es reichen aber 10, um dann abzgl. Ladeverluste immernoch 2kw ziehen zu können. Das ist immernoch so, als würde man den Wasserkocher die ganze Nacht laufen lassen.
Reicht aber allemal, um beim Aufbruch am nächsten Tag sorgenfrei starten zu können, für den Otto-Normal-Pendler sowieso, der braucht nämlich 17km ergo 34km am Tag ohne Einkaufen, Sport etc.
MfG Paule
P.S.: Frauchen kommt nun langsam auch auf den Trichter, dass der iV80 eine gute Entscheidung war. Ihre E-Klasse ist von der Größe vergleichbar und nimmt 8 Liter Super zu aktuell 1,63 EUR / Liter. Macht 13 EUR reine Spritkosten auf 100km, der iV80 dürfte bei 20kWh / 100km liegen - das sind 6 EUR beim privaten Laden ohne Photovoltaik. 7 EUR gespart - alle 100km. Mit der PV kommen wir aus dem Lachen nicht mehr raus - dann zahlen wir 1,40 EUR. Dazu muss der Enyaq über die Laufzeit zweimal zum Service, einmal zum TÜV.
Zitat:
@Armbrust schrieb am 22. Juni 2021 um 12:08:52 Uhr:
Und wegen der Steckdose, diese sind auf 8 bis maximal 10A Dauerbelastung ausgelegt.
Das ist eine Urban Legend. Mit einer vorschriftsmäßigen aktuellen Installation kann man auch dauerhaft 3,7 kW ziehen.
Es gab aber schon genug Diskussionen dazu im Netz, ich will das hier nicht wiederholen.
Zitat:
@Dadof3 schrieb am 22. Juni 2021 um 12:53:58 Uhr:
Zitat:
@Armbrust schrieb am 22. Juni 2021 um 12:08:52 Uhr:
Und wegen der Steckdose, diese sind auf 8 bis maximal 10A Dauerbelastung ausgelegt.
Das ist eine Urban Legend. Mit einer vorschriftsmäßigen aktuellen Installation kann man auch dauerhaft 3,7 kW ziehen.
Es gab aber schon genug Diskussionen dazu im Netz, ich will das hier nicht wiederholen.
Um das Wort "vorschriftsmäßig" etwas zu definieren: minimum 2,5mm², Absicherung mit 16A, hochwertige Schukodose. Dann kann man auch mit 3,7 laden. Aber ob das im Schweizer Häuschen alles schon dabei ist?
MfG Paule
Zitat:
@KapitaenLangstrumpf schrieb am 22. Juni 2021 um 10:56:59 Uhr:
An meinem Arbeitsort in der Schweiz gibt es bestimmt eine Steckdose. Aber mit Haushaltsstrom einen Enyaq laden, halte ich für ziemlich ineffektiv.
Noch dazu wüste ich gar nicht, wie ich das mit meinen Vermietern vor Ort abrechnen sollte.
Ein Wallbox haben sie nicht.
Die meisten haben doch Kraftstrom liegen, wenn du die mobile Ladebox dazu kaufst könntest du am Hotel mit 11 kw laden.
Es ist den Meisten nur nicht bekannt, einfach mal drauf ansprechen.
Wäre ne Lösung, bin aber leider nicht im Hotel untergebracht, sondern in einer kleinen Wohnung. Da gibt es leider keinen Starkstrom
Sorry,
Hier muss ich bezüglich der Aussagen
„Vorschriftsmäßige Installation…….16A ……..usw“
ein bisschen etwas klarstellen.
Der Durchmesser der installierten Leitung ist abhängig vom Leistungsbedarf, Verlegeart und Länge.
Nur die Aussage mind. 2,5 qmm bringt nichts, oft genügt 1,5qmm manchmal werden 4qmm benötigt
Die in Deutschland üblicherweise im Haushalt installierte „Schuko-Steckdose“ wird in der VDE 0620-1 definiert.
Die Angabe 16A Nennstrom einer Steckdose bedeutet dass diese für 1Stunde bei 16 A geprüft wurde.
Dies ist der maximale Strombezug (bei 230V AC)
Die Dauerlast ist niedriger als die Nennlast, diese liegt üblicherweise bei 10A daher auch die Dauerleistung 2,3kW
Die üblichen Schukosteckdosen sind nicht für eine Dauerlast von 16A ausgelegt!
Anders sieht es bei den sogenannten CEE Steckdosen aus, diese sind auch für eine Dauerlast von z.B. 16A ausgelegt und haben eine ganz andere Ausführung
Für den Fall der 230V Steckdose die blaue „Campingsteckdose“. Diese kann mit 3,7 kW Dauerlast betrieben werden.
Also unbedingt auf diese Unterschiede achten
Etwas Off Topic sorry
Zitat:
@somari schrieb am 23. Juni 2021 um 21:44:05 Uhr:
Die Angabe 16A Nennstrom einer Steckdose bedeutet dass diese für 1Stunde bei 16 A geprüft wurde.
Das ist richtig, aber die Schlussfolgerung ist falsch. Dieser Fehler zieht sich quer durch die Elektroautoforen.
Der Prüfzeitraum ist auf eine Stunde festgelegt, damit das System auf jeden Fall ein thermisches Gleichgewicht erreicht hat und sich nicht mehr weiter verändert. Wenn die Steckdose eine Stunde lang durchgehalten hat, dann hält sie auch 10 oder 100 Stunden durch. Oder anders herum gesagt: Wenn eine Steckdose wegen Überlastung durchschmort (was passieren kann, weil sie oder der verwendete Stecker alt/defekt/verschmutzt ist), dann tut sie es innerhalb der ersten Minuten und nicht erst nach Stunden.
Der Installateur ist dafür verantwortlich die Anlage so zu bauen, dass der Benutzer jedes den Vorschriften entsprechende Gerät an der Anlage betreiben kann, ohne dass es zu Überlastungen kommen kann. Dazu gehören auch alle möglichen Geräte mit 3,7 kW: Backöfen mit Schukostecker, Heizlüfter, Tauchsieder, ... - und eben Elektroautos. Sollte ein Gerät mehr Strom ziehen als die Anlage verträgt, muss der Leitungsschutzschalter auslösen. Tut er das nicht, kann man den Verbraucher auch dauerhaft betreiben.
Es empfiehlt sich sicher, ältere Anlagen von einem Fachmann überprüfen zu lassen oder diese einschließlich aller Zuleitungen bei der ersten Benutzung mit so hoher Belastung für mindestens 30 Minuten im Blick zu behalten - aber eine vorschriftsmäßige Anlage verträgt 3,7 kW auch dauerhaft über Schuko.
Vorsicht!
Als Beispiel: Der Installateur hat 1980 eine Garage so ausgelegt, das da der Staubsauger, die Bohrmaschine oder ähnliches laufen kann und das mit den damaligen Standard von 1,5 mm2.
Daher gilt hier schon Vorsicht walten zu lassen.
Aber letztens sind es die eigenen vier Wände, wo man tun und lassen kann, was man will.
Ggf kann es später nur Probleme mit der Versicherung geben, aber dafür müssten die einem Laien Vorsatz nachweisen, was auch nicht einfach ist.
Von daher, lieber auf Nummer sicher 🙂
Zitat:
@Armbrust schrieb am 25. Juni 2021 um 07:20:43 Uhr:
Vorsicht!
Als Beispiel: Der Installateur hat 1980 eine Garage so ausgelegt, das da der Staubsauger, die Bohrmaschine oder ähnliches laufen kann und das mit den damaligen Standard von 1,5 mm2.Daher gilt hier schon Vorsicht walten zu lassen.
Aber letztens sind es die eigenen vier Wände, wo man tun und lassen kann, was man will.
Ggf kann es später nur Probleme mit der Versicherung geben, aber dafür müssten die einem Laien Vorsatz nachweisen, was auch nicht einfach ist.Von daher, lieber auf Nummer sicher 🙂
Und damit es in solchen Installationen keine Probleme gibt sind die aktuellen Ladeziegel auf 10 bis 13A begrenzt...