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Entscheidungshilfe F800GS/R1200GS/S1000XR

BMW

Hallo zusammen,

Ich fahr Momentan eine Kawa Z1000, hatte viel Spaß mit ihr.

Nun hab ich als zweit Motorrad eine F650GS twin.

Jetzt hab ich mit ihr so viel Spaß das die Kawa nicht mehr so Spaß macht.

Hab mir jetzt BMW in den Kopf gesetzt.

Die 800er gefällt mir sehr gut aber ich hab bedenken das mir die Leistung ausreichend ist( da ich die 140PS von der Kawa gewohnt bin)

S1000xr ist ein schönes Moped aber Momentan noch zu teuer und eigentlich zu viel ps.

1200gs ist der Boxer noch was mich stört.

Ich bin 173cm. Fahr zu 95% alleine.

Mach gern Touren ums Haus aber auch öfter mal größere Touren mit 500 km.

Gelände möchte ich gar nicht nur Straße.

Fahr gern zügig und gern viele enge Kurven.

Eigentlich die F800 ideal nur beim Überholen hab ich bedenken ob die Leistung reicht. 110 PS dann hätte ich sie schon :-)

Hat jemand schonmal so einen Umstieg gemacht?

Bin ja schon von Rennmaschine auf nakedbike umgestiegen.

Jetzt kommt eine Reiseenduro ins Haus. Nur welche!!

Die 650er bleibt da für die Frau.

Danke für eure Erfahrungen

 

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@navec schrieb am 28. September 2016 um 18:10:42 Uhr:

 

In jedem Fall ist eine aktuelle BMW-Boxer gut 10% schwerer, als eine F800 und dass eine F800 im Vergleich zu einem Boxer unhandlich wäre, habe ich nun wirklich noch nirgendwo gelesen.

Eine Honda VFR 1200 ist auch 10 Prozent schwerer als eine Honda VFR 850.

Ich finde, du steigerst dich da in was rein. Wenn du keinen Boxer magst, dann kauf halt keinen, aber du scheinst dich da auf einer Mission zu befinden, die schlichtweg albern ist.

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Zitat:

Man könnte meinen: Für dich wird's noch reichen;-)

ganz offensichtlich nicht, denn sonst hätte er nicht so einen Unsinn geschrieben...

Zitat:

Der F800-Motor ist tatsächlich ein Gleichläufer, das macht die Kiste ja so langweilig. Angeblich hat BMW den F800 so gestaltet, weil dann die Gassäulen gleich sind wie beim Boxer und das Ganze dann theoretisch so klingen kann wie ein Boxer

Genau, und daher ist der Klang beim F800-Motor erst einmal grundsätzlich exakt genau so langweilig, wie beim Boxer.

360Grad Zündabstand sind 360Grad Zündabstand...auch wenn das für einen verklärten Boxer-Fan nur schwer zu akzeptieren sein dürfte.

Relevante Unterschiede können da nur noch durch Auspuffanlage und Ansaugauslegung entstehen.

Also mein Motor hat keine üblen Vibrationen. Ich hatte sogar den Eindruck, dass der Motor der R1200R, die ich ersatzweise gefahren bin, z.B. bei 100km/h im 6. die Lenkerenden mehr zum Vibrieren bringt.

Zitat:

Yamaha hat es bei der TDM/TRX 850 anders gemacht: Die haben den Parallel-Twin der 850er in der zweiten Generation mit einem Hubzapfenversatz versehen, um ihn etwas ducatimäßiger zu bekommen, damit wenigstens ein bisschen Leben in die Bude kommt.

...und beim 2-Zyl. Boxer kann man da prinzipbedingt nichts machen, da kommt also, so gesehen, niemals Leben in die Bude. Den gibt es, herstellerübergreifend, nur in "langweilig".

Zitat:

@navec schrieb am 30. September 2016 um 10:49:34 Uhr:

...auch wenn das für einen verklärten Boxer-Fan nur schwer zu akzeptieren sein dürfte.

Weißt du was? Blas' mir doch einfach den Schuh auf. Du hast eine unangenehme Art drauf, und so was brauch' ich nicht.

Zitat:

@navec schrieb am 30. September 2016 um 10:49:34 Uhr:

Zitat:

Man könnte meinen: Für dich wird's noch reichen;-)

ganz offensichtlich nicht, denn sonst hätte er nicht so einen Unsinn geschrieben...

Zitat:

@navec schrieb am 30. September 2016 um 10:49:34 Uhr:

Zitat:

Der F800-Motor ist tatsächlich ein Gleichläufer, das macht die Kiste ja so langweilig. Angeblich hat BMW den F800 so gestaltet, weil dann die Gassäulen gleich sind wie beim Boxer und das Ganze dann theoretisch so klingen kann wie ein Boxer

Genau, und daher ist der Klang beim F800-Motor erst einmal grundsätzlich exakt genau so langweilig, wie beim Boxer.

360Grad Zündabstand sind 360Grad Zündabstand...auch wenn das für einen verklärten Boxer-Fan nur schwer zu akzeptieren sein dürfte.

Relevante Unterschiede können da nur noch durch Auspuffanlage und Ansaugauslegung entstehen.

Also mein Motor hat keine üblen Vibrationen. Ich hatte sogar den Eindruck, dass der Motor der R1200R, die ich ersatzweise gefahren bin, z.B. bei 100km/h im 6. die Lenkerenden mehr zum Vibrieren bringt.

Deine "Mission" geht hier echt langsam allen auf den Sender :rolleyes:

Und du kannst mir 100 verschiedene Motoren hinstellen, auch einen BMW-Parallel-Twin. Den 2- oder 4-Ventil-Boxer hör ich dir trotzdem raus. Zündfolge hin oder her. Da bin ich ganz sicher auch nicht allein.

Und genauso wie tausende andere würde ich mir im Leben nie einen BMW Parallel-Twin kaufen, auch wenn er billiger und leichter ist und angeblich fast gleich klingt. Auch nicht wenn er 1200 Kubik und 125 PS hätte. Wie von den Vorrednern erwähnt ist das Ding in meinen Augen einfach so unfassbar langweilig, dass ich beim Fahren vermutlich einen Narkolepsie-Anfall erleiden würde.

Und weisst du was: Es ist auch ok, wenn jemand den 800er so unfassbar geil findet, dass er während dem Fahren eine Dauer-Erektion kriegt. Schön für ihn. Ändert meine absolut subjektive Meinung über das Teil trotzdem nicht.

Zitat:

@navec schrieb am 30. September 2016 um 10:49:34 Uhr:

Zitat:

Man könnte meinen: Für dich wird's noch reichen;-)

ganz offensichtlich nicht, denn sonst hätte er nicht so einen Unsinn geschrieben...

Versuch es einfach mit verstehendem Lesen - ich habe nirgendwo geschrieben, dass der F800er-Motor einen Hubzapfenversatz hat - genau DARUM als Gleichläufer ist er eben einfach eine lahme Gurke, die rappelt und rumpelt. Von den auftretenden Massekräften ist der Gleichläufer am problematischsten. Viele Gleichläufer wurden mit dem 90er Hubzapfenversatz gesegnet, um einen lebendigen Charakter zu erzeugen und die Massekräfte zu minimieren. Ob Dir das nun passt oder nicht. Die jüngsten gelungenen Beispiele - Honda Africa Twin und Yamaha MT 7. Auch wenn es Dir schwer fällt - die F800 ist nicht das Maß der Dinge und der Boxer hat einen besseren Masseausgleich per se.

Die F800 ist kein schlechtes Motorrad und es ist ja schön, dass sie Dir gefällt. Aber sie hat auch ihre Nachteile und blindwütiges Herumtrampeln ist Deiner Reputation eher schädlich. Hier schreiben Leute, die haben in Ecken geschi..., von deren Existenz Du nicht einmal ahnst ;)

Zitat:

@sampleman schrieb am 30. September 2016 um 11:01:36 Uhr:

Zitat:

@navec schrieb am 30. September 2016 um 10:49:34 Uhr:

...auch wenn das für einen verklärten Boxer-Fan nur schwer zu akzeptieren sein dürfte.

Weißt du was? Blas' mir doch einfach den Schuh auf. Du hast eine unangenehme Art drauf, und so was brauch' ich nicht.

so ganz angenehm wirkst du aber auch nicht gerade:

Zitat:

Man könnte meinen: Für dich wird's noch reichen;-)

außerdem hatte ich nur "verklärte" Boxer-Fans gemeint.

Ich bin mir ganz sicher, dass es unter den Boxer-Fans auch welche geben wird, die den Motor etwas nüchterner betrachten können, den Motor trotzdem gut finden, ohne gleich aus dem Häuschen zu geraten, wenn es jemand wagt, den Boxer mit einem "blöden Rotax-Motor" techn. zu vergleichen.

@twindance:

Zitat:

Versuch es einfach mit verstehendem Lesen - ich habe nirgendwo geschrieben, dass der F800er-Motor einen Hubzapfenversatz hat - genau DARUM als Gleichläufer ist er eben einfach eine lahme Gurke, die rappelt und rumpelt. Von den auftretenden Massekräften ist der Gleichläufer am problematischsten. Viele Gleichläufer wurden mit dem 90er Hubzapfenversatz gesegnet, um einen lebendigen Charakter zu erzeugen und die Massekräfte zu minimieren. Ob Dir das nun passt oder nicht. Die jüngsten gelungenen Beispiele - Honda Africa Twin und Yamaha MT 7. Auch wenn es Dir schwer fällt - die F800 ist nicht das Maß der Dinge und der Boxer hat einen besseren Masseausgleich per se

hattest du an irgendeiner Stelle den F800-Paralleltwin bei deiner Ausführung ausgenommen?

habe ich jedenfalls nicht gelesen.

@twindance:

Zitat:

Warum wohl werden die Paralleltwins...

------

Zitat:

Von den auftretenden Massekräften ist der Gleichläufer am problematischsten. Viele Gleichläufer wurden mit dem 90er Hubzapfenversatz gesegnet, um einen lebendigen Charakter zu erzeugen und die Massekräfte zu minimieren.

und der F800-Gleichläufer hat eben eine Schwinge, die ihre Arbeit bezüglich Massenausgleich ganz gut macht. Das gibt es sonst bei anderen Herstellern wohl eher nicht.

Einen "lebendigen" Charakter kann die natürlich genau so wenig erzeugen, wie es ein 2-Zyl-Boxer kann.

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass der F800-Motor das Maß der Dinge ist und ich finde den auch nicht außerordentlich gut.

Hier ging es aber um einen Vergleich von Motoren des Herstellers BMW und da bietet sich ein anderes Paralleltwin-Konzept nun mal nicht an.

Offenbar ist es schwer ein zu sehen, dass der 2-Zylinder-Boxer, sachlich betrachtet, genau so wenig Leben hat und genau so langweilig ist, wie der BMW-F800 Motor.

@TE

entschuldige bitte, dass ich überhaupt auf die Korinthenkackerei eingegangen bin - leider ist in der "Ich habe recht" Diskussion Deine Fragestellung etwas aus dem Fokus geraten.

Wenn es unbedingt eine BMW sein muss, dann musst Du wirklich die verschiedenen Konzepte für Dich ganz allein "erfahren". Wie ich schon in meinem ersten Beitrag andeutete, sind da die Geschmäcker verschieden. Die F800 ist zumindest auch nicht untermotorisiert, um im STVO- und lebensbejahendem Rahmen zügig voran zu kommen. Ich steige eigentlich ständig zwischen meinen V2 und dem Reihen-Vierer der Gixxer um und kenne auch den F800-Motor vom Ausprobieren her - DER wäre mir definitiv zu langweilig. Als Boxer bin ich mal die 1150er probehalber gefahren - die machte definitiv mehr an. Ansonsten schau aber ruhig auch mal bei den anderen Herstellern - so eine Hypermotard würde Dir sicher Spaß machen ;). Bei Deinem Eingangsbeitrag fiel sie mir spontan ein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ducati_Hypermotard

aktuell

http://www.ducati.de/bikes/hypermotard/hypermotard_939/tech_spec.do

Zitat:

@sampleman schrieb am 29. September 2016 um 12:34:57 Uhr:

Bei vielen Motorrädern gehört die Bauweise des Motors zur DNA des Unternehmens. Eine Duc hat einen V2 mit Desmodromik, eine Harley einen V2 ohne, eine Guzzi hat einen quer eingebauten V2, eine Triumph hat einen Triple, eine BMW hat einen Boxer.

Lass das bloß keinen Guzzi-Fan lesen! ;)

Der GuzziV2 ist längs eingebaut. Harley, Ducati & Co bauen quer.

Zitat:

@navec schrieb am 29. September 2016 um 14:06:14 Uhr:

Bei BMW-Motorrad gibt es die Boxer auch nur noch, weil die Anzahl der zahlungskräftigen Nostalgiker, die so verklärt denken wie du, noch eine relevante Größe hat.

Hm.

Ich bin 2013 zu BMW gekommen, mit der F800GT.

Und ich muss sagen: Ich mag den Boxer (lieber als den Paralleltwin der 800er).

Er war nicht der Hauptgrund, warum ich von der 800er auf die R gewechselt bin, aber er war / ist eine nette Dreingabe. Und niemand kann abstreiten, dass es etwas Besonderes ist.

Zähle ich da jetzt auch schon zu den "verklärten, zahlungskräftigen Nostalgikern"?

 

Letztlich können wir uns hier nochmal 5 Seiten lang im Kreis drehen.

Das Einzige, was dem TE hilft, sind Probefahrten. Viele. Lange. Mit verschiedenen Modellen.

PS: Die 800er GS finde ich mit meinen 1,87m beim Rangieren unhandlicher als die 12er. Stichwort Sitzhöhe und Schwerpunkt.

Aber: Jeder Jeck ist anders. Nicht nur die Körpergröße ist entscheidend, auch die Verteilung eben dieser (Beinlänge, etc.).

Du bist genau so verklärt wie ich! Mit meiner 2ten BMW zünde ich bereits seit dem ersten Tag der 12er GS jeden Abend ne Kerze vor dem BMW Altar an ... ;) ;)

Auf die Hypermotard schiele ich auch schon seit langem. Sehr geiles Teil.

Würde mich mal interessieren, wie es mit der Langlebigkeit aussieht.

Ducati hat halt in der Beziehung den Ruf, dass man die Kisten nach ca. 50.000km

wegschmeissen kann. Wenn man auf den Gebrauchtmarkt schaut, wird man darin ja bestätigt.

Hat sich in der Richtung was verbessert, seit Audi den Laden übernommen hat?

Zitat:

@flosen23 schrieb am 1. Oktober 2016 um 10:39:14 Uhr:

 

Lass das bloß keinen Guzzi-Fan lesen! ;)

Der GuzziV2 ist längs eingebaut. Harley, Ducati & Co bauen quer.

Örks. Asche auf mein Haupt. Längs eingebaut, so gheat des.

Ich habe die F700 GS eine Zeitlang gefahren und bin dann auf die R1200 GS LC gewechselt.

Die F800 R hatte ich zwischenzeitlich vor der F700 GS auf dem Schirm.

Die kam für mich aber nicht in Frage. Und zwar aus nur einem einzigen Grund: Das Ding fing ab ca. 5000 Upm so dermaßen an zu vibrieren, dass man in den Spiegeln nichts mehr sehen konnte.

Ganz abgesehen davon dass es extrem unangenehm war.

Daraufhin 700er gekauft. Die hat zwar den gleichen Motor, aber wird durch zahmere Steuerzeiten und andere Maßnahmen auf 75 PS reduziert. Der Motor fängt zwar bei der gleichen Drehzahl ebenfalls an zu vibrieren, aber in deutlich abgemilderter Form.

Das Teil war eigentlich ziemlich gut. Sehr zuverlässig, sehr handlich und leicht.

Aaaber zu schwach! Wir fahren größtenteils zu zweit und da fängt man an das Ding auszuquetschen.

Dieses ruhige dahingleiten im großen Gang ist nur machbar wenn man alleine fährt. Dann reicht die Leistung aus, für meine Zwecke. Zu zweit ist man vor allem auf der Landstraße beim überholen quasi ständig im Alarmmodus mit entsprechend anstehender Drehzahl.

Das war mir auf Dauer zu ermüdend. Ich habe aber auch keinen Bock hinter den Autos her zu fahren.

Also eine Nummer größer, R1200 GS.

Die kann alles was die kleine GS kann und noch viel mehr. Beim rangieren merkt man die 30 Kg Mehrgewicht.

Sobald sie in Fahrt ist, merkt man davon absolut nichts mehr.

Haarnadelkurven im Schritttempo gehen mir der großen besser als mit der kleinen. Das liegt wohl am Motorenkonzept mit längs liegender Kurbelwelle und niedrigem Schwerpunkt.

Überholen erledige ich einfach indem ich am Griff drehe, quasi egal welche Drehzahl ansteht.

Vibrationen sind über den gesamten Drehzahlbereich gleichbleibend und niemals unangenehm.

Der Telelever vorne ist gerade im Zweipersonenbetrieb unvergleichlich. Die Gabel taucht beim Bremsen nicht ein und das entlastet die Handgelenke auf Dauer ungemein.

Zum Thema damit angeben:

Da kann ich nur lachen. Wer mit so einem, öhm naja hässlichen Motorrad angeben will, der muss schon echte Probleme haben. Das Ding ist einfach funktional, aber sicherlich nichts zu angeben.

Dafür hätte ich mir eine MV F4 gekauft. Da muss mir dann aber immer jemand rauf und runter helfen....

Toolmaker, gut geschrieben und auf den Punkt gebracht! :)

Zitat:

@Toolmaker1 schrieb am 12. Oktober 2016 um 09:17:20 Uhr:

Ich habe die F700 GS eine Zeitlang gefahren und bin dann auf die R1200 GS LC gewechselt.

(snip)

Überholen erledige ich einfach indem ich am Griff drehe, quasi egal welche Drehzahl ansteht.

Vibrationen sind über den gesamten Drehzahlbereich gleichbleibend und niemals unangenehm.

Ich bin neulich im Rahmen einer BMW-Probefahrt eine R1200GS Adventure mit LC gefahren. Der Motor ist fast schon ein bisschen gespenstisch. Sie haben ihm im Laufe von 90 Jahren Entwicklungsarbeit alle Macken ausgetrieben, die einen an einem Boxermotor stören könnten (oder die manche als Charakter verklären). Ich bin damit den Kesselberg langgefahren, eine sehr kurvige Ex-Bergrennstrecke, die spannend sein könnte, wenn sie nicht durch Tempolimits, Überhoverbote, Rüttelstrecken zu Tode kastriert worden wäre. Also lullerten wir da im Entenmarsch hintereinander her, und ich nahm mir vor, das ganze Ding im Dritten zu fahren. Nach oben hin wäre das für den Motor kein Problem, die Kiste rennt im Dritten sicherlich 140, wenn das mal langt. Aber das geht am Kesselberg nicht. Aber ich bin zum Teil auch bis auf 10 km/h runter, habe die Kupplung nicht gezogen, alles nur mit Gas und Bremse gemacht. Und wenn du bei 10 km/h im Dritten das Gas (sehr leichtgängig) aufmachst, dann zieht der Ofen bergan einfach so los, ohne Mucken, ohne Schütteln, ohne was.

Das ist - je nach Sichtweise - grandios oder an der Schwelle zur Langeweile. Aber wer von Boxern als "Bauernmotor", "Schüttelhuber" etc. redet, der kennt dieses Triebwerk nicht. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass der große Erfolg, den BMW gerade mit der RnineT einfährt, auch ein bisschen daran liegt, dass der LC-Motor vielleicht ein bisschen zu poliert ist.

Also Sampleman. Ich lese deine Kommentare sehr gerne, sowohl hier als auch im GS Forum. Sie zeugen von hoher Fachkompetenz und die sind rational.

Aber mit deinem letzten Abschnitt des vorherigen Kommentare triffst du den Nagel sowas von auf den Kopf, besser kann man es nicht ausdrücken.

Da ich beide Motoren fahre, R Nine T und GS LC , muss ich sagen, der letzte luft/ölgekühlte DOHC Motor ist sowohl vom Reifegrad, Sound und Charakter in meinen Augen das NON PLUS ULTRA. Mehr Power braucht kein Bike auf der Landstraße. Und Autobahn fahre ich nur ausnahmsweise.

Der LC Motor ist zwar spürbar kräftiger und dreht wesentlich freier hoch, läuft aber fast so laufruhig wie ein Vierzylinder.

Von daher liebe ich den DOHC Motoren der Ninette und die LC hat aber auch ihre Berechtigungen.

Boxerdriver

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