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Entscheidungshilfe -C 350 CDI W204 reparieren oder verkaufen?

Mercedes C-Klasse S204
Themenstarteram 5. Dezember 2019 um 7:42

Moin liebes Forum,

ich brauche mal Feedback von den Leuten die sich wesentlich mehr mit dem W204 beschäftigen als ich es tue.

Ausgangslage: C 350 Diesel EZ 2012 mit aktuell 230TKM auf der Uhr - Dieses Jahr wurden schon Injektoren in Zylinder 3 - 6 getauscht und der Partikelfilter wurde regeneriert nach MKL. Aktuell ist noch die Inspektion fällig (vor 200 Kilometern)

Fehlermeldung der MKL:

148A00 Anzahl der durchgeführten Regenerationen ist zu hoch

11A700 Füllungsgrad des Dieselpartikelfilters ist zu hoch

Mercedes sagte sinngemäss: Wir versuchen das zu reparieren für 1500, aber wenn das nicht hilft neuer Partikelfilter für 2000 + Einbau und Inspektion kostet 1300.

Ich habe den Wagen derzeit schon bei einem der grossen Online-KFZ Verkaufsportale stehen und Exporthändler wollen mir zwischen 5500 und 7500 geben was mir zu wenig ist.

Wagen hat Avantgardeausstattung, und AMG Paket. kein Schiebedach, kein Xenon, neue Sommerreifen auf AMG 17 Zoll, Winterreifen sind ok auf Alus, Wagen hat ein paar Kratzer und steinschläge und die Wange beim Fahrersitz ist gerissen.

1. Lohnt sich die Reparatur (nicht zwingend bei MB, sondern generell)? Ich habe das gefühl das da irgendwas Grundlegendes im Untergrund schlummert was zu Undichtigkeiten in 4 Injektoren in einem Jahr geführt hat und möglicherweise auch mit dem Partikelfilter zusammenhängt. Aber entweder wollen die Werkstätten das nicht sehen oder sie verstehen den Zusammenhang nicht oder ich liege falsch.

2. Was wäre ein wirklich angemessener Preis für den Wagen? Hätte ich die 7500 annehmen sollen?

3. Kann ich davon ausgehen, dass ich einen höheren Preis erziele wenn ich den Wagen als Anzahlung für einen anderen (gebrauchten GLK) abgebe ?

4. Welche Macken erwarten mich in nächster Zeit noch, wenn ich den Wagen behalte ?

Danke schonmal für Euren Input und dafür das Ihr Euch die Zeit genommen habt das hier zu lesen :-)

Viele Grüße

Olli

Beste Antwort im Thema

Ich denke man sollte auch mal die politische Lage gerade mit ins Boot nehmen. Wenn man das alles gerade so liest mit Öko bla bla , Elektroauto, Schadstoffe, Benzin/Diesel Preise sollen enorm angehoben werden... Ist es eventuell besser sein Auto 2/3/4 Jahre noch zu behalten und zu schauen was jetzt passiert. Ich glaube wer sich in der nächsten Zeit teuer ein "Fossiles" Auto holt, kann mit großen Wertverlust rechnen. Und aktuelle Elektroautos würd ich umgehen, daß wird in den nächsten Jahren sicher ausgereifter mit dem Zeugs. Also meiner Meinung nach, wenn man "nicht" unbedingt muß, gerade kein guter Zeitpunkt zum Autokauf.

 

Behalte ihn lieber!

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Eigentlicher sollte so ein Wagen ewig halten mit dem Sechszylinder.

Ohne jetzt ein Techniker zu sein, hört sich das nach Reparatur in der freien Werkstatt an und auffahren bis zum Schluss, wenn du sonst mit dem Wagen zufrieden bist.

Eine Zwangsregeneration wurde schon verannlasst?

Sonst würden mir noch folgende Sachen einfallen bevor ich an den DPF ran gehe:

1) Dichtigkeitsprobe der LLK Schläuche, nicht dass da (wie bei mir) ein kleiner Riss ist wodurch das Auto zuviel Russ produziert.

2) Differenzdrucksensor in Ordnung?

wenn das passt nochmal eine Zwangsregeneration auslösen...

k.a. was die um 1500€ machen wollen, da müssen sie ja irgendeinen Plan haben...

Sollte der DPF wirklich voll sein, gibt's die Möglichkeit den reingen zu lassen, bzw. einen Aufbereiteten im Austausch zu bekommen...

Themenstarteram 5. Dezember 2019 um 8:43

Hi Emsländer ,

"eigentlich" denke ich das auch. :-)

Und ich bin sehr zufrieden mit dem Wagen, die Kratzer und Macken nach 230TKM sind für mich verschmerzbar und er fährt ja auch gut und hat ordentlich wumms.

Aber ich fahre jetzt knapp 20 TKM weniger im Jahr als in den letzten Jahren, ich muss auch gelegentlich aus medizinischen Gründen in Städte mit Dieselfahrverbot (was jetzt nicht wirklich ein Grund ist aber durchaus auch beachtet werden muss).

Ich bin sesshaft geworden wo es im Winter mit einer "Heckschleuder" problematisch werden kann (aber auch Spass macht) und Allrad sinnvoller wäre.

Und der entscheidende Faktor:

Wenn ich jedes Jahr 5000 +++ Euro in den wagen stecken muss damit er ewig hält, ist das eine Milchmädchen Rechnung, denn für 15TEuro - 25TEuro bekomme ich einen GLK mit 6 Zylinder Benziner, Allrad und weniger als 90 TKM runter.

Deswegen bin ich so zwiegespalten

Hi Peter,

Im Februar gab es eine Zwangsregeneration, jetzt das selbe Spiel wieder.

Gem. diesem Xentry Protokoll heisst es:

Bauteil Dieselpartikelfilter prüfen

Erklärung zur nachfolgenden Prüfung:

-Nachfolgende Prüfschritte entsprechend der Liste bis zur Feststellung der Fehlerursache abarbeiten

- Fehlerursache beseitigen

- Prüfergebnisse dokumentieren

Weitere Mögliche fehlerursachen

Korrosion oder lose Kontaktierung der elektrischen Steckverbindungen

Y76 Krafstoffinjektoren

undichtigkeit im Ladeluftsystem

Fehler an einem Bauteil, welcher eine starke Rußbildung des Verbrennungsmotors zur Folge hat

Bauteil B28/8 Differenzdrucksensor DPF prüfen

Kompressionsprüfung

Ladeluftsystem auf Dichtheit prüfen

Abgasanlage auf Dichtheit prüfen

Plausibilitätsprüfung der Temperatursensoren

Elektrische Leitungen und steckverbindungen prüfen

Regenerations des DPF während der Fahrt

Erfassung der Diagnosebewährungsdaten

Also Deine beiden Überlegungen sind gem dem Ausleseprotokoll schon vorgeschlagen (RESPEKT!) und kosten (neben den anderen Sachen) wohl 1500 Euro und dauern "mindestens" einen Tag....

nur kurz zum Vergleich: bei meinen 220er hatte ein Schlauch einen Riss (der durch die Dichteprobe aufgefallen ist) und musste getauscht werden, kosten <300€. der Differnezdrucksensor kostet auch <100€. Damit sind die "häuffgsten" Problemstellen mal geprüft/beseitigt. Wenn man das noch dazu in einer freien Werkstätte machen lässt sollte der Sensor etwa 30€ kosten, also wäre man mit <400€ komplett dabei....

Das Auto hat ja schon den einen oder anderen km gelaufen, da würde ich versuchen den Fehler mit den günstigsten Möglichkeiten einzugrenzen im besten Fall beheben. Bei einen neuen Auto sehe das Vorgehen wohl anders aus...

Das Problem könnte an deinem Einsatzprofil liegen. Kurzstreckenverkehr und defekte Injektoren sind Gift für die DPF.

Zitat:

@wolfgangpauss schrieb am 5. Dezember 2019 um 08:51:52 Uhr:

Das Problem könnte an deinem Einsatzprofil liegen. Kurzstreckenverkehr und defekte Injektoren sind Gift für die DPF.

Ich denke auch. Nach den geschilderten Änderungen im Fahrprofil und auch des Wohnorts sollte man doch wechseln.

Themenstarteram 5. Dezember 2019 um 9:00

Danke Peter für den Tipp, das werde ich mal mit meiner Freundin erörtern und in betracht ziehen (Natürlich ist meine Haus und Hof Werkstatt diesen Monat wegen Umzug geschlossen, sonst wäre das alles so viel einfacher gewesen...)

Wolfgang: Fahrten zur Arbeit ca 40 Km einfache strecke. Bis Ende 2018 noch am Wochenende 750 km einfach zur Freundin. Diese Wochenendfahrten fallen (gott sei Dank) jetzt wesentlich seltener an, da meine Freundin zum Jahreswechsel zu mir gezogen ist. Dieses Jahr haben wir die strecke 3 mal gemacht ... Ist das schon kurzstrecke ?

Danke und Gruss

Olli

Nein, die 40 km einfach sind keine Kurzstrecke und für den Diesel mehr als ausreichend. Also das sollte bei deinen Überlegungen eher nachrangig sein.

Ich würde an deiner Stelle den Wagen reparieren und weiter fahren. Ich denke auch nicht, dass du da jedes Jahr 5000€ reinstecken musst.

Hallo Olli, also ich kann bei dem davor geschilderten Fahrtprofil nix sehen, was gegen einen Diesel sprechen sollte. Alleine 80 km am Tag als Arbeitsweg - dazu noch sonstige Fahrten. Für mein Dafürhalten sollte das reichen, denke momentan auch über einen gebrauchten Diesel nach für die Holde, die täglich ca. 75 km Arbeitsweg zurückzulegen hat.

Naja, zu den angebotenen 7.500 Euro - wenn ich mal ehrlich bin . . .

(neuer Partikelfilter für 2000 + Einbau und Inspektion kostet 1300) . . . dazu noch Ausstattung ohne Xenon und SD, was beliebt ist - Reparatur Sitz - sowie ein Lackzustand, der wohl auch nicht mehr prickelnd ist . . .

rechne dir das mal selbst zusammen, auf welcher Summe du da bist. Viel mehr dürfte dein Wagen mit diesen Mangos wirklich nicht mehr wert sein.

Wenn dir der Wagen am Herzen liegt, versuche mal die Tipps, die man dir schon gegeben hat und fahre ihn weiter. Was damit noch im Argen (liegen sollte) oder liegt - wird dir keiner mit Sicherheit sagen können.

Themenstarteram 5. Dezember 2019 um 10:31

Danke zusammen schonmal für die Ideen und Tipps.

Ich nehme gerne weitere Meinungen und Informationen auf :-)

Sind denn so Sachen wie Motorlager, Hardyscheibe und Fahrwerksteile schon gemacht?

Ich denke man sollte auch mal die politische Lage gerade mit ins Boot nehmen. Wenn man das alles gerade so liest mit Öko bla bla , Elektroauto, Schadstoffe, Benzin/Diesel Preise sollen enorm angehoben werden... Ist es eventuell besser sein Auto 2/3/4 Jahre noch zu behalten und zu schauen was jetzt passiert. Ich glaube wer sich in der nächsten Zeit teuer ein "Fossiles" Auto holt, kann mit großen Wertverlust rechnen. Und aktuelle Elektroautos würd ich umgehen, daß wird in den nächsten Jahren sicher ausgereifter mit dem Zeugs. Also meiner Meinung nach, wenn man "nicht" unbedingt muß, gerade kein guter Zeitpunkt zum Autokauf.

 

Behalte ihn lieber!

Themenstarteram 5. Dezember 2019 um 17:42

Zitat:

@Nihilist79 schrieb am 5. Dezember 2019 um 11:08:04 Uhr:

Sind denn so Sachen wie Motorlager, Hardyscheibe und Fahrwerksteile schon gemacht?

Keine ahnung, ich fahre nur :)

Bremsen sind wohl bald fällig....

Und ich hab das Gefühl das wieder injektoren undicht sind...

Werde wohl morgen den 7500 zustimmen....

Danke nochmal alle zusammen

Weg ist besser. Irgendwann sind dann noch die Glühkerzen fertig. Die will dann keine Werkstatt mehr rausholen, weil jeder Angst hat, die Dinger abzureißen.

 

Ich würde ihn abstoßen.

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