Entladung der Batterie vermeiden

Audi A3 8P

Liebe Grüße in die Runde!

Ich habe an meinem A3 Sportback aus 2010 ja schon allerhand gemacht, auch was die Elektrik angeht. So hängen an der zusätzlich abgesicherten und vom Querschnitt her verstärkten Dauerstromleitung (ehemals Zigarettenanzünder) nun zwei Doppel-USB(C)-Ports mit jeweils 5A, eine 12V Dose im Font und eine im Heck (Kofferraum).

Nun hält so eine neue und leistungsstarke Autobatterie viel aus, aber wenn es dann doch mal passiert, dass man vergisst die Kühlbox über Nacht abzustellen, dann hilft auch die beste Batterie nichts und man darf am nächsten Morgen den ADAC rufen. Sehr ärgerlich, wenn man wie ich neulich, im Urlaub und damit im Ausland ist.

Nun habe ich mich gefragt, wie man sich gegen so etwas schützen kann und habe gegoogelt. Hier findet man eine Reihe von so elektronischen Relais, die für einen Tiefenladungsschutz sorgen sollen. Meistens kommt der ganze Kram natürlich aus dem Camping oder Bootsbau. Da ich meinen Sportback allerdings regelmäßig für Campingtouren benutze, gar nicht so fremd.

Meine Idee war nun ein solches Schutzrelais im vorderen Teil der Mittelkonsole an der nach hinten führenden Dauerstromleitung einzubringen, damit dieses die dahinter liegenden „Zapfstellen“ überwachen kann.

Bevor ich das mache, würde ich dazu allerdings gerne eure Meinung hören. Was haltet ihr von solchen Geräten, worauf muss ich hier achten, hat der ein oder andere damit vielleicht sogar schon Erfahrung?

Siehe bspw.:

https://basba.de/...tteriewaechter-12v-dc-m148a-tiefentladeschutz.html

https://www.amazon.de/.../ref=cm_sw_r_cp_awdb_imm_t1_-x2zFbP4AGQD0

Beste Antwort im Thema

klar, niemand ist unfehlbar und man vergisst schon mal was. Dann teste es mal und berichte dann bitte was draus geworden ist.

Ich habe mir vorhin die MicroCharge Seite mal angeschaut und mir den Link kopiert, da gibt es auch recht interessante Teile rund um die Batterie.

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Macht es bei so viel möglichen Verbrauchen nicht evtl. Sinn eine zweite Batterie hinten zu verbauen, dann wird die Starterbatterie für den Motor nicht in Mitleidenschaft gezogen? Entsprechende Ladeelektronik muss dann auch mit dazu.
Man müsste dann nur schauen ob man die Batteriebox hinten 1K6801287 einbauen kann, wenn man es schön haben will.

Zitat:

@Coolhard1 schrieb am 21. September 2020 um 16:42:20 Uhr:


Du brauchst mindestens 12.5 bei 12.3V wird`s schon kritisch um noch zu starten. Je nach Startspannung, zieht es dir die Batterie auf 10.8V runter. Bei weniger Startspannung startet der nicht mehr.

12,3 Volt sind noch lange nicht kritisch und das die Spannung zusammen bricht, wenn man den Anlasser drehen lässt ist ganz klar - der muss ja immerhin die ganze Mechanik vom Motor drehen.

Ich hatte in meinem Hauptwagen (A6 4F mit 3.0 TDI Motor) schon eine Batterie die nur noch 11,5 Volt brachte und beim Motorstart unter 9 Volt absackte. Der relativ große Motor (incl. Vorglühen usw.) sprang dennoch ohne zu murren an. Ich habe in der Mittelkonsole einen Spannungsmesser stecken, den man von außen ablesen kann. Seit einiger Zeit kommt die relativ neue Batterie (ca. 3 Jahre alt) nicht über 12,3 Volt Ruhespannung - bei abgeschlossenem Wagen. Deiner Meinung nach wäre das schon kritisch, in meinem Fall war das noch ausreichend um im Winter regelmäßig die Standheizung 15-20 Minuten vor dem Motorstart laufen zu lassen.

Die Spannung alleine sagt doch fast gar nix über die verbleibende Kapazität bzw. die Gesundheit der Batterie aus.

Ich habe jetzt aber nicht vor das zu meinem abendfüllenden Thema zu machen aber die Spannung spielt schon eine gewisse Rolle und man kann auch damit Rückschlüsse auf die Kapazität usw. ziehen. Je schwächer die Batterie desto geringer ist auch die Spannung.

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Die Spannung sagt höchstens wie die der Ladezustand ist, aber nicht wieviel Kapazität noch vorhanden ist.
Du kannst über 12V haben und die Batterie startet trotzdem kein Auto.
Es gibt doch nicht umsonst Geräte die den Innenwiderstand messen können 😉.

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