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Einspritzdüsen Ausbau

VW T3 Kastenwagen (251)
Themenstarteram 2. März 2021 um 22:57

Hi,

kurze Frage: Ich wollte die Einspritzdüsen beim 1.7 Saugdiesel ausbauen, um die Kompression zu messen, bevor ich überlege, weitere Arbeit in den Motor zu stecken und Simmerringe etc. zu tauschen wegen massiven Ölverlust. Jetzt habe ich mir also so eine schöne lange Stecknuss 27 organisiert, und setze die an und brech mir einen ab, die zu lösen. Angeblich sind ja ca. 75Nm Anzugsmoment. Aber ich sitze da mit einem ziemlich großen Hebel und zwar mit einem großen Drehmomentenschlüssel. Bewegen tut sich da nichts.

Frage: Ich bin natürlich einfach davon ausgegangen, dass ich die Einspritzdüsen wie normale Schrauben lösen kann, also entgegen dem Uhrzeigersinn. Jetzt frage ich mich, ob das "richtig" rum ist. Die schraube ich doch wie normale Schrauben ausm Block, oder?

Und ich setze schon "unten" an, richtig? Weiter oben würde ich doch die eigentliche Düse lösen. Nicht das die irgendwie gekontert sind und deshalb so megamässig fest sind. Trau dem Vorbesitzer alles zu.

Gruß, Steffen.

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23 Antworten

Alles richtig nur die sitzen oft sehr fest da sie Jahre drin waren.

Am besten erst warm fahren und dann lösen oder aber eine Verlängerung nehmen ca.1m und ordendlich ziehen. Es kann natürlich sein das die Düse ausreist , dann ist der Kopf hin aber nur Mut. Du kannst auch etwas Rostlöser drauf tun aber das ist nicht ganz so effektiv.

Wenn du die Möglichkeit hast kannst du aber auch über die Glühkerzen die Kompression messen brauchst halt nur den richtigen Adapter.

Nicht vergessen

Neue Flammscheiben vorher ordern bevor die Düsen wieder eingebaut werden

Themenstarteram 3. März 2021 um 21:14

Okay, vielen Dank. Dann kann ich ja nicht soviel kaputt machen. Warmfahren ist eine gute Idee, allerdings hab ich Angst, dass mir hier einer das Ordnungsamt ruft, weil der bisschen Öl lässt.

Flammscheiben und ZKD sind schon unterwegs, weil ja erfolgsorientiert und in der Hoffnung, dass es sich lohnt. Also...es muss sich lohnen ?? Hab voll Bock auf das Ding.

Zitat:

@spacestar schrieb am 3. März 2021 um 21:14:11 Uhr:

...Hab voll Bock auf das Ding.

Auf den Saugdiesel?

OK, muss ich nicht verstehen.

Viel Erfolg!

Themenstarteram 4. März 2021 um 8:28

Mit dem Auto zu arbeiten ;-) Im Gegenteil zu den anderen Karren, kommt man bei dem ja eigentlich überall gut ran (jedenfalls sieht es jetzt mal so aus). Und da ich die Pritsche habe ergeben sich ganz neue Freiheiten.

Hatte lange den CS im Hochdach-Bus. Das war nicht so der Hit, besonders am Berg. Aber mit der Pritsche kommst Du auch mit einem kleinen Diesel gut klar, keine Sorge. Jedenfalls viel Spaß beim Schrauben!

Gruß Jan

Vorteil am Saugdiesel ist auf jeden Fall das der Tubo nicht kaput gehen kann.

Kenne einiege die damit auch kreuz un quer durch die Alpen ohne Probleme fahren.

Nur eben etwas langsamer am Berg-- Nu und ?

Themenstarteram 4. März 2021 um 23:24

Nunja, ich habe heute mal die Kompression gemessen und bin etwas verunsichert.

Z1: 10bar

Z2: 27bar

Z3: 24bar

Z4: 27bar

Das sieht jetzt ja nicht wirklich superprächtig aus. Nun ist es so, dass ich aber auch meine, dass das Kühlwasser schon in Richtung bernsteinfarben geht und ich meine gelesen zu haben, dass das auf eine defekte ZKD hindeutet. Wäre das eine Möglichkeit, warum Zylinder 1 nur 10bar bringt, oder ist so oder so klar, dass der Motor weg muss. Bin im Moment eher so drauf, die eh zu verbauen, weil die jetzt gerade mal 120Euro kommen und ich damit mal mindestens zum TÜV komme. Weil mit dem Ölverlust muss ich nicht mal vorfahren. Und das wären die Simmerringe.

Moin,

Verschleißgrenze liegt bei 28Bar und zwischen den einzelnen Zylindern sollte die Differenz nicht größer als 5Bar sein. Grundsätzlich kannst du den Diesel aber auch noch mit deinen Werten fahren, vorausgesetzt Zylinder 1 liefert nach Wechsel der Zylinderkopfdichtung entsprechende Werte. Vorallem im Sommer wirst du mit diesen Werten wenig Probleme haben. Und wenn der Kopf runter ist, kannst du dir auch mal die Zylinder usw ansehen.

Kann schon sein, dass es an einer defekten Zylinderkopfdichtung liegt.

Wo verliert der Motor Öl?

Themenstarteram 5. März 2021 um 12:18

Okay, sehr gut. Die Ölspur zieht sich hinter der Zahriemenabdeckung hoch. So dass ich vermute, es kommt entweder über die Nockenwelle oder die Zwischenwelle. Und da halt über die Simmerringe. Das andere Leck, wo er über die Ölpumpe über den Ölpeilstab rausgedrückt hat, dürfte jetzt dicht sein, nachdem ich da den Stutzen gewechselt habe

Das heißt, der Zahnriemen muss eh runter und ich glaube das ist auch besser so, Nockenwelle dürfte kein Thema sein, und dann bin ich ja schon fast an der ZKD, die ich im Verdacht habe auch das Kühlwasser zu versauen. Anders kann ich mir die braune Brühe nicht erklären.

Simmerring von der Zwischenwelle weiß ich zwar noch nicht ganz wie ich den runterbekommen aber kann ja nicht so schwierig sein.

Bei der Zwischenwelle auch unbedingt den (grünen?) Dichtring unter dem Flansch mit austauschen. Kommt man recht gut ran. Der Wedi ist der gleiche wie der der Kurbel- und Nockenwelle.

Bei dem Zylinder 1 mit 10 bar könnte die Lauffläche verschlissen sein. Oder es ist ein Ventil undicht. An der Kopfdichtung liegt das jedenfalls nicht.

Zitat:

@CAHA_B8 schrieb am 5. März 2021 um 16:30:02 Uhr:

Bei der Zwischenwelle auch unbedingt den (grünen?) Dichtring unter dem Flansch mit austauschen. Kommt man recht gut ran. Der Wedi ist der gleiche wie der der Kurbel- und Nockenwelle.

Bei dem Zylinder 1 mit 10 bar könnte die Lauffläche verschlissen sein. Oder es ist ein Ventil undicht. An der Kopfdichtung liegt das jedenfalls nicht.

Auch die Kopfdichtung würde ich nicht zu 100% ausschließen.

Das ist auch das erste was er sehen wird wenn er den Kopf abnimmt.

Dann sieht er auch die Ventile von unten und den oberen Bereich der Lauffläche der Zylinder.

Sieht hier jemand einen anderen ersten Schritt zur Fehlersuche als den Kopf abzunehmen?

Die Frage ist erst gemeint!!

Wie würden hier der eine oder andere vorgehen?

Was abschrauben und prüfen und wie dann weiter?

Ich selbst bin eher der Theoretiker.

Man könnte einen Druckverlusttest machen, dann sieht man wo der Druck entweicht. Auslaßventil, Einlaßventil oder Kurbelgehäuse.

Themenstarteram 5. März 2021 um 18:29

Wenn es die ZKD wäre, würde ich dann blubbern im Ausgleichsbehälter hören wenn ich den rödeln lasse? Ventilspiel wollte ich auch noch kontrollieren bevor ich da den Kopf runter nehme. Dafür muss ja nur der Ventildeckel runter.

Falls die Lauffläche und damit wohl auch der Kolbenring betroffen ist: Einfach einen neuen rein hilft ja nicht, wenn ich das richtig gelesen habe. Dann bliebe wohl nur das volle Programm und dafür müsste man wohl den Motor einmal komplett raus heben.

Die Simmerringe etc. liegen schon hier. Und auch ein grüner Dichtring. Sollte also passen.

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