Einfahren
Hallo
Seit ca. 2 Wochen fahre ich meinen Golf 6 Variant. Und habe u. a. zum einfahren Fragen.
Auf der Autobahn lassen ich den Wagen so ca. 100 km/ h im 6. Gang rollen. Insgesamt
vermeide ich hohe Drehzahlen.
Wie verhalte ich mich nach den ersten 1.000 km, ist ein Ölwechsel erforderlich?
Nach den ersten 1.000 km solangsam was Drehzahl und Geschwindigkeit betrifft steigern?
Kann ich schon jetzt die Waschstraße benutzen?
Werde aus dem Bordbuch nicht ganz schlau, deshalb frage ich.
Danke!
Gruss
Harald
Beste Antwort im Thema
Das ganze einfahren kann man sich heutzutage sparen.
101 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Markenfrei
Das ganze einfahren kann man sich heutzutage sparen.
Schon wieder so ein vorlauter Geistesriese, der meint, es besser zu wissen als der Hersteller. Unterlass diesen tribologischen Unsinn und verbreitete hier keine Unwahrheiten.
Was soll denn passieren wenn man nicht einfährt? Ich kenn genug, die fahren nie ein und hatten bisher nie irgendwelche Probleme -.-
Zitat:
Original geschrieben von unsterblich
Was soll denn passieren wenn man nicht einfährt? Ich kenn genug, die fahren nie ein und hatten bisher nie irgendwelche Probleme -.-
Das, Allerwertester, ähnelt der "Klein Fritzchen"-Logik zum Thema Strom, wo es keine Probleme gibt, weil der ja aus der Steckdose kommt.
Um die Antwort auf Deine technische Frage zu verstehen, müsste man tribologische Grundkenntnisse bei innermotorischen Abläufen voraussetzen. Das ist in diesem Forum offenbar doch etwas zu viel verlangt.
Tipp:
einfach mal im Manual nachlesen und
zur Kenntnis nehmen, was VW da vorgibt 😉
Als ich während der Einfahrphase von meinem Skoda beim Freundlichen war und etwas gefragt habe (weiß nicht mehr um was es genau ging) kam von ihm nur ein überraschtes "Du fährst den ein?". Der meinte auch: einfach normal fahren und nicht treten wenn der Motor kalt ist und alles ist gut.
Ich habe das Auto trotzdem ganz sanft eingefahren und kann mich nicht über mangelnde Leistung oder zu hohen Ölverbrauch beklagen.
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Ich war letzte Woche meinen 1.2 TSI in der Autostadt abholen 🙂. Dort wurde mir eindringlich geraten, die ersten 1.000 KM nicht schneller als 140 km/h zu erfahren. VW kann die Geschwindigkeit nachträglich feststellen. Im Fall eines Motorschadens würde VW (aus Kulanz) dann nur die Hälfte der Kosten tragen.
Auf meine Rückfrage bzgl. der Drehzahl hin, wurde mir mitgeteilt, dass es diesbzgl. keinen Richwert gäbe. Relevant sei die Maximalgeschwindigkeit.
Die 1.000 KM habe ich zum Glück hinter mir und am WE wird 140+ gefahren 🙂
Zitat:
Original geschrieben von Golf_82
Ich war letzte Woche meinen 1.2 TSI in der Autostadt abholen 🙂. Dort wurde mir eindringlich geraten, die ersten 1.000 KM nicht schneller als 140 km/h zu erfahren. VW kann die Geschwindigkeit nachträglich feststellen. Im Fall eines Motorschadens würde VW (aus Kulanz) dann nur die Hälfte der Kosten tragen.Auf meine Rückfrage bzgl. der Drehzahl hin, wurde mir mitgeteilt, dass es diesbzgl. keinen Richwert gäbe. Relevant sei die Maximalgeschwindigkeit.
LOL, welcher Vollpfosten hat das denn erzählt 😁
Zitat:
Original geschrieben von Golf_82
Ich war letzte Woche meinen 1.2 TSI in der Autostadt abholen 🙂. Dort wurde mir eindringlich geraten, die ersten 1.000 KM nicht schneller als 140 km/h zu erfahren. VW kann die Geschwindigkeit nachträglich feststellen. Im Fall eines Motorschadens würde VW (aus Kulanz) dann nur die Hälfte der Kosten tragen.Auf meine Rückfrage bzgl. der Drehzahl hin, wurde mir mitgeteilt, dass es diesbzgl. keinen Richwert gäbe. Relevant sei die Maximalgeschwindigkeit.
Die 1.000 KM habe ich zum Glück hinter mir und am WE wird 140+ gefahren 🙂
Ja ne .... wers glaubt 😁
you made my day 😁
Zitat:
Original geschrieben von Golf_82
Auf meine Rückfrage bzgl. der Drehzahl hin, wurde mir mitgeteilt, dass es diesbzgl. keinen Richwert gäbe. Relevant sei die Maximalgeschwindigkeit.
😁😁😁 Ach du Shyce...
Das heißt, ich kann im 2. Gang 70km/h dauerhaft fahren (6200U/min ???) und dies wäre dann für VW mal NICHT relevant...?!
Na dann Prost und Mahlzeit! 😁
WER hat Dir DAS erzählt???
😎 Kann nur eine VW-Vertragswerkstatt gewesen sein...
Zitat:
Original geschrieben von EffDee
Schon wieder so ein vorlauter Geistesriese, der meint, es besser zu wissen als der Hersteller. Unterlass diesen tribologischen Unsinn und verbreitete hier keine Unwahrheiten.Zitat:
Original geschrieben von Markenfrei
Das ganze einfahren kann man sich heutzutage sparen.
Mit der Tribologie kann man übrigens verschiedene Ziele verfolgen. Mehr Last ist da garnichtmal verkehrt, aber stell dir mal vor, was los wäre, wenn VW sagt man müsse eine gewissen Last erreichen beim Einfahren, der nächste Anwalt ist da schnell zur Stelle der alle Unfäller auf den WOB-Abholerheimfahrten vertritt.
Zitat:
Original geschrieben von Shashi_VWfreak
😁😁😁 Ach du Shyce...Zitat:
Original geschrieben von Golf_82
Auf meine Rückfrage bzgl. der Drehzahl hin, wurde mir mitgeteilt, dass es diesbzgl. keinen Richwert gäbe. Relevant sei die Maximalgeschwindigkeit.Das heißt, ich kann im 2. Gang 70km/h dauerhaft fahren (6200U/min ???) und dies wäre dann für VW mal NICHT relevant...?!
Na dann Prost und Mahlzeit! 😁
WER hat Dir DAS erzählt???
😎 Kann nur eine VW-Vertragswerkstatt gewesen sein...
Das wurde versucht mir bei der Fahrzeugübergabe in der Autostadt glaubhaft zu machen. Der Richtwert sei die maximal gefahrene Geschwindigkeit. Es wurde dann noch ergänzt, ich sollte natürlich die 140 nicht im 2. Gang versuchen 😉
Zitat:
Original geschrieben von Tobi1802
Hallo,ich werde meinen neuen Golf am Sonntag in Wolfsburg abholen! Ich hätte da mal eine Frage zum Lack.
Laut Werk ist der Lack ja komplett ausgehärtet, und ich weiß das nach 450 km Heimfahrt
das Auto gleich nach einem Insektenfriedhof aussehen wird! Da ich das Auto nicht per Hand waschen möchte, wollte
ich wissen ob die schonenste Methode das Waschen mit dem Dampfstrahler wäre! Die Mückenreste brennen sich
nämlich immer sehr schnell in den Lack.
...Hallihallo,
stell Deine Frage am besten in unserem internen Pflegeforum, die Experten dort helfen gerne weiter.
Gruß,
Micha
Zitat:
Original geschrieben von Diabolomk
Mit der Tribologie kann man übrigens verschiedene Ziele verfolgen. Mehr Last ist da garnichtmal verkehrt, aber stell dir mal vor, was los wäre, wenn VW sagt man müsse eine gewissen Last erreichen beim Einfahren, der nächste Anwalt ist da schnell zur Stelle der alle Unfäller auf den WOB-Abholerheimfahrten vertritt.
Richtig, so etwas erfordert zudem ein Mindestmaß an Sensibilität im Gasfuß und schon muss die (zuhauf vertretene) Haudrauffraktion der Grobmotoriker passen 😉 Dann als Hersteller lieber auf der sicheren Seite sein, damit das Schätzken möglichst sicher durch die Garantiezeit kommt.
Grundsätzlich ist es aber eben auch so, dass die Qualität des Einfahrens einen positiven Einfluss auf eine lange Lebensdauer hat, was den innermotorischen Verschleiß angeht. Wer seinen Golf lange fahren will, sollte (und wird) das sicher auch berücksichtigen. Fahrern von Mietwagen und Leasingfahrzeugen kann das natürlich wurscht sein...
MfG