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E36 (M40) Motor klackert

BMW 3er E36
Themenstarteram 2. Januar 2020 um 17:19

Hi zusammen,

vorab estmal frohes neue Jahr! :)

Jetzt zum eigentlichen Thema. Mein E36 (318i - 1991 BJ) hat seit vorgestern ein relativ penetrantes Klackern.

Es hört sich so an als würde es seitens Zylinderkopf kommen.

Leistungsabfall oder ähnliches ist nicht vorhanden. Meine erste Idee wäre Hydros gewesen, das Problem tritt allerdings erst nach ca. 20-30 Sekunden nach dem Kaltstart auf. Während dem Kaltstart ist das Klackern nicht zu hören.

Vor ca. 4 Wochen wurde das Öl gewechselt. Jahrelang wurde 10W40 geafrehn, danach 5W30.

Der Ölstand war auch bei Minimum für kurze Zeit. Hab heute wieder zurück zu 10W40 gewechselt, wurde meiner Meinung nach etwas besser aber das Klackern ist immer noch deutlich zu hören.

Fahrzeugdaten:

BJ: 1991

Motor: M40 (113PS)

Kilometer: 159000km

 

Hier noch ein Video von dem Klackern (mit 5W30):

https://www.youtube.com/watch?v=_ZegE1BQv5M&feature=youtu.be

Ich hoffe jemand hat ne Idee was es sein könnte. :)

Danke für Eure Hilfe!

Beste Antwort im Thema

Erstens ein 5W30 gehört überhaupt nicht in diesen Motor. Das ist Motoröl für VAG Motoren und hat unter Garantie keine BMW Freigabe. Dort gehört idealerweise ein 10W40 rein. Die Entwicklung des Zylinderkopfes basiert auf dem M70, beide Motoren sind in ihrer Entwicklung in den frühen 80er Jahren zu verorten. Da war das o. g. ein Standard.

Das Klackern ist unter Garantie nicht seit gestern. Wenn der Wagen lange gestanden hat, dann ist ein Klackern der Hydros (die das Ventilspiel ausgleichen sollen - sie sind mit Öl gefüllt) in den ersten Betriebsminuten normal. Sobald der Motor Betriebstemperatur erreicht hat und die Hydros ausreichend mit Öl gefüllt sind, sollte das Geräusch in ein leichtes (!) Rasseln/Tickern übergehen.

Bleibt die Geräuschkulisse, die an einen Diesel erinnert erhalten, dann den Ventildeckel demontieren und den Zustand der Nockenwelle als auch der Schlepphebel kontrollieren. Weißt die Nockenwelle deutliche Riefen auf den Nocken oder Grate/Erhöhungen zu den Nockenenden auf, ist diese eingelaufen und muss mit den Schlepphebeln zusammen getauscht werden. Grund für das Einlaufen ist eine unzureichende Schmierung des Ventiltriebs. Das Ölrohr über der Nockenwelle sollte in regelmäßigen Abständen prophylaktisch getauscht werden (es ist so günstig, dass sich ein Reinigen mit ungewissen Ausgang nicht lohnt). Die Bohrungen sind dieser Ölleitung sind so knapp bemessen, dass kleinste gelöste Vekokungen reichen, um den Ölfluss zu unterbinden.

Vom Arbeitsaufwand ist das überschaubar, aber die Originalteile (und hier taugt nichts anderes auf lange Sicht - die Foren sind voll mit Erfahrungsberichten) sind teuer. Einen einwandfreien Zylinderkopf samt Innenleben zu bekommen, halte ich für aussichtslos, gerade bei den E30 Fahrern sind diese begehrt.

Die Einzelteile findest du hier.

Darüber hinaus solltest du dir die einerseits den Sitz der Ölpumpe, diese ist beim M40 nicht selten locker, und andererseits das Öldrucksteuerventil ansehen. Die ersten Varianten waren aus Metall und neigen zum "verkanten", sodass dieses nicht mehr öffnet und/oder schließt. Ende vom Lied ist eine schlechte Schmierung der wichtigen Komponenten und damit ihr einlaufen. Die M40 stehen leider im Schatten dieser Problematik und selbst bei den ersten E36 waren eingelaufene Ventiltriebe keine Seltenheit. Ein Freund meiner Familie hat 1991 einen 318i neu gekauft. 60' Km später wies der Ventiltrieb Einlaufsspuren auf. Diagnostiziert durch schlechte Leistungsabgabe und der zunehmenden Ventiltriebgeräusche.

Nochmal in kurz worauf beim M40 zu achten ist:

1. Ventiltrieb selbst, d. h. Nockenwelle mit Schlepphebeln

2. Öldruckregelventil, die Kunststoffvariante ist zu bevorzugen (es wird auch nur noch diese produziert) - Teilenr. 11411706809

3. Sitz der Ölpumpe

4. Ölleitung über der Nockenwelle (inkl. aller Anbeiteile) - Teilennr. 11421727054

Wenn du den Motor ohnehin offen hast, gleich mal Lagerschalen mit kontrollieren. In seltenen Fällen sind diese der Auslöser für "Traktorgeräusche".

---

EDIT: Habe dein Video gesehen und den Hinweis auf den Ölwechsel gelesen. Die Geräusche wurden weniger, weil das Öl von der Viskosität dicker ist und somit länger an und in den Bauteilen verbleibt.

Meiner Erfahrung nach und ausschließlich dem Video zu urteilen, ist der Ventiltrieb eingelaufen - insofern der Wagen nicht lange stand und nach Warmlaufphase wieder "normal" klingt, d. h. nur leise rasselt. Mein erster BMW, ein 316i (E30) klang genauso wie ein alter Mercedes-Diesel.

12 weitere Antworten
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1. Prüfung : Durchfluß an allen 8 Auslässen der Öltröpfelröhrchens über der Nockenwelle ?

Zustand Nockenwelle/Schlepphebel ? (andererseits : meine teils eckigen Nocken und eingelaufenen Schlepphebel tickern/tackern nun seit min. 8 Jahren 160.000 km . . . funktioniert trotzdem. Drehen manchmal Cabrio-Fahrer an der Ampel vor mir den Kopf nach hinten, weil's so arg tackert, und andere fragen mich, ob ich 'nen Diesel fahr ;-) Bin auch schon mit Öl unter min. gefahren = 2 l verblieben, 2 l Nachfüllmenge bis max., alles kein Problem.)

2. Falls Ölbetröpfelung Nockenwelle ok und die Teile auch : riskier halt einfach mal 10 - 20 € für ein Hydrostößel-Additiv

Erstens ein 5W30 gehört überhaupt nicht in diesen Motor. Das ist Motoröl für VAG Motoren und hat unter Garantie keine BMW Freigabe. Dort gehört idealerweise ein 10W40 rein. Die Entwicklung des Zylinderkopfes basiert auf dem M70, beide Motoren sind in ihrer Entwicklung in den frühen 80er Jahren zu verorten. Da war das o. g. ein Standard.

Das Klackern ist unter Garantie nicht seit gestern. Wenn der Wagen lange gestanden hat, dann ist ein Klackern der Hydros (die das Ventilspiel ausgleichen sollen - sie sind mit Öl gefüllt) in den ersten Betriebsminuten normal. Sobald der Motor Betriebstemperatur erreicht hat und die Hydros ausreichend mit Öl gefüllt sind, sollte das Geräusch in ein leichtes (!) Rasseln/Tickern übergehen.

Bleibt die Geräuschkulisse, die an einen Diesel erinnert erhalten, dann den Ventildeckel demontieren und den Zustand der Nockenwelle als auch der Schlepphebel kontrollieren. Weißt die Nockenwelle deutliche Riefen auf den Nocken oder Grate/Erhöhungen zu den Nockenenden auf, ist diese eingelaufen und muss mit den Schlepphebeln zusammen getauscht werden. Grund für das Einlaufen ist eine unzureichende Schmierung des Ventiltriebs. Das Ölrohr über der Nockenwelle sollte in regelmäßigen Abständen prophylaktisch getauscht werden (es ist so günstig, dass sich ein Reinigen mit ungewissen Ausgang nicht lohnt). Die Bohrungen sind dieser Ölleitung sind so knapp bemessen, dass kleinste gelöste Vekokungen reichen, um den Ölfluss zu unterbinden.

Vom Arbeitsaufwand ist das überschaubar, aber die Originalteile (und hier taugt nichts anderes auf lange Sicht - die Foren sind voll mit Erfahrungsberichten) sind teuer. Einen einwandfreien Zylinderkopf samt Innenleben zu bekommen, halte ich für aussichtslos, gerade bei den E30 Fahrern sind diese begehrt.

Die Einzelteile findest du hier.

Darüber hinaus solltest du dir die einerseits den Sitz der Ölpumpe, diese ist beim M40 nicht selten locker, und andererseits das Öldrucksteuerventil ansehen. Die ersten Varianten waren aus Metall und neigen zum "verkanten", sodass dieses nicht mehr öffnet und/oder schließt. Ende vom Lied ist eine schlechte Schmierung der wichtigen Komponenten und damit ihr einlaufen. Die M40 stehen leider im Schatten dieser Problematik und selbst bei den ersten E36 waren eingelaufene Ventiltriebe keine Seltenheit. Ein Freund meiner Familie hat 1991 einen 318i neu gekauft. 60' Km später wies der Ventiltrieb Einlaufsspuren auf. Diagnostiziert durch schlechte Leistungsabgabe und der zunehmenden Ventiltriebgeräusche.

Nochmal in kurz worauf beim M40 zu achten ist:

1. Ventiltrieb selbst, d. h. Nockenwelle mit Schlepphebeln

2. Öldruckregelventil, die Kunststoffvariante ist zu bevorzugen (es wird auch nur noch diese produziert) - Teilenr. 11411706809

3. Sitz der Ölpumpe

4. Ölleitung über der Nockenwelle (inkl. aller Anbeiteile) - Teilennr. 11421727054

Wenn du den Motor ohnehin offen hast, gleich mal Lagerschalen mit kontrollieren. In seltenen Fällen sind diese der Auslöser für "Traktorgeräusche".

---

EDIT: Habe dein Video gesehen und den Hinweis auf den Ölwechsel gelesen. Die Geräusche wurden weniger, weil das Öl von der Viskosität dicker ist und somit länger an und in den Bauteilen verbleibt.

Meiner Erfahrung nach und ausschließlich dem Video zu urteilen, ist der Ventiltrieb eingelaufen - insofern der Wagen nicht lange stand und nach Warmlaufphase wieder "normal" klingt, d. h. nur leise rasselt. Mein erster BMW, ein 316i (E30) klang genauso wie ein alter Mercedes-Diesel.

Themenstarteram 2. Januar 2020 um 18:54

Zitat:

@BMW_Classic schrieb am 2. Januar 2020 um 18:43:45 Uhr:

Erstens ein 5W30 gehört überhaupt nicht in diesen Motor. Das ist Motoröl für VAG Motoren und hat unter Garantie keine BMW Freigabe. Dort gehört idealerweise ein 10W40 rein. Die Entwicklung des Zylinderkopfes basiert auf dem M70, beide Motoren sind in ihrer Entwicklung in den frühen 80er Jahren zu verorten. Da war das o. g. ein Standard.

Das Klackern ist unter Garantie nicht seit gestern. Wenn der Wagen lange gestanden hat, dann ist ein Klackern der Hydros (die das Ventilspiel ausgleichen sollen - sie sind mit Öl gefüllt) in den ersten Betriebsminuten normal. Sobald der Motor Betriebstemperatur erreicht hat und die Hydros ausreichend mit Öl gefüllt sind, sollte das Geräusch in ein leichtes (!) Rasseln/Tickern übergehen.

Bleibt die Geräuschkulisse, die an einen Diesel erinnert erhalten, dann den Ventildeckel demontieren und den Zustand der Nockenwelle als auch der Schlepphebel kontrollieren. Weißt die Nockenwelle deutliche Riefen auf den Nocken oder Grate/Erhöhungen zu den Nockenenden auf, ist diese eingelaufen und muss mit den Schlepphebeln zusammen getauscht werden. Grund für das Einlaufen ist eine unzureichende Schmierung des Ventiltriebs. Das Ölrohr über der Nockenwelle sollte in regelmäßigen Abständen prophylaktisch getauscht werden (es ist so günstig, dass sich ein Reinigen mit ungewissen Ausgang nicht lohnt). Die Bohrungen sind dieser Ölleitung sind so knapp bemessen, dass kleinste gelöste Vekokungen reichen, um den Ölfluss zu unterbinden.

Vom Arbeitsaufwand ist das überschaubar, aber die Originalteile (und hier taugt nichts anderes auf lange Sicht - die Foren sind voll mit Erfahrungsberichten) sind teuer. Einen einwandfreien Zylinderkopf samt Innenleben zu bekommen, halte ich für aussichtslos, gerade bei den E30 Fahrern sind diese begehrt.

Die Einzelteile findest du hier.

Darüber hinaus solltest du dir die einerseits den Sitz der Ölpumpe, diese ist beim M40 nicht selten locker und andererseits das Öldrucksteuerventil ansehen. Die ersten Varianten waren aus Metall und neigen zum "verkanten", sodass dieses nicht mehr öffnet und/oder schließt. Ende vom Lied ist eine schlechte Schmierung der wichtigen Komponenten und damit ihr einlaufen. Die M40 stehen leider im Schatten dieser Problematik und selbst bei den ersten E36 waren eingelaufene Ventiltriebe keine Seltenheit. Ein Freund meiner Familie hat 1991 einen 318i neu gekauft. 60' Km später wieß der Ventiltrieb Einlaufsspuren auf. Diagnostiziert durch schlechte Leistungsabgabe und der zunehmenden Ventiltriebgeräusche.

Nochmal in kurz worauf beim M40 zu achten ist:

1. Ventiltrieb selbst, d. h. Nockenwelle mit Schlepphebeln

2. Öldruckregelventil, die Kunststoffvariante ist zu bevorzugen (es wird auch nur noch diese produziert) - Teilenr. 11411706809

3. Sitz der Ölpumpe

4. Ölleitung über der Nockenwelle (inkl. aller Anbeiteile) - Teilennr. 11421727054

Wenn du den Motor ohnehin offen hast, gleich mal Lagerschalen mit kontrollieren. In seltenen Fällen sind diese der Auslöser für "Traktorgeräusche".

Danke für deine Tipps!

Das 5W30 war Originalöl vom BMW (bzw. Shell) (Twin Power Turbo) aber wird nicht mehr rein kommen - versprochen! :)

Das Klackern trat völlig unvorhergesehen von Heute auf Morgen auf. Das Auto stand davor 6 Monate beim Vorbesitzer, da es keine TÜV mehr hatte. Ich habs dann als Winterauto für mich fertiggemacht, durch den TÜV gebracht und fahre ihn jetzt seit ca. 3000 Kilometern.

Alle Serviceintervalle wurden glücklicherweise auch eingehalten, den Ölwechsel habe ich nur gemacht weil er eben 6 Monate stand. Bis auf den generator hatte er auch keine Probleme und gar kein Klickern.

Ich besorg mir dann mal alle Dichtungen und werd morgen mal die Nockenwelle, etc. anschauen. :)

Danke nochmal das du dir die Zeit genommen hast um mir zu helfen!

Themenstarteram 2. Januar 2020 um 18:55

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 2. Januar 2020 um 17:45:14 Uhr:

1. Prüfung : Durchfluß an allen 8 Auslässen der Öltröpfelröhrchens über der Nockenwelle ?

Zustand Nockenwelle/Schlepphebel ? (andererseits : meine teils eckigen Nocken und eingelaufenen Schlepphebel tickern/tackern nun seit min. 8 Jahren 160.000 km . . . funktioniert trotzdem. Drehen manchmal Cabrio-Fahrer an der Ampel vor mir den Kopf nach hinten, weil's so arg tackert, und andere fragen mich, ob ich 'nen Diesel fahr ;-) Bin auch schon mit Öl unter min. gefahren = 2 l verblieben, 2 l Nachfüllmenge bis max., alles kein Problem.)

2. Falls Ölbetröpfelung Nockenwelle ok und die Teile auch : riskier halt einfach mal 10 - 20 € für ein Hydrostößel-Additiv

Hi, danke für deine Hilfe!

Ich kontrolliere das alles morgen mal!

Ist das Tickern bei deinem ähnlich und auch dauerhaft oder nur sporadisch? :)

Da reicht erst einmal ein Blick und für uns bitte gute Photos vom Ventiltrieb. Wenn du auf der sicheren Seite sein möchtest, dann kaufe erst einmal nur die Ventildeckeldichtung (Teile-Nr. 11121727726), denn diese ist nach dem Öffnen meistens nicht mehr zu gebrauchen.

Alles weitere kann man dann gemeinsam überlegen, bevor du dich in Unkosten stürzt.

Zum Öl: korrekt, aber das 5W30 dürfte dann ausschließlich eine Freigabe für moderne BMW-Dieselmotoren haben. Der M40 kommt noch mit der einfachen ACEA:A2 daher. Ein solides 10W40, gerne das synthestische Motul, und gut!

Themenstarteram 2. Januar 2020 um 19:01

Zitat:

Meiner Erfahrung nach und ausschließlich dem Video zu urteilen, ist der Ventiltrieb eingelaufen - insofern der Wagen nicht lange stand und nach Warmlaufphase wieder "normal" klingt, d. h. nur leise rasselt. Mein erster BMW, ein 316i (E30) klang genauso wie ein alter Mercedes-Diesel.

 

Beim Kaltstart ist das Geräusch für ca. 30 sekunden nicht zu hören. Danach ist es dauerhaft vorhanden und wird auch bei warmen Motor nicht besser.

Themenstarteram 2. Januar 2020 um 19:04

Zitat:

@BMW_Classic schrieb am 2. Januar 2020 um 19:01:14 Uhr:

Da reicht erst einmal ein Blick und für uns bitte gute Photos vom Ventiltrieb. Wenn du auf der sicheren Seite sein möchtest, dann kaufe erst einmal nur die Ventildeckeldichtung (Teile-Nr. 11121727726), denn diese ist nach dem Öffnen meistens nicht mehr zu gebrauchen.

Alles weitere kann man dann gemeinsam überlegen, bevor du dich in Unkosten stürzt.

Zum Öl: korrekt, aber das 5W30 dürfte dann ausschließlich eine Freigabe für moderne BMW-Dieselmotoren haben. Der M40 kommt noch mit der einfachen ACEA:A2 daher. Ein solides 10W40, gerne das synthestische Motul, und gut!

Super, danke!

Ich melde mich morgen dann nochmal mit Fotos!

Zitat:

@ItzRoman schrieb am 2. Januar 2020 um 19:01:29 Uhr:

Zitat:

 

Meiner Erfahrung nach und ausschließlich dem Video zu urteilen, ist der Ventiltrieb eingelaufen - insofern der Wagen nicht lange stand und nach Warmlaufphase wieder "normal" klingt, d. h. nur leise rasselt. Mein erster BMW, ein 316i (E30) klang genauso wie ein alter Mercedes-Diesel.

Beim Kaltstart ist das Geräusch für ca. 30 sekunden nicht zu hören. Danach ist es dauerhaft vorhanden und wird auch bei warmen Motor nicht besser.

Habe ich gelesen. Das ändert aber an der Tatsache, den Fehlerquellen und/oder den Konsequenzen nichts. Denkbar wäre ein verkantendes Öldruckregelventil, aber das sind Schüsse ins Blaue.

Zitat:

@ItzRoman schrieb am 2. Januar 2020 um 18:55:34 Uhr:

 

Ist das Tickern bei deinem ähnlich und auch dauerhaft oder nur sporadisch? :)

Ähnlich, aber lauter. Aber irgendwann veruch ich mal den Umbau auf M43 Rollenschlepphebel incl. M43-Nockenwelle

Und meiner tackert von Anfang an (die eckigen Nocken werden ja nicht plötzlich bzw. über Nacht wieder rundlich), und mit zunehmender Öltemperatur wird's dann noch bissl lauter.

Bei deinem tipp ich daher eher auf Hydrostößel oder klemmendes Öldruckventil.

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 2. Januar 2020 um 19:11:51 Uhr:

Zitat:

@ItzRoman schrieb am 2. Januar 2020 um 18:55:34 Uhr:

 

Ist das Tickern bei deinem ähnlich und auch dauerhaft oder nur sporadisch? :)

Ähnlich, aber lauter. Aber irgendwann veruch ich mal den Umbau auf M43 Rollenschlepphebel incl. M43-Nockenwelle

Und meiner tackert von Anfang an (die eckigen Nocken werden ja nicht plötzlich bzw. über Nacht wieder rundlich), und mit zunehmender Öltemperatur wird's dann noch bissl lauter.

Bei deinem tipp ich daher eher auf Hydrostößel oder klemmendes Öldruckventil.

Wenn du diese ultra-seltenen Teile für diesen Umbau auf Rollenschlepphebel hast, meinen Glückwunsch! ;-) Ich würde da gar nicht mehr lange warten! Was habe ich über Jahre danach gesucht, um diese weglegen zu können.

Die Teile sind vollstandig extremst selten und werden nicht mehr produziert. Das hat sich der Herr Köth selbst vermasselt: ein brillianter Kopf bei dem Wahnsinn und Genie wirklich dicht beiander lagen.

Für diejenigen, die damit nichts anzufangen wissen, hier gibt es interessante Lektüre dazu: die Einzige noch auffindbare.

Das aber nur am Rande, weil dieses brilliante Konzept aufgrund fehlender Teile eigentlich nicht mehr realisierbar ist

Ich will das doch auch nicht nach/mit dem Ingo-Köth-System machen, sondern mit herkömmlichen M43-Teilen.

1 M43-Rollenschlepphebel (incl. Auslaßventil) hab ich ja schon seit 99.000 km drin ---> läuft :)

Siehe meine Berichte ab 2015 :

https://www.motor-talk.de/.../...ebel-vom-m43-in-m40-t4900882.html?...

Muß eigentlich nur das M40-Zahnriemenrad auf die M43-Nockenwelle bekommen und guggen, daß ich die Lauffläche für den NW-Dichtring sauber hinbekomme.

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 2. Januar 2020 um 19:54:46 Uhr:

Ich will das doch auch nicht nach/mit dem Ingo-Köth-System machen, sondern mit herkömmlichen M43-Teilen.

1 M43-Rollenschlepphebel (incl. Auslaßventil) hab ich ja schon seit 99.000 km drin ---> läuft :)

Siehe meine Berichte ab 2015 :

https://www.motor-talk.de/.../...ebel-vom-m43-in-m40-t4900882.html?...

Muß eigentlich nur das M40-Zahnriemenrad auf die M43-Nockenwelle bekommen und guggen, daß ich die Lauffläche für den NW-Dichtring sauber hinbekomme.

Kann ich leider nicht mitreden, aber wenn es so einfach wäre, hätten es nicht viele andere vor dir und gleichfalls Herr Köth auch so gemacht? Soweit es mein Gedächtnis zulässt, war dies eben nicht so einfach möglich.

Wenn es dir gelingt, Chapeau!

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