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e-208: Daten ansprechend?

Peugeot 208
Themenstarteram 25. Februar 2019 um 7:54

Heute hat Peugeot erste Infos zum neuen e-208 vorgestellt:

  • Antrieb: 100kW, 260Nm
  • Batterie: 50kWh (komplett im Fahrzeugboden untergebracht)
  • Reichweite: 340km (WLTP)
  • Ladeleistung: max. 100kW

Dazu gibt es eine Wärmepumpe und die Möglichkeit das Fahrzeug vorzuheizen.

Die Batterien befinden sich im Fahrzeugboden. Dadurch hat der Kofferraum 311 Liter Fassungsvermögen - genau wie der Vorgänger.

Preise sind noch nicht bekannt.

Meinungen zu den Daten? Sind sie ansprechend?

Wird der e-208 dadurch zur Alternative?

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 25. Februar 2019 um 7:54

Heute hat Peugeot erste Infos zum neuen e-208 vorgestellt:

  • Antrieb: 100kW, 260Nm
  • Batterie: 50kWh (komplett im Fahrzeugboden untergebracht)
  • Reichweite: 340km (WLTP)
  • Ladeleistung: max. 100kW

Dazu gibt es eine Wärmepumpe und die Möglichkeit das Fahrzeug vorzuheizen.

Die Batterien befinden sich im Fahrzeugboden. Dadurch hat der Kofferraum 311 Liter Fassungsvermögen - genau wie der Vorgänger.

Preise sind noch nicht bekannt.

Meinungen zu den Daten? Sind sie ansprechend?

Wird der e-208 dadurch zur Alternative?

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Das teure sind die Akkus. Ein Gabelstapler kommt nie auf die Fahrleistungen und Kilometer eine PKW. Natürlich könnte man ein E-Auto auch mit Gabelstapler Akkus betreiben, und für Tempo 50 zum Bäcker und zurück würde es reichen. Mehr aber auch nicht. Würde ein E-Auto wie die Märklin-Eisenbahn oder die Carrerra-Bahn über Schienen den Strom bekommen, wäre das E-Auto natürlich viel billiger.

Okay, aber für was zahlt man dann meist die Batteriemiete bei E Fahrzeugen? Diese kommt ja zum Kaufpreis des Wagens noch obendrauf.

Themenstarteram 26. Februar 2019 um 9:05

Zitat:

@Daniel0984 schrieb am 26. Februar 2019 um 08:41:39 Uhr:

Noch was zum Rekuperieren: beim eGolf lässt sich das Umstellen ob der Wagen bremst beim Gas wegnehmen oder wie ein normales Auto ausrollen soll. Wie Du schon sagst, das Rekupieren ist Gewohnheitssache, da geht es abrupt zügig runter mit der Geschwindigkeit, mir ist das nix weil es sich wie Abbremsen verhält. Als vorausschauender Fahrer bin ich Ausrollen gewohnt :-)

Es gibt Elektrofahrzeuge die so stark rekuperieren, dass man dort die konventionellen Bremsen eigentlich nur im Notfall benötigt.

Allerdings ist eine sehr starke Rekuperation nicht immer sinnvoll, denn in dem Fall wird das Fahrzeug ja auch sehr schnell deutlich langsamer. In manchen Situationen rollen lassen ganz ohne Rekuperation auch angebracht.

Zitat:

@Daniel0984 schrieb am 26. Februar 2019 um 08:50:24 Uhr:

Grundsätzlich mal noch eine generelle Frage: warum sind E-Autos eigentlich so teuer? Ein E-Motor ist doch simpelste Technik die weder neu ist und tausendfach in Gabelstaplern und anderen Maschinen zum Einsatz kommt. Auch vom Material her weniger aufwendig verglichen mit einem Verbrenner. Warum also im Schnitt 10000€ Mehrpreis? (von Förderung und Akkumiete mal abgesehen)

Kann man wohl nicht mit einem kurzen Satz beantworten.

Einen Teil der zusätzlichen Kosten macht sicherlich die Batterie aus. Ein anderer Teil ist aber auch die Entwicklung, Zertifizierung und Prüfung allgemein. Daher halte ich persönlich den Ansatz für falsch, mit einigen wenigen hochpreisigen Fahrzeugen in den Markt zu starten. Man sollte da lieber auf größere Stückzahlen setzen. Das ist bei reinen Elektrofahrzeugen natürlich schwierig. Von daher ist es gut, wenn man das gleiche Fahrzeug auch mit Verbrennern anbieten kann. Das macht man beim 208 genau richtig und geht in die Richtung des Hyundai Kona.

250€ Miete pro Monat macht im Jahr 3000€. Mal drei Jahre macht 9000€. Klar könnte man in der Zeit das Geld in indonesische Warentermingeschäfte mit 20% Rendite :-) investieren... ganz sichere Sache... :-) aber unterm Strich ist es nur linke Tasche rechte Tasche. Da kann ich auch gleich den ganzen Wagen finanzieren. Und die Abnutzung des Akkus nach drei Jahren hält sich in Grenzen.

Zitat:

@Daniel0984 schrieb am 26. Februar 2019 um 08:41:39 Uhr:

Zitat:

@tknieper

 

Und eben dieses drehmomentstarke Anfahren erzeugt ein Gefühl von ausreichend Leistung, sodass auch ein kleinere E-Motor für städtische Zwecke ausreichen würde und es nicht gleich die erwähnten 100kW sein müssen (im PSA/Mitsubishi ION sind auch "nur" 49kW verfügbar). Ein Kompromiss aus Leistung und Reichweite muss es sein.

Also wenn ich das richtig mitbekommen habe, liegen die allermeisten Elektromotoren bei 100kw dauerhafter Leistung. Für kurze Zeiträume ist mehr möglich, wird aber von Peugeot nicht genutzt. Finde ich so völlig in Ordnung :)

Zitat:

@Daniel0984 schrieb am 26. Februar 2019 um 09:01:54 Uhr:

Okay, aber für was zahlt man dann meist die Batteriemiete bei E Fahrzeugen? Diese kommt ja zum Kaufpreis des Wagens noch obendrauf.

Meines Wissens nach bieten nur Renault und Nissan eine Akkumiete an. Bei allen anderen kauft man den Akku. Die Alterung von Akkus ist aber weit weniger tragisch, als es oft dargestellt wird. Gibt einige Videos dazu.

Was die Leistung angeht, ist es eigentlich fast egal, wie viel der Motor liefert. Die Leistung steigt erst mal von 0 mit der Drehzahl an. Soll heißen - auch wenn er 1000kW hätte, könnte man entspannt mit 50kW bei geringer Drehzahl in der Stadt fahren. Dementsprechend ist etwas mehr an Leistung nicht verkehrt. Die bisherigen Modelle mit wenig Leistung sind meiner Meinung nach vor allem auf den kleinen Akku zurückzuführen. Wenn man mit einem 30kWh-Auto mit 180km/h und 100kW über die Autobahn ballert, dann wird nach 50km Ende sein. (ganz grob)

Das Rekuperieren kann man bei den meisten eigentlich über "Schaltpaddel" am Lenkrad einstellen. Auf der Autobahn will man natürlich eher segeln, wenn man vom Spaßpedal geht. :D In der Stadt will man eher die Bremswirkung nutzen. Setzt man es richtig ein, braucht man so gut wie nie bremsen. Es gibt Teslas, die mit über 300.000km immer noch die ersten Bremsklötze drauf haben. Und genau das macht den Zulieferern Angst.

Ich bin bisher nur i3 bzw. i3S gefahren und das ist schon recht spaßig. Vor allem wird er eigentlich immer unterschätzt. Und das wird allen e-Autos über 100kW so gehen. Für die Stadt gibt es eigentlich nichts besseres. Ich empfehle jedem einfach mal zu testen ein e-Auto zu fahren. Danach ist man angefixt. Zumindest als Pendlerfahrzeug ist es ideal.

Themenstarteram 27. Februar 2019 um 7:42

Wie stark Akkus altern hängt neben der Benutzung auch stark von der Art ab.

Gerade bei Elektrofahrzeugen mit geringer Reichweite ist das nicht ganz so unwichtig.

Okay, danke für die ganzen Antworten und Diskussionen. Bis auf den (bei e-Autos üblichen) hohen Kaufpreis bin ich erstmal aufgeklärt :-)

Bin ja gespannt wie es 1. das Stromnetz so aushält mit den ganzen spontanen großen Abnehmen in der Zukunft. Und wie es 2. mit Personen ist die kein eigenes Eigentum inkl. Garage mit Stromanschluss besitzen, wo und wie dort der Ladevorgang aussehen kann - in 5 Min mal volltanken ist ja nicht ;-)

Zitat:

@206driver schrieb am 26. Februar 2019 um 06:10:23 Uhr:

Die Angabe bezieht sich ..

die meßmethoden.....wird schon genauso schlimm wie bei den verbrauchsangaben :rolleyes:

http://www.autokiste.de/psg/1902/12881.htm

Peugeot führt einen neuen Markenclaim ein: "Motion & e-Motion"

Themenstarteram 28. Februar 2019 um 5:16

Zitat:

@Daniel0984 schrieb am 27. Februar 2019 um 20:48:11 Uhr:

Bin ja gespannt wie es 1. das Stromnetz so aushält mit den ganzen spontanen großen Abnehmen in der Zukunft. Und wie es 2. mit Personen ist die kein eigenes Eigentum inkl. Garage mit Stromanschluss besitzen, wo und wie dort der Ladevorgang aussehen kann - in 5 Min mal volltanken ist ja nicht ;-)

Wenn die Konzerne in der Vergangenheit genug in den Ausbau investiert hätten, wäre es kein Problem. Aber haben sie das auch immer gemacht oder lieber reichlich Gewinne an die Aktionäre ausgeschüttet?

Der vermutlich größte Teil der Ladungen wird nachts stattfinden.

5 Min sind es natürlich nicht, aber es gibt ja bereits jetzt schon Systeme mit guter Schnellladung. Da sollten 100km in 10 Min durchaus machbar sein.

Meine Vermutung ist, dass es künftig immer mehr Ladesäulen gibt, wo man eh regelmäßig hin muss. Also z.B. beim Supermarkt.

Zitat:

@Daniel0984 schrieb am 27. Februar 2019 um 20:48:11 Uhr:

Okay, danke für die ganzen Antworten und Diskussionen. Bis auf den (bei e-Autos üblichen) hohen Kaufpreis bin ich erstmal aufgeklärt :-)

Bin ja gespannt wie es 1. das Stromnetz so aushält mit den ganzen spontanen großen Abnehmen in der Zukunft. Und wie es 2. mit Personen ist die kein eigenes Eigentum inkl. Garage mit Stromanschluss besitzen, wo und wie dort der Ladevorgang aussehen kann - in 5 Min mal volltanken ist ja nicht ;-)

Das Problem bei der Diskussion sind die oft festgefahrenen Einstellungen und die oft missionierend auftretenden E-Auto-Fans. Ich bin absoluter Verbrennerfan und bin ebenso begeistert von den e-Autos. Ich versteh nicht, warum in den nächsten Jahren nicht beides koexisiteren soll.

Was das Stromnetz angeht - da rechnet doch jede Seite ihre Zahlen schön. Fakt ist: Wenn alle Autofahrer zur Tankstelle fahren, ist die auch in kürzester Zeit leer. Machen das die Autonutzer? Nein. Klar werden die meisten am Ende wohl nachts laden. Aber wenn man von 19 Uhr bis 6 Uhr Zeit hat zum Laden, kann man das mit einem einigermaßen intelligenten Lademanagement sauber über die Bühne bringen, ohne dass das Netz zusammenbricht.

Ja, mit dem e-Auto muss man seine Gewohnheiten ändern. Das ist wohl das Hauptproblem. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und von Haus aus faul und Weiterentwicklungen erst mal nicht aufgeschlossen.

Und natürlich sind die Karren noch zu teuer für die Masse. Aber das war Xenon oder was auch immer auch mal. Technologien wurden meist teuer eingeführt und verbilligten sich mit der Zeit.

Interessant wird wirklich die Sache mit dem Laden auf der Straße. Auch das Problem, wenn jemand mal über das Ladekabel stolpert.

Eine gute Einstellung zum Thema e hat meiner Meinung nach Ove Kröger (US-Car Handel und Teslafan). Hier mal ein gutes Video von ihm zu den allgemeinen Fragen.

Themenstarteram 28. Februar 2019 um 8:14

Es ist ein Thema, bei dem leider schnell die Ideologien hochkochen und daher ist ein wertfreier Austausch schwer möglich.

Peugeot gibt auf den E-Antrieb 8 Jahre bzw 160.000 km für mindestens 70% Akkuleistung Garantie. Ich denke, damit ist man schon auf der sehr sicheren Seite.

PR-Bild und Realität....;)

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