Durchschnittsverbrauch Anzeige kalibrieren

Ford Galaxy Mk3 (WA6)

Gibt es eigentlich eine Möglichkeit die Anzeige des Durchschnittsverbrauchs anzupassen. Leider zeigt das Auto bei mir immer 0,7 bis 1 Liter zu wenig an? Wenn man schon eine Anzeige hat wäre es schon die hätte was mit der Realität zu tun.

44 Antworten

Zitat:

@markus41981 schrieb am 19. September 2023 um 19:28:53 Uhr:


Also ich liege bei meinem 190ps Diesel Allrad mit wandler Getriebe so bei 5,7-6l

Und damit hast du einen deutlich niedrigeren Verbrauch als nahezu alle anderen Fahrzeughalter mit dieser Motorisierung. Einfach mal bei Spritmonitor schauen.

Entweder bist du wirklich ein extrem (!) sparsamer Fahrer oder du hast ein perfekt verbrauchsarmes Nutzungsprofil oder aber die Angaben sind nicht korrekt ermittelt.

Ich persönlich habe mit meinem Fahrzeug (Ford Galaxy 180 PS mit Standheizung) auf insgesamt 120.677 km 9.583 l Diesel verbraucht. Dies entspricht einem Durchschnittsverbrauch 7,94 l/100 km.
Ich liege damit mit meinem Verbrauch ziemlich exakt auf dem Durchschnitt dieses Fahrzeugs bei Spritmonitor (7,77 l/100 km).

Zitat:

@klebi schrieb am 20. September 2023 um 09:03:59 Uhr:



Zitat:

@markus41981 schrieb am 19. September 2023 um 19:28:53 Uhr:


Also ich liege bei meinem 190ps Diesel Allrad mit wandler Getriebe so bei 5,7-6l

Und damit hast du einen deutlich niedrigeren Verbrauch als nahezu alle anderen Fahrzeughalter mit dieser Motorisierung.

.. Wie ich "damals" mit meinem Diesel.. ;-)

Zitat:

@klebi schrieb am 20. September 2023 um 09:03:59 Uhr:



Zitat:

@markus41981 schrieb am 19. September 2023 um 19:28:53 Uhr:


Also ich liege bei meinem 190ps Diesel Allrad mit wandler Getriebe so bei 5,7-6l

Und damit hast du einen deutlich niedrigeren Verbrauch als nahezu alle anderen Fahrzeughalter mit dieser Motorisierung.

Ich muss auch immer über diese Verbräuche staunen.

Selbst im kleineren Mondeo habe ich mit dieser Motor-Getriebe-Kombi (190PS EcoBlue AWD) einen Durchschnittsverbrauch von 7.9L über die 10oookm, welche der Bordcomputer ohne Reset in seine Berechnung einbezieht.

Wenn ich mich arg am Riemen reiße, sind mal für 100km auch 6.7L drin. Aber einmal paar km BAB und der Gesamt-Durchschnitt liegt wieder auf 8L.

Diese Niedrig-Verbräuche gehen mMn nur auf entsprechenden Langsam-Strecken mit Durchschnittsgeschwindigkeit vielleicht 45kmh (oder evtl. BAB nachts mit max. 80kmh :-).

Zitat:

@gobang schrieb am 20. September 2023 um 11:04:34 Uhr:


Ich muss auch immer über diese Verbräuche staunen.
Selbst im kleineren Mondeo habe ich mit dieser Motor-Getriebe-Kombi (190PS EcoBlue AWD) einen Durchschnittsverbrauch von 7.9L über die 10oookm, welche der Bordcomputer ohne Reset in seine Berechnung einbezieht.

Und bedenke dabei, dass die Bordcomputer regelmäßig zu wenig anzeigen (deshalb ja dieser Thread).

Bei Spritmonitor bekommt man realistische Werte eines bestimmten Fahrzeuges über Hunderttausende Kilometer in den verschiedensten Szenarien und mit Hunderten von verschiedenen Fahrern. Was dort als Durchschnitt rauskommt, kann man mit Fug und Recht als repräsentativ ansehen.

Wenn jetzt jemand davon extrem abweicht, ist das zumindest mal verwunderlich. Ich will nicht ausschließen, dass die Angaben korrekt sind. Aber der Verdacht von Rechenfehlern bzw. gewissen Flunkereien liegt nahe.

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Also beim S-Max ist auffällig, wenn man so gemütlich zwischen 50 und 90 über Landstraßen bzw. zumindest flüssig unterwegs ist, dass der Verbrauch merklich sinkt. Im Urlaub auf Rügen oder jetzt in Kroatien lag ich fast bei 7 Liter bzw. 6,8 Liter mal, aber sobald ich hier zu Hause bin gehts gleich an die 8 Liter, aktuell sogar 8,8 Liter wegen fast nur Stadtfahren und bekloppten Stop & Go an tausenden Baustellen.

Bei Fahrten zwischen 120 bis 140 rum schaffe ich auf Urlaubsanreise / Rückreise um die 7,2 Liter (mit Dachbox sogar).

Also man merkt, dass die Strecke bei den Pampersbombern wirklich ein ausschlaggebendes Argument ist (natürlich auch das Höhenprofil) und wie der rechte Fuß beschaffen ist.

Nachdem ich auch die Kalibration gemacht habe, liege ich fast immer bis auf +/- 0,1 Liter richtig. Vorher hat der mich bis zu 0,5 Liter beschissen auf dem BC.

Zitat:

@bravasx schrieb am 20. September 2023 um 15:24:27 Uhr:


Also beim S-Max ist auffällig, wenn man so gemütlich zwischen 50 und 90 über Landstraßen bzw. zumindest flüssig unterwegs ist, dass der Verbrauch merklich sinkt. Im Urlaub auf Rügen oder jetzt in Kroatien lag ich fast bei 7 Liter bzw. 6,8 Liter mal, aber sobald ich hier zu Hause bin gehts gleich an die 8 Liter, aktuell sogar 8,8 Liter wegen fast nur Stadtfahren und bekloppten Stop & Go an tausenden Baustellen.

Bei Fahrten zwischen 120 bis 140 rum schaffe ich auf Urlaubsanreise / Rückreise um die 7,2 Liter (mit Dachbox sogar).

Das Fahrprofil macht natürlich extrem viel aus.

Ich komme gerade aus dem Urlaub quer durch Schweden und Norwegen. Wenn ich die deutschen und dänischen Autobahnen herausrechne, verbleiben mehr als 7.000 km auf skandinavischen Landstraßen. Gleichmäßige Landstraßenkilometer mit meist 90 oder 80 km/h und hunderten Kilometern pro Fahrtag.

Der reale Verbrauch meines Galaxy betrug auf dieser Strecke 6,56 l/100 km (7.179 km mit 470,65 Litern Diesel). Aber da liegen immer noch Welten zu den hier genannten 5,7 l/100 km.

Ich schließe mich hier auch mal kurz an.

Bin seit einigen Wochen Besitzer eines 2020er S-Max 2.0 BiTurbo Diesels.

Laut Anzeige des BC liegt der Verbrauch bei 7,7 Litern, mit Spritmonitor real errechnet habe ich allerdings nur 6,8 Liter über ca. 2400km (3 "Referenzbetankungen" an exakt der derselben Säule).

Das passt auch mit der angezeigten Restreichweite zusammen. Angezeigt werden 100km, ich tanke aber nur 48 Liter, bei einem angeblichen 62 Liter Tank (laut Handbuch).

Das ist für mich als jahrelanger Fordfahrer ungewöhnlich. Meistens zeigt der BC zu wenig an - wie hier im Thread ja auch geschildert. Aber dass der BC zu viel anzeigt, kannte ich bisher von keinem Auto.

Rechnerisch müsste ich meinen BIAS auf 1120 einstellen.

Meint ihr, das gibt sich noch - weil neuer Besitzer und der Wagen erst neu "lernen" muss, oder kann es wirklich sein, dass der BC so eine hohe Abweichung nach oben hat?

Ist schon merkwürdig, wenn der Wagen 100km Restreichweite anzeigt, aber noch 14 Liter im Tank sind (sofern man den 62 Litern aus dem Handbuch trauen kann).

Oder kann es an der Standheizung liegen, dass der Wagen bewusst mehr Verbrauch und weniger Reichweite anzeigt, damit die Standheizung immer genug Sprit hat?

Zitat:

@baumi182 schrieb am 13. Dezember 2023 um 23:11:51 Uhr:


Laut Anzeige des BC liegt der Verbrauch bei 7,7 Litern, mit Spritmonitor real errechnet habe ich allerdings nur 6,8 Liter über ca. 2400km (3 "Referenzbetankungen" an exakt der derselben Säule).

Das passt auch mit der angezeigten Restreichweite zusammen. Angezeigt werden 100km, ich tanke aber nur 48 Liter, bei einem angeblichen 62 Liter Tank (laut Handbuch).

Restreichweite und Verbrauch werden vom Bordcomputer doch vom gleichen Datensatz aus errechnet.

Eigentlich kann es also nicht sein, dass die Restreichweite zum realen Verbrauch passt, aber der Verbrauch zu hoch angezeigt wird.

Du hast aber schon den Durchschnitts-Verbrauch der aktuellen Tankung in der Anzeige, oder? Die Verbrauchsanzeige hat ja zwei Ebenen.

Da hab ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Du hast natürlich recht: Restreichweite und Durchschnittsverbrauch werden anhand derselben Datenbasis errechnet.

Meine Aussage bezog sich darauf, dass die Anzeige der Restreichweite zum zu hoch angezeigten Verbrauch passt. Wenn bei einer angezeigten Restreichweite von 100km noch etwa 14 Liter im Tank sind, dann kann da ja auch etwas nicht stimmen - so war das gemeint.

Zitat:

@klebi schrieb am 14. Dezember 2023 um 09:30:05 Uhr:


Du hast aber schon den Durchschnitts-Verbrauch der aktuellen Tankung in der Anzeige, oder? Die Verbrauchsanzeige hat ja zwei Ebenen.

Ja, auf BC1 hab ich die aktuelle Tankfüllung, auf BC2 die "Langzeitwerte". Und dieser Langzeitwert liegt bei 7,7 Liter, während rechnerisch über Spritmonitor 6,82 Liter rauskommen.

Ich habe daher den BIAS Wert jetzt mal auf 1130 gestellt, der Langzeit BC zeigte sofort 6,8 statt 7,7 und ich konnte während der Fahrt dabei zuschauen, wie die Restreichweite Stück für Stück von etwas unter 800km auf über 900km geklettert Ist.

Selbst wenn ich mich vertan habe - spätestens wenn der Tankinhalt eine gewisse Grenze unterschreitet, sollte die Reservelampe angehen.

Behalte das ganze jetzt mal im Auge in den nächsten Wochen, bin über den realen Verbrauch aber dennoch sehr positiv überrascht und immer noch verwundert, dass der BC tatsächlich zu viel angezeigt hat.

Zitat:

@baumi182 schrieb am 14. Dezember 2023 um 23:22:34 Uhr:


Selbst wenn ich mich vertan habe - spätestens wenn der Tankinhalt eine gewisse Grenze unterschreitet, sollte die Reservelampe angehen.

Die Reservelampe ist an die Restreichweite und nicht an den verbliebenen Tankinhalt gekoppelt.

Die akustische Warnung erscheint erstmalig bei 80 km Restreichweite (ab dann leuchtet natürlich auch die Lampe) und ein zweites Mal bei 40 km Restreichweite.

Hat jemand, der die Anzeige auch kalibriert hat, das Phänomen, dass sich die Werte doch irgendwann mal wieder ändern? Seit Wochen ist mir aufgefallen, dass der Verbrauch wieder um ca. 0,3 bis 0,4 Liter niedriger ausfällt als angezeigt.

Bei der ersten Kalibrierung war damals ziemlich genau Volltreffer von der Anzeige zum tatsächlichen Verbrauch.

Ich werde nächste Woche nen Kroatien Urlaub fahren, mal schauen was die Werte dann machen. Eventuell muss ich den Wert nochmal anpassen.

Zitat:
@bravasx schrieb am 30. Juni 2025 um 08:03:12 Uhr:
Hat jemand, der die Anzeige auch kalibriert hat, das Phänomen, dass sich die Werte doch irgendwann mal wieder ändern? Seit Wochen ist mir aufgefallen, dass der Verbrauch wieder um ca. 0,3 bis 0,4 Liter niedriger ausfällt als angezeigt.
Bei der ersten Kalibrierung war damals ziemlich genau Volltreffer von der Anzeige zum tatsächlichen Verbrauch.

Das Phänomen habe ich schon immer bei Ford.

Die Abweichung (!) zwischen realem und angezeigtem Verbrauch schwankt ja nach Fahrprofil. Manchmal sehr stark, manchmal weniger stark. Ganz offenbar, nutzt Ford eine sehr ungenaue Methode, den Kraftstoffverbrauch zu ermitteln.

Ich schreibe mir immer den angezeigten und den errechneten Verbrauch auf.

Es gibt keine allgemeine Regel, die Ford dazu veranlassen würde, einen falschen Wert für den durchschnittlichen Verbrauch anzugeben.

Bei meinem vorherigen S-max Diesel 2.2 war der Verbrauch um 0,5 L / 100 zu niedrig angegeben.

Bei meinem aktuellen S-max Ecoblue 2.0 liegt der angezeigte Durchschnittsverbrauch zwischen 8,5 und 9 L / 100 (schnelle Fahrt), was gut zu der Reichweite von 700 bis 750 km mit dem Tankinhalt (63 L) passt.

Ich habe an unserem Kuga von Anfang an jede der bisher 184 Vollbetankung dokumentiert, sowohl BC-Wert als auch nachgerechnet. Der BC wird nach jedem Volltanken resettet.

Durchschnittsverbrauch bisher nach BC: 6,95 l, nachgerechnet 7,11 l. das entspricht einer Differenz von +0,16 l bzw. 2,25% zum BC, also eine sehr geringe Abweichung.

Meine These: Das Fahrzeug steht nicht jedes Mal exakt horizontal beim Tanken. Dadurch, und auch durch unterschiedliche Kraftstoffe ergeben sich geringfügig unterschiedliche Füllmengen, wodurch auch die nachgerechneten Werte nicht immer 100%ig korrekt sind. Auf einen so langen Zeitraum wie bei uns (inzwischen ca. 135.000 km) relativiert sich das natürlich wieder weitgehend.

Zitat:
@Rainy01 schrieb am 30. Juni 2025 um 13:06:40 Uhr:
Meine These: Das Fahrzeug steht nicht jedes Mal exakt horizontal beim Tanken. Dadurch, und auch durch unterschiedliche Kraftstoffe ergeben sich geringfügig unterschiedliche Füllmengen, wodurch auch die nachgerechneten Werte nicht immer 100%ig korrekt sind.

Tankstellen sind üblicherweise sehr eben. Viel größer fallen die Unterschiede beim Abschalten der Zapfpistolen aus. Trotzdem erklärt das keine Unterschiede von mehr als 0,5 Liter auf 100 km zwischen Bordcomputer und Eigenberechnung.

btw: Bei meinem früheren Fahrzeugen des VW-Konzerns hatte ich niemals derartig große Abweichungen. Die Verbrauchsanzeige und der Rechenwert stimmten IMMER aufs Zehntel überein. Erst seit dem ich ich 2015 ins Fordlager gewechselt bin, wurde ich mit solchen Abweichungen konfrontiert.

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