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  7. DSG (7 Gang) schaltet nicht von 1. Gang auf 2. Gang nach Stau und grosser Hitze

DSG (7 Gang) schaltet nicht von 1. Gang auf 2. Gang nach Stau und grosser Hitze

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 13. Juni 2014 um 10:19

Nachdem bei 36 Grad (Bordcomputer) und 40 Minuten Stau (Stop and Go-Verkehr) die Strasse frei war, schaltete das DSG nicht vom 1. Gang in den 2. Gang.

Nur mittels Schaltwippen am Lenkrad war der nächste Gang einlegbar.

Nach einem Stopp nach 500m war derselbe Effekt. Kein automatisches Schalten vom ersten Gang in den zweiten Gang.

Normal gab es diese Probleme noch nie. (ca. 70TKM)

War aber bisher auch nicht 40 Minuten lang im ersten Gang bei STOP/GO-Verkehr unterwegs mit solchen Temperaturen.

105 PS Diesel mit 7-Gang DSG - BJ 2011

 

Dachte das Problem bei Hitze gibt es nur in China?

Hat wer in Europa etwas ähnliches bemerken können.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von turbosau

Nachdem bei 36 Grad (Bordcomputer) und 40 Minuten Stau (Stop and Go-Verkehr) die Strasse frei war, schaltete das DSG nicht vom 1. Gang in den 2. Gang. ...

... Dachte das Problem bei Hitze gibt es nur in China?

Hallo turbosau!

Dies ist ein konstruktives Problem, DSG7 = DQ200 = kein Fahrtwind = keine Kühlung. ;)

Kriechverkehr = Rollen im Geschwindigkeitsbereich von 5 bis etwa 12 km/h = Schleifen der Kupplung

Kriechverkehr = Rangieren, verkehrsberuhigte Zonen, ständiges Anfahren (und Abbremsen) in Zone 30 Gebieten, stop&go, Stau, usw.

Je mehr Kriechverkehr eine Kupplung gesehen hat, desto früher fängt das Rupfen im stop&go Betrieb an.

Und wenn dann der stop&go Betrieb, so wie oben, richtig heftig ist, überhitzt das DSG komplett und zieht die Notbremse.

 

"Beim „Kriechen“ mit DSG wird, wie beim Handschalter auch, mit schleifender Kupplung angefahren oder extrem langsam gerollt. An steilen Rampen, im Gebirge oder beim Hängerbetrieb ist diese Fahrweise extrem verschleißintensiv. Durch die schleifende Reibung entsteht eine norme Hitze. Kühlluft ist keine vorhanden, weil der Fahrtwind fehlt. Die Beläge einer Kupplung können dabei „verbrennen“, sich so erhitzen, dass sie schmelzen.

Normalerweise öffnen sich bei der DSG-Kupplung „Fenster“, durch die frische Kühlluft strömt. Sie reicht aus, um die Temperaturen zu senken. Nicht so bei der Kriechfahrt oder beim Anfahren am Berg. Um die Doppelkupplung dennoch vor Überhitzung zu schützen, hilft jetzt nur Abkühlung. Dazu nimmt sich die Kupplung eine Auszeit und ist erst dann wieder arbeitsfähig, wenn akzeptable Temperaturen im Gehäuse herrschen. Das kann durchaus eine Viertelstunde und länger dauern.

Versuchsfahrten auf der Großglockner-Passstraße haben gezeigt, dass ein Zugfahrzeug mit beladenem Anhänger bis zu acht Mal bei Sommerhitze mit schleifender Doppelkupplung die steilen Anstiege hochkriechen oder diffizile Anfahrten bewältigen kann. Dann schaltet sich die Kupplung ab, um Schäden zu vermeiden. Jetzt hilft nur noch warten. Dieser extremste unter den Extremfällen ist aber nach Angaben der VW-Techniker nahezu auszuschließen. Dennoch haben sie den Sicherheitsschalter „Notausgang – Stillstand“ eingebaut, um ein Verbrennen der Kupplung zu verhindern ubnd überhaupt nicht mehr schalten zu können. "

Quelle: PM, 23.01.2008, Schneller schalten, sparsamer fahren: Siebengang-Doppelkupplung (Teil 2)

 

Dieser extremste unter den Extremfällen tritt z.B. immer wieder in chinesischen Ballungszentren auf. ;)

Wenn das DSG dann nicht mehr schalten kann, sieht man im KI das sogenannte "Todeslicht" oder auch "Todesleuchten".

Je nach KI kommt eine Meldung, beim Golf 6 blinkt dann die Ganganzeige (siehe Handbuch).

Weitere Quellen:

International german.china.org.cn 14. 03. 2012

VW und das "Todeslicht": Chinesische Kunden extrem verärgert

"... Die chinesischen Autofahrer nehmen an, dass das DSG nicht für den Verkehr in großen chinesischen Städten geeignet sei. Verkehrsstaus sind in Chinas Städten viel häufiger und schlimmer als in Europa, und das Auto kann sehr häufig nur im 1., 2. und 3. Gang fahren. Bei der DSG-Technik wird die Kupplungsscheibe aber sehr belastet, das System heizt sich dann ungewöhnlich schnell auf und wird beschädigt. ..."

 

Financial Times Deutschland 30.05.2012, 16:47 (gibt es nicht mehr)

Imageproblem Bei VW China knirscht es

von Ruth Fend Peking

"... Zu Jahresbeginn tauchten in Blogs die ersten Beschwerden über Modelle mit dem neuen siebengängigen Direktschaltgetriebe (DSG) auf. Von seltsamen Geräuschen ist die Rede, von Vibrationen, Übertragungsproblemen beim Kuppeln bis zum "Todesleuchten" - einem Warnlicht, das blinkt, sobald der Wagen in keinen Gang einrastet. ..."

 

VG myinfo

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Hattest Du die Meldung "Getriebe überhitzt" in der MFA?

Evt. war das eine Schutzmaßnahme, da die Kupplung im 2. Gang bis 20 km/h schleift und sich dabei noch mehr aufheizt.

Das das DSG bei Temperaturproblemen gar nicht mehr schaltet wäre mir neu. Das SSP sagt dazu, dass wenn das Getriebeöl überhitzt, eine Reduzierung des Motordrehmoments eingeleitet wird.

Von Temperatursensoren innerhalb der Kupplungen habe ich auch noch nie was von gehört, halt nur in der Mechatronik.

Themenstarteram 13. Juni 2014 um 12:57

Keinerlei MFA Hinweis oder Fehler

Schaltet das DSG jetzt wieder normal?

 

Wenn ja würde ich mir keine Sorgen machen.

 

Ist wahrscheinlich eine Schutzfunktion bei großer Hitze und viel Stop&Go

 

 

Zitat:

Original geschrieben von turbosau

Nachdem bei 36 Grad (Bordcomputer) und 40 Minuten Stau (Stop and Go-Verkehr) die Strasse frei war, schaltete das DSG nicht vom 1. Gang in den 2. Gang. ...

... Dachte das Problem bei Hitze gibt es nur in China?

Hallo turbosau!

Dies ist ein konstruktives Problem, DSG7 = DQ200 = kein Fahrtwind = keine Kühlung. ;)

Kriechverkehr = Rollen im Geschwindigkeitsbereich von 5 bis etwa 12 km/h = Schleifen der Kupplung

Kriechverkehr = Rangieren, verkehrsberuhigte Zonen, ständiges Anfahren (und Abbremsen) in Zone 30 Gebieten, stop&go, Stau, usw.

Je mehr Kriechverkehr eine Kupplung gesehen hat, desto früher fängt das Rupfen im stop&go Betrieb an.

Und wenn dann der stop&go Betrieb, so wie oben, richtig heftig ist, überhitzt das DSG komplett und zieht die Notbremse.

 

"Beim „Kriechen“ mit DSG wird, wie beim Handschalter auch, mit schleifender Kupplung angefahren oder extrem langsam gerollt. An steilen Rampen, im Gebirge oder beim Hängerbetrieb ist diese Fahrweise extrem verschleißintensiv. Durch die schleifende Reibung entsteht eine norme Hitze. Kühlluft ist keine vorhanden, weil der Fahrtwind fehlt. Die Beläge einer Kupplung können dabei „verbrennen“, sich so erhitzen, dass sie schmelzen.

Normalerweise öffnen sich bei der DSG-Kupplung „Fenster“, durch die frische Kühlluft strömt. Sie reicht aus, um die Temperaturen zu senken. Nicht so bei der Kriechfahrt oder beim Anfahren am Berg. Um die Doppelkupplung dennoch vor Überhitzung zu schützen, hilft jetzt nur Abkühlung. Dazu nimmt sich die Kupplung eine Auszeit und ist erst dann wieder arbeitsfähig, wenn akzeptable Temperaturen im Gehäuse herrschen. Das kann durchaus eine Viertelstunde und länger dauern.

Versuchsfahrten auf der Großglockner-Passstraße haben gezeigt, dass ein Zugfahrzeug mit beladenem Anhänger bis zu acht Mal bei Sommerhitze mit schleifender Doppelkupplung die steilen Anstiege hochkriechen oder diffizile Anfahrten bewältigen kann. Dann schaltet sich die Kupplung ab, um Schäden zu vermeiden. Jetzt hilft nur noch warten. Dieser extremste unter den Extremfällen ist aber nach Angaben der VW-Techniker nahezu auszuschließen. Dennoch haben sie den Sicherheitsschalter „Notausgang – Stillstand“ eingebaut, um ein Verbrennen der Kupplung zu verhindern ubnd überhaupt nicht mehr schalten zu können. "

Quelle: PM, 23.01.2008, Schneller schalten, sparsamer fahren: Siebengang-Doppelkupplung (Teil 2)

 

Dieser extremste unter den Extremfällen tritt z.B. immer wieder in chinesischen Ballungszentren auf. ;)

Wenn das DSG dann nicht mehr schalten kann, sieht man im KI das sogenannte "Todeslicht" oder auch "Todesleuchten".

Je nach KI kommt eine Meldung, beim Golf 6 blinkt dann die Ganganzeige (siehe Handbuch).

Weitere Quellen:

International german.china.org.cn 14. 03. 2012

VW und das "Todeslicht": Chinesische Kunden extrem verärgert

"... Die chinesischen Autofahrer nehmen an, dass das DSG nicht für den Verkehr in großen chinesischen Städten geeignet sei. Verkehrsstaus sind in Chinas Städten viel häufiger und schlimmer als in Europa, und das Auto kann sehr häufig nur im 1., 2. und 3. Gang fahren. Bei der DSG-Technik wird die Kupplungsscheibe aber sehr belastet, das System heizt sich dann ungewöhnlich schnell auf und wird beschädigt. ..."

 

Financial Times Deutschland 30.05.2012, 16:47 (gibt es nicht mehr)

Imageproblem Bei VW China knirscht es

von Ruth Fend Peking

"... Zu Jahresbeginn tauchten in Blogs die ersten Beschwerden über Modelle mit dem neuen siebengängigen Direktschaltgetriebe (DSG) auf. Von seltsamen Geräuschen ist die Rede, von Vibrationen, Übertragungsproblemen beim Kuppeln bis zum "Todesleuchten" - einem Warnlicht, das blinkt, sobald der Wagen in keinen Gang einrastet. ..."

 

VG myinfo

Der TE konnte doch aber im ersten Gang noch fahren und auch manuell in den 2. schalten

Evtl. ein Steuergeräteproblem.

Zitat:

Original geschrieben von turbosau

 

War aber bisher auch nicht 40 Minuten lang im ersten Gang bei STOP/GO-Verkehr unterwegs mit solchen Temperaturen.

105 PS Diesel mit 7-Gang DSG - BJ 2011

Eine richtige Automatik muß eine solche Situation problemlos meistern können. Zumindest macht das einer Wandlerautomatik überhaupt nichts aus. Eine Automatik ist dazu da, daß man bequem und ohne zu tricksen alle Situationen im Verkehr beherrscht. Schafft das die VW Automatik nicht, ist diese Lösung ein Irrweg, so traurig es ist, das sagen zu müssen.

Naja bei einem Wandlergetriebe (insbesondere älteren) hat man bei Stop&Go auch einen entsprechend hohen Verbrauch, das DSG ist dagegen in etwa mit einem normalen Handschalter vergleichbar.

Solange das Auto noch fährt und zumindest manuell schaltbar ist, würde es mich nicht stören.

Zitat:

Original geschrieben von RedRunner10

Naja bei einem Wandlergetriebe (insbesondere älteren) hat man bei Stop&Go auch einen entsprechend hohen Verbrauch, das DSG ist dagegen in etwa mit einem normalen Handschalter vergleichbar.

Na ja, kann man auch so sehen. Aber ich würde lieber ein paar Euros mehr für etwas Mehrverbrauch investieren, als x-Tausende für DSG-Reparaturen/-ersatz.

P.S. bei meinem MB A200 mit Wandler und dessen Überbrückung hatte ich einen Verbrauch von 6.9 l/100 km und das über einen Zeitraum von 105.000 km.

Ein Wandlergetriebe (mit Föttinger-Kupplung) hat funktionsbedingt

einen schlechteren Wirkungsgrad und damit eine höhere Wärmeentwicklung

als ein Doppelkupplungsgetriebe.

Bei stehendem Auto und laufendem Motor wird die - mechanisch - vom Motor

zum Getriebe geleitete Energie in Wärme umgesetzt (Verwirbelung in der

Föttinger-Kupplung).

Wenn man beim Doppelkupplungsgetriebe in dieser Situation auf der Fußbremse steht,

wird das Getriebe entkuppelt und dort keine Wärme erzeugt.

Zitat:

Original geschrieben von dkolb

Eine richtige Automatik muß eine solche Situation problemlos meistern können. Zumindest macht das einer Wandlerautomatik überhaupt nichts aus. Eine Automatik ist dazu da, daß man bequem und ohne zu tricksen alle Situationen im Verkehr beherrscht. Schafft das die VW Automatik nicht, ist diese Lösung ein Irrweg, so traurig es ist, das sagen zu müssen.

Dem nassen DSG macht das auch nix aus, kühlt doch das Öl die Kupplungen, ähnlich beim Wandler. Komfortbedingt schleifen die Kupplungen im Stop 'n Go. Außerdem schaltet es zu früh in den 2. Gang. Ich schalte auch bei meinem DQ250 auf manuell im Stau. Und letztes WE mit 1500kg Wohnwagen und vollgepacktem Auto, gab's keinerlei Probleme.

Themenstarteram 16. Juni 2014 um 11:10

Danke fürs Feedback.

Seitdem gab es keine Probleme mehr - hatte aber auch keinen Stau mehr mit 40 min und 36 Grad.

Manuell konnte ich noch schalten, nur per Automatik nicht.

War bein den Chinesen eigentlich mauelles Schalten noch möglich?

Zitat:

Original geschrieben von WQ33

Ein Wandlergetriebe (mit Föttinger-Kupplung) hat funktionsbedingt

einen schlechteren Wirkungsgrad und damit eine höhere Wärmeentwicklung

als ein Doppelkupplungsgetriebe.

Bei stehendem Auto und laufendem Motor wird die - mechanisch - vom Motor

zum Getriebe geleitete Energie in Wärme umgesetzt (Verwirbelung in der

Föttinger-Kupplung).

Wenn man beim Doppelkupplungsgetriebe in dieser Situation auf der Fußbremse steht,

wird das Getriebe entkuppelt und dort keine Wärme erzeugt.

Die Wärmeentwicklung war nie, bei allen meinen 18 Wandlerautomatikwagen, ein Thema, weil alle einen Ölkühler hatten. :)

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