Deutliche Spuren von der Waschanlage beim Neufahrzeug. Was tun?
Hallo zusammen,
wir waren am Freitag beim Händler, um unseren neuen Golf R zu besichtigen, der frisch geliefert wurde, Auslieferung soll nächste Woche erfolgen. Farbe Phantomschwarz mit Perleffekt. Der Verkäufer muss unser Entsetzen gesehen haben, denn er sagte sofort, daß das Licht ungünstig sei und man draußen nichts sehen würde ... gemeint hat er damit die deutlichen kreisrunden Spuren der Waschanlage, die überall auf dem Lack und auch den Hochglanzelementen deutlich zu sehen sind. Kein anderer Wagen im Verkaufsraum sah vergleichbar aus und ich muss sagen, keines meiner Autos sah so aus, auch nicht nach Jahren. Bei einem Listenpreis von runden 57k € mag ich das nicht akzeptieren ... am Montag möchte ich das Thema im Autohaus klären.
Meine Frage an die Community: Was kann man (der Händler) machen? Ist eine Aufbereitung (Politur) sinnvoll / ausreichend? So möchte ich das Fahrzeug jedenfalls nicht abnehmen.
Danke für jede hilfreiche Antwort!
Beste Antwort im Thema
Leute das hier ist ein Auto und kein Uhrenforum.
35 Antworten
Wenn Auszubildende den Wagen polieren hätte ich Bedenken
Ich vermute mal das er schon poliert wurde
Bessere Lösung wäre ein vernüftiger Aufbereiter der sich mit sowas auskennt
Der uni schwarze Lack meines Golf war bei der Abholung in Wob Top.Fahrzeuge die in Wob abgeholt werden,werden nach meiner Info auch nicht eingewachst
Der nächste ist wieder in uni schwarz bestellt
Zitat:
Und zum Kratzer: ich persl. würde eine Rolex gar nicht akzeptieren, weder mit noch ohne Kratzer! 😁
Tja, Ansichtssache ... ich liebe meine Uhren sehr (alle aus Edelstahl) ... sind zudem wesentlich wertbeständiger und zuverlässiger als alle Autos, die ich je mein Eigen nennen durfte. 😁
Das mag sein, deshalb mag ich sie trotzdem nicht und hab eine geerbte verkauft.
Bei Autos geht´s mir ähnlich: ich kaufe auch vieles nicht, obwohl ich es mir leisten könnte, schlichtweg, weil es mir nicht gefällt, mir zu protzig ist und ich niemandem imponieren muss oder will.
Dir scheint es mit der Entscheidung pro R und contra A AMG ja offenbar ähnlich zu gehen.
p.s.: Meine als "Arbeitsuhr" unterm Auto oder im Garten vor Jahren mal gekaufte Casio (digitale Funkarmbanduhr mit allnächtlicher Korrektur per Zeitsignal) ist mindestens so zuverlässig wie eine Rolex, denn noch zuverlässiger als diese geht gar nicht!
Zudem sind die (hier nicht notwendigen) sog. Inspektions- oder Revisionsintervalle bei weitem günstiger, da sie völlig entfallen.😰
Und die Batterie(n) sind auch noch immer die ersten, die Ganggenauigkeit ist bei weitem größer als bei jeder Rolex, schon, wenn ich an Sommer/Winterzeit oder die Datumsanzeige denke ("day-date": Wochentag inkl. TT MM JJJJ)! 😁
Und nun zurück zum Lackthema:
Wie wirst Du Dich denn einigen?
Ich würde, wenn, nur etwas beim professionellen Aufbereiter tun lassen, schon deshalb, weil der Lack noch neu und frisch ist und diese Profis sich damit besser auskennen als der VW-Betrieb, bei dem Du das Auto abholst.
Ohne jetzt zu offTopic zu werden: Eine Explorer II oder eine Milgauss sehen völlig unauffällig aus ... aus zwei Metern erkennt man die nicht mehr als Rolex, wenn man keinen Bezug dazu hat ... und das ist auch gut so. Versionen mit bzw. aus Gold würden für mich nie in Betracht kommen. Aber davon ab: Die Dinger sind wirklich unverwüstlich ... für mich ein Hauptgrund ... die nehmen es mir wenigstens nicht übel, wenn ich mal irgendwo anstoße ... 😉
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Zitat:
Und nun zurück zum Lackthema:
Wie wirst Du Dich denn einigen?
Ich würde, wenn, nur etwas beim professionellen Aufbereiter tun lassen, schon deshalb, weil der Lack noch neu und frisch ist und diese Profis sich damit besser auskennen als der VW-Betrieb, bei dem Du das Auto abholst.
Hm, ehrlich gesagt werde ich wohl heute noch eine Mail an den Verkäufer schreiben ... ich denke, eine Aufbereitung durch einen Spezialisten ist sinnvoll ... da als Abholungstermin bis jetzt Freitag im Raum steht, sollte ja noch Zeit dafür sein. Alternativ kann ich das auch veranlassen und selbst machen lassen, dann aber mit Rechnung an den VW Partner ...
Ich hoffe, daß das ein für den Händler gangbarer Weg ist ... zumindest, wenn der Aufbereiter bzw. Lackierer der Ansicht ist, alles beseitigen zu können, ohne daß dies dem Lack schadet.
Zitat:
@Taubitz schrieb am 16. November 2014 um 13:51:56 Uhr:
Nee, das gefällt mir die doch besser.
Die wäre mir zu unübersichtlich. Ich mag es eher schlicht. 😉
Zitat:
@0 0 7 schrieb am 16. November 2014 um 11:33:16 Uhr:
Ja, schon klar ... aber meine Regierung wollte ihn in schwarz ... irgendwie habe ich kein gutes Gefühl ... nicht nach dem Spruch "das sieht man draußen bei normalem Licht nicht" ... das deutet schon auf abwiegeln hin ...Zitat:
Leider hast du den schlimmsten denkbaren Fall, weil schwarz am besten Kratzer zeigt...
Das sehe ich auch so, aber der Versuch (des Händlers) ist ja nicht strafbar. Das ist eine schlimme Situation.
Das Auto ist hoffentlich n.n. bezahlt, - was bei der langen Vorfreude im Moment auch kein wirklicher Trost ist.
Eine Neulackierung würde ich NICHT akzeptieren.
Ich denke ich würde, mit jeweils zwei Fäusten in jeder Hosentasche, ein Neues Fahrzeug verlangen.
Bei vielen Versicherungen ist es doch auch heute üblich, innerhalb der ersten Monate nach Vers. Beginn, im (unverschuldetem) Schadenfall, ein neues Auto zu verlangen.
Und noch etwas: wer fährt denn mit einem neuen Auto durch eine Waschanlage ?????
Ich habe jetzt eine e-Mail an den Verkäufer geschrieben (der ist auch noch der Verkaufsleiter) ... und habe in netten Worten unsere Bedenken zum Ausdruck gebracht und daß wir der Auffassung sind, daß der "ist Zustand" nicht eines Neuwagens angemessen ist ... jetzt harre ich der Dinge, die da kommen mögen.
Ich habe die Möglichkeit eines Profi Aufbereiters ins Spiel gebracht (polieren und dann versiegeln) ... ich halte das für einen vernünftigen Kompromiss, insofern der Wagen danach wie neu ausschaut ...
Ja, in der Tat frage ich mich auch, wie man ein neues Auto durch eine Bürstenwaschstraße jagen kann ... vor allem in der Farbe ... aber gut, wir werden sehen.
Auf jeden Fall werde ich hier berichten, wie es sich entwickelt und ausgeht ...
Zitat:
Ich denke ich würde, mit jeweils zwei Fäusten in jeder Hosentasche, ein Neues Fahrzeug verlangen.
Vermutlich kennt sich der Händler da etwas besser in den Rechten von Verbrauchern aus als
Du. Alleine mit der Forderung macht sich der TE beim Händler lächerlich. Und auch das Auto aufgrund von Kratzern bzw. Spuren im Lack nicht anzunehmen ist erst einmal Quatsch. Das ist ein optischer Mangel, was der Fahrbereitschaft und Sicherheit nicht schadet. Klar kannst du (@TE) das Auto beim Händler stehen lassen, wirst aber ziemlich sicher keine Forderungen nach Schadensersatz stellen können.
Was aber wichtig ist, das ist eine komplette und vom Händler unterschriebene Dokumentation aller Spuren im Lack. Denn nur so kannst du nach der Übergabe noch nachweisen, dass die Spuren nicht von Dir verursacht wurden.
Das mit dem Neuwagen in den ersten zwei Jahren ist die GAP-Abdeckung, die lassen sich die Versicherer gut bezahlen und gilt NUR für die Vollkasko. Aber wegen
Spuren im Lack vom Kaufvertrag zurückzutreten wird bestimmt ein interessanter Rechtsstreit...(ohne jegliche Aussicht auf Erfolg).
Zitat:
@cycroft schrieb am 16. November 2014 um 15:15:37 Uhr:
Leute das hier ist ein Auto und kein Uhrenforum.
@cycroft richtig, seht hier.
http://uhrforum.de😁Zitat:
Ich denke ich würde, mit jeweils zwei Fäusten in jeder Hosentasche, ein Neues Fahrzeug verlangen.
Wie viele Hände hast Du?????
Auch ein Grund warum ich meine Autos immer in der Autostadt abhole, mein Händler knallt alle Neuwagen direkt
in die Waschanlage trocken reiben Auslieferung das wars die meisten stört es ja auch nicht.
Mich der sein Auto allerdings pfelgt wie nichts anderes ein absolutes Nogo!!!