Das Ende des G30 rückt näher, was plant ihr als nächstes Fahrzeug ?

BMW 5er G30

Da sich der G30 langsam aber sicher dem Ende seines Produktlebenszyklus nähert ( im Juli 2023 soll ja die Produktion des G60 starten ) wäre es interessant zu wissen, was ihr nach aktuellem Stand so als nächstes auf dem Schirm habt ? Damit meine ich natürlich auch die G31-Fahrer, die einige Monate zeitversetzt vor dem gleichen Thema stehen.

Gerade in den aktuellen Zeiten sagt man ja, am besten ca. 12 Monate vorher bestellen, dass der Neue dann auch pünktlich da ist.

Bleibt ihr weiterhin beim Verbrenner oder wird‘s ein BEV ?

Ich werde ins Lager der E-Fahrer wechseln, mein absoluter Favorit ist aktuell der EQE 43 die ( für mich schlechtere ) Alternative wäre der i4 M50. Nun warte ich noch gespannt auf den i5 M50 und hoffe dass der auch vom Start weg bestellbar ist 🙂

Wie sieht das bei euch so aus ? 🙂

215 Antworten

Zitat:

@sasch85 schrieb am 3. Juli 2022 um 18:16:24 Uhr:


Bleibt ihr weiterhin beim Verbrenner oder wird‘s ein BEV ?

BEVs machen mit der aktuellen Technik im Grunde genommen nur für Kurzstrecken um den Wohnort Sinn - also für Pendler und Wochenend-Nah-Ausflügler, die wenig fahren. Solange ich ein Fahrzeug nicht überall in Europa binnen 10 Minuten von 20 .. 80 % laden kann und der Strom 100 % aus erneuerbaren Quellen kommt ist es zudem Augenwischerei ein BEV zu fahren. Gibt hierzu eine eine

gute Betrachtung aus logischer Sicht

.

Zitat:

Wie sieht das bei euch so aus ? 🙂

BEV sind Augenwischerei und mild Hybrid bringt nur mehr Gewicht und damit auf Langstrecke mit gehobener Geschwindigkeit Mehrverbrauch ohne Nutzen.

5er sind mMn Langstreckenfahrzeuge für viele Kilometer im Jahr und das Optimum ist minimales Gewicht bei maximaler Leistung - spricht aufgeladene Benziner. Hier sind sicher die Sechszylinder ohne mild Hybrid ein Optimum - doch die wird es im G60/61 nicht mehr geben.

Würde ich weniger Kilometer fahren käme nur ein Porsche in Frage - ups - hab ich schon für genau diesen Zweck 😁
( mit dem fahre ich rund 5 Tkm im Jahr und der macht zum Kurvenräubern richtig Laune )

Für mich ist BMW mit meinem aktuellen Fahrzug erst mal Geschichte. Sollte ich wider Erwarten doch noch mal im Lotto gewinnen werden wohl 2 .. 3 Youngtimer dazukommen und ein Loft mit Parkmöglichkeit auf den Dach wo ich mir meine Automobilen Schätze vom Wohnzimmer aus bewundern kann 😎

Realistisch betrachtet werde ich meinen Leichtbau Achtender wohl 300 .. 400 Tkm als daily driver bewegen um ihn dann ggfls. als Spielzeug nur noch für besondere Gelegenheiten zu nutzen.

Zwischenwartung bei 150 .. 180 Tkm ist schon eingeplant mit Motorrevision.

Was mich an den neuen Fahrzeugen am meisten stört, ist dass lauter Schnickschnack eingebaut ist, der nicht der Fahrdynamik dient. Mein 550i wiegt leer 1810 kg ( Sonderausstattungen kommen bei allen Fahrzeugen gleichermassen oben drauf ) - es gibt keinen leichteren BMW Achtzylinder mit Allradantrieb. Das ist schon verwunderlich - da doch BMW immer für Leichtbau bekannt war. Die Nachfolger waren allesamt dramatisch schwerer und eine Neuauflage wird es mutmasslich nicht geben. Somit ist die Marke BMW für mich nur noch im Bereich der Youngtimer interessant.

Zum Thema Schnickschnack Elektronik - die hab ich im Handy und mit CarPlay auch voll umfänglich alle erdenklichen zukünftigen Entwicklungen.

Ich traue Apple in Punkto Innovation einfach deutlich mehr zu als BMW. Aktuell ist in meinem Sternenkreuzer alles verbaut, was die Technik und Fahrdynamik hergibt und somit Freude am Fahren erzeugen kann.

Ich kann mir kaum Dinge vorstellen, die die Freude am Fahren weiter steigern könnten?

Wird nur schwerer mit weniger Zylindern und ein bissie schneller im Standardspurt. Doch der interessiert beim Fahren im realen Leben nicht im Geringsten.

Elektronische Spielereien rüste ich in Zukunft alle paar Jahre mit dem aktuellen iPhone und/oder der Apple Watch nach und bin so viele Jahre vor einer möglichen Software Implementierung seitens BMW.

Automatisiertes Fahren Level 3 und 4 wäre sicher spanned - das hole ich mir mit einem Fahrzeug im Jahr 2030 - bis dahin wird mein Sternenkreuzer hoffentlich durchhalten - die aktuellen Zwischenschritte erachte ich als höchst unspanned und für einen Petrolhead wie mich langweilig bis verstörend.

Werde mir wohl von einem der kommenden Boni einen netten Drittwagen zulegen wenn der Familienrat das genehmigt 😁

Dir ist aber schon klar dass sich dein Auto ohne Sauerstoff nicht einen Mikrometer aus eigener Kraft bewegt?

Oder hast du einen Warp Antrieb verbaut? 😉

Zitat:

@sPeterle schrieb am 22. Juli 2022 um 10:23:56 Uhr:


Dir ist aber schon klar dass sich dein Auto ohne Sauerstoff nicht einen Mikrometer aus eigener Kraft bewegt?

Mit manuellem Getriebe kann man mit dem Anlasser anfahren 😁

Zitat:

Oder hast du einen Warp Antrieb verbaut? 😉

interessante Frage - Achtzylindermotoren sind so etwas wie ein Warp Antrieb für mich. Mit dem atemberaubenden Sound biegen sich die Mundwinkel erstaunlich schnell nach oben.

O2 Anteil in der Luft ist in der Tat etwas niedriger als vor 50 T Jahren.

Schon mal was vom Rebound Effekt gehört?

Nachdem ich von Land Rover für einen Velar als möglichen Nachfolger für meinen 540i touring (G31) ein recht attraktives Leasingangebot erhalten habe, habe ich BMW um ein Angebot für einen mit meinem derzeitigen Firmenwagen möglichst identischen Wagen gebeten. Dieses liegt ca. 20% über meinen jetzigen Konditionen und beinhaltet mehr oder weniger ein Auslaufmodell, wenn der Wechsel Ende 2023 stattfindet.
Das war's für mich erst mal mit BMW. Ich freue mich auf den Velar.

Ähnliche Themen

Viel Spass, zumindest mit meinem XF bin ich sehr zufrieden.

Jeder das was er möchte und sich erlauben kann…

Zitat:

@BMW320ie46 schrieb am 22. Juli 2022 um 13:18:48 Uhr:


Jeder das was er möchte und sich erlauben kann…

100%ige Zustimmung - gibt nur leider ohne Zweifel weniger unterschiedliche Optionen in der Zukunft

Bevor man in fünf oder zehn Jahren in der oberen Mittelklasse vollautonom fährt (bzw. fahren kann, wenn man es möchte) sehe ich bei meinen Ansprüchen an einen PKW als Privatkäufer derzeit wenig Gründe für einen Fahrzeugwechsel.
Meine Ansprüche sind:
(1) Komfort und Platz - davon hat mein G31 jeweils genug und ich sehe keinen Konkurrenten, der für mich da attraktiver wäre.
(2) Intuitive Bedienung - hier markiert der G30/G31 vielleicht den Peak in der Entwicklung, bei kommenden Generationen werden mir haptische Tasten und das i-Drive mit Dreh-Drückregler fehlen (und andere Hersteller sind da im Vergleich wirklich unterirdisch).
(3) Ästhetisches Design - bis auf die misslungenen Skoda-Scheinwerfer des LCI für mich beim G30/G31 auch allererste Sahne, der G30/31 verkörpert aus meiner Sicht die Perfektion "typischen" BMW-Designs und hat sich den iF Gold Award für gelungenes Automobildesign (2017) wirklich redlich verdient! Mit der neuen Designsprache von BMW werde ich hingegen nicht wirklich warm. Allerdings fehlen mir auch da die Alternativen.
(4) Umwelt - Jenseits der Kleinwagenklasse immer ein Manko von Automobilen, aber der aktuelle G30/31 verfügt über sehr effiziente und saubere Verbrenner. Die Produktion eines Neuwagens ist so ressourcenintensiv, das man mit längerer Haltedauer hier punktet.

In der Welt der Elektroautos kommt natürlich noch das Kriterium Reichweite dazu - reale Reichweiten von unter 500km sind für mich indiskutabel, weshalb für mich Elektromobilität gegenwärtig auch dann keine Alternative wäre, wenn unser G31 morgen einen Totalschaden hätte.
Last but not Least hat unser G31 Ausstattung verbaut, die man seit der Chip-Krise nicht mehr bekommt. Auch ein Grund, ihn zu halten ;-)

Ich bin gespannt, wie sich die Akkutechnik in den nächsten Jahren entwickelt und wann Vollautonomes Fahren Einzug in die automobile Oberklasse erhält - dann mache ich mir noch einmal Gedanken.

selten gelungenes Posting - 100%ige Zustimmung.

gehe mit allen Punkte konform und finde auch den G30/31 im 2017er Ansatz perfekt gelungen. Haptik mit vielen gut erreichbaren Schaltern und sinnvollen Displays mit gleich drehenden Instrumenten, die an Übersichtlichkeit und Einfachheit kaum zu überbieten sind. Zusammen mit dem HUD eine nahezu perfekte Lösung Informationen dem Fahrenden zur Verfügung zu stellen.

Hier bewegt sich BMW leider in eine zugegeben getypte Richtung. Schade für mich weil das ein no-go ist für zukünftige Fahrzeuge.

Somit werden auch andre Marken interessanter wenn es ohnehin alle gleich machen. BMW hatte für mich immer den Nimbus etwas anders die Dinge anzugehen und wenn einem diese Bedien Philosophie gefällt war das DER Kaufgrund.

Bleibt einheitlich nur sich noch rechtzeitig mit einem Ersatzfahrzeug auf Halde auszustatten um ein Nachfolge Fahrzeug zu haben 😁

Denke so werde ich das beizeiten auch machen - gibt immer wieder Angebote mit Fahrzeugen mit wenig Kilometern aus 1. Hand.

Ich sehe aktuell tatsächlich schwarz für deutsche Hersteller, weil man gründlich duschte mechanische Bedienkonzepte gegen Allerwelts-Touch Display Fingertapper Dingens tauscht.

Ich freu mich auf die VR/AR Brille von Apple - die € 4 k sind schon bereit gelegt für Tag 1 and dem dieses Spielzug auf den Markt kommen wird - im Auto hätte ich jedoch gerne tradierte und bewährte Bedienkonzepte, die ich nicht neu erlernen muss - dafür ist der Strassenverkehr einfach der falsche Ort. Spracheingabe gibt's bei BMW seit 2007 oder so und das funktioniert bei allen Modellen seither reibungslos. Wüsste nicht warum man das ändern müssen sollte?

Wird also bei mir eher kein neuer BMW mehr und das sage ich mit Wehmut und Freude über die vielen voll ausgestatteten Gebrauchten.

Zitat:

@sPeterle schrieb am 22. Juli 2022 um 06:12:17 Uhr:


Meiner bleibt, ich fahre nicht mehr viel (ist drei Jahre alt und hat 15tkm) der überlebt mich noch.

Hast du noch nen BMW? Ich dachte sehr häufig von dir von (d)einem Jaguar gelesen zu haben.

Ich finde die Resistenz gegen Neues manchmal echt, nennen wir es faszinierend...

Aber mal davon abgesehen halte ich den Abgesang auf die deutsche Autoindustrie wegen des Touchscreen-Konzeptes doch weit hergeholt. Widescreen-Touch-Landschaften sind jetzt halt gerade in, und JEDER Autohersteller springt gerade auf den Zug auf. Wie auch schon in der Vergangenheit mit den Knöpfchen und Drehreglern kann man das besser oder schlechter umsetzen. Und was ergonomisch Quatsch ist, wird auch wieder geändert. Diese Lernkurve gab und gibt es immer, gerade bei einem Hersteller wie BMW.

Gefahr für die deutsche Autoindustrie besteht eher in den technischen Belangen. Bestes Ingenieur-Know-How im Entwickeln und Perfektionieren von Verbrennungsmotoren hilft leider künftig nicht mehr weiter. Hier muss eine Transformation stattfinden, und bisher schlagen sich die deutschen Hersteller ja nicht so schlecht. Und jetzt wo Tesla plötzlich Konkurrenz bekommt, merkt man, dass die auch nur mit Wasser kochen.

Ich würde mir bedenkenlos einen i5 zulegen, das Beste vom klassischen 5er + batterie-elektrisches Antriebskonzept mit sportlicher Ausprägung.

Zitat:

@paniniwm schrieb am 22. Juli 2022 um 16:32:39 Uhr:



Zitat:

@sPeterle schrieb am 22. Juli 2022 um 06:12:17 Uhr:


Meiner bleibt, ich fahre nicht mehr viel (ist drei Jahre alt und hat 15tkm) der überlebt mich noch.

Hast du noch nen BMW? Ich dachte sehr häufig von dir von (d)einem Jaguar gelesen zu haben.

Na so oft hoerst du nun von meinem Jaguar auch nicht.

Den habe ich natuerlich noch und der wird auch bleiben... waere ja auch quatsch. Drei Jahre alt und 15tkm... auf der Uhr..

Zitat:

@Acidrain2001 schrieb am 22. Juli 2022 um 16:36:32 Uhr:


Ich finde die Resistenz gegen Neues manchmal echt, nennen wir es faszinierend...

Aber Dinge sind nicht automatisch besser, nur weil sie neu sind. Sie müssen schon neu und besser sein. 🙂

Zitat:

Aber mal davon abgesehen halte ich den Abgesang auf die deutsche Autoindustrie wegen des Touchscreen-Konzeptes doch weit hergeholt. Widescreen-Touch-Landschaften sind jetzt halt gerade in, und JEDER Autohersteller springt gerade auf den Zug auf. Wie auch schon in der Vergangenheit mit den Knöpfchen und Drehreglern kann man das besser oder schlechter umsetzen. Und was ergonomisch Quatsch ist, wird auch wieder geändert. Diese Lernkurve gab und gibt es immer, gerade bei einem Hersteller wie BMW.

Das ist richtig, diesen Lernprozess gab es ja auch beim iDrive-Controller. Aus heutiger sicht waren die ersten Versuche aber obejtkiv betrachtet schlecht, auch wenn sie neu waren.

Zitat:

Ich würde mir bedenkenlos einen i5 zulegen, das Beste vom klassischen 5er + batterie-elektrisches Antriebskonzept mit sportlicher Ausprägung.

Was ich von BMW will ist ein elektrisches Fahrzeug, welches sich wie ein BMW anfühlt. Wenn sie versuchen Tesla zu kopieren, kann man sich auch gleich das Original kaufen.

Bisher kommt der i4 gegen den Tesla 3 in den Tests ja gut weg, von daher besteht berechtigte Hoffnung!

Ich hatte im April als Privatkäufer auf den bestellten 530xd immerhin noch 12% Nachlass bekommen. Mich hat das bei der aktuellen Situation doch gewundert, ich hätte ihn auch mit deutlich weniger Nachlass genommen.

Deine Antwort
Ähnliche Themen