Danke, mein lieber Sharan, es war trotzdem eine tolle Zeit
Am Ende der Zusammenarbeit mit meinem Sharan möchte ich mich bei meinem Auto bedanken und vor allem bei meinem Service-Mitarbeiter meines Autohauses. Und letzteres meine ich wirklich ehrlich. Der ist und war super.
Ich würde wieder einen Sharan kaufen, dafür finde ich das Auto zu toll. Grundsätzlich würde ich immer eine Garantieverlängerung abschließen. Das ist für die zwei Jahre außerhalb der normalen Garantiezeit die billigste Lösung. Aber nur noch bei einem Sharan ohne Technik.
Nachdem wir mit vielem zu kämpfen hatten, was mein Servicetechniker als „Stand der Technik“ umschrieb (nach Update einer nicht funktionierenden Tankanzeige auf die aktuelle Software fuhren wir nur noch blind und konnten uns nur noch auf unsere Fahrweise verlassen, da die Tankanzeige bis 80% Max-Kilometer immer noch 75% Restdiesel im Tank anzeigte).
Im zweiten Monat unseres Fahrzeugs ließ sich die elektrische Tür rechts nicht mehr schließen. Nach 45 min Telefonat aus Holland nach Deutschland mit entsprechenden Handykosten kam ein Servicetechniker, der nach einem Blick auf sein OBD-iPad sagte, es läge kein Fehler vor.
Daran, daß sich die elektrischen Türen teilweise nicht öffnen ließen, und wenn, dann ja, bei gutem Zuspruch und einem Stoßgebet, gewöhnten wir uns im Laufe der Zeit. Ach ja, die Zuziehhilfen wurden auch auch ausgetauscht.
Die Heckklappe (auch elektrisch) öffnete sich sporadisch nachts. Wir parkten deswegen nicht mehr in der Garage. Es hatte aber auch gute Seiten. Morgens brauchte ich nicht auf den Knopf zu drücken, wenn ich meine Sporttasche ins Fahrzeug legen wollte. Aus Angst vor Schäden (am Auto, die Garage kann das ab) parkten wir in der Einfahrt. Einen Fehler fand man auch hier nicht.
Der Gurt des Fahrers rollte sich nicht mehr ein, weil er am Gurtschloß geknickt war. Das ist aus meiner Sicht ein Konstruktionsfehler, da der Gurthalter an einer Metallstange der Mittelkonsole feststeht. Und auch der Grund, aus dem wir keinen Sharan mehr fahren. Oder den Alhambra. Vielleicht sind bzw. waren die Konstrukteure auch nur der Meinung, die Familienväter sähen tatsächlich aus wie in der eigenen Werbung (die ich für despektierlich hielt).
Anfang diesen Jahres ließen wir unseren Sharan in die Werkstatt schleppen. Der Akku war leer. Zuerst dachten wir, der Akku sei defekt, das hätte nach 3 Jahren nicht sein dürfen, wäre auch nicht unter die Garantie gefallen. Es wurde trotzdem nachgemessen und festgestellt: Das Auto hatte vergessen, daß die Fensterheber zum Auto gehören. Die Alarmanlage wurde infolgedessen selbstständig und schaltete aus, an, aus, an. Der Stromverbrauch war erheblich. Nachdem den Fensterhebern weisgemacht wurde, daß sie entgegen eigener Meinung doch zum Auto gehörten, und der Akku geladen war, war alles wieder gut („wir haben die Fensterheber wieder angelernt“).
Auch in der Zwischenzeit zwischen obigem und letzteren Zeilen, deren Ursache gerade mal 2 Monate her ist, war etliches.
Der letzte Besuch nach der Garantieverlängerung und vor Fahrzeugabgabe:
So fiel das Navi (RNS510) regelmäßig aus, mp3´s wurden nicht mehr gespielt, die Anzeige stellte sich automatisch bei Autostart auf 3km ein, „auto“ mußte manuell eingestellt werden. Bei jeder Fahrt. Komplette Neuinstallation.
Der rechte Außenspiegel fuhr sich nur noch nach eigenem Ermessen ein (elektrisch einstell- und klappbar). Neuer Außenspiegel.
Außerdem waren die Motoren der elektrischen Heckklappe defekt (das merkt man durch „Schlagen“ beim Öffnen und Schließen, wie wenn ein Zahnrad durchrutscht. Neue Heber (beide).
Dann wurde ich angerufen und durfte mir unseren monierten Wassereinbruch an der Heckklappe selber begutachten. Dies fiel nicht unter die Garantie. Konstruktionsfehler würden keinen Garantieanspruch mit sich bringen. Das Wasser kam nicht durch die dritte Bremsleuchte, ich sah es selber.
Mein lieber Herr H., vielen lieben Dank für Deine jeweilige wirklich tolle Hilfe, wir sehen uns beim nächsten Fahrzeug (hoffentlich weniger). Ich mag Dich wirklich gerne, aber ich komme leider immer nur mit Ärger zu Dir.
Mein lieber Sharan, es war eine tolle Zeit mit Dir. Du bist ein wirklich großes Fahrzeug mit riesig viel Platz und einem tollen Panoramadach, das ich wirklich gemocht habe und gerne gefahren bin. Ich habe aber Angst, was passiert, wenn ich ein Auto wie Dich mit der Unmenge elektrischer Helferlein nach dem Garantieende weiterfahre. Vielleicht ist das VW mittlerweile auch bewußt geworden. Die gestiegenen Kosten für die Garantieverlängerung würden dafür sprechen. Hätte ich Dich ohne die elektrischen Türen, die elektrische Heckklappe, das große Navi (schon damals langsam und veraltet) bestellt, vielleicht gäbe es uns beide noch.
Ach ja, liebes VW: Es kann nicht sein, daß bei einem Navigationsgerät, wenn auch günstiger als bei Mercedes, dieser Preisklasse, die „neue“ Navigationssoftware einen scheinbar neuen Stand hat. Aber bspw. der Teilneubau der A3 ist mittlerweile ca. 4 Jahre her und wir fahren auch mit der aktuellen Software, wahrscheinlich dem (vor)letzten Update, dort immer noch durchs Niemandsland, der Teilneubau der A4 zwischen AC und K ist auch nicht viel kürzer her. Die A3 und A4 sind nicht gerade in Island hinter den Schafen neben dem Vulkan, wo sonst kein Schwein hinfährt, so daß es sich lohnen würde. Das, um ehrlich zu sein, das geht wirklich besser und ist wirklich keine ca. 2.500 € wert, ohne auf meine Bestellung geschaut zu haben. Der neue Stand kann wohl nur mit dem Datum zu tun haben. Nicht mit einem Update der Verkehrsstraßen.
Beste Antwort im Thema
Am Ende der Zusammenarbeit mit meinem Sharan möchte ich mich bei meinem Auto bedanken und vor allem bei meinem Service-Mitarbeiter meines Autohauses. Und letzteres meine ich wirklich ehrlich. Der ist und war super.
Ich würde wieder einen Sharan kaufen, dafür finde ich das Auto zu toll. Grundsätzlich würde ich immer eine Garantieverlängerung abschließen. Das ist für die zwei Jahre außerhalb der normalen Garantiezeit die billigste Lösung. Aber nur noch bei einem Sharan ohne Technik.
Nachdem wir mit vielem zu kämpfen hatten, was mein Servicetechniker als „Stand der Technik“ umschrieb (nach Update einer nicht funktionierenden Tankanzeige auf die aktuelle Software fuhren wir nur noch blind und konnten uns nur noch auf unsere Fahrweise verlassen, da die Tankanzeige bis 80% Max-Kilometer immer noch 75% Restdiesel im Tank anzeigte).
Im zweiten Monat unseres Fahrzeugs ließ sich die elektrische Tür rechts nicht mehr schließen. Nach 45 min Telefonat aus Holland nach Deutschland mit entsprechenden Handykosten kam ein Servicetechniker, der nach einem Blick auf sein OBD-iPad sagte, es läge kein Fehler vor.
Daran, daß sich die elektrischen Türen teilweise nicht öffnen ließen, und wenn, dann ja, bei gutem Zuspruch und einem Stoßgebet, gewöhnten wir uns im Laufe der Zeit. Ach ja, die Zuziehhilfen wurden auch auch ausgetauscht.
Die Heckklappe (auch elektrisch) öffnete sich sporadisch nachts. Wir parkten deswegen nicht mehr in der Garage. Es hatte aber auch gute Seiten. Morgens brauchte ich nicht auf den Knopf zu drücken, wenn ich meine Sporttasche ins Fahrzeug legen wollte. Aus Angst vor Schäden (am Auto, die Garage kann das ab) parkten wir in der Einfahrt. Einen Fehler fand man auch hier nicht.
Der Gurt des Fahrers rollte sich nicht mehr ein, weil er am Gurtschloß geknickt war. Das ist aus meiner Sicht ein Konstruktionsfehler, da der Gurthalter an einer Metallstange der Mittelkonsole feststeht. Und auch der Grund, aus dem wir keinen Sharan mehr fahren. Oder den Alhambra. Vielleicht sind bzw. waren die Konstrukteure auch nur der Meinung, die Familienväter sähen tatsächlich aus wie in der eigenen Werbung (die ich für despektierlich hielt).
Anfang diesen Jahres ließen wir unseren Sharan in die Werkstatt schleppen. Der Akku war leer. Zuerst dachten wir, der Akku sei defekt, das hätte nach 3 Jahren nicht sein dürfen, wäre auch nicht unter die Garantie gefallen. Es wurde trotzdem nachgemessen und festgestellt: Das Auto hatte vergessen, daß die Fensterheber zum Auto gehören. Die Alarmanlage wurde infolgedessen selbstständig und schaltete aus, an, aus, an. Der Stromverbrauch war erheblich. Nachdem den Fensterhebern weisgemacht wurde, daß sie entgegen eigener Meinung doch zum Auto gehörten, und der Akku geladen war, war alles wieder gut („wir haben die Fensterheber wieder angelernt“).
Auch in der Zwischenzeit zwischen obigem und letzteren Zeilen, deren Ursache gerade mal 2 Monate her ist, war etliches.
Der letzte Besuch nach der Garantieverlängerung und vor Fahrzeugabgabe:
So fiel das Navi (RNS510) regelmäßig aus, mp3´s wurden nicht mehr gespielt, die Anzeige stellte sich automatisch bei Autostart auf 3km ein, „auto“ mußte manuell eingestellt werden. Bei jeder Fahrt. Komplette Neuinstallation.
Der rechte Außenspiegel fuhr sich nur noch nach eigenem Ermessen ein (elektrisch einstell- und klappbar). Neuer Außenspiegel.
Außerdem waren die Motoren der elektrischen Heckklappe defekt (das merkt man durch „Schlagen“ beim Öffnen und Schließen, wie wenn ein Zahnrad durchrutscht. Neue Heber (beide).
Dann wurde ich angerufen und durfte mir unseren monierten Wassereinbruch an der Heckklappe selber begutachten. Dies fiel nicht unter die Garantie. Konstruktionsfehler würden keinen Garantieanspruch mit sich bringen. Das Wasser kam nicht durch die dritte Bremsleuchte, ich sah es selber.
Mein lieber Herr H., vielen lieben Dank für Deine jeweilige wirklich tolle Hilfe, wir sehen uns beim nächsten Fahrzeug (hoffentlich weniger). Ich mag Dich wirklich gerne, aber ich komme leider immer nur mit Ärger zu Dir.
Mein lieber Sharan, es war eine tolle Zeit mit Dir. Du bist ein wirklich großes Fahrzeug mit riesig viel Platz und einem tollen Panoramadach, das ich wirklich gemocht habe und gerne gefahren bin. Ich habe aber Angst, was passiert, wenn ich ein Auto wie Dich mit der Unmenge elektrischer Helferlein nach dem Garantieende weiterfahre. Vielleicht ist das VW mittlerweile auch bewußt geworden. Die gestiegenen Kosten für die Garantieverlängerung würden dafür sprechen. Hätte ich Dich ohne die elektrischen Türen, die elektrische Heckklappe, das große Navi (schon damals langsam und veraltet) bestellt, vielleicht gäbe es uns beide noch.
Ach ja, liebes VW: Es kann nicht sein, daß bei einem Navigationsgerät, wenn auch günstiger als bei Mercedes, dieser Preisklasse, die „neue“ Navigationssoftware einen scheinbar neuen Stand hat. Aber bspw. der Teilneubau der A3 ist mittlerweile ca. 4 Jahre her und wir fahren auch mit der aktuellen Software, wahrscheinlich dem (vor)letzten Update, dort immer noch durchs Niemandsland, der Teilneubau der A4 zwischen AC und K ist auch nicht viel kürzer her. Die A3 und A4 sind nicht gerade in Island hinter den Schafen neben dem Vulkan, wo sonst kein Schwein hinfährt, so daß es sich lohnen würde. Das, um ehrlich zu sein, das geht wirklich besser und ist wirklich keine ca. 2.500 € wert, ohne auf meine Bestellung geschaut zu haben. Der neue Stand kann wohl nur mit dem Datum zu tun haben. Nicht mit einem Update der Verkehrsstraßen.
44 Antworten
Ich hab´ noch das Vor-Facelift-Modell. Hatte Anfang März 2015 bestellt und Mitte Juni dann noch den "alten" bekommen... Aber im Dezember gibt´s schon wieder einen Neuen... Hoffe mal, dass ich hier nicht so viele Problemchen habe...
Ich verstehe jeden, der bei solchen Problemen die Schnautze voll hat.
Würde mir auch nicht anders gehen.
Trotzdem möchte ich, vor allem, weil mir der zynische Ton nicht gefällt, eine positive Erfahrung berichten:
Ich hatte seit 2004 bis Jänner 2016 insgesamt 4 Sharan mit jeweils weit über 100.000 km gefahren. Ich kann mich an keine nennenswerten Probleme erinnern.
Es gab natürlich das eine oder andere Problem, es gab Rückrufe etc.
Aber diese Fälle wurden immer recht schnell und nachhaltig gelöst.
Vielleicht hiflt es ja dem einen oder anderen, nicht komplett die Nerven weg zu schmeißen.
Das ist nämlich weder angebracht noch vernünftig.
Zitat:
@Manager2008 schrieb am 30. September 2016 um 00:18:26 Uhr:
Ich hatte seit 2004 bis Jänner 2016 insgesamt 4 Sharan mit jeweils weit über 100.000 km gefahren. Ich kann
2004 - 2012 wird dann aber vermutlich noch der alte Shalhambragalaxy gewesen sein.
Dazu hast Du jeden nur ca.3 Jahre gefahren.
Das genau ist es was ich meinte. Man kann einen Sharan schon ein paar Jahre als annähernd neuen fahren sooo schlimm isses am Anfang ja nicht und er wäre ja auch ein richtig tolles und fast alternativloses Auto wenn die Qualität besser wäre.
Wenn man entsprechende Garantien, Versicherungen, Verträge abschliesst hält sich auch das finanzielle das Risiko in Grenzen.
Man sollte sich aber im klaren darüpber sein dass ein Sharan kein Auto ist, mit dem man 10 Jahre lang glücklich sein wird.
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Hallo Manager, Matsches war in einem schneller. So, wie Du die Fahrzeuge wechselst, werden Deine Sharane Firmenfahrzeuge und innerhalb der Garantie bearbeitet worden sein. Du schreibst von keinen nennenswerten Problemen.
Das waren meine bis auf den Wassereinbruch der Heckklappe, den wohl jeder Sharan haben wird, auch nicht. Motor und Getriebe sind nach wie vor mängelfrei. Jeder Werkstattbesuch kostet mich viel Zeit, zudem brauch ich häufig einen Leihwagen, den ich auch selber bezahlen muß.
Bei unserer Werkstatt gelten wir als "gute" Kunden und werden auch so behandelt. Wir sind ja häufig da und bezahlt wird anstandslos (beinahe) alles.
Zynismus ist übrigens rücksichtsloser, beißender Spott. Hättest Du "Wehmut" und "Frust" geschrieben, dann hätte ich mich selbst bei Nachlesen meiner Beiträge finden können.
In 8 Jahren habe ich mehr als 7 Fahrzeuge gefahren, bis 2004 kommen noch einmal ca. 4 dazu. Unterschiedlicher Marken. Davon bis 2012 noch einen alten Golf 4 ohne Technik, selbst die elektrischen Fensterheber hatte der noch nicht. Aber auch keine Probleme. Unser Sharan hatte mit seinem Lane-Assist etwas, was erst Modelljahr 2016 in meinem GLC enthalten war, so weit war VW 2010.
Und jetzt ohne Zynik und ohne Wehmut: Wenn man Technik einbaut, dann sollte sie wenigstens funktionieren. Wenigstens am Anfang. Wir haben 75.000 km Laufleistung, 4 Jahre (edit an) und ein Angebot eines freien Händlers, das bei ca. 30% des ursprünglichen Kaufpreises liegt (edit aus). Bei Mercedes kann das ein junger Stern sein. Bei wenigstens unserem Sharan ist das ein teildurchreparierter Volkswagen mit dem Ursprungspreis einer damaligen R-Klasse als Halbjahreswagen, die ich nur nicht nahm, weil der Kofferraum deutlich kleiner war.
Edit an:
Es kann nicht sein, daß man (verständlicherweise) von seiner Werkstatt hören muß, daß etwas ein Konstruktionsfehler ist (Wassereinbruch Heckklappe), und Konstruktionsfehler würde nicht unter die Garantie fallen, und notgedrungen wieder nach Hause geschickt wird. Ohne Lösung. Von der VW AG müßte dann ja auch ein Rückruf kommen, der so unterbleiben kann. Unser Sharan steht am (leichten) Hang. Werkstatt hui.
Es kann nicht sein, daß ein Konzern die Gebrauchtwagenkäufer der ehem. Neufahrzeuge EA189 mit Software-Upgrade mit 4-stelligem Zuschuß lockt, 3 Jahre Service bietet, aber die Bestandskunden mit Problemen am Auto sitzen läßt. Wir sorgen dafür, daß die Fahrzeuge günstig auf den Gebrauchtwagenmarkt kommen. VW AG pfui.
Meine Werkstatt ist wirklich toll. Nur kann eben diese nicht immer ausgleichen, was der Konzern vorgibt. Das übrigens ist nicht nur bei VW so.
Edit aus.
Wir hatten auch einen Golf 4 (absolut erste Serie) von 1998 bis 2014. Der hatte als "Stand der Technik" nur eine nicht funktionierende Dachluke. Sonst war der bis 220.000 km einwandfrei, mängelfrei, und sah den Händler nur zum Reifenwechsel. Wäre er nicht an einem Saab zerschellt, könnte es gut sein, daß wir ihn heute noch hätten.
Super Eingangsbeitrag in dem ich mich teilweise wiederfinde.
Ich habe wohl Glück, dass meiner nach 3 ,5 Jahren nichts hatte mit Ausnahme beim 510er Navi.
Das ich ein altbackenes 510er verkauft bekommen habe musste ich auch lernen.
Ich musste das Navi reklamieren und das schöne am Navi ist ja, dass man das Filmen kann also den Nachweis erbringen kann. Beim 2 Reklamationstermin, meinter der junge Servicetechniker noch beim Schreiben zu mir, da könne Sie wohl nichts machen "Stand der Technik bei Auslieferung".
Mir blieb zunächst die Spucke weg. Beim Abholen war nichts gemacht, und er meinte noch ein neues Navi bekäme ich nicht, Es würde schließlich € 4.000,-- kosten und wenn es das nicht wäre würde das Autohaus auf den Kosten sitzen bleiben.
Ich bin dann direkt zum Abteilungsleiter und meinte "Fehler bei Auslieferung und Sie wissen was dies beim 3. vergeblichen Versuch bedeutet.
Summasumarum: Mein Auto ist top, meine Werkstatt der verlängerte Arm der Wolfsburger und ich bleib konsequent und werde in einen halben Jahr kein VW bestellen. Ich hab mich geärgert und geben nun jemand anderes die Chance.
Zitat:
Ich hab mich geärgert und geben nun jemand anderes die Chance.
Genau so habe ich das auch gemacht.
Ich fahre seit 4 Wochen eine neuen Ford Galaxy. Technisch dem Sharan überlegen (LED Lichter, um nur ein Beispiel zu nennen), viel leiser Dank Doppelverglasung, preislich viel günstiger als der Sharan (Privatkauf, im Leasing allerdings teurer), im Innenraum moderner eingerichtet ggü dem 6 Jahre alten Sharan und nicht ganz so kutschbockartige Sitzposition, 7 Jahre Garantie (Verlängerung auf 7Jahre kostete so viel wie 5 Jahre beim Sharan), kein Adblue mehr, und und und.
Auf der Negativseite ganz klar die fehlenden Schiebetüren, welche ich bzw. meine Kinder doch sehr vermissen und fehlende ISOFIX in der 3.Reihe. Weiterhin negativ die Kommentare der Kollegen wenn man offen legt, einen Ford zu fahren (muss man halt drüber stehen können).
Langzeitqualität kann ich natürlich noch nichts sagen.
Warum schreibe ich das zu diesem Thema: Weil ohne die Miese Qualität beim meinem letzten Sharan (die davor waren i.O.) und den Abgasskandal ich nicht auf die Idee gekommen wäre eine andere Marke zu kaufen, sondern ohne links und rechts zu schauen wieder einen Sharan gekauft hätte.
Zitat:
@docart schrieb am 30. September 2016 um 12:30:22 Uhr:
Genau so habe ich das auch gemacht.
Ich fahre seit 4 Wochen eine neuen Ford Galaxy.
Na hoffentlich hast Du keine schwenkbare AHK mitbestellt. Da gibt es derzeit ein grosses Problem beim Galaxy:
http://www.motor-talk.de/forum/rueckruf-schwenkbare-ahk-t5796156.html
Und dann gibt es noch dieses schöne Problem:
http://www.motor-talk.de/.../...ger-serienfehler-am-dach-t5823560.html
Wie schon einer der Vorredner gesagt hat, Probleme gibt es bei allen Autoherstellern... Kenne auch einen Mercedes-Fahrer, bei dem nach den ersten 10 km schon der Abstandsregler ausgefallen ist...
Ich bin früher privat auch nur VW gefahren, das über 7 Jahre lang ohne Probleme. Dann habe ich mir einen Passat B6. Der Stand mehr in der Werkstatt als er gefahren wurden... Wurde nach 1 Jahr verkauft... Da ich mit dem Auto an sich aber zufrieden war, habe ich mir danach wieder einen B6er-Passat (mit DSG) gekauft. Der war wirklich noch öfters beim Freundlichen...
Danach Wechsel zu Ford - 3 Modelle gefahren (insgesamt über 120tkm): NULL Probleme. Nun habe ich als Dienstwagen wieder einen VW... Wobei die in einem meiner vorherigen Kommentare beschriebenen Probleme ja mehr oder weniger Kleinigkeiten sind (die aber doch sehr nerven).
Zitat:
@thomas0469 schrieb am 30. September 2016 um 13:34:54 Uhr:
Na hoffentlich hast Du keine schwenkbare AHK mitbestellt. Da gibt es derzeit ein grosses Problem beim Galaxy:
http://www.motor-talk.de/forum/rueckruf-schwenkbare-ahk-t5796156.html
Es gibt ein Problem, Ford reagiert darauf und macht einen Rückruf. Und siehe da:
Zitat:
@Cantaloop.li schrieb am 29. September 2016 um 15:28:40 Uhr:
Habe jetzt gerade im S-Max Forum gelesen, dass seit Ende August das Problem ab Werk, also ab Produktion, behoben ist.
Es ist davon auszugehen, dass die bereits zurückgerufenen Fahrzeuge auch mit dieser Lösung versehen werden.
Nicht schön, aber Ford hat sich darum gekümmert.
Zitat:
Und dann gibt es noch dieses schöne Problem:
http://www.motor-talk.de/.../...ger-serienfehler-am-dach-t5823560.html
Bisher ein gänzlich unbekanntes Problem im Forum und lt. Ford wohl nur optischer Natur. Und der User wurde sogar vom Händler darauf hingewiesen, ohne dass das Thema angesprochen wurde.
Mal schauen was daraus wird.
Aber thomas0469 scheint ein bisschen wie die Kollegen von docart zu sein: Ist ja "nur" ein Ford. Haben aber selbst wahrscheinlich noch nie einen gefahren und sind neidisch, dass der Kollege ein funktionierendes Fahrzeug hat, welches dazu noch schick aussieht. 😉
Und wenn jemand meint, ein VW sei ja etwas viel besseres als ein Ford (oder div. andere Marken) ... naja, kein Kommentar. Da brauche ich auch über nichts stehen sondern denke mir einfach nur meinen Teil.
Zitat:
@backbone23 schrieb am 30. September 2016 um 14:31:31 Uhr:
Und wenn jemand meint, ein VW sei ja etwas viel besseres als ein Ford (oder div. andere Marken) ... naja, kein Kommentar. Da brauche ich auch über nichts stehen sondern denke mir einfach nur meinen Teil.
Hab ich auch gar nicht behauptet, dass VW etwas besseres sei. Der Galaxy würde mir auch gefallen bis auf 2 Punkte:
1. Die fehlenden Schiebetüren sind ein no-go in unserer engen Tiefgarage (nur ca. 50-60cm Platz bis zur Betonwand) mit kleinen Kindern, die angeschnallt werden müssen.
2. Wenn man in München lebt, wo die Politik bereits jetzt laut darüber nachdenkt, alle PKW auszusperren, die die Euro6- NOx-Grenzwerte im Realbetrieb (!) nicht erfüllen, schaffe ich mir gewiss nicht so ein großes Fahrzeug an, dass nur einen NOx-Speicherkat hat. Der wird ganz gewiss nicht ausreichen, um die RDE-Grenzwerte zu schaffen, wenn es schon bei dem kleineren und leichteren Seat Ateca nicht reicht.
Hallo alle zusammen. Ich fahre seit 2006 Sharan und habe jetzt den dritten. 7M, 7N und 7N Fl sie werden Privat gekauft und ich habe die ersten beiden 140000 km jeweils gefahren und hatte nie größere Probleme. Das einzigste war mal ein AGR außerhalb der Garantie. Das ging zum Glück zum Teil auf Kulanz.
Wenn ich hier immer lese wie schlecht der Sharan ist und wie wenig Probleme vorherige Fahrzeuge gemacht haben frage ich mich warum sich manche einen Sharan gekauft haben.
Für mich ist der Sharan eins der zuverlässigste Fahrzeug in seiner Klasse. Über seinen Preis brauchen wir uns nicht unterhalten. Da brauche ich nur schauen was ein Corsa kostet.
Postet doch mal wer mit seinem Sharan auch zufrieden ist.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Zitat:
@thomas0469 schrieb am 30. September 2016 um 17:02:45 Uhr:
Hab ich auch gar nicht behauptet, dass VW etwas besseres sei.
Sorry, das war nicht auf dich bezogen, sondern auf "die Kollegen".
Zitat:
@chris2614 schrieb am 1. Oktober 2016 um 09:35:46 Uhr:
...Wenn ich hier immer lese wie schlecht der Sharan ist und wie wenig Probleme vorherige Fahrzeuge gemacht haben frage ich mich warum sich manche einen Sharan gekauft haben...
hat mir ja beim Kauf keiner gesagt, dass ich so viele Probleme kommen werden 🙄
In den Foren generell ist es auch schwierig sich zu informieren, da in jedem Forum immer auch die sind, die Probleme haben. Vielleicht habe ich auch einfach nur Pech gehabt mit unserem Sharan, weswegen ich das Modell generell nicht abschreiben will und einen Neukauf - dann sollte es das Facelift sein - nicht ausschließen will.
Eine zweite Chance könnte es also geben - auch mangels echter Konkurrenz - Ford hat eben das Schiebetüren-Manko - der S-Max ist auch zu klein
Ich schiele auf den 2.0 TSI.
Bei meinem Arbeitskollegen war übrigens genau umgekehrt. Er hatte einen Passat - nie Probleme - und jetzt Q5 - und ständig Probleme...
Unser Sharan ist jetzt 5 Jahre alt uns hat auch alle erdenkichen elekrischen und elektronischen Spielereien. Von den beschriebenen Defekten blieben wir größtenteils verschont. Das Panoramadach machte genau so wenig Probleme wie die elektrischen Türen oder die Heckklappe. Rost ist kein Thema, wir sind allerdings Garagenparker im Rhein Main Gebiet, wo Schnee nur mal alle paar Jahre fällt und liegen bleibt. Die Elektronik incl. Navi RNS 510 funktionierte fehlerfrei.
Wir hatten folgen Defekte:
- AGR Kühler (Garantie)
- NOX Sensor (Garantie)
- Vor- und Rücklauf der Ölvervorgung des Turboladers nach 4 Jahren und 9 Monaten (70% Kulanz, Restkosten für uns 250 EUR)
Das wars auch schon.
Wir tauschen den Sharan jetzt gegen einen Multivan ein, das hat aber andere Gründe als die Qualität.