Clio 4 rollt trotz angezogener Handbremse und eingelegtem 1 Gang gegen TG-Wand

Renault Clio 4

Hallo liebe Community,

Vorgestern komme ich zu meinem Duplex TG-Stellplatz (mein Wagen steht auf einem unteren Stellplatz und die Duplexanlage war abgesenkt) und will die Anlage hochfahren um auszuparken, auf einmal höre ich nur Glas splittern *O* . Mein Clio ist über Nacht trotz angezogener Handbremse und eingelegtem 1. Gang rückwärts gegen die Wand gerollt. Die Handbremse war deutlich angezogen, das hab ich sofort überprüft als ich die Nachbaranlage hochfuhr um nachzusehen und das Auto ein Stück vorzufahren um nicht noch mehr Schaden anzurichten.

Ende vom Lied: Heckscheibe kaputt, Heckklappe eingedellt, Heckschürze verschrammt , Antenne aus Antennenfuss gebrochen und das Dach etwas eingedellt. Zum Glück zahlt die VK, ärgern tue ich mich aber heute noch, da so etwas mMn. nicht passieren darf. Ich muss hinzufügen dass ich die Handbremse nicht etwas nur bis zum 3 Zahn gezogen habe, sondern deutlich an der Stellung des Handbremshebels zu sehen war, dass diese fast bis zum Anschlag gezogen war. Auf die Handbremse angesprochen entfuhr dem 🙂 nur ein "ups", laut meiner Recherche ist dies bei Renault aber wohl ein bekanntes Problem mit den Handbremsen, bin ich da richtig informiert?

Ist jemandem soetwas in ähnlicher Weise passiert und wie hat eure Werkstatt reagiert?

Mit verärgerten, aber freundlichen Grüßen

asalksh

18 Antworten

Blockierende Hinterräder sind für die Fahrstabilität ja auch besonders förderlich😁

Die Wirkungsweise der Feststellbremse ist gesetzlich geregelt.
Die korrekte Funktion wird übrigens bei jeder Hauptuntersuchung überprüft.

Zitat:

@Tucker1 schrieb am 1. Juli 2018 um 09:50:52 Uhr:


Dieses Bauteil sollte auch im Notfall eines Ausfalls der hydraulischen Bremse, ein Kfz zum stehen bringen. Passiert heute zwar nicht mehr, muss aber eine Handbremse abkönnen.

Es passiert schon. Ich wollte am nächsten Tag zum TÜV als nicht der Bremsschlauch sondern die eiserne Bremsleitung unter einem Schutzschlauch sich auftrennte.
Mit der Handbremse werden nur 2,5 m/s² Verzögerung verlangt. Es ist schließlich auch nur eine Achse, die gebremst wird.
Mit der hydraulischen Fußbremse sind es so bei 8 bis 9 m/s².

Auch Nutzfahrzeuge, die eine Handremse mit Druckluft zum Lösen haben, brauchen nur 2,5 m/s² als Verzögerung des gesamten Fahrzeuges nachzuweisen. Die erforderliche Kraft kommt von einer gespannten Feder.

Aus diesem Grunde hatte etwa 1975 ein Oberbaurat einen Artikel über die Rotlichtproblematik geschrieben. Heute haben deswegen die Verkehrsampeln die mit max 70 km/h angefahren werden dürfen eine Gelbphase von 3 s. Später war er Prof in Darmstadt.

Ist man mit 70 unterwegs und befindet sich noch 50 m vor der Ampel, kann man bei 3 s getrost weiterfahren. Man kommt noch bei Gelb zur Ampel. Das ist ein sehr entspanntes Fahren vor der Ampel.

Früher hatte man nur eine Sekunde. Da konnte man nicht rechtzeitig anhalten.

schrauber

Zitat:

@schrauber10 schrieb am 1. Juli 2018 um 15:28:52 Uhr:



Aus diesem Grunde hatte etwa 1975 ein Oberbaurat einen Artikel über die Rotlichtproblematik geschrieben.

Der war bestimmt Stammkunde auf der Reeperbahn😁

Ich hab aber nicht verstanden, was die Handbremse mit der Ampel zu tun hat?

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