Clio 4 BJ 03.2018 extrem hoher Verbrauch!

Renault Clio 4

Hallo Leute,

ich besitze einen Clio BJ 03.2018 automatik.
Stand jetzt 48.180km und ein durchschnittl. Verbrauch von satte 8,6l (!!) und keiner kann mir sagen woran das liegen kann, selbst in der Renault-Werkstatt wurde mir nur gesagt, dass es normal ist und nichts beschädigt sei.

Ich fahre rund 17km einfach zur Arbeit :
270m Stadt 50er Zone
2,3km 70 und 100er Zone (gerade Strecke)
1,5km 50er Zone
2km 70er Zone
500m 50er Zone
2,3km 100er Zone
1,7km 50er Zone
1,8km 100er Zone
4,7km Stadt 50er Zone

Momentan ca 1-2x im monat AB 80km und da fahre ich 120km/h Tempomat, da bei 130km/h knapp 7,3l verbrauche...

Nun meine Frage, ist das tatsächlich normal oder ist da was faul? Ich bin kein Raser, keine krasse Beschleunigung oder ähnliches.

Bin leider etwas traurig, da ich mir eig. im Jahr 2021/2022 ein Megane holen wollte :-/

Vielen Dank im voraus !!

40 Antworten

Das ist Deine Problemquelle - CLIO 1.2T 118PS Bj. 2018 Auto - MIT Tempomat bewegt ...

Was erwartet man beim kleinen Turbo-Motörchen - der noch mit Tempo bewegt wird - und das Tempomat fügt zum Ersparnis nicht dazu;
wer nicht wusste - solche Downsizing-Motoren spritzen Benzin ein um einfach zu kühlen - und das genau bei höheren Drehzahlen

Auf jeden Fall - man kann manuell sprit-sparender fahren - als einen dummen Tempomat

Obige Antwort ist teilweise nicht richtig!

Das zum Kühlen Extrabenzin eingespritzt wird ist Falsch.
DerTempomat verbraucht auch nicht mehr kraftstoff.
Das Problem ist das 100PS heutzutage nicht mit 100PS von vor 20 Jahren gleichgesetzt werden können.
Fakt ist, Hubraum geht durch NICHTS zu ersetzen, auch nicht durch einen Turbo oder sonstige Spielereien.
Man muss bei diesen Downsizern schon heftig aufs Pedal treten um die Leistung zu bekommen die man sich so als Rennfahrer wünscht. Wer gerne schnell fährt und auch gerne starke Beschleunigung hat, der ist bei einem V8 ab 3L Hubraum am besten aufgehoben. Alles andere sind nur Kompromisse die Sprit kosten.

Die Zeiten von Beschleunigung und Geschwindigkeit sind eh vorbei.
Es geht mehr und mehr auf sparsame Fahrweise und geringsten Kraftsoffverbauch in den nächsten Jahren.
Zeit ist dabei Irrelevant. Fährt man halt früher los um zwei drei Liter Kraftstoff zu sparen.

Auch die Geschwindigkeit wird nicht mehr so hoch sein, es wird sich angepasst werden an andere EU Länder und 120 Km/h werden in ganz Europa zur Höchstgeschwindigkeit auf den Autobahnen werden.
Wem das nicht gefällt, der kann auf Rennstrecken wie Nürburgring Gas geben oder halt mit der Bahn 300 Km/h fahren.

servus,
also ich kann dir sagen das mein clio 4 gt mit 1,2 Liter mehr verbraucht hat wie mein Clio 4 RS den ich jetzt habe,obwohl der einen 1,6 liter motor hat.der kleinere motor muß sich halt mehr anstrengen,deswegen braucht er mehr benzin.das ist zumindest meine erklärung.
grüsse :-)

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Richtig, um mit einem 1,2L Motor das an Beschleunigung und Geschwindigkeit zu erreichen was ein Motor mit mehr Hubraum leistet, muss man eben mehr Gas geben.
Und das kostet eben nun mal mehr Sprit.

Gewagte These...
VW hat es mit den 1.2 TSI's doch auch hinbekommen, kleine, leistungsstarke und sehr sparsame Turbomotoren zu entwickeln!
Die 1,2 l und 1,6 l Saugmotoren waren viel durstiger!

Zitat:

@camelffm-2 schrieb am 2. Juli 2022 um 10:02:50 Uhr:


Richtig, um mit einem 1,2L Motor das an Beschleunigung und Geschwindigkeit zu erreichen was ein Motor mit mehr Hubraum leistet, muss man eben mehr Gas geben.
Und das kostet eben nun mal mehr Sprit.

Deshalb haben ja auch die Automobilhersteller Downsizing benutzt um den Flottenverbrauch zu reduzieren.

Zitat:

Das Problem ist das 100PS heutzutage nicht mit 100PS von vor 20 Jahren gleichgesetzt werden können.

gibt es etwa eine neue Physik? Nein, Unterschiede in der Leistungs-/Drehmomentcharakteristik bei verschiedenen Motorkonstruktionen gab es schon immer.

Ebenso gab es schon immer bei allen Herstellern einzelne Exemplare, die in positiver oder auch negativer Hinsicht aus der Norm gefallen sind.

Früher hat man Gas gegeben und damit per Seilzug an der Drosselklappe des Vergasers eben den Stellwinkel erzeugt der dann dem Motor die enstprechende Spritmenge zugeführt hatte. Dabei hat der Motor beim Beschleunigen durch eine zusätzliche Beschleunigerpumpe stark Überfettet !
Heut gibt man mit dem Gaspedal nur noch den Wunsch an das Steuergerät dsa man schneller Fahren möchte und das Steuergerät entscheidet ob das anhand der momentanen Motorparameter überhaupt geht, es entscheidet ebenfalls wie stark beschleunigt wird um die Abgasgesetze auch beim Beschleunigen einzuhalten und eine Überfettung des Gemisch im Motor zu vermeiden und damit die Stickoxyde und CO² zu reduzieren.

Man kann die Motortechnik aufgrund der Abgasgesetze nicht mehr mit der von vor Jahrzehnten gleichsetzen. Früher war das jedem Egal was er in die Umwelt bläst. Da roch es hinterm Auto auch noch entsprechend.
Das ist heute alles nicht mehr der Fall.
Daher sind heute 100PS nicht mehr mit früheren 100PS vergleichbar.
Ein Opel Rekord mit 2L Hubraum und 90PS hatte mehr Zug und Beschleunigung als ein heutiger 2L Motor mit 130PS. Dafür lief der aber auch sehr viel Umweltverschmutzender als heutige Motore.
Umweltschutz kostet halt Motorleistung.
Und das ist auch Gut so !
Es muss nicht schnell gefahren werden und man braucht auch keine ''Krasse'' Beschleunigung. Es reicht völlig aus wenn man von A nach B gelangt und dabei die Umwelt nicht zu sehr belastet.

Das Downsizing ist die Folge von Umweltgesetzen die mit solchen Tricksereien wie Aufladung mit Turbo und viel Drehmoment dann doch wieder umgangen werden, das kostet dann für den ''Fahrspaß'' halt Sprit. Man soll mit den Fahrzeugen vernünftig fahren und nicht so das man viel Zeit spart. Wer Hetzt schadet der Umwelt !
Wer auf der Autobahn grundsätzlich 150-200 Km/h fährt ist ein Umweltzerstörer.
Mit 120 Km/h würde man bei gemäßigter Fahrweise einige Liter weniger verbrennen für die gleiche Strecke.

Wer das nicht einsehen will, der sollte sich auf ganz üble Zeiten einstellen.
Denn es werden immer mehr die erkennen das es so nicht weiter gehen kann und es werden über kurz oder lang alle dazu gezwungen werden gemäßigt und Verbrauchsschonend zufahren. Oder der Individualverkehr wird halt abgeschafft wenn es die Menschen nicht lernen wollen. Es wird ann auf Elektrofahrzeuge reduziert werden die sich nun nicht jeder leisten kann, diese werden dann auch Autonom fahren und der Fahrer kann nur noch den Zielort angeben als Fahrwunsch. Also wäre Einsicht der bessere Weg um nicht irgendwann mit Vorschrift und Staatsgewalt dazu gezwungen zu werden vernünftig zu handeln.

@camelffm-2 Der TE fährt max. 130 km/h bei ruhiger Fahrweise und verbraucht 7,7l, was deutlich zu viel ist. Deine Ausführungen gehen einfach am Thema vorbei.

Wenn Du meinst, solange in den Parametern der Einspritzung nichts zu finden ist und eine Konformitätsprüfung der Einspritzung ohne ergebniss ist, sehe ich das anders.
Es lässt sich übrigens mit einem Renault Diagnosegerät nachweisen wie damit gefahren wurde.
das wird entsprechend gespeichert. Geht aber nur mit einem renault diagnosetool mit Anbindung an den Server über das I_net auslesbar. Mit irgendwelchen Fremdgeräten, egal ob vom TÜV oder sonstwem geht das nicht.
geht ja auch keinen was an außer Renault selber.
ansonsten hätte Renault ja keine Möglichkeit ein Fehlverhalten nachzuweisen.

Lebt mal schön weiter in deiner Traumwelt von schnellen Autos und rennen auf der BAB. Ich bin hiernmit raus aus dem Them.

Zitat:

Lebt mal schön weiter in deiner Traumwelt von schnellen Autos und rennen auf der BAB. Ich bin hiernmit raus aus dem Them.

Das sagst du jemandem, der ganz gemütlich einen Kleinwagen mit 80PS-Saugrohreinspritzer fährt :-)

Außer dir hat hier niemand von Rennen auf der BAB fantasiert.

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