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Cabrio 2.0T MY 05/2003 170.000 km jetzt is er im Arsch

Saab
Themenstarteram 5. August 2011 um 13:14

Hallo,

jetzt ist es soweit:

angefangen hat alles mit plötzlichem Ölverbrauch. Nach Kontrolle Laderspiel, Kurbelgehäuseentlüftung, Ölfalle und Untersuchung auf Schlamm, gab es keine Besonderheiten und es hieß bei 170000 ist der Ölverbrauch (1 Liter / 7000 km) "normal".

Das war vor ca drei Monaten (ich berichtete hier: http://www.motor-talk.de/.../PostJump.html?postId=28195936&highlight)

 

Vor einer Woche auf der Autobahn plötzlich Benzingestank und morgens draußen einmal sehr schlecht angesprungen.

Heute nun das Chaos: Weiß blauer Rauch aus dem Auspuff und später aus dem Motorraum. Freie Werkstatt hat nicht Lader, sondern Ölabstreifringe diagnostiziert.

Ds würde bedeuten Motor raus, überholen lassen, weider rein. Kosten ca. 3.000 Euro.

Hilfe !!!!!!!!!!!!!

Was empfiehlt ihr ? (insbesondere Linear Cycle !)

Will den Wagen behalten. Überholen lassen ? Austauschmotor ? Woher ?

Brauche dringend Eure Unterstützung !

 

Gruß Heiko

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 26. August 2011 um 8:28

Er läuft wieder: :)

Motor ist komplett überholt:

Gehohnt, leider gab es kein Übermasskolben, daher breitere angeschliffene Ringe; Steuerketten und Kupplung auch gleich getauscht.

Lader auch getauscht, da schon "Ecken" fehlten.

3.200 Flocken. Ich hoffe der läuft jetzt die nächsten Paar Jahre. Zündbox wurde vor drei Jahren getauscht.

Als großes Teil könnte noch der Klimaanlagenkompressor kommen oder die Servopumpe, ansonsten ist fast alles getauscht.:D

SID müsste noch gemacht werden. Bügeln bringt ja offensichtlich nur kurz Erfolg. Könnt Ihr eine Firma empfehlen; da tummeln sich ja einige.

Gruß Heiko

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...ach so, noch was: ich habe ALLE Schläuche mit Kabelbinder fixiert, ausgenommen jene hinter dem Armaturenbrett, aber da herrscht fast kein Überdruck und die Enden können nicht wegfliegen und schwer erreichbar sind sie auch noch.

Jener Schlauch vom Überdruckventil an der Spritzwand zur Drosselklappe ist anfangs paarmal an der Drosselklappe abgerutscht und dann zog der Motor auf einmal viel schlechter. Ich staunte nur was für große Wirkung so ein kleines Schläuchlein haben kann.

wwaallddii

 

Hätte der Mechaniker so eine Zeichnung angefertigt, wie Waldi hier gepostet hat, dann hätte Heikos Frau auch keine Probleme mit dem Leerlauf.;)

Die Unterdruckschläuche werden selten als Ursache angesehen, weil die Wirkung oft extrem ist. Da denkt man eher an kaputte Elektronik, wie an undichte Schläuche.;)

Kleine Undichtigkeiten werden auch von der elektronischen Motorsteuerung kompensiert, aber ganz abgefallene oder abgerissene Schläuche...sind irgendwann zuviel.:)

Themenstarteram 5. September 2011 um 9:46

Tausend Dank ihr Beiden :):)

Werde heute abend direkt schauen und schon mal das Bypassventil richtig verklemmen.

Das müsste dann wohl der Anschluß sein, der leicht unten links von dem der KGE Entlüftung liegt, oder?

Nochmal drei Fragen:

1.) Kann Schaden entstanden sein ?

2.) Ist das ein Überdruckventil und kein Magnetventil zur Ansteuerung Bypass, arbeitet aber doch elektronisch gesteuert, oder ?

3.) Woher bekomme ich das kurze Stück mit dem Rückschlagventil der KGE nun bloß her ? Ob die Werkstatt das noch findet ???

Tausend Dank nochmal !

Gruß Heiko

Themenstarteram 5. September 2011 um 20:22

Schon wieder Neuigkeiten...

Habe eben nochmal mit dem Kopf im Motor gelegen.

Der Schlauch für das Ventil Bypass sitzt doch richtig. Hatte das Foto von wwaallddii falsch gedeutet und gedacht es wäre der einzelne Nippel gemeint. Hatte nicht gesehen, dass der Pfeil für die KGE unter die Heizleitungen zeigt.

Es ergibt sich folgendes Bild:

Bypasssteuerung war und ist richtig angeschlossen. Der Schlauch samt Ventil für die KGE ist auch unter den Heizleitungen fest, allerdings das andere Ende mit Ventil runtergerutscht und lag unten. Problem ist, dass das Rückschlagventil an der Einsteckhülse abgebrochen ist und der Rest in dem kleinen Schlauch, der nicht aufgesteckt ist, steckt.

Damit erübrigt sich die Frage 1 mit dem Schaden. Bleiben

Frage 2 aus reinem Interesse und

Frage 3, weil das Teil zwar aufgetaucht, aber kaputt ist und

eine neue Frage:

Kann das denn nun überhaupt die Ursache für die Leerlaufprobleme sein ????

Die nicht angeschlossene KGE sollte doch nicht die Regelung durcheinander bringen, oder ?

Habe ich zwei "Probleme" ?

Nochmals Tausend Dank !

Gruß Heiko

Falschluft ist immer ein Problem! Egal, wo die falsche Luft herkommt. Denn dadurch ist die Kraftstoffzuteilung falsch bemessen und der Motor läuft zu mager. Dadurch sind die Leerlaufprobleme möglich, denn die Adaption ist irgendwann auch am Ende.

Bevor noch nach weiteren Ursachen geforscht wird, sollte der Schlauch nebst Rückschlagventil erneuert werden.:)

Das elektrische Ventil für die Bypass-Ansteuerung ist ein Magnetventil. Wird von der Trionic angesteuert...geöffnet.

Das eigentliche Luftventil funktioniert über Unterdruck. Da wird eine Membran angesogen, die wiederum einen Kolben anhebt und so den Bypass zwischen Druckrohr und Ansaugrohr vor dem Lader öffnet.

Diese Luftventile gehen auch schonmal kaputt. Die Membran wird undicht. Kannst Du mal mit dem Mund am Schläuchlein saugen...dann solltest Du ein Vacuum erzeugen können. Wenn nicht, dann ist die Membran kaputt.

Themenstarteram 6. September 2011 um 8:33

Danke für die ausführliche Erklärung. Bin ein harter Fall....

Aber zieht denn der auch falsch Luft, wenn auf dem Ende des Schlauches das Ventil noch draufsitzt ? Ist doch auf der anderen Seite erst der Schlauch ab. Ist die Durchfluusrichtung zur Drosselklappe hin denn offen ? Zieht der dann über Unterdruck Luft ? Weil Druck kommt ja keiner. Schlauch vom VD ist ja ab.

Hab mal gelesen, das Ventil sollte blow up gase verhindern, die sonst in den Ansaugtrakt kommen; wenn aber doch das Ventil in diese Richtung offen ist, häääh?

Wo kriege ich es her ? Scandix ? Bin mir nicht sicher, ob das richitg ist, was ich dort gefunden habe.

 

Gruß Heiko

 

 

Heikooooooo!

Ja, er kann falsche Luft über dieses abgebrochene Ventil ziehen, weil dieses Ventil genau in Richtung Droselklappe durchläßig ist. Diese Rückswchlagventile zerbröseln manchmal regelrecht, dies kenne ich noch von den 9000ern. Einmal ist es mir gelungen mit Sekundenkleber den Bruch zu beheben (ohne den Durchfluss zu verkleben!) und habe es dann mit der Heißklebepistole in Plastik eingehüllt. Hat lange gehalten.

Insgesamt glaube ich aber, dass Deine Probleme irgendwo von einem größeren Loch herkommen müssen, z.B. vom Überdruck/Unterdruck-By Pass, wie LC schrieb oder die Ölfalle hat nicht alle Schläuche drauf oder ist gebrochen oder verstopft.

Bestellen kannst auch bei Skanimport, befindet sich ganz oben und führt unser Forum an. Dort befindet sich ein Online-Katalog und ein Online-Bestellformular. Geht ganz schnell bei denen.

wwaallddii

Themenstarteram 7. September 2011 um 8:56

Hallo Wwaallddii, (ist doch richtig geschrieben so, oder, steht doch in Deinem Profil so, weil Du Heikoooooo geschrieben hattest:))

 

will das nicht kleben, ist zu verbröselt, war gestern in der Werkstatt. Die bestellen das und überprüfen nochmal das Bypassventil. Außerdem haben die unten mein Spoiler zerkratzt:mad::mad:

Habe das gestern mal notbehelfsmäßig draufgesteckt und es scheint doch das Problem gewesen zu sein..

Wenn das Ventil aber in die Richtung durchlässt kommen doch Prinzipiell die Blow UP Gase wieder in den Ansaugtrakt oder filtert das Ventil auch. Hab mal gelesen, dass das verhindert werden soll mit den Gasen zurück in die Ansaugluft, aber so macht es doch genau das, oder ??? :confused:

Gruß Heiko

 

 

 

 

Kurbelgehäusegase werden immer über den Ansaugkrümmer dem Motor zugeführt, damit diese Gase verbrannt werden und anschliessend im Katalysator entgiftet werden können.

Vor 40 Jahren wurden diese Gase einfach nach aussen abgeführt...absolut umweltunfreundlich!

Das Rückschlagventil sperrt in Richtung Ventildeckel, damit im Ladedruckbereich kein Druck in das Kurbelgehäuse hineingeblasen wird. Der Motor hat eh schon ein Problem mit zu hohem Kurbelgehäusedruck.;)

Bei normaler Fahrt, ohne Ladedruck, saugt der Motor an dem kleinen Schlauch ein bißchen von den Gasen ein. Das ist aber schon im Kennfeld des Steuergeräts berücksichtigt, daß der Motor ein bißchen fiese Gase einatmet.

Fällt jetzt diese Zugabe von fiesen Kohlenwasserstoffen aus dem Kurbelgehäuse weg, weil der Schlauch ab ist, dann bekommt der Motor über diesen Weg saubere sauerstoffhaltige Luft mit...die nicht berücksichtigt ist. Der Motor bekommt zuviel Luft und die Gemischbildung passt nicht mehr.

...was sind Blow Up Gase?

wwaallddii

Themenstarteram 8. September 2011 um 9:28

Sorry, meine natürlich Blow By Gase (bin doch Laie)

das kapiere ich soweit, was Du schreibst LC und leuchtet mir ein.

Habe den Beitrag aus "Saab Cars" wieder gefunden und mal angehängt. Diese Erklärung kapiere ich nicht, der schreibt doch, dass das Ansaugen durch das Ventil vermieden werden soll, oder ? Es wird so dargestellt, das das Ventil in die andere Richtung zumacht. Macht doch gar keinen Sinn, oder ? Wahrscheinlich falsch oder schlecht dargestellt.

Nochmal ne Frage zum Ladedruck. der geht hier laut Skala maximal ins letzte Drittel orange. bei meinem 9-5 (Automatik) durchaus mal kurz in fast Mitte rot. Das ist ungefähr eine halbe Länge einer Strecke von den dreien (hoffentlich kann man das verstehen) weniger. Kann die Werkstatt da noch was nachregeln (z.B. an der Wastegatestange ?) oder sollte man das nicht tun. Fahre nicht so oft mit dem Auto, weiß nicht wie es vorher war. Der Anzug scheint aber normal zu sein; wollten in den ersten 500 km mit dem überholten Motor auch nicht so hochdrehen. Jetzt hat er 500 runter und wir können eher mal testen.

 

Gruß Heiko

 

Onkel Kopp

Don Quijote de Olja

 

Kurz vor dem Olymp

 

Status :

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Ort : Aachen

Alter: 33

Beiträge : 2.517

Danke : 114

Erhielt 517 Danke für 269 Beiträge

Mein Saab: 9-5

Baujahr: 2003

Turbo: FPT

 

MJ 2004, 2.3T: gleich kriege ich Angst

Das Rückschlagventil der Kurbelgehäuseentlüftung sorgt dafür, dass bei Unterdruck im Saugsystem kein Blow-by-Gas (mit Ölnebel) in den Ansaugtrakt gerät, weil erstens Öltröpfchen auf Dauer das Verdichterrad des Turbos beschädigen können und zweitens im Extremfall der Motor sein eigenes Öl ansaugt und unkontrolliert verbrennt. Der letzte Punkt ist mir aber nur von Dieselmotoren bekannt (was nachvollziehbar ist). Ansaugen kann es aber auch ein Otto. Außerdem bringt ein defektes Ventil den Druckhaushalt der Ölabscheidung durcheinander. Das angesaugte Öl sammelt sich dann im Saugsystem, bevorzugt im Ladeluftkühler. Irgendwann ist es zu viel und irgendeine Fahrzeugbeschleunigung (längs, quer oder hoch) führt dazu, dass das Öl mitgerissen wird.

EDIT: Das Rückschlagventil ist beim Saab-System ein Überdruckventil, weil es einen Pfad vor den Verdichter gibt (wie oben beschrieben), wenn Ladedruck aufgebaut wird und einen hinter die Drosselklappe, wenn kein Ladedruck aufgebaut wird. Im letzteren sitzt das Ventil und schützt vor Ladedruck, der in die Ölfalle blasen würde, wenn es defekt wird. Das System unterscheidet sich also von dem, was ich bislang von anderen Autos kannte.

Deshalb verstehe ich die Ursachenkette des Motorschadens nicht ganz

 

Modelljahr 2004 und ein Saab 9-5...da ist eine andere Kurbelgehäuseentlüftung verbaut, mit einer anderen Ölfalle und einer geänderten Schlauchführung. Also nicht miteinander zu vergleichen.:)

Grundladedruckeinstellung kontrollieren lassen. Steht vielleicht etwas zu niedrig. Aber der Ladedruck wird eigentlich durch die Motorsteuerung geregelt. Bei etwas geringerem Ladedruck, laut Anzeige, muß nicht unbedingt derLadedruck falsch eingestellt sein. Vermutlich wird der Ladedruck heruntergeregelt, weil der Motor klopft. Vielleicht mal anderen Sprit tanken...oder auch mal eine längere Strecke fahren und dabei den Motor fordern. Kann sein, daß die Adaption den gammeligen Fahrstil Deiner Frau übernommen hat.:)

Dann dauert es etwas, bis der Motor Deinen zügigeren Fahrstil übernimmt...und der Ladedruck von selber ansteigt.;)

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