Bremsbelag-Verschleißanzeige

BMW 3er F31

Im Juli muß mein F 31 zum ersten Mal zum TÜV. Aktueller Kilometerstand 37.200 km. Laut Bordcomputer muß die Bremsflüssigkeit gewechselt werden. Desweiteren zeigt die Bremsbelagverschleißanzeige noch 2.200km an. Hochgerechnet wäre das bei mir im Oktober fällig.
Nun meinte der Serviceberater, daß man die Bremsbeläge gleich mitwechseln sollte, denn nach der Anzeige könnte man nicht immer gehen und der TÜV könnte diese auch bemängeln und mir keinen "Stempel" geben. Was meint ihr? Wenn der Händler eine "Sichtprüfung" macht und sagt die sind runter, werde ich es wohl gleich mitmachen lassen ...
Desweiteren verlangt der Händler für TÜV und AU 120 Euro, der TÜV selber 91 Euro, wenn ich selber vorfahre.
Was würdet ihr tun?
1. Alles in einem machen lassen?
2. In Etappen bzw. selber zum TÜV fahren?

Gruß Uwe

Beste Antwort im Thema

Solange der Sensor nicht an dem Bremsklötz auslöst, so lange bekommst du auch TÜV. Alle anderen Aussagen dienen nur der Abzocke.

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...eigentlich dürften solch geringe Restkilometerangaben vor dem Ansprechen eines Belagsensors garnicht auftreten, denn das hieße ja, dass man die tatsächlich vorhandene Belagschicht von >4mm auf z.B. 2.500km abträgt.
Das könnte ja nur sein, wenn man vorher auf der Rennstrecke unterwegs gewesen wäre und der dort aufgetretene Verschleiss einen so geringen Prognosewert generierte.

mm

Restkilometerangabe habe ich bei einem Leasing BMW gehabt. Ab dem Wert mussten die Beläge vor Rückgabe des Fahrzeugs auf meine Kosten erneut werden

Zitat:

@Stony52 schrieb am 10. Juli 2016 um 11:15:38 Uhr:


Restkilometerangabe habe ich bei einem Leasing BMW gehabt. Ab dem Wert mussten die Beläge vor Rückgabe des Fahrzeugs auf meine Kosten erneut werden

Der Restkilometerwert war 2500km

Zitat:

@maxmosley schrieb am 10. Juli 2016 um 10:55:55 Uhr:


...eigentlich dürften solch geringe Restkilometerangaben vor dem Ansprechen eines Belagsensors garnicht auftreten, denn das hieße ja, dass man die tatsächlich vorhandene Belagschicht von >4mm auf z.B. 2.500km abträgt.
Das könnte ja nur sein, wenn man vorher auf der Rennstrecke unterwegs gewesen wäre und der dort aufgetretene Verschleiss einen so geringen Prognosewert generierte.

mm

Ich denke, dass die Restreichweite die Strecke bis zum Ansprechen des Sensors darstellen soll, nicht bis zum völligen Verlust der Bremsleistung.

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Meine Anzeige steht seit mehr als 35tkm auf 5tkm Restlaufstrecke. Ich denke erst wenn der Verschleißsensor anschlägt wird hier eine neuer Berechnungspunkt für die Elektronik gesetzt, und zählt dann weiter runter. Habe mit den ersten Belägen nun 73tkm (Sportbremse) runter. Total daneben diese Berechnung der Restkilometer.

Andreas

Zitat:

@Jens Zerl schrieb am 10. Juli 2016 um 12:17:17 Uhr:



Zitat:

@maxmosley schrieb am 10. Juli 2016 um 10:55:55 Uhr:


...eigentlich dürften solch geringe Restkilometerangaben vor dem Ansprechen eines Belagsensors garnicht auftreten, denn das hieße ja, dass man die tatsächlich vorhandene Belagschicht von >4mm auf z.B. 2.500km abträgt.
Das könnte ja nur sein, wenn man vorher auf der Rennstrecke unterwegs gewesen wäre und der dort aufgetretene Verschleiss einen so geringen Prognosewert generierte.

mm

Ich denke, dass die Restreichweite die Strecke bis zum Ansprechen des Sensors darstellen soll, nicht bis zum völligen Verlust der Bremsleistung.

...stimmt, das könnte sein - ein Grund mehr, die Anzeige zu ignorieren.

mm

Zitat:

@Stony52 schrieb am 10. Juli 2016 um 11:15:38 Uhr:


Restkilometerangabe habe ich bei einem Leasing BMW gehabt. Ab dem Wert mussten die Beläge vor Rückgabe des Fahrzeugs auf meine Kosten erneut werden

Wenn die optische Prüfung gezeigt hätte dass die Bremsen noch in Ordnung sind, hätte man doch den beliebigen Freundlichen um den Reset der Restanzeige bitten können. Ich dachte der Sinn des Leasings liegt unter anderem auch darin, den Wagen VOR grösseren Inspektionen abgeben zu können. Ist aber letztendlich natürlich Frage der Vertragskonditionen.

Bei Service Inklusive müssen die Serviceberater übrigens per Foto belegen, dass die Bremsen runter sind.

Zitat:

@Pit 32 schrieb am 8. Juli 2016 um 21:08:24 Uhr:


Das ist Unsinn. Der Sensor befindet sich jeweils an einem Belag jeder Achse. Alle anderen Beläge werden nicht überwacht und können besser aber auch schlechter aussehen. Die Diskutiererei führt zu nichts. Wenn Du nicht pauschal vor dem TÜV wechseln willst wirst Du nicht darum herumkommen alle Beläge einer Sichtprüfung zu unterziehen

Oder einfach beim TÜV vorfahren und im schlimmsten Fall eine Nachuntersuchung für Max. 20€ riskieren ??

Allerdings würde ich persönlich die ersten Beläge nicht bis zum bitteren Ende ausnutzen, sondern lieber ein wenig früher wechseln und dann überlebt die Bremsscheibe auch noch den zweiten Satz Bremsbeläge! Unterm Strich spart man so deutlich mehr.

Zitat:

@Hackology schrieb am 8. Juli 2016 um 21:26:11 Uhr:


Pit32

Unter normalen Bedingungen sind doch die Klötze pro Achse ähnlich, fast identisch abgefahren. Es sei denn es ist ein Unfallwagen, oder sonstiger Pfusch vorhanden.

Dafür sind doch diese Sensoren genau da. Diese neue Anzeige ist nur dafür da, den unwissenden Kunden abzuzocken. Wieso meinst du wohl, dass es nur einen Sensor pro Achse gibt ...
Dabei hat sich jemand etwas gedacht und es geht nicht um Kostenersparnis.

Jeder Standard-PKW egal ob Front-, Heck- oder Allradangetrieben hat ein ungefähres Bremsverhältnis von 70/30 % (vorne/hinten),sonst würden wir Otto-Normalfahrer nicht so oft mit der Front nach vorne nach dem Bremsen stehen bleiben ??

Aus diesem Grund sind auch die Bremsscheibendurchmesser vorne immer größer als hinten und somit sind auch die Belagstärken und Mindestmaße nie identisch.

Es würde mich also schon sehr wundern, wenn du es schaffst die Bremsen vorne und hinten gleichmäßig abzunutzen??

Die Verschleißanzeiger sind zwar alles andere als genau, aber Otto- Normal liegt auch nicht jedes Wochenende unter seinem Auto und kontrolliert die Belagstärke. Und für genau diese Nutzer sind die Dinger entwickelt worden. Ich persönlich werde lieber von einem System zu früh als zu spät gewarnt, aber das ist natürlich Ansichtssache.

Ich muss es nicht schaffen die Bremsen vorne und hinten gleichmäßig abzunutzen. Auch bestreitet niemand das Durchmesser usw... doch anders sind.

Genau aus diesem Grund gibt es einen Sensor auf der Achse vorne und einen Sensor auf der Achse hinten.
Und das reicht völlig.

Hab doch geschrieben "Unter normalen Bedingungen sind doch die Klötze pro Achse ähnlich, fast identisch abgefahren."

Und der Ottonormal...unwissende muß auch nicht jedes Wochenende unter seinem Auto liegen.

Der Sensor löst aus und dann hast du immer noch deine Reserve da. Habe "gehört" bis ca. 2000 km, aber solange würde ich nicht warten.

Edit

Zitat:

@Mark2201 schrieb am 11. Juli 2016 um 19:43:18 Uhr:


Jeder Standard-PKW egal ob Front-, Heck- oder Allradangetrieben hat ein ungefähres Bremsverhältnis von 70/30 % (vorne/hinten),sonst würden wir Otto-Normalfahrer nicht so oft mit der Front nach vorne nach dem Bremsen stehen bleiben ??

Das mag früher so gewesen sein, ist aber heute nicht immer so. Sicherlich, bei einer Vollbremsung erfolgt die Hauptbremsleistung über die Vorderradbremsen. Bei leichter oder mittelstarker Bremsung kann das anders aussehen. Bei manchen BMW-Fahrzeugen wird dann etwas mehr Bremsleistung auf die Hinterradbremsen gegeben als üblich. Der Grund ist, dass das Fahrzeug besser stabilisiert, weil das ganze Gewicht des Fahrzeugs zieht.

Gruß

Uwe

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 11. Juli 2016 um 22:19:03 Uhr:



Zitat:

@Mark2201 schrieb am 11. Juli 2016 um 19:43:18 Uhr:


Jeder Standard-PKW egal ob Front-, Heck- oder Allradangetrieben hat ein ungefähres Bremsverhältnis von 70/30 % (vorne/hinten),sonst würden wir Otto-Normalfahrer nicht so oft mit der Front nach vorne nach dem Bremsen stehen bleiben ??

Das mag früher so gewesen sein, ist aber heute nicht immer so. Sicherlich, bei einer Vollbremsung erfolgt die Hauptbremsleistung über die Vorderradbremsen. Bei leichter oder mittelstarker Bremsung kann das anders aussehen. Bei manchen BMW-Fahrzeugen wird dann etwas mehr Bremsleistung auf die Hinterradbremsen gegeben als üblich. Der Grund ist, dass das Fahrzeug besser stabilisiert, weil das ganze Gewicht des Fahrzeugs zieht.

Gruß

Uwe

Hallo Uwe,

da gebe ich Dir situationsabhängig durchaus Recht.

Aber am generellen Bremsverhältnis hat sich bis heute nichts geändert und solange es keine extremen Weiterentwicklungen/ Neuheiten im Bremsenbereich in der Großserienproduktion gibt, wird sich hier auch nichts dran ändern.

Zitat:

@Hackology schrieb am 11. Juli 2016 um 20:15:27 Uhr:


Ich muss es nicht schaffen die Bremsen vorne und hinten gleichmäßig abzunutzen. Auch bestreitet niemand das Durchmesser usw... doch anders sind.

Genau aus diesem Grund gibt es einen Sensor auf der Achse vorne und einen Sensor auf der Achse hinten.
Und das reicht völlig.

Hab doch geschrieben "Unter normalen Bedingungen sind doch die Klötze pro Achse ähnlich, fast identisch abgefahren."

Und der Ottonormal...unwissende muß auch nicht jedes Wochenende unter seinem Auto liegen.

Der Sensor löst aus und dann hast du immer noch deine Reserve da. Habe "gehört" bis ca. 2000 km, aber solange würde ich nicht warten.

Sorry,

das "pro" hatte ich überlesen.
Sorry nochmal!!!!

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