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BMW sagt hohe Tauschprämien für Diesel zu

BMW 1er F21 (Dreitürer)
Themenstarteram 30. September 2018 um 20:42

OK, wie vielleicht schon einige gelesen haben, wollen VW, Mercedes und BMW hohe Umtauschprämien für entsprechende Diesel anbieten.

https://www.welt.de/.../...gen-hohe-Tauschpraemien-fuer-Diesel-zu.html

Wie glaubt ihr läuft das ab und wer wird davon profitieren? Ich fahre einen Euro-5-Diesel (118d) und würde mich natürlich wahnsinnig über eine Prämie freuen, da ich mir ohnehin in ca. 6 Monaten einen neuen Gebrauchten kaufen wollte (LCI, 118d, Automatik und paar andere Ergänzungen), sofern der Wertverlust von meinem aktuellen nicht zu hoch ist. Wie es ausschaut, gibt es die Prämie aber nur für den Kauf eines Neuwagen und einige andere Fragen gibt es auch noch.

"Wie teuer die Autoindustrie der Dieselplan nun kommt, hängt davon ab, in welchen Städten die älteren Diesel in neue Modelle umgetauscht, nachgerüstet oder von den Autobauern zurückgekauft werden. Am Samstag war von 14 Städten die Rede...Geplant ist nun offenbar, dass das Scheuer-Konzept vorrangig in den Städten mit besonders hohen NOx-Werten umzusetzen."

Das macht doch aber wenig Sinn, wichtig sind doch die Pendler und die wohnen normal außerhalb. Die Staus in München sind in der früh in die Stadt rein und am Abend aus der Stadt raus, nicht umgekehrt. Wenn ich in der Stadt wohnen würde, dann würde ich mir wahrscheinlich auch keinen Diesel kaufen, weil die Fahrleistung deutlich geringer, als für Pendler aus dem Umland ausfällt.

"Nach Informationen von WELT will der Volkswagen-Konzern pro Auto eine Umtauschprämie von 5000 Euro pro Auto gewähren. Bei den größeren Modellen der Konzerntöchter Audi und Porsche sollen es bis zu 8000 Euro sein. Bei Mercedes sind bis zu 5000 Euro pro Auto geplant, bei BMW fix 6000 Euro."

Bekommt man die nur, wenn man einen Neuwagen kauft? Dann fahre ich meinen halt weiter, der Wertverlust im ersten Jahr dürfte ähnlich hoch sein wie die 6.000 EUR und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Neuwagenpreise etwas erhöht bzw. angepasst werden (weniger Extras für mehr Geld).

"Zudem wird die SPD kein Ergebnis akzeptieren, das nicht auch auf Hardware-Nachrüstungen setzt. Auch die Kanzlerin hatte sich zuletzt dafür ausgesprochen."

Genau das will ich als Dieselfahrer nicht!!! Mehr Verbrauch und verringerte Langlebigkeit des Autos, nein danke!

"Nach ersten Überlegungen war vorgesehen, dass Halter ihre Diesel zurückgeben und dafür den Gebrauchtwagenwert laut Schwacke-Liste bekommen sowie zusätzlich obendrauf einen Wertverlustausgleich von 20 Prozent. Von den davon infrage kommenden Autos gibt es rund 8,7 Millionen in Deutschland."

Das wäre meiner Meinung nach eine sehr faire Lösung, die Autoindustrie macht da aber wohl nicht mit. :rolleyes:

Ich will garantiert keinen Neuwagen kaufen, wenn ich meinen Diesel abgebe. Der Wertverlust und der Anschaffungspreis ist mir einfach zu hoch.

Was denkt ihr? Wird es für BMW Fahrer (Euro-5-Diesel) Rabatte oder Prämien beim Kauf von neuen Gebrauchten geben oder werden wir hier über den Tisch gezogen?

Beste Antwort im Thema

Naja, die werden das schon so hinbiegen, dass die finanzielle Belastung eher auf Seite der Verbraucher entstehen wird. Die Frage ist: wie werden sie es umsetzen. Einige Denkanstöße hast du ja schon geliefert. Und solange ich persönlich keine negativen Auswirkungen dieser „Misere“ verspüre, solange fahre ich meinen EU5-Diesel munter weiter.

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Naja, die werden das schon so hinbiegen, dass die finanzielle Belastung eher auf Seite der Verbraucher entstehen wird. Die Frage ist: wie werden sie es umsetzen. Einige Denkanstöße hast du ja schon geliefert. Und solange ich persönlich keine negativen Auswirkungen dieser „Misere“ verspüre, solange fahre ich meinen EU5-Diesel munter weiter.

Den Kunden jahrelang bescheissen und als Dank darf man dann nochmal ein Auto bei denen kaufen?

Naja, der deutsche Kunde wird da schon mitmachen.

@DerPendler : Im Ernst? Das ist nichts. Hier gilt ganz klar: Die Prämie finanziert der Verbraucher. Die Ankaufpreise für gebrauchte PKW werden reduziert, die Prämie wird einfach im Nachlass berücksichtigt und eigentlich ist nichts anders, als normal, außer, dass manche Leute, die ungerne verhandeln, leichter einen sonst marktüblichen guten Rabatt rausholen.

Sowas kommt alle Jahre wieder...für Wechsel in puncto Kat, DPF und co.

Ich denke es ist nur bei einem Neukauf gültig, sollte es wirklich so kommen. Aber ich bin mal gespannt, ob es auch Auswirkungen auf die Leasingverträge haben wird. Unser 118d Euro 6 ist Mitte 2019 zu Ende, wir spielen mit dem Gedanken ihn dann zu kaufen da wir echt sehr zufrieden sind. Den möglichen Kaufpreis bekommen wir erst im letzten Monat.

Zitat:

@spohl schrieb am 1. Oktober 2018 um 10:54:27 Uhr:

Ich denke es ist nur bei einem Neukauf gültig, sollte es wirklich so kommen. Aber ich bin mal gespannt, ob es auch Auswirkungen auf die Leasingverträge haben wird. Unser 118d Euro 6 ist Mitte 2019 zu Ende, wir spielen mit dem Gedanken ihn dann zu kaufen da wir echt sehr zufrieden sind. Den möglichen Kaufpreis bekommen wir erst im letzten Monat.

Dir ist bewusst, dass es höchst wahrshceinlich kein Euro6dtemp ist, oder?

Ich glaube nicht das die Prämie für Gebrauchtwagen gelten wird und beim Neuwagenkauf ist sie dann nicht mit anderen Rabatten und Aktionen kombinierbar so wie immer, also im Endeffekt total sinnlos weil zwischen 10-20% Rabatt bekommst beim Neuwagen sowieso.

Themenstarteram 1. Oktober 2018 um 19:44

OK, anscheinend sollen ein Drittel der Euro-5 nachgerüstet werden, worauf ich null Bock habe.

https://www.welt.de/.../...chen-von-der-problemlosen-Nachruestung.html

"Nach Schätzungen des Bundesverkehrsministeriums könnte rund ein Drittel der 5,65 Millionen Euro-5-Diesel nachgerüstet werden. Für die neueste, aber nicht immer saubere Generation der Euro-6-Diesel sind Nachrüstungen nicht geplant...Experten gehen davon aus, dass die geplante Nachrüstung von Dieselmotoren in vielen Fällen das Fahrverhalten der Autos deutlich verändern wird. Es kann zu einem Mehrverbrauch von Kraftstoff kommen. Oder zur Leistungsminderung."

Bravo! Zusätzlich darf man sein Auto dann für 2 Tage abgeben und muss einen Leihwagen bezahlen, sofern man ein Fahrzeug benötigt.

"Je nach Modell kann es daher ein bis zwei Tage dauern, bis eine neue Abgasanlage ins Fahrzeug eingebaut ist."

Und der Wertverlust tritt natürlich auch bei nachgerüsteten Fahrzeugen auf. Wer kauft sich bei Mehrverbrauch oder Leistungsminderung freiwillig einen gebrauchten Euro-5?

EDIT: Wir haben das an anderer Stelle hier im Forum bereits diskutiert, aber es gibt gute Gründe, dass wir hier auch von der Politik verarscht werden.

"Das Stickoxid-Problem erledigt sich in den nächsten Jahren von selbst und die Debatte dazu ist meiner Meinung nach völlig aufgebauscht. Die Stickoxid-Werte sinken seit 1980 kontinuierlich und haben sich von 1980 bis 2014 um 70%(!) reduziert. Wo waren all die Alarmisten von 1980 bis vor kurzem? Interessant ist auch, dass es 1980 deutlich weniger Autos gab, als heute, d.h. der Stickoxid-Ausstoß pro Auto dürfte sich deutlich stärker als 70% reduziert haben und seit der zweiten Generation Euro 6 besteht gar kein Problem mehr, d.h. mit jedem zusätzlichen Jahr wird es immer weniger Grenzwertüberschreitungen geben."

Oder einfach mal "Prof. Dieter Köhler + SWR1" bei YT eingeben, ein extrem informatives Interview.

Und ganz wichtig bei dieser Diskussion, Staus. Verbrenner produzieren in Staus bis zu 4x mehr Schadstoffe. Autofahrer verlieren durch Staus Freizeit, atmen die Schadstoffe direkt ein, können weniger Sport treiben und sind deutlich(!) gestresster. Hier kann mir niemand erzählen, dass Staus weniger Tote verursachen, als NOx, für Staus interessiert sich komischerweise aber kein Schwein, im Gegenteil, man produziert sogar künstlich welche, indem man grüne Wellen absichtlich verhindert oder Straßen bzw. Autobahnen nicht ausbaut.

Zitat:

@DerPendler schrieb am 1. Oktober 2018 um 19:44:44 Uhr:

OK, anscheinend sollen ein Drittel der Euro-5 nachgerüstet werden, worauf ich null Bock habe.

https://www.welt.de/.../...chen-von-der-problemlosen-Nachruestung.html

"Nach Schätzungen des Bundesverkehrsministeriums könnte rund ein Drittel der 5,65 Millionen Euro-5-Diesel nachgerüstet werden. Für die neueste, aber nicht immer saubere Generation der Euro-6-Diesel sind Nachrüstungen nicht geplant...Experten gehen davon aus, dass die geplante Nachrüstung von Dieselmotoren in vielen Fällen das Fahrverhalten der Autos deutlich verändern wird. Es kann zu einem Mehrverbrauch von Kraftstoff kommen. Oder zur Leistungsminderung."

Zwischen sollen und könnten liegen gewaltige Unterschiede! Ansonsten: Das übliche Programm und nichts neues!

Zitat:

@Giszmo3000 schrieb am 30. September 2018 um 22:25:36 Uhr:

Den Kunden jahrelang bescheissen und als Dank darf man dann nochmal ein Auto bei denen kaufen?

Naja, der deutsche Kunde wird da schon mitmachen.

Die Politik mag das den Kunden glauben machen. In Wirklichkeit entsteht der Wertverlust aber für alle Fahrzeuge, auch diejenigen sich strikt an EU5 halten - ganz ohne zu tricksen. Also ist der Wertverlust wohl doch eher auf das Handeln der Politik zurückzuführen, d.h. EU5 Fahrzeuge ohne Übergangsfrist mit Fahrverboten zu bedrohen.

Zitat:

@Giszmo3000 schrieb am 30. September 2018 um 22:25:36 Uhr:

Den Kunden jahrelang bescheissen und als Dank darf man dann nochmal ein Auto bei denen kaufen?

Naja, der deutsche Kunde wird da schon mitmachen.

Absolut.

Grad im Radio drüber gehört, danach kam ein Beitrag über Politikverdrossenheit und die Neigung zu populistischen Parteien.

Es ist wie bei der Abwrackprämie und der erste Welle der Umtauschprämien.

Anstatt die Autoindustrie für einen Fehler zu bestrafen macht man ihnen Geschenke. Das ist mal wieder gut von der Industrie verhandelt.

Und die wundern sich, dass AfD & Co. solchen Zulauf bekommen.

Im Endeffekt ist es aber die beste Lösung für uns. Weil niemand zwingen kann, ein neues Auto zu kaufen - und wer das trotzdem machen möchte, der profitiert zumindest irgendwo auf dem Papier davon.

Dass BMW wohl am meisten geben möchte heisst eben, dass Daimler und VW nicht bereit sind, mehr Marge zu opfern. Verdient wird doch trotzdem.

Zu den Nachrüstungen gebe ich demPendler recht - Mehrverbrauch und verkürzte Lebenszeit, nur damit irgendwelche Umweltspinner - sorry - sich verwirklichen können?

Wir leben wohl in einer absolut antitechnokratischen Zeit; es wird Zeit, dass wieder die Rationalisten und (wohl) Ingenieure an solchen Verhandlungen teilnehmen.

Das alles gleicht dem Atomausstieg. Was man überhastet wird einfach teuer, das ist das Naturgesetz das sich aus dem Markt einfach ergibt.

Liebe BMW-Fahrer, wo seid ihr denn beschissen worden? Es kann mir doch niemand erklären, dass er seinen 150-350PS-Diesel nach Umweltgesichtspunkten ausgewählt hat und gedacht hat da kommt Wasserdampf hinten raus. Das sind doch alles Krokodilstränen, die jetzt geweint werden, mit dem Ziel Kapital aus der Situation zu schlagen.

Es ist doch in Wirklichkeit eher so, dass die Automobilindustrie *auch im Interesse ihrer Kunden* leistungsstarke Motoren kompatibel mit den Grenzwerten der Politik gemacht hat, damit wir schön weiter unsere dicken Karren fahren können.

Würden keine Fahrverbote drohen, hätten wohl die wenigsten ein Problem damit ihren Diesel weiterzufahren, egal was hinten raus kommt und daher ist einzig und allein die Tatsache, dass die Politik Fahrverbote auf Fahrzeuge mit Grenzwerten verhängen will, die vor wenigen Jahren für diese noch völlig akzeptabel waren das Problem.

@Jens Zerl :

Dein Beitrag ist der Wahnsinn! Es geht doch gar nicht um leistungsstarke Autos, sondern um alle! Und glaubst du ernsthaft, dass mein M140i - auch wenn vielleicht weniger Stickoxide rauskommen - in Summe umweltfreundlicher ist, als dein 420d oder 125d?! Ironischerweise wird mein M140i auf eine Stufe gestellt mit einem VW Up und allen anderen Benzinern in dieser Beziehung, während DIesel aller Art verunglimpft werden.

Andererseits: Die ganze Hysterie ist auch lächerlich, wenn man bedenkt, dass heute immer noch Leute herumfahren mit uralten Autos. Ein Kollege von mir - er hätte sogar von der Firma die Möglichkeit ein Auto bis Audi Q7, A7/BWM 6er zu bekommen, fährt mit einem A160 der ersten Generation der A-Klasse (Stichwort "Elch") herum. Eigentlich eine Schrottkarre. Aber er pendelt, hat keine Lust die 1% Steuer zu zahlen, macht sich nix aus Autos und will nur günstigst von A nach B kommen. Die Ironie: Die Kiste braucht ca. 8L, fährt aber bald 20 Jahre auf der Straße. Im Ernst: Es gibt alle paar Jahre wieder eine Hysterie. Das sind doch nur Verkaufssubventionsprogramme für die Hersteller. Sonst nix.

Zitat:

@afis schrieb am 1. Oktober 2018 um 11:13:29 Uhr:

Zitat:

@spohl schrieb am 1. Oktober 2018 um 10:54:27 Uhr:

Ich denke es ist nur bei einem Neukauf gültig, sollte es wirklich so kommen. Aber ich bin mal gespannt, ob es auch Auswirkungen auf die Leasingverträge haben wird. Unser 118d Euro 6 ist Mitte 2019 zu Ende, wir spielen mit dem Gedanken ihn dann zu kaufen da wir echt sehr zufrieden sind. Den möglichen Kaufpreis bekommen wir erst im letzten Monat.

Dir ist bewusst, dass es höchst wahrshceinlich kein Euro6dtemp ist, oder?

Ist mir, deshalb hoffe ich ja auf einen passenden Kaufpreis auch wenn die Euro 6 Diesel nicht so in den Medien vertreten sind wie ihre Vorgänger E4 und E5. Wobei bei E4 doch überhaupt nicht betrogen wurde oder?

Zitat:

@Jens Zerl schrieb am 2. Oktober 2018 um 08:09:12 Uhr:

Liebe BMW-Fahrer, wo seid ihr denn beschissen worden?...

Naja, es geht ja auch um den markenübergreifenden Wertverlust durch die von VW los getretene Diesel-Hysterie. Das trifft halt EURO5 Diesel besonders hart, weil es einerseits noch aktuelle, teils hochpreisige Modelle sind und andererseits stehen sie technisch bereits auf dem Abstellgleis was aber beim Kauf nicht vorhersehbar war.

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