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BMW R 1150 R kaufen ??????

BMW R 1150

Hallo,

ich habe mir eine R 1150 R, EZ 2003 angekuckt und probe gefahren :D

gibt es auch Modelle die keine Probleme mit dem ABS haben:confused:, oder sind es nur wenige.

Leider ich bin mir nicht so sicher, hab auch ein wenig Horror wenn ich die Preise für das ABS sehe.

Vielen Dank

Beste Antwort im Thema

Für diese beiden Beiträge extra angemeldet und einen drei Jahre alten Thread ausgegraben?

 

Wohl gerade über eine Reparatur geärgert?

 

Respekt :rolleyes:

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Es braucht sich nur eine kleine Rolle in der Pumpe verhaken, dann steht das Ding und dreht nicht mehr vorwärts... durch 1x rückwärts setzt die sich oft wieder. Ein Verhaken/Klemmen einer dieser kleinen 3mm-Rollen wird begünstigt durch Ablagerungen (alte sich von innen auflösende Gummi-Bremsleitungen / Fremdkörper in der BFL / "Flugrost" durch lange Standzeit in Verbindung mit Wassereintrag - BFL ist hydroskopisch) ... insofern könnte es oft reichen, das Ding mal andersherum laufen zu lassen ... das geht sogar, ohne daß man das Modul zerlegt, es reicht, die Elektronikeinheit zu öffnen. Danach sollte allerdings sehr gründlich gespült werden!

Wie man auf den zuvor verlinkten Bildern sieht, zerlege ich aber so ein Modul dann grundsätzlich komplett und reinige es gründlichst, bevor ich dann alles wieder zusammensetze.

20200815

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 1. Dezember 2020 um 18:00:16 Uhr:

Ja der Andreas ist einer vom Fach aber in dem Punkt das er sich auch gerne ausschweigt ist auch Fakt.

Bisher habe ich noch jede Info, die mir zur Verfügung steht, weitergegeben ... sei es komplette WHB´s, Auszüge daraus, per PN nach persönlicher Ansprache auch viele Tips, die nirgendwo stehen ... Rund 1000 Beiträge, davon die wenigsten in irgendwelchen Laberecken oder Bundestrainer- ach ne, Virologen-Fachthreads, sagen etwas anderes als "ausschweigen". Leider habe ich oft anderes zu zun, als mich in Foren virtuell aufzuhalten, so daß es durchaus schonmal vorkommt, daß ich mal über 1-2-3 Wochen hier offline bin. ;)

Zitat:

@AndreasDU schrieb am 2. Dezember 2020 um 17:15:27 Uhr:

Es braucht sich nur eine kleine Rolle in der Pumpe verhaken, dann steht das Ding und dreht nicht mehr vorwärts... durch 1x rückwärts setzt die sich oft wieder. Ein Verhaken/Klemmen einer dieser kleinen 3mm-Rollen wird begünstigt durch Ablagerungen (alte sich von innen auflösende Gummi-Bremsleitungen / Fremdkörper in der BFL / "Flugrost" durch lange Standzeit in Verbindung mit Wassereintrag - BFL ist hydroskopisch) ... insofern könnte es oft reichen, das Ding mal andersherum laufen zu lassen ... das geht sogar, ohne daß man das Modul zerlegt, es reicht, die Elektronikeinheit zu öffnen. Danach sollte allerdings sehr gründlich gespült werden!

Wie man auf den zuvor verlinkten Bildern sieht, zerlege ich aber so ein Modul dann grundsätzlich komplett und reinige es gründlichst, bevor ich dann alles wieder zusammensetze.

Wenn sich das einmal festsetzt wegen Fremdkörpern/Korrosion, wäre mir persönlich diese Art der "Reparatur" (nur rückwärts laufenlassen und spülen) zu unsicher. Da bleibe ich dann bei meiner vorigen Aussage. Diese bezog sich ja auf das rückwärts laufen lassen ohne weitere Maßnahmen.

Mit kompletten zerlegen und reinigen mag die Wahrscheinlichkeit dann zwar deutlich kleiner sein, dass es nochmals passiert, würde mir persönlich aber trotzdem keine Ruhe lassen.

Und wie vorher aufgezählt, gibt es noch diverse andere Ausfallgründe ausser blockierten Röllchen im Motor. Da würde diese Prozedur eh nichts nützen.

Man kann das System auch totreden.

 

Die Ausfallfälle sind meistens Standschäden, oder Wartungsstau.

 

Wenn alle Wartungsintervalle penibel eingehalten werden, und auch das System Mal im ABS Bereich regelt gibt es da sehr selten Probleme.

 

Schwarzmalerei mit etlichen Ausfällen gehört ins Fabelreich.

 

Selbst wenn so ein System nach 15-20 Jahren aussteigt, kann man es auch wie beschrieben vernünftig, kostengünstig instandsetzen. Vor allem behält man dann sein ABS.

Das sehe ich auch so, egal ob Auto oder Motorrad, gelegentlich sollte man Bremsvorgänge bis in den Regelbereich des ABS vornehmen.

Damit möchte ich keinesfalls die Fähigkeiten von Andreas anzweifeln. Bei dem Versuch, herauszufinden, warum das Rückwärts drehen funktioniert, habe ich viele seiner Beiträge gelesen, und diese zeigen, das er weiß, wovon er schreibt.

Zitat:

@MZ-ES-Freak schrieb am 2. Dezember 2020 um 22:21:11 Uhr:

...

Die Ausfallfälle sind meistens Standschäden, oder Wartungsstau.

Wenn alle Wartungsintervalle penibel eingehalten werden, und auch das System Mal im ABS Bereich regelt gibt es da sehr selten Probleme.

Man kennt leider nicht immer die komplette Historie bei einem Gebrauchtkauf

Zitat:

Schwarzmalerei mit etlichen Ausfällen gehört ins Fabelreich.

Das sieht die Fachpresse wohl anders:

Vor kurzem ein Bericht über die Rockster in der MO Sonderausgabe 74, BMW Motorräder:

Mehrfach erwähnt wird "das als defektanfällig bekannte Integral-ABS mit Bremskraftverstärker".

Die Kaufempfehlung ist das ABS-lose Modell. Das gibt es aber fast nur ausserhalb des deutschen Marktes.

Es gibt auch einige andere Berichte dazu in den Medien, unzählige Forenbeiträge.

Bei BMW ist die ganze Thematik auch bekannt. Ich bekam von mehreren BMW Mechanikern die Auskunft, es ist eher die Frage, wann, und nicht ob das System ausfällt.

RH-Electronics macht vermutlich nicht wenig Umsatz als Spezialist für dieses System.

Das hat dann nicht mehr viel mit dem Fabelreich zu tun.

Zitat:

Selbst wenn so ein System nach 15-20 Jahren aussteigt, kann man es auch wie beschrieben vernünftig, kostengünstig instandsetzen...

Wenn das der Ausfallgrund war. Es gibt noch genug andere.

Zitat:

@Oetteken schrieb am 2. Dezember 2020 um 22:26:29 Uhr:

Das sehe ich auch so, egal ob Auto oder Motorrad, gelegentlich sollte man Bremsvorgänge bis in den Regelbereich des ABS vornehmen.

Das ist grundsätzlich richtig! Allerdings sind mir diesbezüglich gerade beim I-ABS Gen1 die Begrifflichkeiten zu schwammig, was daran liegt, dass ABS und BKV in einer Einheit zusammengefasst sind... meistens liegt das Problem nicht im ABS-Bereich, sondern im Bereich des BKV. Um diesen "zu erhalten", reicht normales Bremsen, es reicht sogar "Zündung ein" und 2-3mal die Bremse v+h zu betätigen ... damit drehen die Motoren des BKV und alles ist gut!

In 7 von 11 Fällen (ich hab gestern abend mal in Ruhe nachgezählt, da ich meine Arbeiten schon für mich selbst immer recht gut dokumentiere) handelte es sich um Fehler der Pumpe bzw. Pumpen, bei 2 Geräten lag Kontaktkorrosion an den Anschlüssen eines Drucksensors vor, bei einem Gerät war ein Kolben verklemmt und nur bei einem war die Platinenelektronik defekt (da kann ich dann auch nix machen).

Somit betrafen 9 Fälle eindeutig den BKV, 1 Fall eindeutig das ABS und 1 Fall die Steuerelektronik.

Von den 9 BKV-Fällen waren 5 Fälle nachvollziehbar Standschäden, 2 Fälle eindeutig Pflegemangel (uralte BFL). Den klemmenden Kolben kann ich mir bis heute nicht erklären, die BFL im Gerät war jedoch nicht die frischeste (das Ding hab ich geschlachtet und mir die brauchbaren Teile auf Lager gelegt), einer der beiden "Korrosionsfälle" entstand durch einen defekten O-Ring, den zweiten konnte ich nicht nachvollziehen.

Die Elektronik des Kolbenklemmers ist im Gerät mit der defekten Platine gelandet und wurde entsprechend aufs Fahrzeug umcodiert, somit sind 10 dieser 11 Geräte wieder in Betrieb gegangen und laufen heute noch!

Weiterhin hatte ich 2 Geräte hier, die funktionierten zwar, allerdings wünschte die Kunden eine Überholung, da sich die Motoren "komisch" anhörten ... nach der Zerlegung stellte ich bei beiden fest, daß die Scheiben der Pumpen, in der die Rollen laufen, nicht sauber zentriert waren. Das war sowohl zu hören als auch an der Stromaufnahme der Motoren, angeschlossen am Labornetzteil, zu messen. Diese sollte um 2,5-2,7A liegen, bei diesen waren es vor der Neujustage deutlich über 3A, ich meine mich zu erinnern, dass der höchste Wert irgendwas um 3,4A war. Ebenso lag der Anlaufstrom deutlich über den von mir bisher gemessenen Werten.

Die technischen Daten des Motors hänge ich mal an...

Meine ganz persönliche Sicht: Dieses ABS/BKV-System ist/war das geilste Bremssystem, was jemals in einem Motorrad verbaut wurde. Es ist natürlich fehleranfälliger als kein BKV ... aber so isses nunmal: Wenn ich kein Handy habe, kann mir auch keins runterfallen und kaputtgehen! Es gibt kein anderes System, welches mit so geringer auszuübender Hebelkraft eine solche Bremsleistung teilintegral bzw. bei einigen Modellen sogar vollintegral erreicht!

Dass man in Foren, der Presse oder wo auch immer überwiegend negatives liest/hört, liegt in der Natur der Sache. Es schreiben die, die ein Problem mit dem Modul haben, aber nicht die, bei denen es funktioniert... und bei den Schreiberlingen will ich nicht wissen, wieviele davon ihr "Problem" eigentlich selbst verursacht haben!

 

 

Ich weiß dazu nur, dass mein Bruder Ende 2006 eine neue R 1200 RT gekauft hat.

Die wurde immer nach Vorschrift bei dem BMW-Händler gewartet sowie pfleglich behandelt und trotzdem musste er 2017, bei ca. 70.000 km, über 1.500 € in die Bremsanlage investieren, weil der Druckmodulator defekt war.

Vermutliche Ursache, dass die Bremsflüssigkeit nicht jährlich erneuert wurde und/oder aber eher noch, dass nicht regelmäßig in den Regelbereich gebremst wurde.

@Oetteken

Die Angaben stimmen ziemlich mit meinen überein.

Baujahr 2005, Fahrleistung ca. 70.000 km. Ca. 2018 ist es bei meiner auch hops gegangen.

Das mit dem "Regelbereich bremsen" erschließt sich mir auch nicht. Der Motor (BKV) läuft bei jedem

Bremsvorgang, unabhängig vom ABS. Es ist auch meistens der hintere Motor, der Ärger macht.

Traurig auch, dass es für das Modul keine neuen Ersatzteile gibt.

Das Bremsen im Regelbereich schadet sicher nicht, ob es was bringt? Schätze mal, Millionen von PKW fahren rum, bei denen das ABS noch nie was zu tun bekommen hat, ohne dass die Dinger "reihenweise" ausfallen.

Das ABS 2 meiner 11S war bereits nach 45.000km und vier Jahren defekt, der zweite (gebrauchte ) Modulator hielt dann weitere 20.000km. Seit 2008 fahre ich ABS-los.

Das in meiner GS ist schon mal gemacht worden, Aufkleber von RH ist drauf.

@AndreasDu

Vielen Dank für diese Aufschlüsselung.

Ja, Standschäden sind oft ein Problem, deshalb sind die Maschinen mit wenig Kilometern auf der Uhr mit Vorsicht zu genießen. Oft wird die Wartung nach Kilometern gemacht, egal wieviel Jahre vergangen sind.

Manchmal lässt sich das als Gebrauchtkäufer nicht mehr nachvollziehen.

Zum Thema "geilstes Bremssystem" habe ich meine eigene Meinung.

Natürlich war BMW seiner Zeit voraus, und man konnte wunderbar den Anker werfen. Aber es gab vermutlich gute Gründe für BMW, warum nachfolgende Systeme ohne BKV entwickelt wurden.

Aber besonders bei langsamer Geschwindigkeit, z.B. Innerorts, oder beim "nachgreifen" in Kurven, arbeitete mir das System zu digital, zu schlecht zu dosieren. Ich weiß, die meisten kommen damit klar, andere eben nicht so gut.

Auch auf nicht so guten, z.B. welligen Belag, beim Anbremsen vor Kurven kann es durchaus zu unerwartetem Verhalten kommen. Da kann mal kurz die Vorderbremse oder beide aufmachen, weil das ABS wegen stempelndem Hinterrad denkt, dass Motorrad hat das Hinterrad gehoben und überschlägt sich gleich.

Das Phänomen ist eher bei den 1100S'en bekannt, die manchmal schneller unterwegs sind, und Vorderradlastiger sind.

Ja, an das Stempeln meiner noch kopflastigeren K12RS (ABS2, kein I-ABS) den Stelvio rauf und noch mehr runter kann ich mich gut erinnern ... liess sich aber mit einem besseren Reifen und ordentlicher Fahrwerksabstimmung nahezu vollständig beseitigen ... und ja, es ist durchaus gewöhnungsbedürftig!

Edit: Arrrg, ne, ersetze "besseren" durch "anderen" ... bloß nicht noch ne Reifendiskussion! :D

Etwas Lesestoff gegen Langeweile :D

https://drive.google.com/.../14BfIWs9oa_GbcOd9nV_6A9krInCBhsBE?...

Ich enthalte mich jeglicher Wertung ...

oh ha.

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