BMW in der Sackgasse?

BMW

Hallo zusammen,

gerade ist IAA in Frankfurt. VW hat sich voll zur Elektromobilität bekannt. Auch Mercedes, Audi und Volvo bringen ihre Elektro Brands in Stellung. Tesla ist sowieso da, wo es schon immer ist.
Zudem kommen neue Player wie bspw. Chinesen auf den Markt, da sie keine Altlasten aus der Verbrenner Ära im Gepäck haben.

Aber was ist mit BMW? Keine neuen Modelle. Der i3 ist uralt. Nix in der Pipeline was elektrisch nach 3er oder 5er aussieht. Dafür riesige SUVs, die gerade stark in der Kritik stehen.

Was ist da los? Verschlafen die gerade die Zukunft?
Was meint ihr?

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Hallo zusammen,

gerade ist IAA in Frankfurt. VW hat sich voll zur Elektromobilität bekannt. Auch Mercedes, Audi und Volvo bringen ihre Elektro Brands in Stellung. Tesla ist sowieso da, wo es schon immer ist.
Zudem kommen neue Player wie bspw. Chinesen auf den Markt, da sie keine Altlasten aus der Verbrenner Ära im Gepäck haben.

Aber was ist mit BMW? Keine neuen Modelle. Der i3 ist uralt. Nix in der Pipeline was elektrisch nach 3er oder 5er aussieht. Dafür riesige SUVs, die gerade stark in der Kritik stehen.

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Zitat:

@Xentres schrieb am 5. Juni 2021 um 22:07:19 Uhr:


Es gibt aber auch sehr viele Dienstwägen, die bestenfalls als "Dienstfahrt" die Strecke morgens vom Wohnort zur Arbeit sehen (auch wenn das eigentlich keine echte Dienstfahrt ist, daher die Anführungszeichen).

Ja, kommt halt darauf an, ob man den Dienstwagen als Incentive bekommt oder ob man Außendienstler ist und viel fahren muss.

Ein AD-Fahrzeug ist ein Elektroauto im Moment wohl noch nicht.

Genau so ist es, deshalb ist die Behauptung der i4 wäre mit guter Leasingrate der absolute Hit als Dienstwagen, eher fern der Realität.

Zitat:

@Protectar schrieb am 5. Juni 2021 um 22:03:56 Uhr:


Für unseren Konzern auch völlig indiskutabel als echter AD Dienstwagen, denn Termindruck u. durchschnittlich 50.000km p.a. sind mit solchen reinen e-Autos nicht zu machen.

Lustig, wie der Blinde von der Farbe erzählt. 😁

Ein Auto wie der i4 ist ganz einfach als Dienstwagen für 50.000 km im Jahr einsetzbar, wenn man über einen geplanten Tagesablauf verfügt. Der kann nur dann nicht verwendet werden, wenn man erst 5 Minuten vor Abfahrt erfährt, dass man in 2 Stunden 300 km weiter zu sein hat.

Jeder mit Kalender hingegen kann heute schon wunderbar mit einem Elektroauto leben. Termindruck hin oder her.

Apropos blind...
Nicht einfach von eigener Sichtweise oder Erfahrung auf die von anderen übertragen oder einfach darüber hinwegsehen.
Es geht wie gesagt u.a. um die jeweiligen zusätzlichen 20-30Min Ladezeiten von Frankfurt nach Hamburg oder nach München u.s.w.
Wurde in unserem Konzern als Projekt 6 Monate lang mit e-Autos getestet (Okt.-April.)

Bei bisherigen Bedingungen wurde ein e-Auto von allen einbezogenen AD Kollegen im Testzeitraum, als untauglich für die Praxis angesehen, speziell vom Technischen Service mit höchstem Termindruck. Dientswagen für Büropendler waren nicht beim Test dabei. So gesehen also tatsächlich eine Sackgasse.

Ein i4 oder iX käme auch für mich nur als Privatauto in Frage, denn da sieht es für die meisten im Test angemeckerten Probleme, anders aus.

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Zitat:

@Protectar schrieb am 6. Juni 2021 um 00:05:00 Uhr:


Bei bisherigen Bedingungen wurde ein e-Auto von allen einbezogenen AD Kollegen im Testzeitraum, als untauglich für die Praxis angesehen

Alles klar. Dann kann BMW in Zukunft nur noch Diesel für Firmen bauen, deren Disposition es nicht schafft die Termine der Außendienstler sinnvoll zu koordinieren. 😁

So als wenn es für ein Fleetmanagment, die Firmen u. wartenenden Kunden der AD MA, wichtiger wäre, sich den langen Ladezeiten u. geringeren Reichweiten von e-Autos anzupassen, anstatt dass Hersteller sich der Logistik u. den individuellen Arbeitsbedingungen (z.B. Kombi) mit ihrem e-Angebot anpassen würden 😁

Auch Angebot u. gegenwärtige Leasingraten von vollelektrischen Kombis, zeigen, dass diese Art e-Autos bisher nicht für den breiten AD Einsatz vorgesehen u. konzipiert sind.
Unser Konzern jedenfalls sieht z.Zt. keine praxistauglichen e-Alternativen

Kombis sind ein rein europäisches Phänomen das auf dem Weltmarkt niemanden interessiert. Ich frage mich allerdings was das für ein Konzern sein soll, der seine Leute HH - FFM durchballern läßt, das dürfte arbeitsrechtlich höchst bedenklich sein, da dann keine ausreichenden Pausen gewährleistet sind.

Ich fahre sehr viel mehr als 50.ooo km und natürlich geht das vollelektrisch wenn man das will und sich entsprechend verhält. Das jetzt schon mit dem E-Tron mit Monsterverbrauch und Mini-Akku, mit dem iX wäre praktisch gar keine Plaung mehr erforderlich

Wozu braucht man als Außendienstwagen eigentlich solche Schrankwände? Man transportiert doch nur sich selbst, oder? Wäre da etwas windschnittigeres nicht noch besser geeignet, um schneller von A nach B zu kommen?

Vor dem Hintergrund fände ich den i4 für einen Außendienstler viel mehr geeignet. Ist Dein Argument gegen den i4 ("umgebauter Verbrenner"😉 im Vergleich dazu nicht nur Folklore und Selbstbildbestätigung?

Zitat:

@nervtoeter schrieb am 6. Juni 2021 um 09:19:48 Uhr:


Die wenigsten haben Bock bei der KM Anzahl täglich 30 bis 60 Minuten Lebenszeit auf der Strasse bzw. In dem Fall an der Ladestation zu lassen.
Und ich kann das vollkommen verstehen.

Du lässt überhaupt nichts auf der Straße mit etwas Planung. Wer nicht wirklich das Fahren als Job hat und möglichst schnell ein Paket von A nach B bringen muss, kann die Pause in der Regel sinnvoll nutzen und sei es nur um auf MT zu posten. 😉

Aber anscheinend haben das weder BMW noch ein Großteil deren Kunden durchschaut. Sonst gäbe es schon längst den 3er und 5er als BEV und Touring mit gewohntem LF. Die gingen zusammen mit Förderung und 0,25% Besteuerung in Deutschland weg wie warme Semmeln.

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