BMW E87 N45 Magnetventile Eingebaut - Motorprobleme!
Hallo Leute,
habe die Magnetventile meines E87 ausgebaut und die Dichtungen getauscht, da dieser leicht vom Einlassventil her siffte. Die Ventile habe ich in Waschbenzin eingelegt und neue Dichtungen eingesetzt. Nach dem 1. Motorstart hörte sich der Wagen Schrecklich an, war fürchterlich am rattern und klackern und die Drehzahl schwankte zwischen 900 und 1100 Umdrehungen. Kabel habe ich mehrfach gecheckt, ist meiner Meinung nach auch Richtig angeschlossen, da sonst die Kabel zu geknickt wären.
ich habe die Vermutung das ich die Ventile nicht weit genug reingesteckt habe, kann es sein das ich mir deshalb die Vanos zerschossen habe oder gar den ganzen Motor?
Bin für jede Hilfe dankbar!
53 Antworten
Weiß ich nicht genau, bin jetzt irgendwie total sensibel bei jedem Geräusch und fahre teilweise ohne Lüftung oder Radio um Motorgeräusche wahrnehmen zu können. Mein Plan ist jetzt, etwas zu fahren und dann nach ca 300km die Spulen zu wechseln und dabei kann ich ja alle Schächte nochmal auf Dichtheit überprüfen.
Zum Löschen der Adaption hab ich jetzt leider nur noch Rheingold auf meinem Studi-laptop, da meine Freundin mein Auto PC leider auf den Boden hat fallen lassen und dieser jetzt schrott ist ;/. Das Löschen müsste dort aber wahrscheinlich auch irgendwo gehen.
Rheingold ist mit das Beste was du haben kannst. Abgesehen davon und INPA ist der Rest Kinderspielzeug.
Damit kannst du über Servicetätigkeiten die Adaptionen komplett löschen.
Das solltest du grundsätzlich nach jeder größeren Arbeit am Motor tun.
Moin Moin,
habe in Rheindgold nur die Möglichkeit gefunden, die komplette Adaption zu löschen. Ich habe nun ein bisschen angst, dass er danach verrückt spielt, da ich auch irgendwo gelesen habe, dass man unter Umständen die Drosselklappe neu Anlernen muss.
Kann ich mit der Einspritzabschaltung die Gemischzufuhr ausschalten und ihn dann quasi leer drehen lassen? Ich würde das gerne machen um mal die Kompression zu testen, die soll laut Werkstatt auf allen Zylindern bei 12 - 13 Bar liegen, möchte das aber selbst gerne mal prüfen.
Laufen tut er normal, hat keine Leistungseinbußen oder Anfahrprobleme. Er verliert leider immer noch Öl aus dem Einfüllstutzen, habe mittlerweile den 2. Öldeckel getestet und leider hat es nichts genützt.
Man liest viel im Zusammenhang mit der KGE und diesem Fehlerbild, der N45 scheint da jedoch einfacher konstruiert und besitzt keine übliche KGE und zugesetzt war der Schlauch zum Kurbelgehäuse, zumindest am Anschluss des Deckels, nicht!
Zieh einfach die Stecker von den Einspritzventilen ab, dann wird auch kein Kraftstoff eingespritzt.
Wenn du wissen willst, ob die KGE arbeitet, dann musst du das bei BMW den Kurbelgehäusedruck messen lassen.
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Leider verliert er jetzt stark Öl und ich kann den genauen Austritt nicht lokalisieren!
Im Kaltstart schwankt die Drehzahl ein wenig und das Auto schüttelt sich leicht, die Symptome klingen nach wenigen Sekunden ab und verschwinden nach einer Betriebszeit von 5 Minuten komplett! Je kälter die Umgebungstemperatur, desto schlimmer das Drehzahlschwanken und Schaukeln beim Starten.
Kühlmittel habe ich habe ein wenig entnommen um mir einmal die Farbe anzuschauen, es scheint kein Öl drin zu sein, da es klar aussieht.
Habe bereits den Unterboden entfernt, alles einmal mit Bremsenreiniger saubergemacht und wieder montiert. Das Öl scheint, wenn man vor dem Motor steht, irgendwie von der Linken Seite aus auszutreten - kann natürlich auch wegen der Bauform des Motors auch nur dorthin abfließen.
Meine Vermutung ist Überdruck im Kurbelgehäuse, ich weiß nicht wie ich das überprüfen kann. Habe bereits 5 Werkstätten, eine BMW Filiale und eine Niederlassung angerufen mit dem Ergebnis, dass die nötige Hardware nicht im Hause sei. Ich müsste in eine 200km entfernte Niederlassung fahren und könnte dort eine Motorinnendruckprüfung machen.
Irgendwelche Ideen Thomas?
Ich weiß nicht ob der Deckel der Kurbelgehäuseentlüftung beim N45 nur geklipst ist.
Falls ja, kannst du versuchen ihn vorsichtig zu demontieren und dir die Membran einmal ansehen.
Die regelt den Druck und reißt gerne mal.
Darüberhinaus kannst du auch mal schauen, ob die Entlüftungleitung, welche vom Ventildeckel zum Ansaugtrakt führt, irgendwo verstopft ist.
Wenn du dort Fehler ausschließen kannst, könntest du als Ersatz für die Kurbelgehäusedruckmessung, eine Druckverlustmessung der einzelnen Zylinder durchführen lassen.
Ein deutlicher Überdruck im Kurbelgehäuse entsteht hauptsächlich durch zu viel Blow-By Gase, sprich zu viele Verbrennungsgase, welche an den Kolbenringen vorbei kommen.
Ob das tatsächlich Zielführend ist, kann ich dir aber nicht garantieren. Ich vermute aber eher nicht. Dafür müsste der Motor m.M.n. deutlich mehr Probleme bereiten.
Bzgl. deines Ölverlustes; versuch mal zwischen der Kurbelwellenriemenscheibe reinzuleuchten. Schaut so aus, als würde der Simmerring der Kurbelwelle aufgeben. Zumindest hat es so den Anschein, als wäre das Öl herumgeschleudert worden.
Sollte das der Fall sein, würde ich hier, nach Prüfung der Mambran und allgemein der Entlüftung, als erstes ansetzen.
Habe mit meiner 3€ China-Schrott-Endoskop-Kamera versucht einmal hinter der Riemenscheibe zu filmen, leider sieht man dort nicht viel und das billig-Ding hat alle 10 Sekunden die Verbindung abgebrochen, deshalb war eine Aufnahme unmöglich. Muss die Riemenscheibe wohl einmal abmachen..
Der Schlauch von der Ansaugbrücke zum Ventilldeckel ist Frei.
Habe auf Ebay eine Wechselmembran gefunden: Hier klicken
Einfach aufmachen und schauen, ob das Gummi noch weich ist?
Zur Druckmessung überlege ich gerade, mir einfach selber ein Werkzeug zu bauen. Ich habe noch einen Öldeckel rumliegen und würde diesen einfach mittig aufbohren, dort irgendwie ein Gewinde einsetzen und meine Kompressiontester oder besser ein kleines manometer anhängen.
Zitat:
@davide9213 schrieb am 21. Dezember 2019 um 10:54:58 Uhr:
Habe mit meiner 3€ China-Schrott-Endoskop-Kamera versucht einmal hinter der Riemenscheibe zu filmen, leider sieht man dort nicht viel und das billig-Ding hat alle 10 Sekunden die Verbindung abgebrochen, deshalb war eine Aufnahme unmöglich. Muss die Riemenscheibe wohl einmal abmachen..Der Schlauch von der Ansaugbrücke zum Ventilldeckel ist Frei.
Habe auf Ebay eine Wechselmembran gefunden: Hier klicken
Einfach aufmachen und schauen, ob das Gummi noch weich ist?
Zur Druckmessung überlege ich gerade, mir einfach selber ein Werkzeug zu bauen. Ich habe noch einen Öldeckel rumliegen und würde diesen einfach mittig aufbohren, dort irgendwie ein Gewinde einsetzen und meine Kompressiontester oder besser ein kleines manometer anhängen.
Aufmachen und gucken ob die Membran ihrgendwo ein Riss/Loch hat, oder sich zugesetzt hat.
Vermeide aber das ganze zu beschädigen. Es gibt zwar Ersatz, wie du richtig festgestellt hast, diese nachgemachten Membranen und Deckel funktionieren aber oftmals leider nur unzureichend.
Folge wäre ein neuer Ventildeckel. Fahr den Motor also vorher etwas warm, damit der Kunststoff etwas elastischer wird.
Das mit dem Manometer kannst du knicken, da der Differenzdruck zwischen einer intakten und defekten KGE nur wenige mbar beträgt und schon die Messtoleranz der Messuhr zu Messfehlern führt. Davon ab habe ich für den N45 keine Referenzdaten. Die unterscheiden sich von Motor zu Motor teilweise sehr deutlich.
Aber ein undichter Simmerring der Kurbelwelle kann auch einen zu hohen Unterdruck wie Überdruck erzeugen, da es das Ventil der KGE negativ in seiner Arbeitsweise beeinflusst.
Sooo, ich war am Samstag in einer Selbsthilfe-Werkstatt in der Nähe und habe meinen Ventildeckel abgebaut und versucht an die Membran von der KGE zu kommen - leider vergeblich .. Das ding ist tatsächlich nicht für einen Wechsel gemacht, ich habe vorsorglich, da ich auch logischerweise keinen Ersatz habe, das ganze abgebrochen.
Die Kurbelwellendichtung wurde beim Steuerkettenwechsel mit erneuert, mir bleibt also zu hoffen das dort auch gepfuscht wurde.
Zumindest sieht meine Nockenwelle noch ganz gut aus, Fotos sind um Anhang zu sehen.
Im Fehlerspeicher standen folgende Einträge:
-Zündaussetzer auf Zylinder 1 und 4
Ist passiert als es letzte Woche unter 3 Grad waren, da hatte er die Symptome auch am dollsten beim Kaltstart und die MKL ging auch einmal an.
-Luftmassenmesser kein Signal
Das ist komisch, da er in Rheingold zu den Livewerten Daten bekommt
Aus Verzweiflung habe ich einen sog. Öl Stop von Liqui Moly in meinen Motor gekippt, dass das funktioniert glaube ich zwar selber nicht, es soll zumindest auch keinen weiteren Schaden anrichten.
Schade, früher waren die Ventile ein komplett autarkes Bauteil und für 50€ zu haben, bis sich BMW dazu entschloss ihren Kunden noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
Die Ventile wurden Teil des Ventildeckels. Die Ventile waren aber nur geklipst.
Und dann kam jemand, der mit dem Teufel im selben Bett schläft und war der Meinung, man müsste die Deckel noch zusätzlich per Ultraschall verschweißen, damit auch ja kein Kunde da dran kommt.
Ich habe dir schon einmal gesagt, dass es sehr schwierig wird, da wir nicht wissen wo die überall gepfuscht haben.
Auch wissen wir nicht, ob sie vielleicht minderwertiges Material verbaut haben.
Ein Kurbelwellensimmering muss mit einem passenden Ring aufgeschoben und vorsichtig eingezogen werden, damit die feinen Lampellen, welche das Öl zurück in den Motor leiten, nicht beschädigt werden.
Man kann so einen Simmerring auch einfach reintreiben. Ist die Quick&Dirty Methode und hält 2 Wochen.
Ach, und falsch herum kann man den auch einbauen ;-)
Deinen Silikonfetischisten ist da leider alles zuzutrauen.
Ich würde dir empfehen den Simmerring neu zu machen, falls er tatsächlich undicht sein sollte.
Der Motor verliert nicht nur Öl an der Stelle, sondern zieht auch Falschluft, über die KGE.
Das mit dem Luftmassenmesser solltest du beobachten "kein Signal" ist schon verdächtig.
Das deutet auf Kontaktprobleme hin. Möglicherweise auch nur sporadisch.
Entweder Verkabelung, oder der LMM ist intern beschädigt.
Du beschreibst wunderbar die Tatsache der Firmenpolitik heutiger Automobilhersteller 😁
Ich will den KW-Simmering gerne selber tauschen, leider ist das Spezialwerkzeug zum Herausziehen und Hineinpressen mit 120€ für einen einmaligen Gebrauch zu teuer und ich werde wohl die Werkstätten abtelefonieren und Fragen, ob irgendeine solch ein Spezialwerkzeug Verleiht.
Die Anleitung im TIS zum Ein- und Ausbau der Riemenscheibe ich denkbar einfach, deswegen werde ich zuerst diese einmal komplett abbauen, alles begutachten und fotografieren, danach reinigen und sie wieder anbauen und beobachten. Neuer Simmering kommt dann von Elring, der kostet nur die Hälfte und meiner Recherche nach sind die qualitativ auf dem gleichen Niveau.
Hier nochmal ein aktuelle Video von heute
Die Geräusche im Hintergrund kommen alle vom Fahrzeug, es ist dort nichts heruntergefallen oder umgeworfen worden!
Ist es Normal das die Einlass-Seite so komisch regelt? Kann es sein, dass mein Nockenwellensensor dort Pfutsch ist? Der Linke (von Vorne), also der auf der Auslassseite, wurde angeblich getauscht.
Umso wärmer der Motor, desto weniger das Schütteln und Drehzahlschwanken des Autos.
Ich habe gestern den Simmering mit Hilfe von geliehenem Spezialwerkzeug selbst gewechselt, das Auto habe ich dann ca. 6 Stunden stehen lassen, da der Ring eine Setzzeit von mind. 4 Stunden hat. Beim ersten Motorstart gestern Abend hat er dann keine Probleme bereitet, die Drehzahl verhielt sich normal, er hat sich nicht geschüttelt und gewackelt!
Gestern Nacht habe ich dann noch bei einer 24/7 Waschbox eine Motorwäsche gemacht und werde nun beobachten, ob das Öl drin bleibt.
Auch heute Morgen beim 1. Stat hat er keine Probleme bereitet.
Der Wechsel des Simmering ist ziehmlich einfach, Riemen ab, Riemenscheibe Lösen und dann kommt schon an den Ring ran. Ich würde das ganze jedoch nicht ohne das Spezialwerkzeug machen, es lohnt sich jedenfalls die 30€ Leihgebühr zu investieren, da man mit diesem Tool quasi fast keinen Fehler machen kann!
Präventiv habe ich noch eine Ölfiltergehäusedichtung von Elring gekauft und werde diese morgen, obwohl er dort dicht ist, auch einfach noch tauschen.
Freut mich, dann hat er tatsächlich Falschluft über den Simmerring gezogen.
Und der Luftmassenmesserfehler ist auch verschwunden?
Gruß Thomas
Das weiß ich leider nicht, er steht gerade 150km entfernt von seiner Garage, war auf dem Weg unseren Welpen vom Züchter abzuholen, leider hat er auf der Fahrt dorthin seinen keilrippenriemen bis zur Hälfte gefressen. Ich habe das ganze erst an einer bahnschranke bemerkt, da die umlenkrolle so ein leises klackern gemacht hat.
Ich habe den anscheinend, obwohl ich ihn mehrmals kontrolliert habe, irgendwie nicht richtig aufgelegt - dumm gelaufen.. Ein neuer ist bereits bestellt.
Die gute Nachricht ist, dass er jetzt seit 200km staubtrocken ist 🙂