BMW 330dxdrive oder Audis A4 3.0 Design
Hallo zusammen,
stehe vor der Entscheidung mir in den nächsten Monaten einen neuen Gebrauchten (max. 3 Jahre mit max. 50 TKM) zu kaufen.
A4 hat modernen Adblue-SCR-Kat., BMW 330 hat nur Speicherkat, der ggf. wegen der Dieselabgasproblematik kritisch werden könnte.
Beide sollen haben/sein:
- Automatik
- Allrad
- Kombi
- Diesel
- die üblichen Extras
BMW hat stärkeren Motor (258 PS vs. 218 PS Audi). Audi hat die schöneren Instrumente. BMW wird Ende des Jahres/Anfang nächsten Jahres neues 3er-Modell bringen. Audi pimpt den A4 im nächsten Jahr durch Modellpflege auf.
Was gibt es noch an wesentlichen Unterschieden? Was wäre Eure Messlatte
Beste Antwort im Thema
Ich bin vom 330d auf den 272 PS A4 3,0 quattro gewechselt. Gründe waren für mich die extremen Windgeräusche und die mangelhafte Verarbeitungsqualität des BMW's, die nicht meinen Ansprüchen genügten. In diesen beiden Punkten ist der Audi eine Klasse besser. Der Audi ist ein hochwertiges, leises Auto, welches sich sehr entspannt fahren lässt. Ein echter Kilometerfresser. Adaptives Sportfahrwerk und S-Line Sitze top. Sehr hochwertige Verarbeitung mit "viel Liebe zum Detail". Dinge, die bei BMW eingespart werden, sind beim Audi selbstverständlich (z.B. Komfortzugang auch an den hinteren Türen, Gepäckabdeckung fährt automatisch mit hoch und runter, alle Taster im Innenraum sind beschriftet und beleuchtet). Der BMW ist von der Ergonomie dafür deutllich besser.
Der 272 PS Audi hat auch die 8Gang ZF. Der 218 PS hat das DSG, welches mir nicht gefallen hat. Bei BMW ist die 8Gang ZF noch einen Tick besser abgestimmt als bei Audi.
Selbstverständlich würde ich Audi nur mit Quattro fahren, nicht als Fronttriebler.
Der V6 des Audi's ist nicht so präsent im Innenraum wie der R6. Der R6 (ein "Sahnemotor"😉 hängt besser am Gas und versprüht mehr Emotionen. Vom Verbrauch ist bei mir der Audi 0,5 l besser, was ich schon ertaunlich fand. Die 10 km/h spätere Abriegelung des Audi's finde ich ganz angenehm.
Vom Image gefällt mir BMW besser. Allerdings ist für meine Ansprüche der Audi in der Summe das bessere Auto.
104 Antworten
Den 25d brauchten sie aber für die UKL-Modelle da dort kein R6 reinpasst, überhaupt sind hier einige BMW-Experten unterwegs, echt amüsant, was man hier an Fachwissen zu lesen bekommt.
Zitat:
@Gallusxx schrieb am 11. März 2018 um 12:28:21 Uhr:
Mal die ganze Diskussion um den VAG "Skandal" außen vor - Objektiv sind die Ingolstädter Produkte besser engineert, also ausgedacht, entwickelt, weitergedacht, weiterentwickelt - vieles bei BMW kommt mir da schon nachgemacht vor.
Also mir fällt spontan gar kein Bereich ein. Die o.g. Punkte (Dichtungen, Schlösser etc.) haben nichts mit der Grundkonstruktion zu tun. Darüber hinaus sollte auch das Alter der Baureihen berücksichtigt werden. Ansonsten müsste ich jetzt noch den B8 (FA, MT) aufzählen, der zum damaligen Zeitpunkt für eine Probefahrt zur Verfügung stand. Vor allem bei den Einstiegsmotorisierungen bietet BMW m. E. einfach mehr.
Zitat:
@Tl-01a schrieb am 12. März 2018 um 11:31:04 Uhr:
@Car-freak
Frontantrieb mit dem 3.0TDI? Das kann man doch gar nicht wählen, die 3L kommen immer als Quattro.Der A4 sollte Torsen Quattro haben nicht Haldex Quattro aka 4 Motion. Da ist nichts mit dreht erst vorne durch.
Der kleine 3.0l TDI lässt sich selbst im A6 mit Frontantrieb bestellen. Darüber hinaus hat der B9 nicht mehr zwangsläufig ein Torsen-Differenzial.
Zitat:
@Tl-01a schrieb am 12. März 2018 um 17:01:03 Uhr:
Ich dachte da gab es noch Saugdiesel, ist aber falsch. BMW scheint auf diese kranke (langsame) Art der Motoren verzichtet zu haben. Im Gegensatz zu VW wo es sowas noch bis vor 10 Jahren zu kaufen gab.
Ist zwar alles OT. Aber das stimmt nicht. Im E28 gab es neben dem bereits genannten 524td mit 115PS auch noch einen 524d ohne Turbo und mit 86PS.
Mein Problem bei der Auswahl des richtigen Autos ist vor allem die aktuell tobende Abgasproblematik. Beim Diesel werden nur noch Autos mit SCR-Kat (Adblue), die ausreichend Adblue einspritzen, eine Zukunft haben. Bei den Benziner geht es jetzt auch los. Die ganzen TFSI /Direkteinspritzer (alle aktuellen Modelle von Audi und BMW soweit ich gelesen habe) bekommen jetzt auch einen Partikelfilter (OPF), um den Ausstoß von Partikeln zu reduzieren, da sie z. T. 4x höher sind als bei den Dieseln. Um die Neue Euro6c/Euro6d temp zu erreichen, muss ein Partikelfilter verbaut werden.
Und damit wird es schwer einen jungen Gebrauchten zu bekommen, der zukunftsfähig ist.
Mein Audi A6 hat zwar einen SCR-Kat, aber ich bin mir sicher, dass der viel zu wenig Adblue einspritzt, da ich alle 10TKM maximal 10 Liter nachfülle. Könnte man vermutlich aber relativ einfach über Softwareupdate lösen und müsste dann vermutlich alle 3TKM 10 Liter oder früher nachfüllen. Die OPFs für Benziner kommen erst dieses Jahr bei Audi
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Deshalb lease ich grundsaetzlich. Wenn Du regelmaessig ein aktuelles Auto willst ist das nicht teurer als ein junger Gebrauchter. Und in den heutigen, schnellebigen Zeiten ist das Risiko halt begrenzt. Wenn denn halt ein Fahrverbot kommen sollte dann lass ich eben das Auto mal stehen. Habe aber keinerlei finanzielle Einbussen. Mit dem gekauften Auto habe ich in dem Fall sehr viel Geld verbrannt. Das, was wir bisher gesehen haben, ist ein Kindergeburtstag gegenueber dem Beben wenn wir das erste reale Fahrverbot sehen. Dann geht es locker mal 30, 40% in den Keller.
BTW...Mercedes baut nicht nur R6 sondern zukünftig auch R4. Also gleich ne neue Familie an Reihenmotoren.
Zitat:
@BigKahunaBurger schrieb am 13. März 2018 um 12:24:12 Uhr:
...sondern zukünftig auch R4. Also gleich ne neue Familie an Reihenmotoren.
Dem Inschenör ist nichts zu schwör.... haben die vorher etwa V4 gebaut...? 😛
Zitat:
@MurphysR schrieb am 13. März 2018 um 11:53:01 Uhr:
Deshalb lease ich grundsaetzlich. Wenn Du regelmaessig ein aktuelles Auto willst ist das nicht teurer als ein junger Gebrauchter. Und in den heutigen, schnellebigen Zeiten ist das Risiko halt begrenzt. Wenn denn halt ein Fahrverbot kommen sollte dann lass ich eben das Auto mal stehen. Habe aber keinerlei finanzielle Einbussen. Mit dem gekauften Auto habe ich in dem Fall sehr viel Geld verbrannt. Das, was wir bisher gesehen haben, ist ein Kindergeburtstag gegenueber dem Beben wenn wir das erste reale Fahrverbot sehen. Dann geht es locker mal 30, 40% in den Keller.
Das wäre ja sensationell.
Dann wüsste ich aber, welchen Wagen ich mir als Gebrauchtwagenkäufer als nächstes kaufen würde.... 😉
Zitat:
@MurphysR schrieb am 13. März 2018 um 11:53:01 Uhr:
Deshalb lease ich grundsaetzlich. Wenn Du regelmaessig ein aktuelles Auto willst ist das nicht teurer als ein junger Gebrauchter. Und in den heutigen, schnellebigen Zeiten ist das Risiko halt begrenzt. Wenn denn halt ein Fahrverbot kommen sollte dann lass ich eben das Auto mal stehen. Habe aber keinerlei finanzielle Einbussen. Mit dem gekauften Auto habe ich in dem Fall sehr viel Geld verbrannt. Das, was wir bisher gesehen haben, ist ein Kindergeburtstag gegenueber dem Beben wenn wir das erste reale Fahrverbot sehen. Dann geht es locker mal 30, 40% in den Keller.
Habe bisher fast 20 Jahre geleast über meine Firma, aber demnächst bin ich Privatmann. Und da kann ich dir versichern, dass Leasing so was von unwirtschaftlich ist. Alle die privat leasen, sollten mal einen Grundkurs in Wirtschaftlichkeit absolvieren... Und wenn die Unklarheiten bezüglich der Autoabgasproblematik weiterhin so anhalten, wird das zukünftig auch im Leasingangebot verpreist.
Zitat:
@A6fahrer schrieb am 13. März 2018 um 14:09:13 Uhr:
Zitat:
@MurphysR schrieb am 13. März 2018 um 11:53:01 Uhr:
Deshalb lease ich grundsaetzlich. Wenn Du regelmaessig ein aktuelles Auto willst ist das nicht teurer als ein junger Gebrauchter. Und in den heutigen, schnellebigen Zeiten ist das Risiko halt begrenzt. Wenn denn halt ein Fahrverbot kommen sollte dann lass ich eben das Auto mal stehen. Habe aber keinerlei finanzielle Einbussen. Mit dem gekauften Auto habe ich in dem Fall sehr viel Geld verbrannt. Das, was wir bisher gesehen haben, ist ein Kindergeburtstag gegenueber dem Beben wenn wir das erste reale Fahrverbot sehen. Dann geht es locker mal 30, 40% in den Keller.
Habe bisher fast 20 Jahre geleast über meine Firma, aber demnächst bin ich Privatmann. Und da kann ich dir versichern, dass Leasing so was von unwirtschaftlich ist. Alle die privat leasen, sollten mal einen Grundkurs in Wirtschaftlichkeit absolvieren... Und wenn die Unklarheiten bezüglich der Autoabgasproblematik weiterhin so anhalten, wird das zukünftig auch im Leasingangebot verpreist.
Grundsätzlich bin ich zwar hier der Meinung vom A6Fahrer, aber auch nur mit Einschränkung. Es gibt einfach hier kein komplettes richtig oder falsch. Aber: Damit Privatleasing attraktiv ist, muss es enorm gefördert sein. Im Normalfall ist Privatleasing vollkommen unattraktiv. Es ist aber komfortabler. D.h., wer z.B. Verkaufs- und Kaufverhandlungen hasst, der könnte u.U. mit Privatleasing auch besser dran sein, als beim Kauf/Verkauf. Ich bin Käufer und bleibe erstmal auch Käufer. Keine Lust auf Leasing. Ggf. kehre ich demnächst mal wieder zum Geschäftsleasing zurück, aber aktuell steht das auch nicht an.
Genau so isses.
Mit Privatleasing erkauft man sich diverse Komfortleistungen, z.B. neue Autos nach x Jahren, keine Verkaufs-/Kaufverhandlungen, Serviceextras etc.
Aber...das wird eben auch eingepreist und vom Leasingnehmer bezahlt.
Ich will hier keine neue Leasingdiskussion anstossen, ich kann Euch aber versichern dass man speziell bei BMW mit Leasing immer guenstiger faehrt als mit Kauf. Fuer BMW gehoert Leasing zum Geschaeftsmodell und wird seit rund 15 Jahren konstant und intensiv gefoerdert (ist halt auch eine Marketingmassnahme, die Leute kommen auf jeden Fall wieder...).
Ich habe bei jedem meiner nunmehr 6 Privat-Leasingvertreage eine Vor- und Nachkalkulation gemacht (also Vergleich der Leasingkosten mit dem entsprechend rabattierten Kaufpreis minus dem bei der Rueckgabe erzielbaren Verkaufserloes). Ich haette ohne mit der Wimper zu zucken einen 5%igen Aufschlag quasi als "Versicherungspraemie gegen ungeplanten Wertverlust" akzeptiert, habe aber bei jedem dieser Vertraege Minderkosten zwischen 5 und 10% gehabt. Leute, die pauschal behaupten Privatleasing sei unwirtschaftlich, wissen es halt nicht besser. Da wird vieles nach dem Motto "Es darf nicht sein was nicht sein kann" geschrieben.
Und nun BTT.
Zitat:
@MurphysR schrieb am 13. März 2018 um 17:06:15 Uhr:
Ich will hier keine neue Leasingdiskussion anstossen, ich kann Euch aber versichern dass man speziell bei BMW mit Leasing immer guenstiger faehrt als mit Kauf. Fuer BMW gehoert Leasing zum Geschaeftsmodell und wird seit rund 15 Jahren konstant und intensiv gefoerdert (ist halt auch eine Marketingmassnahme, die Leute kommen auf jeden Fall wieder...).Ich habe bei jedem meiner nunmehr 6 Privat-Leasingvertreage eine Vor- und Nachkalkulation gemacht (also Vergleich der Leasingkosten mit dem entsprechend rabattierten Kaufpreis minus dem bei der Rueckgabe erzielbaren Verkaufserloes). Ich haette ohne mit der Wimper zu zucken einen 5%igen Aufschlag quasi als "Versicherungspraemie gegen ungeplanten Wertverlust" akzeptiert, habe aber bei jedem dieser Vertraege Minderkosten zwischen 5 und 10% gehabt. Leute, die pauschal behaupten Privatleasing sei unwirtschaftlich, wissen es halt nicht besser. Da wird vieles nach dem Motto "Es darf nicht sein was nicht sein kann" geschrieben.
Und nun BTT.
Ähm, ich unterschreibe das noch schnell before BTT und ergänze, dass pauschal mal gar keine Finanzierungsform beurteilt/ bewertet werden kann!
Es kommt immer auf den Standpunkt, den Markt, die Ansprüche und Vorlieben, Sicherheit, Planbarkeit, seriöse Vorausschau usw sowie auch auf ERFAHRUNGEN an. Da kann auch ein Kauf häufig äußerst unwirtschaftlich sein.