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auto fahren mit "gebrochenem bein"

Mercedes E-Klasse W212
Themenstarteram 3. März 2012 um 11:09

hi leute,

habe mir am 17. Januar den rechten oberschenkel gebrochen. das is nun über 6 wochen her, ich kann wieder laufen (humple noch etwas) und ich hab nurnoch selten schmerzen.

ich habe meinen arzt gefragt ob ich wieder fahren darf und er antwortete mit "mh joa ich würd noch etwas warten..."

das is ja nun wirklich keine konkrete aussage aber ich konnte auch nicht mehr aus ihm herausquetschen.

ich fühle mich in der lage zu fahren aber wie ist es mit der polizei und den versicherungen?

darf ich offiziell fahren oder kann ich strafe/punkte bekommen?

zahlt die versicherung im falle eines unfalls den ich verschulde? (vollkasko)

kriege ich im falle eines unfalls den ich nicht verschulde deswegen vielleicht eine mitschuld?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von customstyle3

naja ich humpel noch etwas und hab abends noch hin und wieder schmerzen aber ich belaste das bein zu 100% und laufe außer treppen auch alles ohne krücken

ich kann die bremse mit voller kraft durchdrücken und hab gefühl fürs gaspedal

aber wenn ne versicherung was finden kann um nicht zu zahlen dann findet sies und das is mein problem

wann kann ich fahren ohne dass die versicherung die geringste chance hat aufgrund meines oberschenkels irgendwelche zahlungen im schadensfall zu verweigern?

reicht es wenn ich nicht mehr krank geschrieben bin oder soll ichs mir vom arzt schriftlich geben lassen dass ich wieder fahren darf oder wie wird das normal gehandhabt?

Hallo Customstyle3,

an Deiner Stelle würde ich es nicht auf eigene Beurteilung ankommen lassen. Klug wäre es, den Arzt nach einem Attest zu fragen. Und wenn der Onkel Doktor meint, Du solltest noch ein bisschen warten, dann warte besser noch ein bisschen.

Weiterhin gute Besserung.

MfG

Hans

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am 3. März 2012 um 16:06

Zitat:

Original geschrieben von customstyle3

 

...ich fühle mich in der lage zu fahren...

Das sagen auchimmer die, die mit Alkohol unterwegs sind !!

Laß Dir vom Arzt schriftlich bestätigen, dass Du fahren darfst ansonsten bleibt das Auto stehen...

Zitat:

Original geschrieben von blueeyesxy

 

... ich beteilige mich auch nicht, aber ich darf doch wohl meine Meinung zu solchen Themen hier schreiben.

Das ist hier ein Motor-Talk und kein medizinisches Forum. Der nächste fragt, ob er mit Grippe ein Fahrzeug führen darf - gehört hier nicht her - Off-Topic.

Danke ... meine Meinung und nun tauscht Euch Laien-Mediziner mal weiter aus ....

Es wird hier doch gar nicht der medizinische Hintergrund diskutiert, sondern ob der TE Auto fahren darf/sollte und das ist dann wohl doch etwas, was auf MT Thema sein kann.

Zum Thema:

Ich würde auch die Versicherung um Stellungnahme bitten. Das bedeutet allerdings, dass Du auf keinen Fall Auto fahren darfst, wenn die Versicherung es Dir untersagt. Du kannst Dich dann auf keinen Fall auf Unwissenheit berufen. Auf jeden Fall würde ich lieber zu vorsichtig als leichtsinnig sein, weil Du immer auch andere gefährdest, wenn Du nicht im Vollbesitz Deiner Kräfte bist.

Zitat:

Original geschrieben von blueeyesxy

Zitat:

Original geschrieben von kutjub

Brauchts Dich ja nicht zu beteiligen?!

Der TE hat ne Frage und wir diskutieren das....

... ich beteilige mich auch nicht, aber ich darf doch wohl meine Meinung zu solchen Themen hier schreiben.

Das ist hier ein Motor-Talk und kein medizinisches Forum. Der nächste fragt, ob er mit Grippe ein Fahrzeug führen darf - gehört hier nicht her - Off-Topic.

Danke ... meine Meinung und nun tauscht Euch Laien-Mediziner mal weiter aus ....

Hallo Zusammen.

»Meinungen sind wie Arschlöcher - Jeder hat eins!«

- Clint Eastwood in Dirty Harry V -

Meines Erachtens ist das keine Frage für die Versicherung. Die würde antworten: »Also die nächsten 6 Monate fahren sie besser mal nicht«. Aus Eigennutz, versteht sich.

Entscheidend ist das Urteil des behandelnden Arztes. Wenn der attestiert, dass das Führen eines Pkw gefahrlos möglich ist, dann hat der Versicherungsnehmer seine Sorgfaltspflicht erfüllt.

MfG

Hans

Zitat:

Original geschrieben von Ich_Version_1.0

 

Entscheidend ist das Urteil des behandelnden Arztes. Wenn der attestiert, dass das Führen eines Pkw gefahrlos möglich ist, dann hat der Versicherungsnehmer seine Sorgfaltspflicht erfüllt.

MfG

Hans

So eine Aussage wirst Du aber nicht einem Arzt erhalten, weil er sich dann nämlich eventuell in eine Haftungsfalle begeben würde. Daher wird sich der Arzt lieber bedeckt halten, so wie es der TE schon erfahren hat.

Zitat:

Original geschrieben von Holgernilsson

Zitat:

Original geschrieben von Ich_Version_1.0

 

Entscheidend ist das Urteil des behandelnden Arztes. Wenn der attestiert, dass das Führen eines Pkw gefahrlos möglich ist, dann hat der Versicherungsnehmer seine Sorgfaltspflicht erfüllt.

MfG

Hans

So eine Aussage wirst Du aber nicht einem Arzt erhalten, weil er sich dann nämlich eventuell in eine Haftungsfalle begeben würde. Daher wird sich der Arzt lieber bedeckt halten, so wie es der TE schon erfahren hat.

Holger, wenn ich wissen will ob ich fahrtüchtig bin, dann gehe ich nicht zu meiner Mutter, nicht zur Nachbarin und auch nicht zu Herrn Kaiser von der Hamburg-Mannheimer. Da gehe ich zum Arzt. Der attestiert nach medizinischem Ermessen anhand des Untersuchungsergebnisses. Und begibt sich deshalb auch nicht in eine Haftungsfalle.

MfG

Hans

Zitat:

Original geschrieben von Ich_Version_1.0

 

Holger, wenn ich wissen will ob ich fahrtüchtig bin, dann gehe ich nicht zu meiner Mutter, nicht zur Nachbarin und auch nicht zu Herrn Kaiser von der Hamburg-Mannheimer. Da gehe ich zum Arzt. Der attestiert nach medizinischem Ermessen anhand des Untersuchungsergebnisses. Und begibt sich deshalb auch nicht in eine Haftungsfalle.

MfG

Hans

Was ich zum Ausdruck bringen wollte und was mir wohl nicht eindeutig genug gelungen ist, dass anzunehmen ist, dass der Arzt im Zweifel immer sagen wird, dass es zu früh zum Auto fahren ist. Er läuft nämlich Gefahr, in Haftung genommen zu werden, wenn er jemand fahrtüchtig schreibt und sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass doch noch gewisse Einschränkungen bestanden haben.

Ich wollte also nur meine Annahme mitteilen, dass der Arzt übervorsichtig sein wird. Der TE hat doch auch schon den Arzt befragt und keine eindeutige Freigabe erhalten hat.

Aus eigner Erfahrung mit B e i n bruch ... es gibt die Faustregel unter Chirurgen:

Beinbruch dauert 100 Tage - ich habe allerdings 200 Tage Bein hinterhergezogen - beschwerdefrei bist du meist nach 300 Tagen.

Im Fall des Falles liegt das Risiko nur bei dir.

Zitat:

Original geschrieben von Holgernilsson

...

Was ich zum Ausdruck bringen wollte und was mir wohl nicht eindeutig genug gelungen ist, dass anzunehmen ist, dass der Arzt im Zweifel immer sagen wird, dass es zu früh zum Auto fahren ist. Er läuft nämlich Gefahr, in Haftung genommen zu werden, wenn er jemand fahrtüchtig schreibt und sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass doch noch gewisse Einschränkungen bestanden haben.

Ich wollte also nur meine Annahme mitteilen, dass der Arzt übervorsichtig sein wird. Der TE hat doch auch schon den Arzt befragt und keine eindeutige Freigabe erhalten hat.

Holger, der Arzt könnte nur in Haftung genommen werden wenn er grob fahrlässig ein falsches Attest ausstellt. Und das müsste ihm auch erst nachgewiesen werden.

Wie der TE bereits zu Anfang schrieb, meinte sein Arzt: »mh joa ich würd noch etwas warten...«. Das wäre für mich eine klare Aussage. Die bräuchte ich nicht schriftlich.

MfG

Hans

Zitat:

Original geschrieben von Ich_Version_1.0

 

Holger, der Arzt könnte nur in Haftung genommen werden wenn er grob fahrlässig ein falsches Attest ausstellt. Und das müsste ihm auch erst nachgewiesen werden.

Wie der TE bereits zu Anfang schrieb, meinte sein Arzt: »mh joa ich würd noch etwas warten...«. Das wäre für mich eine klare Aussage. Die bräuchte ich nicht schriftlich.

MfG

Hans

Es scheint ziemlich schwer zu sein, mich zu verstehen. Wahrscheinlich drücke ich mich einfach nicht präzise genug aus.

Der Arzt würde im Zweifel, selbst wenn er von der Fahrtauglichkeit überzeugt wäre, keine eindeutige Aussage treffen. Auch wenn es natürlich schwer ist, dem Arzt eine haftungsbegründende Fahrlässigkeit nachzuweisen, wird der Arzt bestrebt sein, jeden Anfangsverdacht zu vermeiden.

Zitat:

Original geschrieben von Holgernilsson

Zitat:

Original geschrieben von Ich_Version_1.0

 

Holger, der Arzt könnte nur in Haftung genommen werden wenn er grob fahrlässig ein falsches Attest ausstellt. Und das müsste ihm auch erst nachgewiesen werden.

Wie der TE bereits zu Anfang schrieb, meinte sein Arzt: »mh joa ich würd noch etwas warten...«. Das wäre für mich eine klare Aussage. Die bräuchte ich nicht schriftlich.

MfG

Hans

Es scheint ziemlich schwer zu sein, mich zu verstehen. Wahrscheinlich drücke ich mich einfach nicht präzise genug aus.

Der Arzt würde im Zweifel, selbst wenn er von der Fahrtauglichkeit überzeugt wäre, keine eindeutige Aussage treffen. Auch wenn es natürlich schwer ist, dem Arzt eine haftungsbegründende Fahrlässigkeit nachzuweisen, wird der Arzt bestrebt sein, jeden Anfangsverdacht zu vermeiden.

Holger, es könnte ja auch sein dass ich mich unverständlich ausdrücke. Der Arzt hat die Untersuchungsergebnisse seines Patienten, Erfahrung, Indikatoren und statistische Werte. Er kann anhand dessen ohne jegliche Bedenken die Fahrtauglichkeit attestieren, wenn er es für richtig hält. Fürchtet er sich indes vor einem Anfangsverdacht, dann hat er den falschen Beruf. Dann sollte er noch nicht einmal mehr ein Rezept für Aspirin ausstellen.

MfG

Hans

Hans, ich glaube uns unterscheidet lediglich, dass Du die Sache theoretisch angehst und ich auf die Praxis abstelle.

Ich bleibe dabei, dass ein Arzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Fahrtauglichkeit nicht ohne Einschränkungen bescheinigen wird. Wahrscheinlich wird der Arzt feststellen, dass der TE auf eigene Verantwortung fahren kann. Damit ist nichts gewonnen.

Schon gar nicht in dem Fall des TE, weil die Verletzung und die anschließende Operation erst kurze Zeit her ist.

Theoretisch sollte man von einem Arzt eine konkrete Aussage erwarten dürfen. In der Praxis wird man diese aber eher nicht bekommen.

Zitat:

Original geschrieben von Holgernilsson

Hans, ich glaube uns unterscheidet lediglich, dass Du die Sache theoretisch angehst und ich auf die Praxis abstelle.

Ich bleibe dabei, dass ein Arzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Fahrtauglichkeit nicht ohne Einschränkungen bescheinigen wird. Wahrscheinlich wird der Arzt feststellen, dass der TE auf eigene Verantwortung fahren kann. Damit ist nichts gewonnen.

Schon gar nicht in dem Fall des TE, weil die Verletzung und die anschließende Operation erst kurze Zeit her ist.

Theoretisch sollte man von einem Arzt eine konkrete Aussage erwarten dürfen. In der Praxis wird man diese aber eher nicht bekommen.

Holger, eine wichtige Tätigkeit von Ärzten ist das Erstellen von medizinischen Gutachten und Attesten. Das ist die Praxis und nicht die Theorie. Wer, wenn nicht die Ärzte, sollten diese Aufgabe übernehmen? Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer?

MfG

Hans

Hans, natürlich ist es eine Aufgabe von Ärzten, Atteste auszustellen. Aber kein Arzt kann gezwungen sein, ein Attest mit einem bestimmten Inhalt auszustellen. Und das ist eben die Praxis, dass ein Arzt sich immer auf medizinische Unwägbarkeiten zurückziehen wird, wenn er gewisse Risiken sieht. Die medizinische Beurteilung eines Falles ist immer mit der subjektiven Einschätzung des Arztes verbunden. Auf die kann und wird er sich zurückziehen, um jedes Risiko zu vermeiden, dass im Nachhinein herauskommen kann, dass er den Fall falsch beurteilt hat.

Aber, es ist ja auch egal. Wir haben eben beide unsere Meinung. Lassen wir uns diese gegenseitig.

Hilfe! Gibt es hier einen Arzt?

MfG

Hans

am 3. März 2012 um 21:13

die fahrtauglichkeit nach einem beinbruch kann nur ein medizinischer gutachter vollständig beurteilen. so einfach ist es nämlich offenbar nicht. aber das ist realistätsfern, einen gutachter zu beauftragen.

in der praxis reicht die vom arzt festgestellte volle belastbarkeit. die kann der arzt nämlich feststellen. hier steht was darüber.

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