Auslieferung Seat Arona
Hallo zusammen,
folgendes: habe vor zwei Monaten einen FR bestellt den ich Freitag abholen kann. Nun steht in der Bestätigung, das ohne Fussmatten, Warndreieck, Verbandkasten ausgeliefert wird...kann das sein? Man kauft für 24000€ ein Fahrzeug und dann wird daran gespart?! Darüber hinaus, ist ein Verbandkasten sowie Warndreieck nicht verpflichtend?
Würde mich interessieren ob es bei euch auch so war. Handelt sich hierbei wohlgemerkt direkt um einen Seat-Händler...
Beste Antwort im Thema
Ist ja Direktkauf beim Händler 😉 Aber ich warte nun einfach bis Freitag. Wenn es nichts gibt, wird sowohl das nächste Auto als auch jeder Service bei einem anderen Seat-Händler gemacht. Grundsätzlich ging es mir auch eher um eure Erfahrung da ich finde das das wirklich arm ist...knapp 24000€ um dann an sowas zu sparen fände ich einfach derbe.
58 Antworten
Und bei einigen Herstellern sind z. B. Fußmatten gesondert per Preisliste zu bestellen.
Zitat:
Wie schon erwähnt wurde er nicht über einen Vermittler getätigt... Naja, ich als Autohaus würde eher von vorn herein 50€ in top rechnen um das ganze dann abzuwickeln ohne das der Kunde das merkt. So sieht es natürlich im Nachhinein doof aus...
Und das soll dann wiederum der Kunde auch bezahlen, der gar kein Zubehör will?
Zitat:
Sehe ich nicht so. Aber das ist meine Meinung.
Der Laden hätte mich das letzte Mal gesehen.
Da hätte wenigstens 1 von beiden drinnen sein können.
Der Laden hat Dich schließlich auch nur einmal gesehen. In der Regel erfolgt der Verkauf via Vermittler ohnehin ohne persönlichen Kontakt zum Vertragsabschluss.
Und auch nach dem Verkauf sieht Dich der Händler wahrscheinlich nicht wieder, weil beim Kauf über Vermittler der ausführende Händler nur selten im Einzugsbereich des Käufers wohnt. Warum sollte er dann mehr als nur das Nötigste machen?
Ich sehe hier erhebliche Unkenntnis zum Günstigkauf über Vermittler, Ansprüchen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten eines Händlers.
Zitat:
@UliBN schrieb am 13. Mai 2019 um 13:00:28 Uhr:
Zitat:
Sehe ich nicht so. Aber das ist meine Meinung.
Der Laden hätte mich das letzte Mal gesehen.
Da hätte wenigstens 1 von beiden drinnen sein können.
Der Laden hat Dich schließlich auch nur einmal gesehen. In der Regel erfolgt der Verkauf via Vermittler ohnehin ohne persönlichen Kontakt zum Vertragsabschluss.
Und auch nach dem Verkauf sieht Dich der Händler wahrscheinlich nicht wieder, weil beim Kauf über Vermittler der ausführende Händler nur selten im Einzugsbereich des Käufers wohnt. Warum sollte er dann mehr als nur das Nötigste machen?Ich sehe hier erhebliche Unkenntnis zum Günstigkauf über Vermittler, Ansprüchen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten eines Händlers.
Dann ist es ja gut, dass Du die komplette Kenntnis hast!
Herzlichen Glückwunsch.
Aber mal wieder zum Thema, ich habe mein Auto im Seat Autohaus gekauft und von mir bin ich ausgegangen und deshalb würde er mich nur einmal sehen.
Betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte: die rechnen schon genug drauf! Die brechen sich keinen Zacken dabei, wenn sie was dazu geben!
Offensichtlich zeigen Deine Äußerungen zum Kauf über Vermittler eine echte Unkenntnis zu Kalkulationen. Und nur dazu habe ich micht geäußert. Nicht zum Kauf über den örtlichen Handel. Bitte nicht die falschen Schlüsse durch selektives Lesen ziehen.
Du hast Deine Kenntnisse zu Erfahrungen beim Kauf über den örtlichen Handel mit Deinen Schlussfolgerungen und ich habe mich ganz klar nur zum Kauf über Vermittler geäußert.
Und auch der Örtliche kalkuliert für sich knallhart.
Und damit passt es.
Zitat:
@raniki2010 schrieb am 13. Mai 2019 um 13:58:58 Uhr:
Betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte: die rechnen schon genug drauf! Die brechen sich keinen Zacken dabei, wenn sie was dazu geben!
Wenn man einen hohen Nachlass bekommt, dann bleibt oft vom eigentlichen Autokauf nicht mehr viel für das Autohaus übrig - das geht quasi zum Selbstkostenpreis durch und man erhofft sich den Gewinn durch die Werkstatt. Die mit spitzem Bleistift kalkulierten Preise machen die Händler aus verschiedenen Gründen, manchmal auch einfach, um eine gewisse Quote noch zu erreichen.
Aber da kann dann tatsächlich keine Luft mehr für ein paar Zugaben sein...
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...also ehrlich gesagt...bei einem möglichen Rabatt von mind. 25% sollte man nicht beleidigt von dannen ziehen, wenn dem Neufahrzeug keine Fußmatten beiliegen...
...der "Fußmattenrabatt" war doch eher was für den unbedarften Autokäufer in den 70igern des letzten Jahrtausend... :-D
Zitat:
@Miles-Piper schrieb am 13. Mai 2019 um 19:22:54 Uhr:
Wie wäre es, wenn man wieder über Auslieferungen sprechen würde und nicht über Beigaben?
Die Ursprungsfrage dieses Threads hatte aber "Beigaben" zum Thema... von daher passt es doch...
Naja @Arona2018 "Fußmattenrabatt aus den 1970ern"? - Meiner Meinung nach ist es einfach peinlich, wenn man dem Kunden ein neues Auto hinstellt und keine Fußmatten und kein Verbandskasten drin sind... - ein Lenkrad und vier Räder sind ja auch immer dabei. Dass man derart belanglose und auch preiswerte Sachen offenbar aushandeln muss ist schon ein Ding... Zumal der Verbandskasten und das Warndreieck ja auch vorgeschriebene Details sind. Wird man ohne angehalten sind doch sicher 10 € fällig, also mehr als der Verbandskasten kostet... Dass die Hersteller ihre Fahrzeuge nicht von vornherein ab Werk automatisch damit ausstatten ist im Grunde ja schon fragwürdig... Assistenzsysteme und Sicherheitsfeatures an jeder Ecke aber kein Verbandskasten und kein Warndreieck serienmäßig!? Naja, muss man nicht verstehen... 😕
Ein Problem hatte ich damit wie gesagt noch nie. Habe aber auch noch nie 25 % Rabatt bekommen. Immer waren Fußmatten/Verbandskasten auch ohne Nachfrage dabei. Oft sogar hauseigene mit Aufdruck des Autohauses... also Fußmatten mit Reklameaufdruck wenn man so will. Ist auch völlig in Ordnung... Hauptsache sie erfüllen ihren Zweck... - falls die und ein Verbandskasten wirklich mal fehlten (offenbar versehentlich) reichte eine freundliche Nachfrage...
Eine Fußmatte kann man auch ohne Räder nutzen.
Ein billiges Fußmattenset kostet 10 €, ein Verbandkasten 6 €.
Eine Kfz-Haftpflicht ist auch vorgeschrieben. Die gibt es auch nicht dazu.
Ein Radio ist für die Sicherheit/Verkehrshinweise relevant. Gibt es auch nicht dazu.
Der eine will Fußmatten mit Logo, de andere möchte keine Werbung machen. Der ein welche aus Velour, der andere aus Gummi. Warum also Fußmatten?
Für mich ein uraltes Relikt aus uralten Zeiten, als das Käuferverhalten ganz anders war.
Wer will, findet immer noch den Händler mit Dreingaben, um glücklich zu sein. Dann aber bitte nicht jammern, dass der Händler mehr wollte, als der andere.
Wem die Teile so wichtig sind, bitte schön. Mir nicht. Und nicht automatisch zwingend für alle.
Der Markt bietet für alle die Lösung.
😎
Zitat:
@DPLounge schrieb am 14. Mai 2019 um 07:58:31 Uhr:
Zitat:
Habe aber auch noch nie 25 % Rabatt bekommen. Immer waren Fußmatten/Verbandskasten auch ohne Nachfrage dabei.
...da besteht vielleicht ein Zusammenhang? 😁
Schon klar @Arona2018... ich bin aber sowieso nicht so talentiert was das Aushandeln von Rabatten angeht. Zufrieden war ich bisher trotzdem immer; der Händler dem ich jetzt schon seit fast 15 Jahren die Treue halte, hat sich immer sehr kulant und gesprächsbereit gezeigt wenn an den bei ihm erworbenen Fahrzeugen was war, auch noch Jahre nach dem Kauf... und nach Jahren geht es ja nicht mehr um die Frage, ob Fußmatten oder ein Verbandskasten im neuen Auto vorhanden sind... 😉.
...wie schon UliBN schrieb...der Markt bietet für alle eine Lösung...
...ich habe übrigens meine Fussmatten im Internet bestellt...Qualität und Preis sehr gut (mit eingearbeiteten KFZ-Kennzeichen für die vorderen Matten)...
...und auch meinen Arona habe ich auf diesem Weg gekauft...bei Wohnsitz NRW war der Händler mit dem höchsten Rabatt (28 % in 2018) in Schleswig-Holstein...abgeholt habe ich das Fahrzeug in der Autostadt in Wolfsburg (Werksabholung ist übrigens empfehlenswert)...ich hatte zwar auch eine gewisse Grundskepsis, hat aber alles wunderbar geklappt...
Zitat:
@UliBN schrieb am 14. Mai 2019 um 08:44:23 Uhr:
...Für mich ein uraltes Relikt aus uralten Zeiten, als das Käuferverhalten ganz anders war...
Für mich nicht. Warum?
Über Deutschland hört man oft, dass der Kunden-Service auf miserablen Niveau steht, und ich kann das bestätigen (bin als Deutscher viel im Ausland).
Siehe z.B. Deutsche Bahn. Viele meiner ausländischen Freunde oder Kollegen sagen dazu: "So etwas hätten wir, gerade von bzw. in Deutschland, nicht erwartet".
Überfüllte Züge allenthalben. Verspätungen und Ausfälle, wie ich sie selbst in Indien (!) noch nie erlebt habe (und ich fahre dort viel mit dem Zug).
Und fast jeder Deutsche der Bahn fährt schimpft, aber nichts passiert. Typisch Deutschland halt.
Ich arbeite bei einer Firma, die Geschirrspüler herstellt. Dort werden gleich in der Fabrik Starter-Sets mit Spülmittel-Tabs und Klarspüler mit ins Gerät gepackt. Warum? Weil der Kunde sich sehr freut, was seine Kaufentscheidung beeinflusst. Und ja, vielleicht auch, weil das mittlerweile jeder Hersteller so macht (denkt an den Wettbewerb).
Aber zurück zu Autoherstellern bzw. -händlern: Gerade heute im 21. Jahrhundert, wo Chinesen grundsätzlich immer Extras auf (Internet-) Bestellungen draufpacken, gehörte es m.E. zum guten Ton eines Autoherstellers, bei dem man 5- bis 6-stellige Euro-Summen beim Neuwagen-Kauf liegen lässt, so etwas nicht seinen Vertragshändlern zu überlassen sondern diese Sachen ab Werk mitzuliefern.
Dies nicht zu tun, ist m.E. am falschen Ende gespart, nämlich beim Kunden. "Kleinigkeiten", die sich, gibt man sie dem Kunden nicht, langfristig rächen können.
Und wenn einem die Fußmatten nicht gefallen - weiterverkaufen.
Zumal die ganzen bezahlten Internet-Journalisten namens "Auto-Tester" ständig mit nagelneuen Seat Testfahrzeugen unterwegs sind, in denen 4 edle Stoff-Fußmatten und im Kofferraum ein supergeiles Warndreieck-Verbandkasten-Set liegen. Bei letzterem bin sogar ich dem Trugschluss auferlegen, dass dieses zur Ausstattung dazu gehört. Vor allem, weil alle Internet-Videos das gleiche Set zeigen...
Puh, vielleicht hätte ich heute besser gefrühstückt und wäre besser schon beim Mittagessen gewesen 😰🙄
@TimZed schrieb am 14. Mai 2019 um 11:13:40 Uhr:
Ich arbeite bei einer Firma, die Geschirrspüler herstellt. Dort werden gleich in der Fabrik Starter-Sets mit Spülmittel-Tabs und Klarspüler mit ins Gerät gepackt. Warum? Weil der Kunde sich sehr freut, was seine Kaufentscheidung beeinflusst. Und ja, vielleicht auch, weil das mittlerweile jeder Hersteller so macht (denkt an den Wettbewerb)
...wobei das ja wohl eher ein kostenloses Werbeangebot der Maschinenspülmittelhersteller ist, das dem Spülmaschinenhersteller nichts kostet...
@TimZed schrieb am 14. Mai 2019 um 11:13:40 Uhr:
Aber zurück zu Autoherstellern bzw. -händlern: Gerade heute im 21. Jahrhundert, wo Chinesen grundsätzlich immer Extras auf (Internet-) Bestellungen draufpacken, gehörte es m.E. zum guten Ton eines Autoherstellers, bei dem man 5- bis 6-stellige Euro-Summen beim Neuwagen-Kauf liegen lässt, so etwas nicht seinen Vertragshändlern zu überlassen sondern diese Sachen ab Werk mitzuliefern.
...da gehe ich mit...
Zitat:
@Arona2018 schrieb am 14. Mai 2019 um 12:15:05 Uhr:
...wobei das ja wohl eher ein kostenloses Werbeangebot der Maschinenspülmittelhersteller ist, das dem Spülmaschinenhersteller nichts kostet...
Ich sehe es als eine "Win-Win-Win"-Situation: Spülmaschinen-Hersteller macht Werbung für Spülmittel, Spülmittel-Hersteller fügt seiner Werbung hinzu "
empfohlen von [Spülmaschinen-Hersteller]" und der Kunde freut sich, wenn er bei der neuen Maschine zum ersten Mal die Türe aufmacht 😁
An so einer profitablen Idee kommt man kaum vorbei...
Wobei, um zum Vergleich mit dem Autohersteller zurück zu kommen:
Früher war in jeder Spülmaschine ein Besteck-Korb, und das ist z.T. noch heute so. Die Maschine funktioniert aber auch ohne diesen Korb, und jetzt stellt Euch mal vor, alle Hersteller würden es dem Kunden aufbürden, dass er/sie zuerst noch einen solchen Korb im Zubehör selbst erwerben soll...
Da wäre vermutlich einiges los, und einige Medien würden sich vermutlich drauf stürzen.
Und dann - auch wenn der Korb nur EUR 7,98,- kosten sollte: würde nur ein Hersteller anfangen, den mitzugeben, wäre das für viele Kunden sicher eine Kaufentscheidung, alleine schon dem Stress wegen, den man sich damit erspart.
Dazu ist beim Auto zumindest Verbandszeug und Warndreieck, anders als bei diesem Korb, auch noch obligatorisch, also vom Gesetzgeber vorgeschrieben, und entscheidet mitunter über Leben oder Tod.