Audis in den USA kaufen!
Hallo
Ich hab mir heute mal auf der amerikanischen Audi HP einen S4 konfiguriert und war wirklich überrascht.
Das ist zwar noch der B6 aber der kostet in der Grundausstattung nur 46.570$ (=ca. 35.823€). In Deutschland kostet der S4 (B7) in Grundausstattung 52.800€. Das heißt also, dass der USA - S4 fast 17.000€ günstiger ist als der Deutsche.
Sind die technisch (bis auf das FL natürlich) unterschiedlich? Sind im USA - S4 schlechtere Komponenten verbaut?
Wenn nicht, werde ich mein nächstes Auto (vorausgesetzt der $ bleibt so schwach) aus Amerika re-importieren.
MfG max
38 Antworten
Ich habe von meinem Bruder, welcher sein Praktikum zu seinem Maschinenbauingeneur-Studium bei BMW absolviert hat, gehört, dass in Fahrzeugen, welche nach Amerika, Russland usw. verkauft werden, ganz unterschiedliche Komponenten verbaut werden. Das fängt bei der Isolierung an, geht über die Elektronik weiter und hört beim Motor auf, da dort andere klimatische Verhältnisse und andere Richtlinien herrschen, und da sich dort auch der Kraftstoff von unseren Kraftstoffen unterscheidet.
Ich vermute mal, dass das bei Audi nicht anders sein wird. Deshalb würde ich davon die Finger lassen.
MfG, Tobi
Zitat:
Original geschrieben von boernie2
Teilweise werden andere Komponenten wie Bremse, Kühlung etc, verbaut da in USA überall Tempolimit gilt und andere klimatische Verhältnisse herrschen.
Gabs da nicht mal die Helden, die in den 90er aus den USA Miata MX5 (=Mazda MX5) in die BRD importiert haben, weil sie sich ein paar Mark gespart haben und dann nach der ersten Vollgasfahrt auf der Autobahn der Mootr verreckt ist, weil die USA-Version keinen Ölkühler hat??
Zitat:
Original geschrieben von boernie2
Teilweise werden andere Komponenten wie Bremse, Kühlung etc, verbaut da in USA überall Tempolimit gilt und andere klimatische Verhältnisse herrschen.
Bist du dir da mit dem Tempolimit ganz sicher? Ich meine mal vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass es den einzelnen Bundesstaaten überlassen worden ist, darüber zu entscheiden.
Noch ein problem, weiß aber nicht wie das bei den Autos ist. Wir bekommen immer wieder Maschinen von unserem Mutterkonzern aus den USA. Diese haben dann kein CE Zeichen, dürfen somit in Deutschland aus Sicherheitsgründen nicht eingesetzt werden. Oder spielt das beim Auto keine Rolle, da er ja zum TÜV muss?
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Zitat:
Original geschrieben von Merowinger
Bist du dir da mit dem Tempolimit ganz sicher? Ich meine mal vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass es den einzelnen Bundesstaaten überlassen worden ist, darüber zu entscheiden.
Hast recht, ein paar Bundesstaaten habens aufgehoben. Dann sind doch die Amischüsseln reihenweise von der Straße geflogen, weil die Fahrwerke nicht auf die hohen Geschwindigkeiten ausgelegt waren...
Ich glaube aber, es wurde dann wieder eingeführt, bin mir aber nicht sicher...
Der andere Punkt neben den Fahrwerken ist ganz einfach der dass die Amis so hohe Geschwindigkeiten nicht gewohnt sind und die Autos bei hohen Geschwindigkeiten nicht so kontrollieren können.
Hatte hier übrigens mal 2 Amis für n WE. Als wir auf der Bahn waren und ca. 170/180 gefahren sind hatten sie schon 'n Grinsen im Gesicht und saßen recht angespannt. (hatten bestimmt Po-Muskelkater *gg*)
greetz,
ric
Brabus-EV12 hat recht, es könnten andere Komponenten verbaut worden sein. Ich habe mal einen Bericht gesehen (ich glaube, es war AMS-TV) über den 350 Z. Die US-Version hat wohl keinen aerodynamischen Unterboden, eine andere Bremsanlage und irgendein Teil am Heckantrieb (Differenzial?) war auch anders. War insgesamt einfach nicht für längere Etappen mit hohen Geschwindigkeiten ausgelegt. Möglicherweise macht Audi das auch so. Ich würde mich in der Hinsicht auf alle Fälle erst mal schlau machen, bevor dann die große Ernüchterung einsetzt, wenn der Wagen da ist.
mfG
nammsiE
Moin, ich hatte mal ne Reprotage gesehen in der ein Nissan 350 Z importiert wurde aus den Usa - Fazit war, dass die Ausstattung gegenüber der europäischen sehr abwich z.B: weniger Airbags und die Bremsen aus bereits genannten Gründen (Tempo-Limits) nicht für unsere deutschen Strassen geeignet waren...
Zum Thema USA Tempolimit:
Soweit ich mich erinnere, gab es 1998/1999 in Montana tagsüber kein generelles Speedlimit auf mehrspurigen Freeways, sondern eine "basic rule", die besagte, Verkehrsteilnehmer sollten sich "reasonable and prudent" (vernünftig und umsichtig) verhalten. Anfangs lag es im Ermessen der Polizei, darüber zu entscheiden, was "vernünftig und umsichtig" ist oder nicht. 2000 wurde das Speedlimit von 75mph (ca 120kmh) wieder eingeführt.
Es gab übrigens offizielle Studien, die belegen, dass in der Zeit ohne Speedlimit die Zahl der Verkehrstoten geringer war als mit Speedlimit.
Zum Thema USA-Neufahrzeuge müssen vor Auslieferung einige 100km mit Vollgas geheizt werden: Habe die letzten 4 Wochen geschäftlich in den USA verbracht und mir wurde netterweise ein Chevrolet TrailBlazer (4.2L R-6, 275PS) zur Verfügung gestellt... Meilenstand bei Übernahme: 4 meilen.
Hatte auch in der Vergangenheit drüben schon einige Mietwagen, die nur 500 oder weniger Meilen auf der Uhr hatten...
(Der TrailBlazer ist eigentlich garnicht so schlecht... Wenn nur der Innenraum nicht so GM-mäßig billig wäre...)
Zitat:
Original geschrieben von Merowinger
Bist du dir da mit dem Tempolimit ganz sicher? Ich meine mal vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass es den einzelnen Bundesstaaten überlassen worden ist, darüber zu entscheiden.
Weiss nicht ob das ne urban legend ist, aber angeblich regelt ein Bundesgesetz, dass es ein Tempolimit geben muss, und die einzelnen Staaten regeln wie hoch und was ein Verstoß kostet...und ein Staat der kein Limit wollte hat dann die Strafe auf einen symbolischen Dollar festgesetzt.
Zur Zeit ist es meines Wisens nach so, daß neben Deutschland
das Northern Territory in Australien als einziges Land kein
Tempolimit auf Autobahnen hat.
Zitat:
Original geschrieben von tom76de
Zum Thema USA-Neufahrzeuge müssen vor Auslieferung einige 100km mit Vollgas geheizt werden: Habe die letzten 4 Wochen geschäftlich in den USA verbracht und mir wurde netterweise ein Chevrolet TrailBlazer (4.2L R-6, 275PS) zur Verfügung gestellt... Meilenstand bei Übernahme: 4 meilen.
Hatte auch in der Vergangenheit drüben schon einige Mietwagen, die nur 500 oder weniger Meilen auf der Uhr hatten...
Tachostände können auch vom Werk ganz einfach zurückgesetzt werden. Das machen übrigens auch die deutschen Autohersteller so...
Oder meinst Du, die fahren nur 4 km, bevor sie es an die Kunden ausliefern??
Aber das mit dem Vollgas glaub ich auch nicht...
Vorsicht
Erstmal sind 10% Zoll fällig, dann noch 16% Mehrwertsteuer... udn dann noch 1000$ Überführung...
bei deutschen autos ist die abnahme in d kein problem... aber bei US karren sieht das anders aus
und bei der momentanen wirtschaftsituation sollte man die kohle im heimatland ausgeben .... oder?
den ganzen stress für wenn überhaupt ein par hundert euros und dann nur lauferei und keine garanzie.. neeee