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Audi a8 kaufen

Audi A8 D3/4E
Themenstarteram 10. Dezember 2014 um 15:49

Hallo, ich wollte mir demnächst ein neues Auto zu legen. Nachdem ich viele Jahre BMW gefahren bin, bin ich am überlegen,ob es dieses mal ein Audi sein soll.

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?id=201179536

Der soll es sein. Das Problem ist natürlich die hohe Laufleistung.

Das Problem ist,ich kenne mich nicht wirklich mit Audi aus.

Jetzt wollte ich mal hier paar Fachleute Fragen, was ihr dazu sagt.

Ich danke schön mal jetzt für die Antwort.

Beste Antwort im Thema

200.000 km ohne Ölwechsel kann aus rein technischer Sicht niemals stimmen und ist aus dem Bereich der Fabeln und Märchen. Jedenfalls niemals mit einem A8 4.2 TDI. Alleine die Ölverdünnung durch Kraftstoffeintrag beträgt bereits beim Langstreckemprofil ca. 3% Diesel und 3% Bio Diesel auf 15.000 km. Bio Diesel deshalb so viel, weil dieser nicht in der Ölwanne verdampft auf Langstrecke, wie z.B. der normale Diesel. Auf Kurzstrecke und bei vielen Kaltstarts und hohem Regenerationszyklus vom DPF durch viel Stadtbetrieb ist der Krafstoffeintrag noch deutlich höher wegen der Nach - Einspritzung. Beim ADAC Fuhrpark (verschiedene Marken)wurden bei den Dieselmotoren zwischen den Ölwechseln bis zu 20% Ölverdünnung durch Kraftstoff erreicht, weit über dem gefährlichen Toleranzwert, zum Schrecken aller, die etwas von Motoren verstehen. Das ist dem DPF mit Regenerationszyklus und vielen Kalstarts (0 bar Öldruck) mit langen Warmlaufphasen gezollt. Mit der Nacheinspritzung wird die Abgastemperatur erhöht, aber führt über Blow by zur Anreicherung im Öl. Dazu kommen die ganzen Verschmutzungen und Verschleißeinträge durch Eisen, Kupfer, Aluminium etc. und die Viskosität des Öls nimmt mit zunehmenden Alter und Betriesstunden dramatisch ab. Wir haben mal bei einem 180 PS, 6 - Zylinder Deutz Allrad Trecker einen Motor hoch gehen sehen, (Bein raus gestreckt) der 3 - 4 Jahre keinen Ölwechsel gemacht hatte. Das entspricht in Betriebsstunden in etwa Deinen 200.000 km und das Öl war wie Teer geworden und der Motor Totalschaden. Also erzähl Deine Märchen wem Du willst, aber 200 tsd. km = je nach Fahrprofil 4 - 8.000 Betriebsstunden, ohne Ölwechsel bei dem sensiblen 4.2 TDI Bi-Turbo mit VTG Ladern, 32V mit Oxy Kats, DPF und AGR, halte ich für äußerst unwahr und geht auch in toto am Thema vorbei. Es gibt auch Seats, die über eine Millionen Kilometer geschafft haben, wie auch Maybach mit 1,2 Mio km mit einem Motor. Bei Mercedes beim W 123 und auch noch 124, mit dem legänderen 5 - Zylinder ohne Turbo, war das fast standard. Den 4.2 TDI mit der höchsten Kilomterleistung habe ich bisher mit 580.000 km gesehen und laut Besitzer mit einer Maschine und einem Getriebe. Es war ein reiner Langstreckenwagen. Bei 999.999 bleibt übrigens der Kilometerzähler stehen ;-)

Macht was Ihr wollt, aber Umgang, Wartung und Fahrprofil entscheiden ausschließlich darüber, wieviel km Fahrleistung und wieviele Betriebsstunden ein Auto / Motor schafft. Ein 16 - Zylinder MTU, als Notsrom Aggregat in einem Atomkraftwerk der mit 1.500 U/min sofort nach dem Start auf 100% Last läuft, schafft maximal 800 - 1000 Betriebsstunden. Der gleiche Motor als Schiffsdiesel, schafft als M 60 easy 22.500 Betriebsstunden bis zum W6 und läuft dann aber immer noch einwandfrei. Was sollen also solche Aussagen? Jedes Taxi läuft 500.000 km bei Rund - um - die Uhr Betrieb, sogar in der Stadt, wie auch jeder LKW. Das schafft kein Privat PKW im Kurz - und Mittelstreckenbetrieb, wenn mn sich nichts einfallen lässt, sondern wenn, dann nur nur im Langstreckenbetrieb. Warum? = Motor - Temperatur, wenig Kaltstarts, (Öldruck) und im Verhältnis von Betriebsstunden - Fahrkilometern natürlich mehr Fahrkilometer pro Stunde. Ein Kaltstart enstpricht 200 km Verschleiß. Jeder Start unter 30 - 40°C Motortemperatur ist ein Kaltstart. Deswegen halten die Motoren der Auto's im Süden ja auch länger. Und so weiter...., aber ich will hier ja niemanden bekehren und höre bei solchen Aussagen jetzt auch auf, hier mitzuteilen, wie's besser geht. Wozu bei derlei Aussagen und Standpunkten....

Und tschüß.....

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Wäre jetzt nicht meine Wahl.

1. Hohe Laufleistung

2. Einige Umbauten z.B. auf Single Frame (wie ausgeführt?)

Der Gedanke A8 ist grundsätzlich sehr gut, aber lieber einen normalen A8 nehmen ohne Umbauten.

Ich finde ihn für die Laufleistung und dann mit repariertem Heckschaden zu teuer....

Die Gasanlage ist zwar nice, aber einen Wagen mit weniger km kann man auch umrüsten lassen... (liegt so um 3000€)

300 tsd. muss nix heißen, kann aber auch ein Pulverfass sein. Das ist Kafeesatzleserei. Der Preis ist ja nicht hoch, aber das Auto ist auch nicht mehr original. Das wäre das Einzige was mich aufschrecken lassen würde. Da wurde an rum geschraubt - von wem? Ansonste kannst Du nur noch Fehlerspeicher auslesen und analysieren. Sind es zu viele und wichtige, lassen.

der preis ist zu hoch, die händler zahlen max 4000 für so ein auto. ich hab selber einen a8 gekauft 2003 um diesen preis. würde es nicht mehr machen, da ständig was kaputt ist!!!

Glaub ich sofort. Ich schau mal wie sich meiner verhält von Bj. 06/09, den ich seit '10 habe, stecke aber doppelt so viel in Wartung, wie vom :-) gefordert. Mal sehen, ob sich das lohnt.

hast du einen 2009er swan? wieviel km? was hast du alles genau reingesteckt und preise kannst du mal auflisten?

also bei meinem war bis jetzt (seit okt gekauft bj 2003, km 306000

- luftfahrwerk € 800

- servo undicht schlauch rg krieg ich erst heute ca 300

also meiner wäre zu verkaufen € 6000 :-)

Ja. Bj.06/09 Regierungsfahrzeug, 4.2 TDI in lang mit so ziemlich allem, in 11/10 mit 28tsd nach 1. Service gekauft. Stand bei einem Audi Händler wie Blei ein halbes Jahr auf dem Hof, war gerade Modellwechsel, da hab ich den wie neu für 45% vom Neupreis gekauft. Aktuell habe ich 145 tsd. km Meine Wartungskosten sind doppelt so hoch, weil ich alle 15 tsd. Öl- und Filterwechsel machen lasse, alle 60 Getriebeölwechsel und alle 30 LuFi (K&N) und Krafstofffilterwechsel. Reingesteckt ist bei mir relativ weil ich das Auto mit Garantie gekauft hatte und 3 Jahre Werksgarantie Verlängerung bis 100.000 km hatte. Da ging viel auf Garantie. Als erstes war die Batterie hin, durch die lange Standzeit. Hab ne neue AGM Batterie bekommen. Dann fuhr das MMI nicht aus - alles neu. DPF Sensoren neu bei 85 tsd. Als letztes war das Solar - Schiebedach undicht und es hat rein geregnet. All die Arbeiten zusammen liegen bei rund 4.000.- €. Tasächlich selber bezahlen musste ich undicht gewordene Einspritzdüsen, weil ich über 100 tsd. km hatte. Aus - Einbau, reinigen im Ultra Schall. Das waren mal eben schnell 1300. - €

Bremsen habe ich inzwischen 3 x neu vorne und 2 x neu hinten.

Ich hab eine AHK einbauen lassen und einen original Dachträger (wegen Langversion) gekauft, sowie 3 Satz Kompletträder einer mit Schneeketten für vorne. (Rudmatic sind die Besten)

Ferner hab ich die SH umprogrammieren lassen, das auch gleich der Motor mit vorgewärmt wird. Die läuft das ganze Jahr immer vor jedem Kaltstart 30 - 60 min. wenn ich keine 220V habe. Dazu habe ich eine Defa 220 V Motorvorwärmung installieren lassen, mit 220 V Heizgebläse und einem fest eingebauten hoch modernem Batterieladegerät (state of the art) Im Büro hängt das Auto 8 - 10h am Tag an der Steckdose und wird gar nicht erst kalt. Immer einsatzbereit und volle Batterie. So versuche ich Kurzstreckenverschleiß entgegen zu wirken. Ohne die Zusatzteile (und Garantiearbeiten, die ich hätte selber bezahlen müssen) gebe ich ca. 2 - 3000.- € im Jahr an Wartung aus, für ca. 30.000 km p.a. beim :-) in einer sehr guten Werkstatt = Scheckheftpflege mit doppelten/halbierten Wartungs - Intervallen alle 15 tsd. zzgl. Getriebeöl und Filterwechsel alle 60. Ich will den Wagen noch möglichst lange fahren. Zur Zeit habe ich keine Fehlermeldungen beim langen Diagnoseprotokoll ! (Das war nicht immer so) Ich fange bald mit VCDS an, um Störungen entgegen zu wirken. ich lass alles immer sofort machen. Ach ja ein Xenon Brenner musst auch mal bei 106 tsd.neu und ich glaube der 2. ist bald dran. ich mache immer alles sofort und versuche den Wagen auf Top Niveau zu halten, das schient on the Long Run das günstigste.

schon traurig wenn audi 100.000 euro fürs auto nimmst u man dann schon bei 30.000 km nix wie reperaturen hat! da sag ich nur kia kaufen um 9000 u 7 jahre garantie!

NP: 130.000.- € = fast 260 Tausend DM. Horch war wahrscheinlich besser. Für so viel Geld hat man sich vor nur ein paar Jahren ein Haus gekauft, oder hatte das Beste, was der Automobilbau zu bieten hatte. Das Auto selbst ist gut und ein toller und sehr schneller Reisewagen, bei dann unschlagbarem Verbrauch auf Langstrecke / km/h. Der ganze elektronischen Schnick Schnack und die Abgasnachbehandlung weg und es wäre ein Top Auto, das 1 Mio. km schaffen könnte auf Langstrecke bei dem Motor. Vielleicht mit 2 - 3 Getrieben und etwa 25 Sätzen Bremsen für vorne und 15 für hinten und 67 Öl - und Filterwechseln (670 ltr. Motoröl). Das Auto selbst ist gut, aber die unzähligen elektrischen und elektronischen Gimmiks ziehen es immer wieder zum Boxenstop. Vielleicht ist ja ein Porsche Carrera 4 die Lösung. Wesentlich weniger Wertverlust und sehr zuverlässig und langlebig und noch schneller ;-)

Zitat:

@kater025 schrieb am 11. Dezember 2014 um 12:40:28 Uhr:

hast du einen 2009er swan? wieviel km? was hast du alles genau reingesteckt und preise kannst du mal auflisten?

also bei meinem war bis jetzt (seit okt gekauft bj 2003, km 306000

- luftfahrwerk € 800

- servo undicht schlauch rg krieg ich erst heute ca 300

also meiner wäre zu verkaufen € 6000 :-)

Den Defekt am Luftfahrwerk gab es bei Dir ja aber beim Kauf schon dazu, war Dir also bekannt....

Zitat:

@SWAN schrieb am 11. Dezember 2014 um 15:17:09 Uhr:

Ja. Bj.06/09 Regierungsfahrzeug, 4.2 TDI in lang mit so ziemlich allem, in 11/10 mit 28tsd nach 1. Service gekauft. Stand bei einem Audi Händler wie Blei ein halbes Jahr auf dem Hof, war gerade Modellwechsel, da hab ich den wie neu für 45% vom Neupreis gekauft. Aktuell habe ich 145 tsd. km Meine Wartungskosten sind doppelt so hoch, weil ich alle 15 tsd. Öl- und Filterwechsel machen lasse, alle 60 Getriebeölwechsel und alle 30 LuFi (K&N) und Krafstofffilterwechsel. Reingesteckt ist bei mir relativ weil ich das Auto mit Garantie gekauft hatte und 3 Jahre Werksgarantie Verlängerung bis 100.000 km hatte. Da ging viel auf Garantie. Als erstes war die Batterie hin, durch die lange Standzeit. Hab ne neue AGM Batterie bekommen. Dann fuhr das MMI nicht aus - alles neu. DPF Sensoren neu bei 85 tsd. Als letztes war das Solar - Schiebedach undicht und es hat rein geregnet. All die Arbeiten zusammen liegen bei rund 4.000.- €. Tasächlich selber bezahlen musste ich undicht gewordene Einspritzdüsen, weil ich über 100 tsd. km hatte. Aus - Einbau, reinigen im Ultra Schall. Das waren mal eben schnell 1300. - €

Bremsen habe ich inzwischen 3 x neu vorne und 2 x neu hinten.

Ich hab eine AHK einbauen lassen und einen original Dachträger (wegen Langversion) gekauft, sowie 3 Satz Kompletträder einer mit Schneeketten für vorne. (Rudmatic sind die Besten)

Ferner hab ich die SH umprogrammieren lassen, das auch gleich der Motor mit vorgewärmt wird. Die läuft das ganze Jahr immer vor jedem Kaltstart 30 - 60 min. wenn ich keine 220V habe. Dazu habe ich eine Defa 220 V Motorvorwärmung installieren lassen, mit 220 V Heizgebläse und einem fest eingebauten hoch modernem Batterieladegerät (state of the art) Im Büro hängt das Auto 8 - 10h am Tag an der Steckdose und wird gar nicht erst kalt. Immer einsatzbereit und volle Batterie. So versuche ich Kurzstreckenverschleiß entgegen zu wirken. Ohne die Zusatzteile (und Garantiearbeiten, die ich hätte selber bezahlen müssen) gebe ich ca. 2 - 3000.- € im Jahr an Wartung aus, für ca. 30.000 km p.a. beim :-) in einer sehr guten Werkstatt = Scheckheftpflege mit doppelten/halbierten Wartungs - Intervallen alle 15 tsd. zzgl. Getriebeöl und Filterwechsel alle 60. Ich will den Wagen noch möglichst lange fahren. Zur Zeit habe ich keine Fehlermeldungen beim langen Diagnoseprotokoll ! (Das war nicht immer so) Ich fange bald mit VCDS an, um Störungen entgegen zu wirken. ich lass alles immer sofort machen. Ach ja ein Xenon Brenner musst auch mal bei 106 tsd.neu und ich glaube der 2. ist bald dran. ich mache immer alles sofort und versuche den Wagen auf Top Niveau zu halten, das schient on the Long Run das günstigste.

Bei allem Respekt, aber wenn du nur halb soviel Geld in "Routinesachen" reinstecken würdest, könntest du dir bestimmt früher oder später locker ein Austauschgetriebe und/oder einen Austauschmotor kaufen, wenn es irgendwann eventuell nötig wäre. Diese Maßnahmen könnten zwar bestimmt Den ein oder anderen Defekt rauszögern, aber ausschließen kann man trotzdem nichts. Ich kenne Leute, die sind 200.000km ohne Ölwechsel gefahren und der Motor lief noch immer wie am ersten Tag. Und dann gibt es wieder welche wie du, die alle 15.000km das Gute Motoröl wechseln und der Motor geht trotzdem über den Jordan. Ist so wie das Rauchen. Der eine raucht 30 Jahre und stirbt an Lungenkrebs mit 50, der andere raucht vielleicht noch 20 Jahre länger und doppelt so viel und stirbt mit 90 an Altersschwäche.

Gruß

Zitat:

@sps.for.a8 schrieb am 11. Dezember 2014 um 19:38:30 Uhr:

Zitat:

@kater025 schrieb am 11. Dezember 2014 um 12:40:28 Uhr:

hast du einen 2009er swan? wieviel km? was hast du alles genau reingesteckt und preise kannst du mal auflisten?

also bei meinem war bis jetzt (seit okt gekauft bj 2003, km 306000

- luftfahrwerk € 800

- servo undicht schlauch rg krieg ich erst heute ca 300

also meiner wäre zu verkaufen € 6000 :-)

Den Defekt am Luftfahrwerk gab es bei Dir ja aber beim Kauf schon dazu, war Dir also bekannt....

naja bekannt ist realtiv der ebay verkäufer hat es nicht angegeben, ich hab es dann aber gesehen.

Zitat:

@kater025 schrieb am 11. Dezember 2014 um 08:59:50 Uhr:

ich hab selber einen a8 gekauft 2003 um diesen preis. würde es nicht mehr machen, da ständig was kaputt ist!!!

Für die Statistik wäre eine Aufstellung Deinerseits zu den ständigen Defekten bei diesem Alter und Laufleistung Deines A8 bestimmt für einige interessant.

Abgesehen mal von dem Kompressor, für den es ja sogar einen Reparatursatz gibt und damit ein bekanntes Verschleißteil darstellt.

Hier die Videoanleitung.

200.000 km ohne Ölwechsel kann aus rein technischer Sicht niemals stimmen und ist aus dem Bereich der Fabeln und Märchen. Jedenfalls niemals mit einem A8 4.2 TDI. Alleine die Ölverdünnung durch Kraftstoffeintrag beträgt bereits beim Langstreckemprofil ca. 3% Diesel und 3% Bio Diesel auf 15.000 km. Bio Diesel deshalb so viel, weil dieser nicht in der Ölwanne verdampft auf Langstrecke, wie z.B. der normale Diesel. Auf Kurzstrecke und bei vielen Kaltstarts und hohem Regenerationszyklus vom DPF durch viel Stadtbetrieb ist der Krafstoffeintrag noch deutlich höher wegen der Nach - Einspritzung. Beim ADAC Fuhrpark (verschiedene Marken)wurden bei den Dieselmotoren zwischen den Ölwechseln bis zu 20% Ölverdünnung durch Kraftstoff erreicht, weit über dem gefährlichen Toleranzwert, zum Schrecken aller, die etwas von Motoren verstehen. Das ist dem DPF mit Regenerationszyklus und vielen Kalstarts (0 bar Öldruck) mit langen Warmlaufphasen gezollt. Mit der Nacheinspritzung wird die Abgastemperatur erhöht, aber führt über Blow by zur Anreicherung im Öl. Dazu kommen die ganzen Verschmutzungen und Verschleißeinträge durch Eisen, Kupfer, Aluminium etc. und die Viskosität des Öls nimmt mit zunehmenden Alter und Betriesstunden dramatisch ab. Wir haben mal bei einem 180 PS, 6 - Zylinder Deutz Allrad Trecker einen Motor hoch gehen sehen, (Bein raus gestreckt) der 3 - 4 Jahre keinen Ölwechsel gemacht hatte. Das entspricht in Betriebsstunden in etwa Deinen 200.000 km und das Öl war wie Teer geworden und der Motor Totalschaden. Also erzähl Deine Märchen wem Du willst, aber 200 tsd. km = je nach Fahrprofil 4 - 8.000 Betriebsstunden, ohne Ölwechsel bei dem sensiblen 4.2 TDI Bi-Turbo mit VTG Ladern, 32V mit Oxy Kats, DPF und AGR, halte ich für äußerst unwahr und geht auch in toto am Thema vorbei. Es gibt auch Seats, die über eine Millionen Kilometer geschafft haben, wie auch Maybach mit 1,2 Mio km mit einem Motor. Bei Mercedes beim W 123 und auch noch 124, mit dem legänderen 5 - Zylinder ohne Turbo, war das fast standard. Den 4.2 TDI mit der höchsten Kilomterleistung habe ich bisher mit 580.000 km gesehen und laut Besitzer mit einer Maschine und einem Getriebe. Es war ein reiner Langstreckenwagen. Bei 999.999 bleibt übrigens der Kilometerzähler stehen ;-)

Macht was Ihr wollt, aber Umgang, Wartung und Fahrprofil entscheiden ausschließlich darüber, wieviel km Fahrleistung und wieviele Betriebsstunden ein Auto / Motor schafft. Ein 16 - Zylinder MTU, als Notsrom Aggregat in einem Atomkraftwerk der mit 1.500 U/min sofort nach dem Start auf 100% Last läuft, schafft maximal 800 - 1000 Betriebsstunden. Der gleiche Motor als Schiffsdiesel, schafft als M 60 easy 22.500 Betriebsstunden bis zum W6 und läuft dann aber immer noch einwandfrei. Was sollen also solche Aussagen? Jedes Taxi läuft 500.000 km bei Rund - um - die Uhr Betrieb, sogar in der Stadt, wie auch jeder LKW. Das schafft kein Privat PKW im Kurz - und Mittelstreckenbetrieb, wenn mn sich nichts einfallen lässt, sondern wenn, dann nur nur im Langstreckenbetrieb. Warum? = Motor - Temperatur, wenig Kaltstarts, (Öldruck) und im Verhältnis von Betriebsstunden - Fahrkilometern natürlich mehr Fahrkilometer pro Stunde. Ein Kaltstart enstpricht 200 km Verschleiß. Jeder Start unter 30 - 40°C Motortemperatur ist ein Kaltstart. Deswegen halten die Motoren der Auto's im Süden ja auch länger. Und so weiter...., aber ich will hier ja niemanden bekehren und höre bei solchen Aussagen jetzt auch auf, hier mitzuteilen, wie's besser geht. Wozu bei derlei Aussagen und Standpunkten....

Und tschüß.....

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