Audi A4 B6/B7 2.0 ALT - Ab welchem Modelljahr kein Ölverbrauch mehr?
Hallo Zusammen,
habe eine Frage zu dem Motor 2,0 L, 5V, 130 PS, Kennbuchstabe ALT:
Der Motor neigt ja bekanntlich zu sehr hohem Ölverbrauch. Ein Bekannter fährt dieses Fahrzeug und meinte, dass der Motor irgendwann mal verbessert bzw. überarbeitet wurde und ab diesem Zeitpunkt nur noch marginal ÖL verbraucht...er meinte irgendwann in 2003 schon bei dem B6! Sein Fahrzeug ist ein Audi A4 B7 EZ 02/2006 und er sagte, er verbraucht bei sportlicher Fahrweise gerade mal 0,25 Liter auf 10.000 KM...was ich vertretbar finde.
Weiß jemand, ab welchem Produktionsmonat in der Bauzeit von 11/2000 bis 03/2008 der Motor überarbeitet wurde und das Thema Ölverbrauch Geschichte ist? Was wurde geändert ( Ventilschaftdichtungen oder Kolbenringe ) ?
Vielen Dank für Eure Antworten!
57 Antworten
Ja, das ist ein def. und kein Ölverbrauch in dem Sinne!
Behebt man diesen def. indem man die Dichtung Tauscht läuft kein Öl mehr aus!
Verbraucht aber der Motor Öl indem die Kolbenringe, Ventilschafdichtungen def. sind und das Öl verbrennt, ist das nicht so einfach festzustellen bzw. zu beheben!
Zitat:
@Owski9704 schrieb am 22. Oktober 2018 um 15:19:57 Uhr:
Zitat:
@mauritzki schrieb am 22. Oktober 2018 um 15:08:05 Uhr:
Meiner braucht so einen Halben Liter auf 30tsd km..
LG Mike
Man wechselt doch eh alle 15 - 30 Tsd KM das Öl 😉
Ich bin LL Fan..😉
Hallöchen 🙂
mit dem Baujahr 2002 und 333000km bin ich aktuell bei 1L 10w40 auf 1000km.
Zylinderkopfdeckeldichtung habe ich grade erneuert - doch der Verbrauch ist unverändert (auch wenn ich froh bin, dass jetzt nichts mehr auf den Kat tropft ... ).
Ich sehe beim Kaltstart zumeist, wenn ich ein paar meter zurückgesetzt habe und dann auskupple, bei leichtem Zwischengas eine blaue Wolke mittlerer Diche und - Größe hinter mir (sagmal einpaar kubikmeter, bevor sich der Dunst verliert, der die sicht ca zu 50% verschleiert).
Ich kupple in den Vorwärtsgang, rolle ein paar Meter und kann keinen Qualm mehr feststellen.
Ab un zu bemerke ich die wolke allerdings auch im Verkehr, wennn der Motor heiß ist, von der Autobahnfahrt, ich an der Ampel stehe, eingekuppelt warte ohne einen Gang.
In dem Moment, wo ich die Kupplung dann zur Ampelphase drücke um den ersten Gang einzulegen, nebelt es hinter mir. Sobald ich im ersten Gang eingekuppelt losrolle, ist wieder nichts mehr dergleichen wahrzunehmen...
Habt ihr Ideen dazu? Kann es etwas mit dem Kupplungsverhalten / mit der Kupplung zu tun haben? Also auch, wenn mir das sehr deutlich der Fall zu seien scheint - bin ich ja Laie, daher die Frage, ob bekannt, und lohnt es sich, wenn was zu tun?
Lg
Nils
Prüf deine Kurbelgehäuseentlüftung. Wenn der "stillstehend im Leerlauf" qualmt, dann ist das unter Bedingungen wo du den maximalen Unterdruck anliegen hast. Und liegt Unterdruck an, dann steigt die Gasgeschwindigkeit und damit sinkt die Effizienz der lausigen "Ölabscheider", was schlicht der Ventildeckel ist.
Siehe https://www.youtube.com/watch?v=nZ_BUV39kro&t=1509s um das "mal eben" zu prüfen.
Ähnliche Themen
Zitat:
@GaryK schrieb am 15. September 2021 um 09:42:50 Uhr:
Prüf deine Kurbelgehäuseentlüftung. Wenn der "stillstehend im Leerlauf" qualmt, dann ist das unter Bedingungen wo du den maximalen Unterdruck anliegen hast. Und liegt Unterdruck an, dann steigt die Gasgeschwindigkeit und damit sinkt die Effizienz der lausigen "Ölabscheider", was schlicht der Ventildeckel ist.Siehe https://www.youtube.com/watch?v=nZ_BUV39kro&t=1509s um das "mal eben" zu prüfen.
KGE und KGE Ventil sind glaube ich immer ein guter Tip, kostet nicht viel, kann aber eine ziemliche Wirkung haben. KGE Ventil ist bei meinem ALT schon das 2. drin (200tkm). Rauchzeichen hat er aber nie von sich gegeben, allerdings war das Ansprechverhalten am Gas etwas "wabbelig/ruckelig".
Der Ölverbrauch ist derzeit ähnlich bei mir, meiner stand aber auch 2 Jahre stillgelegt herum. Ventildeckeldichtung ist auch schon neu, weil meine Zündkerzen im Öl standen. Ich denke ich werde mal eine Spülung machen, anderes Öl nutzen (derzeit Shell Helix 10W40).
Die Spülung "damals" hatte bei meinem V6 den Ölverbrauch halbiert. Sind aber eher Ölsäufer, da beisst die Maus keinen Faden ab. Was die nicht davon abhält "zu halten", die brauchen einfach nur unüblich viel Öl.
Okay - das hört sich sehr interessant, allerdings auch relativierend an - wenn Du inzwischen in etwa den selben Ölverbrauch hast wie ich @TheLuSor - hat der sich verändert beim kge und kge ventil machen? Und welches Öl nutzt Du jetzt? Ixh bin bei 5w40 atu hausmarke mit reinen Autobahnfahrtansprüchen ohne referenz 'zufrieden'.
@GaryK eine Spülung uiui - allerdings wäre ich mit meinem Jahresölverbrauch von 15L glaub ökologisch wie Ökonomisch besser dabei, weniger Öl auszuspülen und dafür mehr zu verbrennen, oder? x)? Also mal abgesehen davon, dass die wolke nur alle par tage mal bemerkbR wird.
Zitat:
@Nihilsbaxter schrieb am 16. September 2021 um 12:17:46 Uhr:
Okay - das hört sich sehr interessant, allerdings auch relativierend an - wenn Du inzwischen in etwa den selben Ölverbrauch hast wie ich @TheLuSor - hat der sich verändert beim kge und kge ventil machen? Und welches Öl nutzt Du jetzt? Ixh bin bei 5w40 atu hausmarke mit reinen Autobahnfahrtansprüchen ohne referenz 'zufrieden'.@GaryK eine Spülung uiui - allerdings wäre ich mit meinem Jahresölverbrauch von 15L glaub ökologisch wie Ökonomisch besser dabei, weniger Öl auszuspülen und dafür mehr zu verbrennen, oder? x)? Also mal abgesehen davon, dass die wolke nur alle par tage mal bemerkbR wird.
@Nihilsbaxter wie viel es ändert kann ich dir noch nicht sagen, seit dem Wechsel des Ventils bin ich nur einmal in den Supermarkt gefahren. Am Sonntag müsste ich mehr wissen.
Joar...welches Öl ich nehme weiß ich auch noch nicht, bin ja vom LL weg weil ich bei dem Verbrauch zwischen zwei Ölwechseln quasi noch einen dritten in die Luft gemacht habe.
Das Helix ist mit 25eur pro 5 Liter natürlich nicht das billigste, trotzdem war der Ventildeckel GANZ schön verkrustet...also vielleicht auch noch nicht das goldene Ei.
Ohne dass das in einen Ölthread ausartet. Leidlich gutes Öl als SHC basiertes Synthetisches kostet irgendwas um 5€/l. Gängige Norm moderner Öle und für "Benziner optimiert" ist die Mercedes Benz Norm 229.5 mit ACEA Profil A3/B4. Das Öl mit 229.51 ist für Dieselmotoren, erkennbar am ACEA C-Profil ("C" ist aschearm und DPF geeignet). VW kennt leider nur Einheitsöle. Also der kleinste gemeinsame Nenner, ich mag diesen persönlich nicht.
Nimm ein günstiges 5W40 "Benziner"- Öl, das die Benz Norm 229.5 samt ACEA A3/B4 Profil erfüllt (weit moderner als das Mindestmaß der A4/B6 nach VW 502.00) und gut ist. Ich bin damals mit Addinol (kommt aus der Raffinerie Leuna, die hatte einen eigenen Amazon Store) gut gefahren. Preiswert und gut. Den Motor drei mal nacheinander (jeweils innerhalb von 15.000 MIT dem nächsten Ölwechsel) durch LM Motor Clean saubergemacht, gut ist. Erst die dritte Spülung hat keine Minderung des Ölverbrauchs mehr bewirkt, die erste "richtig deutlich". Aber der visuelle Unterschied zwischen "Ausgangszustand" und "nach erster Spülung" war brutal.
Was du sinnigerweise machst: Vor einem Ölwechsel den scharfen Reiniger rein, die 10-15 min Leerlauf nach Anleitung tuckern lassen (Motor muss eh warm sein), alles ablassen, neues Öl rein und fertig. Wenns in einem Durchgang nicht sauber wird, zieh den nächsten Wechsel mit der gleichen Prozedur eben etwas vor.
Zitat:
@GaryK schrieb am 16. September 2021 um 14:14:25 Uhr:
Ohne dass das in einen Ölthread ausartet. Leidlich gutes Öl als SHC basiertes Synthetisches kostet irgendwas um 5€/l. Gängige Norm moderner Öle und für "Benziner optimiert" ist die Mercedes Benz Norm 229.5 mit ACEA Profil A3/B4. Das Öl mit 229.51 ist für Dieselmotoren, erkennbar am ACEA C-Profil ("C" ist aschearm und DPF geeignet). VW kennt leider nur Einheitsöle. Also der kleinste gemeinsame Nenner, ich mag diesen persönlich nicht.Nimm ein günstiges 5W40 "Benziner"- Öl, das die Benz Norm 229.5 samt ACEA A3/B4 Profil erfüllt (weit moderner als das Mindestmaß der A4/B6 nach VW 502.00) und gut ist. Ich bin damals mit Addinol (kommt aus der Raffinerie Leuna, die hatte einen eigenen Amazon Store) gut gefahren. Preiswert und gut. Den Motor drei mal nacheinander (jeweils innerhalb von 15.000 MIT dem nächsten Ölwechsel) durch LM Motor Clean saubergemacht, gut ist. Erst die dritte Spülung hat keine Minderung des Ölverbrauchs mehr bewirkt, die erste "richtig deutlich". Aber der visuelle Unterschied zwischen "Ausgangszustand" und "nach erster Spülung" war brutal.
Was du sinnigerweise machst: Vor einem Ölwechsel den scharfen Reiniger rein, die 10-15 min Leerlauf nach Anleitung tuckern lassen (Motor muss eh warm sein), alles ablassen, neues Öl rein und fertig. Wenns in einem Durchgang nicht sauber wird, zieh den nächsten Wechsel mit der gleichen Prozedur eben etwas vor.
Cool danke! Das mit der labberigen Vorgabe von VW/Audi war mir neu 🙂
Werde ich beim nächsten Ölwechsel mal testen, mit Spülung! Bin ich mal gespannt ob dann trotzdem der Verbrauch sinkt, weil es ja gleichzeitig ein dünneres Öl ist als ich drin habe.
Vergiss die These vom "dünneren Öl". Betriebswarm gilt die hintere Zahl (um 100°C) und da ist ein xW40 halt dicker als das xW30 was ab Werk da reinsollte. Die vordere Zahl gibt halt nur an, bis wann das Öl angesaugt werden kann und fließfähig ist. Also wie schnell dein Motor durchölt wird.
Zitat:
@GaryK schrieb am 16. September 2021 um 19:22:10 Uhr:
Vergiss die These vom "dünneren Öl". Betriebswarm gilt die hintere Zahl (um 100°C) und da ist ein xW40 halt dicker als das xW30 was ab Werk da reinsollte. Die vordere Zahl gibt halt nur an, bis wann das Öl angesaugt werden kann und fließfähig ist. Also wie schnell dein Motor durchölt wird.
Ahsooo, danke das du licht ins dunkel bringst 🙂
Und um für noch mehr Konfusion zu sorgen .. es gibt ja Leute, die auch 50er Öle und drüber einfüllen. Dazu muss man sich eins vor Augen führen:
Die Ölpumpe liefert einen bestimmten Volumenstrom und der wird durch ein Überströmventil im Druck begrenzt. Also hinter dem Überströmer hast du zum Beispiel sowas wie "3.5 bar" anliegen. Egal ob ein W20 oder ein W50, weil die Überströmer nichts mehr als eine dummer Federteller ist, der vom Öldruck augedrückt wird und der Bypass geht sofort in die Ölwanne zurück. Damit stehen dir diese 3.5 bar Öldruck zur Verfügung und jeder Kanal nimmt sich wie in einem Widerstandsnetzwerk das, was der lokale Differenzdruck über den Kanal an Flussmenge gestattet.
Aber:
* in dicken Ölkanälen mit turbulenter Strömung ist der Druckverlust proportional dem Volumenstrom in der ZWEITEN Potenz. Egal ob Dick oder Dünn, die Viskosität ist faktisch scheissegal.
* in den feinen und den ganz engen Schmierstellen ist der Fluss des Öls aber laminar und damit proportional zur jeweiligen Ölviskosität. Also doppelt so zähes Öl bedeutet halb so hoher Ölvolumenstrom entlang des Pfades.
Mit dem Öl massiv zäher zu werden mag daher für einen tragfähigeren Schmierfilm sorgen, aber es senkt auch an den ganz feinen Schmierstellen die lokal durchströmende Ölmenge. Die übrigens lokal auch eine Kühlfunktion hat. Reibung wird verringert, aber niemals auf Null.
"Zu dickes Öl" ist also eher gut gemeint als gut gemacht.
Zudem gibts Leute die sagen "Motor wird undicht wenn du den von innen reinigst". Finde den Fehler in der Logik - wenn "Gnaddel" eine "Dichtung" ersetzt, was ist dann kaputt? Dann ist die Dichtung bereits hin und Gnaddel ist in einem Motor mit feinen Ölkanälen in keinem Szenario außer "drei Monate TÜV hat er noch und drei werde ich überziehen" sinnvoll.
Zitat:
@GaryK schrieb am 17. September 2021 um 13:46:45 Uhr:
Und um für noch mehr Konfusion zu sorgen .. es gibt ja Leute, die auch 50er Öle und drüber einfüllen. Dazu muss man sich eins vor Augen führen:Die Ölpumpe liefert einen bestimmten Volumenstrom und der wird durch ein Überströmventil im Druck begrenzt. Also hinter dem Überströmer hast du zum Beispiel sowas wie "3.5 bar" anliegen. Egal ob ein W20 oder ein W50, weil die Überströmer nichts mehr als eine dummer Federteller ist, der vom Öldruck augedrückt wird und der Bypass geht sofort in die Ölwanne zurück. Damit stehen dir diese 3.5 bar Öldruck zur Verfügung und jeder Kanal nimmt sich wie in einem Widerstandsnetzwerk das, was der lokale Differenzdruck über den Kanal an Flussmenge gestattet.
Aber:
* in dicken Ölkanälen mit turbulenter Strömung ist der Druckverlust proportional dem Volumenstrom in der ZWEITEN Potenz. Egal ob Dick oder Dünn, die Viskosität ist faktisch scheissegal.
* in den feinen und den ganz engen Schmierstellen ist der Fluss des Öls aber laminar und damit proportional zur jeweiligen Ölviskosität. Also doppelt so zähes Öl bedeutet halb so hoher Ölvolumenstrom entlang des Pfades.Mit dem Öl massiv zäher zu werden mag daher für einen tragfähigeren Schmierfilm sorgen, aber es senkt auch an den ganz feinen Schmierstellen die lokal durchströmende Ölmenge. Die übrigens lokal auch eine Kühlfunktion hat. Reibung wird verringert, aber niemals auf Null.
"Zu dickes Öl" ist also eher gut gemeint als gut gemacht.
Zudem gibts Leute die sagen "Motor wird undicht wenn du den von innen reinigst". Finde den Fehler in der Logik - wenn "Gnaddel" eine "Dichtung" ersetzt, was ist dann kaputt? Dann ist die Dichtung bereits hin und Gnaddel ist in einem Motor mit feinen Ölkanälen in keinem Szenario außer "drei Monate TÜV hat er noch und drei werde ich überziehen" sinnvoll.
😁 da musste ich jetzt mal gut lachen!
Ja das klingt sehr logisch. Das 10W40 war tatsächlich noch ein Empfehlung der Vertragswerkstatt. Dickeres Öl hätte ich auch gar nicht probieren wollen.
Klingt alles mal so als wäre 5W40 in jeder Hinsicht die beste Option für mich und die Spülung werde ich auch mal machen. Wenn es dann schlimmer wird, muss ich halt ebbes mehr Arbeit reinstecken. Aber auch da hast du natürlich Recht, schmodder ist keine Dichtung 😉
@Nihilsbaxter Hallo nochmal,
Also mein Ölverbrauch mit sich mit dem Tausch des Ventils etwas verbessert. Würde schätzen so 100-200ml weniger auf 1000km. Ist mir immer noch etwas hoch, aber der Ölwechsel mit Motorclean steht noch aus, und da werde ich ja dann auch das Öl noch ändern.