Aluminiumschwungrad gute idee???

Opel Astra F

Hallo leute,
also ist es eine gute idee ein Aluminiumschwungrad zu verbauen?
Oder kann es dann passieren das sich das los rappelt das schwungrad von der Kurbelwelle weil, die schrauben ja aus stahl und die Kurbelwelle auch aus Stahl ist! Oder kann is das vollkommen wumpe...???
Danke für eure hilfe im vorraus......

27 Antworten

Naja ich denke mal das der Motor etwas dreh freudiger wird... Is mir klar das dadurch keine mehr leistung kommt.

Etwas sicherlich ja, hast ja weniger träge Masse. Aber ob´s nen wirklich spürbaren Nutzen bringt, kann ich schlecht abschätzen. Umbauaufwand sind ja auch net grad nur 20min.

Is alles ausgebaut.... also von daher... mmhh, naja mal sehen was wa draus machen...
Schön abend noch und danke nochmals

Investier die Kohle in nen Paar C18XE Nockenwellen und ne Software, haste mehr von.

Ähnliche Themen

ich bin heute mal wieder der klugscheißer 😁

Zitat:

Original geschrieben von Stefan_Raba


Ich halte das für ne heikle Angelegenheit - erstmal muß die Festigkeit des Materials passen. Schließlich macht das Ding nicht nur "Schwung", sondern da läuft ja das komplette Motordrehmoment drüber.

passt schon. mittlerweile gibt es genügend legierungen, die festigkeiten bis 700 N/mm² erreichen. schwierig ist halt die niedrige schmelztemperatur. danach richtet sich nämlich die rekristalisationstemperatur, was zur versprödung der reibfläche führen könnte. das passiert aber nur unter ungünstigsten bedingungen und lässt sich mit zulegierung von bspsw. mangan etwas entschärfen. größtes problem wird die kontaktkorrosion zur kurbelwelle und den verschraubungen sein.

Zitat:

Einfach nur das Stahlrad in billigem Alu nachbauen und sich freuen endet evtl. mit einem Loch in der Kupplungsglocke. 😁

wenn man nen schwungrad aus nem aluminium-matrix-composite verwendet ist das prinzipiell kein problem, sind in der industrie aufgrund ihrer aufwändigen und teuren herstellung weitgehend eher keine option. wird aber nicht der fall sein. könnte man gleich im druckguss endkonturnah herstellen und hätte auch eine hohe warmfestigkeit sowie eine hohe verschleißbeständigkeit. je nach matrix ist die festigkeit auch gegeben.

alles andere wurde schon gesagt.

Reibfläche stellt in dem Fall kein Problem dar, die ist aufgenietet und wohl nicht aus Alu.

billigversion. 😁 

😁

Der Herr bietet aber selbiges auch als interessante Option für 2L Umbauten mit Aufnahme für kleine Kupplung an, wenn man C20NE / XE mit F15 fahren will.

ich habs uch gerade bei google gefunden.

den einsatz der 2024er-legierung finde ich allerdings fragwürdig. besitzt zwar eine hohe duktilität und ist ausgehärtet auch ziemlich stabil gegen rissausbreitung, gleichzeitig ist diese legierung aber sehr korrosiv. dadurch, dass die reibfläche durch schrauben oder nieten verbunden wird sehe ich hier bei einem langzeiteinsatz probleme. außerdem ist die reibfläche ja aus einem stahlverbundwerkstoff. dat gammelt doch... 😰

die 6000er legierung hat halt ne geringere festigkeit ist aber nicht so korrosiv und wäre deshalb besser.

ist schon ne schöne sache, für den normalen fahrer meiner meinung nach eher luxus...

@mousejunkie

Meinst du nicht, dass du da etwas übertreibst? Theoretisch gebe ich dir recht, aber in der Praxis sag ich einfach mal: dat hält, im Zweifelsfalle länger als der Rest ringsherum, da die Korrosionsrate dann doch etwas sehr gering sein dürfte, massenhaft Elektrolyte sind an der Stelle ja auch nicht zugegen. Davon ab werden Alu-Schwungräder seit Jahrzehnten verwendet und es soll sogar Motoren geben, wo serienmäßig eine spottbillige Alu-Gusslegierung mit recht hochwertigem Stahl in ständigem Kontakt steht, auch das ohne (praktische) Probleme.

Edit: Das Luxus-Argument kann ich nicht so richtig nachvollziehen, i.d.R. leidet die Laufruhe des Aggregats doch beträchtlich unter einem leichten Schwungrad. Sinn macht's also wirklich nur, wenn, übertrieben gesagt, die Kiste möglichst schnell hochdrehen soll (ob dabei Leistung vorhanden ist, steht auf einem anderen Blatt...) und der Komfort eine eher untergeordnete Rolle spielt. Von daher eher Anti-Luxus 😉

Schöne Grüße in's Arzgebirg

Micha

2000er ist schon ne billige legierung. das fault doch fast wie eisen. 😁 ne. schon klar. zusammenrotten wird es nicht.

luxus in dem sinne, dass die friemler an ihrem 300ps-motor dann halt statt einem abgedrehten originalschwungrad sich einen nachbau aus alu randübeln.

Wobei ich für den Preis mancher Alu-Schwungräder nichteinmal die Drehmaschine anwerfen würde...😁

Erstens das was bei vielen Schwungrädern abgedreht wird, ist meisten völlig egal, weil sie in der Nähe von der Drehachse Material weg nehmen. Wichtig wäre aber alles zwischen Anlasserkranz und Reibfläche weg zu nehmen, da die Massenträgheit im Quadrat mit dem Abstand zur Drehachse steigt. Also bringt es recht wenig am Flansch viel weg zu drehen, an ist es eher sinnvoll aussen Taschen zu fräsen.

Aber wie Fate schon sagt, du wirst garkeinen Effekt feststellen am Serienmotor, wenn man sowas macht, sollte man auch die KW erleichtern etc, um einen wirklich spürbaren Effekt zu haben. Dazu gehört auch, das der Motor komplett bearbeitet wird. Sowas ist hal kein Bauerntuning.

Deine Antwort
Ähnliche Themen