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Allgemeine Kaufberatung

Themenstarteram 11. April 2018 um 22:16

Hallo zusammen,

der Ein oder Andere hat meine Diesel, ja oder nein Thread bestimmt schon gesehen. Da ich mich mittlerweile für den Diesen entschieden habe würde ich hier gerne paar allgemeine Fragen zu den verschidenenen Modellen stellen.

Ich möchte euch also um ein Wenig hilfe bitten. Manche Fragen scheinen sicherlich ungewöhnlich, liegt aber dann daran das ich damit keinerlei Erfahrung habe :D

Anfangen möchte ich ich mit:

Aus technischer Sicht, Toyota Yaris 1.4 D-4D Erstzlassung 04/2005 oder Renault Modus 1.5 dCi Erstzulassung 11/2004?

Nachteil Modus, steht bei einem Deutschen Händler mit französischer Zulassung. Dafür sehr Günstig auf den ersten Blick.

Vorteil Modus, er hat Tempomat - den Liebe ich :D

Habt schon mal herzlichen Dank.

Liebe Grüße

Beste Antwort im Thema

Moin,

Deine Auswahl ist ungünstig ...

Der Yaris ist meiner Einschätzung nach das bessere Auto, der Modus hat vermutlich den besseren Motor. Läuft für mich auf ein totes Rennen hinaus.

Der Yaris leidet unter defektek 2 Massenschwungrädern, defekten Drosselklappen, Kurbelwellensensoren und sehr hohem Kupplungsverschleiß. In einigen Baujahren gibt es Probleme mit der Lenksäule, bei einem Teil war dies auch ein Rückruf.

Beim Modus ist es eher die Elektronik die zickt, von Komfortelektronik bis hin zu ABS/ESP Ausfällen. Der Motor kann altersbedingten Verschleiß aufweisen, die 85/86 PS Variante (ich weiß aber spontan nicht, ob es die auch im Modus gab), macht manchmal mit Turboschäden auf sich aufmerksam und das Fahrwerk sollte.man auch genau begutachten.

So richtig begeistern könnte ich mich für keinen von beiden. Wie gesagt - totes Rennen, beide ähnlich riskant - ohne nun unbedingt katastrophal zu sein.

Wie wäre es z.B. mit einem Fiesta , einem Smart ForFour oder einem Clio III (der hat im Vergleich zum Modus die deutlich stabilere Elektronik).

LG Kester

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Zitat:

@Rotherbach schrieb am 18. April 2018 um 11:29:55 Uhr:

Ich würde stand heute auch keinen 206er mehr empfehlen - das Risiko durch korrodierte elektrische Verbindungen, defekte im BUS System, schlichter Verschleiß und Abnutzung, sowie Wartungsmängel, die durch den niedrigen Preis zu erwarten sind (und das bereits seit längerer Zeit zu erwarten sind) erzeugen ein zu großes Risikopotential...

Aber einen vergleichbaren Corsa, Polo oder Fiesta kann man bedenkenlos mit fragwürdiger Wartungshistorie kaufen?

Themenstarteram 18. April 2018 um 14:31

Ich hab ihn mir angeschaut bevor ich hier lesen konnte also den fox.

So gut wie lückenlos Scheckheft gepflegt und Zahnriemen relativ neu. Über 80 konnte ich jetzt nicht fahren aber in Stadtverkehr machte er nichts ungewöhnlich.

Stand sehr gut da nur leider ohne Klima

Wie sieht's mit dem Kia aus?

Themenstarteram 18. April 2018 um 22:20

Ich möchte euch nochmal um Hilfe bitten, folgende Frage geht in eine ganz andere Richtung.

Welcher Benziner wäre denn was für mich wenn er ungefähr so Sparsam und Spritzig sein sollte wie der Yaris D-4D?

Liebe Grüße

Wenn du beim Yaris bleiben möchtest, dann wäre der 1.3 Liter Benzin-Motor ein wenig spritziger als der D-4D.

Den 1.3er Motor sollte man aber unter 6 Liter fahren können, wenn man ihn nicht zu sehr tritt.

 

EDIT:

Ich habe eben nochmal bei spritmonitor geschaut. Dort sind einige Yaris mit dem 1.3er (87 PS) Motor die sogar unter 5 Liter verbraucht haben.

Ich frage mich die ganze Zeit,was du mit einem Diesel im Kleinwagen willst?Versuchst du Sprit zu sparen,oder was sind deine Gründe?Der Unterschied von Diesel und Benziner in der Kleinwagenklasse ist doch viel zu gering.Du hast bei den alten Dieseln eine hohe Steuer,mehr Versicherung und Unzuverlässige Technik gegenüber dem Benziner.Ich bin der Meinung,das ein Diesel im Kleinwagen großer Käse ist,weil der mit seinem hohen Drehmoment über die relativ einfache Technik im Kleinwagen herfällt.

Moin,

Ich weiß, jetzt kommt wieder dein typisches Fanboygehabe, denn immer wenn es um Peugeot und deren Mängel geht bist du genauso herrlich subjektiv, wie manch ein Fahrer eines japanischen Modells, dem man etwas von Schwachpunkten erzählt. Da kommt quasi immer gleich, das stimmt alles nicht und da wird gemauschelt usw.pp.

Schau dir die TÜV Statistik an - die von dir genannten anderen Modelle schneiden statistisch besser ab - OBWOHL sie z.T. deutlich häufiger vertreten sind d.h. der Anteil an Automisshandlern größer sein muss. Ich habe im übrigen NICHT gesagt, dass ich genau deine - so kann man das als Beobachter schnell meinen - Feindbilder empfohlen. Ich habe auch beim Corsa ziemlich genau gesagt, wo die Probleme liegen. Deine Kritik geht also irgendwie völlig ins Leere. Und dennoch gilt folgendes - statistisch ist ein Corsa, ein Polo und ein Fiesta ab Generation 6 empfehlenswerter, weil die Fahrzeuge in der Grundanlage qualitativ besser sind. Gibt es weniger Schwachpunkte - kann man diese leichter im Blick halten, leichter Kontrollieren und sie werden tendenziell weniger nerven. Das der normale Verschleiß dazu kommt - steht auf einem ganz anderen Blatt und kommt dann ergänzend dazu. Das diese Modelle selbst von eingefleischten/jahrelangen Peugeotfahrern im Regelfall nicht empfohlen werden, diese vielfach verjagt haben (wenn die Autos so toll waren, wieso sind die soliden Verkaufszahlen dann so abgesackt und steigen jetzt, wo die Autos wieder deutlich besser sind, wieder an?)? Und das eine EINZELNE Beobachtung eine untaugliche Stichprobe darstellen kann, ist doch auch ewig bekannt - es gibt Sondereffekte wie z.B. a) eine sehr gute Werkstatt, b) kurze Haltezeit, c) Neuwagen, d) Glück (denn es sind ja selten ALLE Autos betroffen) usw.pp. - deshalb gibt es auch nachwievor gute Erfahrungsberichte zu frühen 1.2/1.4TSI Motoren und 7G-DSG Getrieben - das ist ganz normal und nichts ungewöhnliches.

Aber - hier geht es um eine Risikoabschätzung und nicht allein um eine einzelne Erfahrung, die ja dem Trend nicht einmal zuwider ist.

Ich hatte die Frage, wieso es kein Benziner sein soll, auch schon gefragt - aber bisher noch keine eindeutige Antwort bekommen.

LG Kester

Themenstarteram 19. April 2018 um 11:29

Vielen Dank für die rege Beteiligung.

Meine Gründe für den Diesel im Kleinwagen.

Ich brauch nichts Größeres und ich will Treibstoff sparen. Versicherungs ist vernachlässigbar. Hab mal verglichen, beim selben Versicherer ist der Yaris Diesel und der Benziner (änliche PS leistung) gleich[/b] teuer.

Und die 120 Euro mehr für den Diesel bei der Steuer ist nun auich nicht die Welt wie sie immer beschworen wird.

Ich danke euch für eure Meinungen und hofe ich kann weiter auf eure Hilfe bauen :)

Moin,

Du hast aber den Nachteil deines Vorhabens eigentlich schon erkannt, oder nicht?

Für das Geld, das du ausgeben willst - gibt es im Kleinwagenbereich zum einen vergleichsweise wenige Fahrzeuge im Angebot und die überwiegende Anzahl befindet sich - bedingt durch Alter, Verschleiß und i.d.R. hohe km-Leistung in einem tendenziell schlechten Zustand mit allen damit verbundenen Nachteilen.

- schlechter Zustand kulminiert in höherem Reparaturbedarf

- mehr Verschleiß und höhere km-Leistung summiert sich in höherem Reparaturbedarf

- weniger Angebot zwingt dazu ein eher schlechtes Auto zu kaufen, wogegen eine Erweiterung der Kriterien zu vergleichbaren Betriebskosten deutlich mehr Chancen auf ein gutes Auto ermöglicht.

Davon mal ab - neben den paar Euro Steuern sind die Reparaturen an den meistens Dieseln teurer, viele Verschleißteile sind teurer, Öl ist meist teurer. Wenn du nicht irgendwas jeseits der 30.000 km im Jahr fährst, denke ich, dass du eben nicht sparst, sondern drauf zahlst. Der Diesel wird so zwischen 0.5 und 1L in der Klasse sparsamer sein (du willst sparen, ich setze also einen sparsameb Fahrstil voraus), dazu ist der Liter Diesel im Jahresschnitt etwa 17 Cent billiger. Wenn wir das Überschlagen, dann brauchst du um nur die 120€ Steuern rauszufahren je nach Modellen zwischen 8000 und 16000 km um, die Steuern rauszufahren. Sagen wir die Wartung ist um 50€ im Jahre teurer konnen da 3000-6000 km dazu, dann sagen wir du hast durch den Diesel im Jahr 100€ mehr Reparaturkosten - 7000-14000 km ... Rein überschlagen - man kann das natürlich ganz genau für beliebige Motoren/Fahrzeuge ausrechnen.

Und dazu mehr Probleme überhaupt ein Auto zu finden. Und grade bei dem Budget, in dem du suchst entscheidet viel weniger die Steuerlast oder der Verbrauch, ob ein Auto ein Erfolg oder nicht ist, sondern was dich Wartungen und Reparaturen kosten. Bei 10.000 km im Jahr macht 1L mehr auf 100km im Monat lediglich eine mehr Belastung von etwa 11.50€ aus - eine undichte Dieseleinsprittpumpe abzudichten kostet wegen des zeitlichen Aufwandes dagegen unter Freunden schnell 300€ und mehr, ein Pumpendefekt 400€ und mehr, ein Turbodefekt 500€ und mehr. Da bist du bei einer monatlichen Belastung, die über den Kosten von 1L mehr liegt.

LG Kester

Ich will nicht nochmal in die gleiche Kerbe schlagen, denn der Polo 1.4 TDI meiner Freundin läuft und läuft und läuft und ist noch vor dem Betrugsfiasko und als 70PS Diesel hat er trotz Euro4 eine grüne Plakette und wird dank dem winzigen Hubraum und kleinen Schadstoffaustoß evtl. weiterhin in die Stadt fahren dürfen.

ABER!

Wenn du nicht ausreichend KM im Jahr fährst, was meine Freundin auch nicht macht, aber bei der zahlen noch die Eltern die Steuer, dann wirst du mit der KFZ-Steuer mit dem Diesel insgesamt nicht günstiger fahren.

Ich glaube, dass dieses Thema nun in aller Ausführlichkeit durch Kester behandelt worden ist (vielen Dank dafür), und der Themenstarter nun weiß, wonach er suchen sollte.

Zum Peugeot Liebhaber:

Mein Wissen zum Modell 206 habe ich von Fahrzeugen, welche im Familien und Freundeskreis gelaufen sind, zuzüglich der von Kester angesprochenen TÜVberichten. Und da schneidet der 206 sehr schlecht ab. Das soll aber nicht heißen, dass ich Peugeot nicht empfehlen würde. Ich selbst habe mir einen neuen bestellt. Ich hoffe, dass ich dich damit ein bisschen gnädig stimmen kann.

Nochmal zu Zhenwu:

Ich habe zum Diesel mal einen vieldiskutierten Blogartikel erfasst:

Ein Diesel ist immer billiger.

Bitte schön.

Eine Geschichte von Schlägel und Eisen

Wobei die TÜV-Statistiken exakt nichts über die Zuverlässigkeit und die Qualität der Fahrzeuge aussagen, sonden nur Aussagen über den durchschnittlichen Wartungsstand der betreffenden Modelle treffen. Auch bei in der TÜV-Statistik schlecht dastehenden Modellreihen kann man Exemplare mit gewissenhaften Vorbesitzern finden.

Mein Bruder hat z.B. vor inzwischen fast 5 Jahren einen Renault Laguna I aus Modelljahr 2000 gekauft, 1. Hand, 178 tkm und scheckheftgepflegt für 1400 €. Wahrscheinlich steht der Anfang nächsten Jahres mit dann ca. 270 bis 275 tkm, recht frischem Öl und frischer HU (12/2018 muß er wegen beidem hin) und ohne Wartungs- und Reparaturstau zum Verkauf. Preis dann freilich noch niedriger.

Themenstarteram 19. April 2018 um 22:22

Ich Dank euch vielmals für den Input.

Alleine schon für meine Pflichten (Tochter in schule bringen usw.) verbrate ich ca 12.000 km im Jahr. Da sind meine Arbeitswege noch nicht mit eingerechnet (Je nach Auftrag sind mal eben 300km an 2 tagen weg).

Der Diesel soll erst mal für den Moment her um die teuersten Kosten (Den Sprit) zu senken. Was in 1-2 Jahren ist wird sich dann zeigen :)

Bekomme ich denn für das gleiche Geld wirklich ein so viel besseres Auto?

Themenstarteram 19. April 2018 um 22:37

Nur mal so als vergleich für mich, weil du das Sparsame fahren ansprichst. Klar liegt es auch an meinem Fuß was ich verbrauche, dennoch muss und kann ich mich an die verbrauchsangaben der Hersteller halten - nur um eine Einschätzung zu haben.

Zum vergleich:

https://suchen.mobile.de/.../258245842.html?action=parkItem

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=260767198

Aus meiner Sicht 2 vergleichbare Autos, dennoch verbraucht der Benziner 2 Liter mehr, außer kombiniert, da sind 1,2 Liter.

Sieht nach mehr aus als 0.5-1 Liter

Liebe Grüße

Beim Verbrauch empfiehlt sich spritmonitor.de als Informationsquelle. Die Normangaben sind für einen Rückschluß auf den Realverbrauch nicht zu gebrauchen. Nicht einmal, um Autos miteinander zu vergleichen.

Abgesehen vom niedrigeren Verbrauch, empfinde ich den Kauf eines Dieselfahrzeugs in diesem Preissegment als heikel. Benziner verbrauchen zwar mehr, jedoch ist sowohl das Angebot größer, als auch meist der Zustand besser bzw der Kilometerstand deutlich geringer.

In meiner Familie werden vermehrt Benziner gefahren. Es gab 2 Dieselmodelle die im Alter dann Probleme machten und gerade bei der Wartung kräftig ins Geld gingen...

 

Ich würde ebenfalls eher zu einem Benziner tendieren, da für mich das Risiko kleiner wäre, was nicht bedeuten soll, dass man mit einem Benziner nicht auch auf die Nase fallen kann. Schon allein eine größere Auswahl an Fahrzeugen zu haben, wäre mir persönlich wichtig.

 

MfG Niclas.

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