ForumKaufberatung
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Kaufberatung
  5. Kaufberatung: Auto für Eltern Anfang 60 und Ziehen eines Wohnwagens

Kaufberatung: Auto für Eltern Anfang 60 und Ziehen eines Wohnwagens

Themenstarteram 2. November 2020 um 20:34

Moin,

der Toyota Corolla meiner Eltern hat sich kürzlich die Karten gelegt, sodass nun ein neues Auto her muss.

Die beiden wollen ein kleinen Stadtwagen haben (für die Frau des Hauses und Einkäufe etc.) und ein größeres Fahrzeug für größere Einkäufe und das Ziehen von Wohnwagen und Co.

Fahrprofil:

- tendenziell eher im Stadtverkehr, nur gelegentlich Langstrecken

- zwei bis vier Mal im Jahr wird ein Wohnwagen 500km bis 1000km weit gezogen

- ca. 10.000km im Jahr

- bisher Diesel, eigentlich ist es ihnen aber egal

Was stellen die beiden sich vor:

- ein Auto in dem man höher und komfortabel sitzt

- größerer Kofferraum

- Anhängerkupplung

- Optisch ansprechend (sprich: Kein Lada, kein Dacia, ein Caddy wäre wohl okay)

- Eine gewisse Grundausstattung wie einen Tempomaten, Sitzheizung, kleines Navi

Mein Vater und ich haben für einem Jahr mal einen erheblichen Frontschaden am Golf 7 meiner Schwester repariert, wir waren begeistert wie gut das bei VW gelöst war und jedes Teil eine ID hatte, dass ist bei meinem Peugeot 206 deutlich anders.

Die beiden haben beim Händler einen Ford C-Maxx gesehen, Baujahr 2015 für 11.000 EUR, 100.000km gelaufen 120PS Diesel, Navi, Standheizung, Sitzheizung etc. - den finden sie schon recht gut.

Ich bin nun ein wenig auf der Suche nach einem verlässlichem Auto, maximal 6 Jahre alt, maximal 100.000km runter, großer Kofferraum, Anhängerkupplung, leicht erhöhtes sitzen und idealerweise auch mal die Chance was selbst zu reparieren, Budget: Ich würde mal sagen 12.500 - 13.000 EUR

Hat jemand gute Ideen?

Danke,

Moritz

 

 

Ähnliche Themen
9 Antworten

Zuglast sollte man noch wissen!

 

Den C-Max kann man schon nehmen!

Alternativ sei mal noch Opel Meriva B erwähnt, hätte ne gute Wandlerautamtik (würde ich vor allem bei älterwerdenden Semestern immer empfehlen!)

 

Bei VAG muss man wegen Steuerketten aufpassen (und Doppelkupplungsgetriebe) bleiben noch die B-Klasse (vergleichsweise teuer), sowie Kia Venga evtl. der Carens + Hyundai ix20...

 

Ansonsten sind Van's leider rar geworden in die Richtung Peugeot 2008, Suzuki Vitara könnte man noch schauen...

Hi!

Bei 10.000 Km und 1.000 Km Anhänger p.a. reicht ein Benziner.

- Ford Kuga

- Ford S-Max

- Ford C-Max.

Die gibt es alle mit dem brauchbaren 1.6 Benziner und auf Wunsch Wandlerautomatik.

 

Für das kleine Auto:

- Ford Fiesta 1.0 3-Zylinder mit 100 PS ist z.B. nicht verkehrt. Auch wenn Auto-Bild nicht so happy war. Der 1.0 von Ford gilt bei den Realisten außerhalb des Autotester- und VW-Kosmos in Deutschland als der beste Kleinwagenmotor, der zur Zeit auf dieser Welt verfügbar ist.

- Opel Corsa ist ebenfalls empfehlenswert.

VW empfehle ich wegen der hohen Preise, der stark nachgelassenen Qualität und der Unbeweglichkeit bei Kulanzfragen generell nicht mehr.

Irgendwelche Nummern auf Lampen und Stoßfängern hat Ford sicherlich auch...

ZK

Stadtautobahn mit hohen Sitzposition wäre der Panda. Ich habe keine Ahnung was der Corolla ziehen darf. Wie hoch muss denn die Anhängelast sein?

Werden 2 Autos gebraucht? Vermutlich nicht ... und somit ist das Geldvernichtung in seiner besten Form.

Mit einem Ford C-Max oder Opel Meriva könnte man beides abdecken. Ein Ford Kuga oder S-Max ist für den Zweck als gelegentliches Zugfahrzeug ein teurer Spaß und würde ich von der Liste streichen.

Ebenfalls wäre vielleicht noch der Golf Sportsvan eine Überlegung wert. Ebenso der Dacia Duster.

Themenstarteram 3. November 2020 um 9:26

Moin,

erstmal Danke an euch!

Bei dem Ford C-Max habe ich in der Version die für die beiden von Interesse ist (120 PS Diesel) eine Anhängelast von 1,2to - das scheint mir für den Wohnwagen zu wenig zu sein, die genaue Zuglast habe ich bei denen mal angefragt.

Zitat:

@Knergy schrieb am 3. November 2020 um 08:26:21 Uhr:

Werden 2 Autos gebraucht? Vermutlich nicht ... und somit ist das Geldvernichtung in seiner besten Form.

Mit einem Ford C-Max oder Opel Meriva könnte man beides abdecken. Ein Ford Kuga oder S-Max ist für den Zweck als gelegentliches Zugfahrzeug ein teurer Spaß und würde ich von der Liste streichen.

Ebenfalls wäre vielleicht noch der Golf Sportsvan eine Überlegung wert. Ebenso der Dacia Duster.

Du triffst den Nagel auf den Kopf! Ich wohne direkt neben meinen Eltern und meine Dame und ich haben perspektivisch ein Fahrzeug (Hyundai Ioniq), welches über unsere PV-Anlage geladen wird. Wir fahren meist mit dem Rad / Bahn zur Arbeit bzw. können viel aus dem HomeOffice erledigen, unser Auto steht also meist während der üblichen Arbeitszeiten "herum" und könnte von meinen Eltern verwendet werden.

Wir fahren keine 7.000km pro Jahr.

Defacto haben wir dann mit 4 Personen auf 2000m² 3 Fahrzeuge, zwei Verbrenner und einen Elektrischen.

Ich habe den Vorschlag gemacht, dass wir uns das elektrische Auto teilen können, da das eh werktags tagsüber verfügbar ist - somit bräuchten sie nur ein größeres Zugfahrzeug und nicht zwei Fahrzeuge - fertig.

Argument der beiden:

Es könnte nun dummerweise 6x im Jahr die Situation entstehen, dass meine Freundin oder ich mit dem elektrischen Auto zur Arbeit ist, meine Mutter mit dem Verbrenner unterwegs ist und mein Vater demnach kein Auto hat.

Ja, das kann passieren, dass passiert aber wenn es hochkommt 6x im Jahr und vermutlich auch nur dann, wenn es keine "Planung" gibt. Wenn man in einen gemeinsamen Kalender eintragen würde wann man das Auto benötigt ist das mit einer halbe Stunde "Invest" pro Woche getan, fertig.

In der Diskussion kam am Ende das Argument, dass zwei eigene Autos Komfort / Luxus sind und man das gerne so beibehalten möchte - ich bin / war da mit meinem Latein am Ende.

Danke euch!

Dann rechne doch mal die Kosten dieses Luxus aus. Die werden überrascht sein, wieviel Geld das ist ... mit Wertverlust kommt man da auf 1500-2000 € im Jahr, sofern es ein Kleinwagen um das Baujahr 2012/13/14 ist.

Selbst wenn man den höheren Verschleiß und Verbrauch der Einkaufsfahrten aufs Zugfahrzeug für den Wohnwagen draufrechnet, kostet das "sinnlose" Zweitfahrzeug einem eine vierstellige Summe im Jahr. Und das ist noch sehr vorsichtig gerechnet ...

Technische Daten, vor allem die AHL kann man im in der ADAC Autodatenbank nachschauen...

Unter Wunschauto kann man filtern, was es alles für die eigenen Ansprüche für Modelle gibt!

 

Da ihr vor allem schon eine Solaranlage habt, schau mal hier im Post, zweiter Absatz...

Vielleicht löst das all eure Probleme!

Das Geldargument ... kommt auf die Vermögensverhältnisse an. Das ein Auto allgemein mehr oder weniger Geldverbrennen in Reinform ist, ist nichts neues ...

Ich kann die Eltern verstehen, es kommt auch nicht immer auf die tatsächliche Nutzung an, sondern auch auf das "ich könnte ja mit meinen eigenen Auto fahren, wenn gerade kein anderes verfügbar ist und wenn das nur 1 x im Jahr vorkommt"

Wir reden hier von einem gebrauchten Kleinwagen für die Mutti und für Papa was größeres, was immer noch recht bodenständig ist, lasst sie doch, solange nicht aus geldgründen zum Ja Toastbrot und Schweinehack gegriffen werden muss..

Da gibt es ganz andere Geldverbrenner, wie das 100 000 EUR Wohnmobil und dann fähr man damit nur 1 Woche / Jahr rum ...:D

Zitat:

@Knergy schrieb am 3. November 2020 um 10:03:38 Uhr:

Dann rechne doch mal die Kosten dieses Luxus aus. Die werden überrascht sein, wieviel Geld das ist ... mit Wertverlust kommt man da auf 1500-2000 € im Jahr, sofern es ein Kleinwagen um das Baujahr 2012/13/14 ist.

Selbst wenn man den höheren Verschleiß und Verbrauch der Einkaufsfahrten aufs Zugfahrzeug für den Wohnwagen draufrechnet, kostet das "sinnlose" Zweitfahrzeug einem eine vierstellige Summe im Jahr. Und das ist noch sehr vorsichtig gerechnet ...

Mein aygo als neuwagen hat mich rund 1200€ im Jahr gekostet. Wertverlust, Wartung und Unterhaltskosten.

Mit einem gebrauchten lassen sich die Kosten noch etwas drücken. Aber ja ist ein teurer Spaß für den Luxus immer einen Wagen vor der Türe stehen zu haben. Wäre wahrscheinlich sogar billiger dann mit dem. Taxi zu fahren wenn wirklich mal alle Fahrzeuge unterwegs sind.

 

Wenn es aber unbedingt sein muss würde ich direkt eine Kleinstwagen wie den Aygo oder die technisch weitgehend identischen C1 oder 107/108 empfehlen.

 

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Kaufberatung
  5. Kaufberatung: Auto für Eltern Anfang 60 und Ziehen eines Wohnwagens