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Kaufberatung bzw. Unterhaltskosten 330i/340i/540i/C43/Cupra Leon

Themenstarteram 10. Oktober 2020 um 10:34

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem Kombi mit < 40000 km und zwischen 300 und 400 PS und max. 2-3 Jahre alt. Ich bin nicht auf eine konkrete Marke festgelegt, hab aber natürlich ein paar Vorstellungen bzgl. der Sonderausstattung etc. aber das ist ja hier jetzt erstmal irrelevant.

Ich will das Auto für 3-5 Jahre fahren mit ca. 15000 km im Jahr. Ob ich es private lease (Kostensicherheit / weniger Risiko?) oder kaufen (einfacher / unklarer Wertverlust?) ist auch noch nicht klar.

Die genannten Kombis, die ich bis jetzt ins Auge gefasst habe sind BMW 330i, 340i oder 540i, Mercedes bzw. AMG C43 und der neue Cupra Leon. Das sich die Autos hinsichtlich ihrer Charakteristika unterscheiden ist mir bewusst, muss diese jedoch noch alle Probe fahren.

Die Kaufpreise der Autos kann man ja relativ einfach über die bekannten Portale sehen, schwieriger ist es allerdings mit den Unterhaltskosten.

Habt ihr eine Einschätzung oder kennt ihr entsprechende Datenbanken, um die Unterschiede in den Gesamtkosten für 3-5 Jahre der genannten Modelle einzuschätzen? Ist der 540i teurer im Unterhalt als der 340i? Wie steht der C43 zum 330i? Ist der Cupra viel billiger?

Spritverbrauch kann man ja gut recherchieren, Versicherung auch und beim ADAC gibt es eine Gesamtkostenrechnung aber die erscheint mir nicht sonderlich fundiert oder?

Wenn ihr zu den unterschiedlichen Autos eine Empfehlung habt oder sogar eine anderes Auto empfehlen würdet (Audi!?), lasst es mich wissen.

Vielen Dank für eure Meinung und Unterstützung!

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22 Antworten

Schau mal auf autokostencheck.de

Wenn du "ADAC Autokosten Tabelle" im Googlino eingibst ist das erste Ergebnis eine PDF, die Vollkosten für alle in Deutschland kaufbare Autos auflistet. Da findest du zwar nur die Rechnung für Neuwagen, der Vergleich dürfte aber für dich trotzdem nützlich sein.

Sorry, dass ich es so schreibe - aber wenn ich mir die genannten Motorisierungen und Automodelle anschaue, spielen die Unterhaltskosten noch nicht die große Rolle. Hier dominiert immer noch der Wertverlust.

Der Ansatz über autokostencheck.de ist gut, da kannst du selbst recherchieren - bei den paar Modellen, die du nennst, sollte das doch innerhalb weniger Minuten erledigt sein.

Bedenke, dass BMW und MB bei den Reparaturen kräftig zuschlagen, besonders wenn es ein AMG ist. Aber auch die Preise bei den VAG-Marken sind keineswegs mehr volkstümlich. Da sollte man jeweils geeignete freie Werkstätten in der Nähe haben. Ich meine nicht ATU und Konsorten, sondern solche Werkstätten, die von ehemaligen BMW- oder MB-Meistern geführt werden. Ich habe da beste Erfahrungen mit einem SL machen können.

Bei BMW bin ich noch markentreu geblieben. Mein Z4 ist letztes Jahr älter als 5 Jahre geworden und BMW macht Serviceaktionen mit 20% Rabatt für Wartungsleistungen ab einem Fahrzeugalter von 5 Jahren. Motoröl kann man auch selbst mitbringen (vorher fragen) und spart so schon mal weit über 100 EUR bei einem Ölwechsel.

Vielleicht bist du aber auch schon "geheilt", wenn du die Versicherungskosten für deine SF-Klasse ermittelst.

In deiner Aufzählung der BMW-Motorisierungen hast du noch die 35i und 35is vergessen. Dieser Motor ist aus meiner Sicht der wohl beste Kompromiss. Mit zwei nur mäßig aufgeladenen Turboladern ist es auch um die Haltbarkeit gut bestellt. Der 35i(s) lässt sich zudem durch Umprogrammierungen auf über 400 PS bringen, ohne dass die Haltbarkeit spürbar leidet.

Gruß aus'm Ländle

Ulrich

Zitat:

@badang schrieb am 10. Oktober 2020 um 10:34:40 Uhr:

Hallo zusammen,

Ist der 540i teurer im Unterhalt als der 340i? Wie steht der C43 zum 330i?

Ich habe vor einigen Monaten bei BMW den spaßigen Satz fallen lassen, dass ich mit meinem 320d schon gut bedient bin, beim 520d wäre der service teurer.

Nein.

Die Stundensätze sind für jedes Auto identisch, die Teilekosten sind wie sie sind.

Heißt: zwischen dem 540i und und dem 340i wird es keine relevanten Unterschiede geben, ob der 330i billiger wäre, möchte ich nicht als relevant einstufen, der ist ja auch schon recht dick motorisiert.

Ansonsten gilt zumindest für den 320d: Außer Kundendienst, zwei hintere Radlager (je ca. 300 EUR), ein Sensor (170 EUR inkl. Einbau) und Bremsenverschleiß keine weiteren Kosten auf 230K km. Beide Reparaturen (Sensor, Radlager) traten weit nach 150K km auf.

Übertrage ich diese Erfahrung auf ganz BMW kann man sagen, dass keine Reparaturkosten bis 75K km anfallen. Von daher ist die Gesamtkostenrechnung Werkstatt/Verschleiß:

- 2 x Kundendienst.

Ende.

Die Bremsen sind dann aber langsam fällig.

Themenstarteram 12. Oktober 2020 um 6:33

Guten Morgen,

danke für eure Antworten, ich habe noch mal die versch. Tabellen von ADAC und autokostencheck der genannten Modelle angeschaut und laut denen sind die monatlichen Kosten ziemlich ähnlich. Der CUPRA wird natürlich einen kleinen Tick günstiger sein aber auch nicht die Welt und die anderen verhalten sich laut diesen Seiten ziemlich ähnlich in den monatlichen Kosten.

Den 335i gibt es nicht im aktuellen 3er oder?

Beim Wiederverkaufswert schlägt sich wahrscheinlich auch keines der genannten Modelle besonders gut oder besonders schlecht bzw. kann man ja eh schwer kalkulieren oder?

Wisst ihr wie es mit Gebrauchtwagenleasing aussieht, bietet sich das bei einem der Modelle besonders an bzw. nicht?

Diese Autokosten-Checks sind aus zwei Gründen nichts wert:

1. Keine konkreten Preise Deiner Werkstatt

2. Deine Fixkosten und Deine Region nicht berücksichtigt.

KANN sein, dass die einen gewissen Vergleich ermöglichen, aber relevant sind die absoluten Kosten. Also bleibt einem nicht viel Anders übrig, als sonst zu rechnen:

- Beschaffungskosten

- vermutlicher Restwert, ich würde nur und NUR an Händler verkaufen

- Versicherung anrufen, nach den Kosten fragen (bei mir: 320d 1K, 325d 1.8K EUR)

- laufende Kosten der Werkstatt sind bei (fast) Neuwagen überschaubar: den Kundendienst zu 30K und 60K km direkt befragen

- Verbrauch bei Spritmonitor schätzen und ausrechnen

- Steuer - na ja - ist nicht viel bei uns... In Belgien für einen Astra 1.6 super-eco-green-hastenichtgesehen-Version in Lahma*schmotorisierung lockere 150 Eur im Monat

... auf alles mutige 10% oder konservative 25% aufschlagen, und dann schauen, ob man sich das so leisten kann oder will.

Wofür der Aufschlag: kleine Unfälle, z.B Schreibe kaputt, Unfall mit Quote, politische Entscheidungen, die wertmindernd wirken können, zukünftige Preise, die wegen diverser Marketing-, technischer oder politischer Entscheidungen höher ausfallen können usw.

Zitat:

@badang schrieb am 12. Oktober 2020 um 06:33:11 Uhr:

...

Den 335i gibt es nicht im aktuellen 3er oder?

...

Stimmt - der heißt jetzt 340i. Bei BMW ist nicht mehr drin, was daraufstellt.

Ich hatte nicht bedacht, dass du ein aktuelles Modell suchst. Bei BMW interessieren mich nur die Z-Modelle. Aber auch beim G29 wird mit der Modellbezeichnung gemogelt. Auch der 40i hat nur 3,0 Liter Hubraum, aber noch 6 Zylinder.

Aber diese Motoren sind 1. Sahne. Selbst ein Entwicklungsingenieur von MB musste zugestehen, dass die neuen MB-Motoren mit 6 Zylindern in Reihe minimal unruhiger laufen.

Selbst die Morgan-Manufaktur verbaut nun diesen Motor im Roadster, was sich aber auch im Preis wiederspiegelt.

Gruß aus’m Ländle

Ulrich

Klar sind diese autokostenchecks nicht 100% richtig aber man hat wenigstens schon mal nen groben Richtwert.

Zitat:

@xis schrieb am 12. Oktober 2020 um 07:22:15 Uhr:

Diese Autokosten-Checks sind aus zwei Gründen nichts wert:

1. Keine konkreten Preise Deiner Werkstatt

Es macht kaum einen Unterschied, ob die Stunde nun 150 Euro kostet oder 175, wenn man die Kosten auf die komplette Nutzungsdauer verteilt

2. Deine Fixkosten und Deine Region nicht berücksichtigt.

Die Fixkosten unterscheiden sich innerhalb Deutschlands kaum bis garnicht. Die paar % Unterschied in der Versicherungsprämie machen eventuell 100Euro im Jahr aus

KANN sein, dass die einen gewissen Vergleich ermöglichen, aber relevant sind die absoluten Kosten. Also bleibt einem nicht viel Anders übrig, als sonst zu rechnen:

- Beschaffungskosten

- vermutlicher Restwert, ich würde nur und NUR an Händler verkaufen

- Versicherung anrufen, nach den Kosten fragen (bei mir: 320d 1K, 325d 1.8K EUR)

- laufende Kosten der Werkstatt sind bei (fast) Neuwagen überschaubar: den Kundendienst zu 30K und 60K km direkt befragen

- Verbrauch bei Spritmonitor schätzen und ausrechnen

- Steuer - na ja - ist nicht viel bei uns... In Belgien für einen Astra 1.6 super-eco-green-hastenichtgesehen-Version in Lahma*schmotorisierung lockere 150 Eur im Monat

und wo unterscheidet sich jetzt deine Rechnung großartig vom ADAC?

... auf alles mutige 10% oder konservative 25% aufschlagen, und dann schauen, ob man sich das so leisten kann oder will.

Wofür der Aufschlag: kleine Unfälle, z.B Schreibe kaputt, Unfall mit Quote, politische Entscheidungen, die wertmindernd wirken können, zukünftige Preise, die wegen diverser Marketing-, technischer oder politischer Entscheidungen höher ausfallen können usw.

Nichts wert?

Also da braucht man ja garnichts zu sagen....

Natürlich müssen die Parameter vom ADAC auch mit den eigenen übereinstimmen, um die absoluten Kosten nutzen zu können. Der Vergleich zwischen den Fahrzeuen passt aber zu 100%. Und am C1 meiner Freundin, welcher ähnlich der ADAC Parametern genutzt wird passen auch die absoluten Kosten fast auf den Euro genau.

Versicherung: Zwischen einem Ballungsgebiet in Bayern und einem verschlafenen Nest in Norddeutschland können für einen Golf lockere 500 EUR im Jahr Liegen.

Kundendienst: zwischen Stuttgart und Pampa lagen bei VW 50% Preisunterschied (Pampa 50% billiger als Stuttgart).

Unterschied ADAC: die persönlichen Zählen sind berücksichtigt, und nicht die, die statistisch eine Rolle spielen

Themenstarteram 12. Oktober 2020 um 21:36

Zusammenfassend kann man also wahrscheinlich sagen, dass der cupra ein bisschen günstiger im Unterhalt ist. Der cupra wäre dann ja aber ein Neuwagen und hat wahrscheinlich einen höheren Wertverlust als die anderen. Die Kosten der anderen sind wahrscheinlich relativ ähnlich und 50 Euro mehr oder weniger ist ja dann auch egal. Die absoluten Kosten sind für mich nicht so relevant, teuer sind die ja eh alle. Die Frage ist halt ob einer noch als vernünftig durchgehen würde :D

Der prozentuale Wertverlust sollte Dir egal sein. Nur das, was Du effektiv an Geld netto reinpackst, sollte eine Rolle spielen.

Den Cupra solltest Du keinen einzigen Tag ohne Garantie/Gewährleistung fahren.

Themenstarteram 13. Oktober 2020 um 6:42

Das stimmt natürlich, prozentual ist egal :)

Zitat:

@badang schrieb am 12. Oktober 2020 um 21:36:24 Uhr:

Zusammenfassend kann man also wahrscheinlich sagen, dass der cupra ein bisschen günstiger im Unterhalt ist. Der cupra wäre dann ja aber ein Neuwagen und hat wahrscheinlich einen höheren Wertverlust als die anderen. Die Kosten der anderen sind wahrscheinlich relativ ähnlich und 50 Euro mehr oder weniger ist ja dann auch egal. Die absoluten Kosten sind für mich nicht so relevant, teuer sind die ja eh alle. Die Frage ist halt ob einer noch als vernünftig durchgehen würde :D

Die Frage ist wie verkäuflich ist einFahrzeug in deiner Klasse, wenn der cirka 8 Jahre alt ist. Wer sich sowas leisten kann, least neu, oder nimmt sich einen jungen Gebrauchten.

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